🐚 ruhig

Introvertierte sind ruhig. Was in turbulenten Zeiten Sicherheit gibt, löst in anderen Situationen weniger Begeisterung aus.

~ 92 Eigenschaften von Introvertierten, introvertiert.org, https://www.introvertiert.org/92-eigenschaften-von-introvertierten

In hektischen, stressigen oder unübersichtlichen Momenten behalte ich oft meine äußere Ruhe. Ich beobachte, analysiere und denke nach, bevor ich handle. Dafür erfahre ich Wertschätzung.

In entspannteren, geselligen oder leistungsorientierten Momenten wird genau diese Ruhe jedoch plötzlich negativ ausgelegt. Sie wird oft fälschlicherweise als Desinteresse, Schüchternheit, Arroganz oder mangelnde Initiative ausgelegt. Dafür erfahre ich Geringschätzung.

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🎙 Freie Fahrt für freie Bürger …

lässt unfreie Bürger glauben, sie seien frei.


Das Interview behandelt die aktuelle Debatte um die Einführung eines Tempolimits (zum Beispiel 130 km/h) auf deutschen Autobahnen. Während Deutschland weltweit das einzige Land ohne eine solche Begrenzung ist, plädiert der Verkehrspsychologe Prof. Bernhard Schlag nachdrücklich für ein Umdenken, um die Sicherheit zu erhöhen, die Umwelt zu schonen und den Verkehrsfluss zu optimieren.

Argumente für ein Tempolimit (Position Bernhard Schlag)

Verkehrssicherheit: Durch ein Tempolimit könnten jährlich etwa 80 bis 140 Menschenleben auf Autobahnen gerettet werden. Für Schlag sind dies „niedrig hängende Früchte” auf dem Weg zur „Vision Zero” (null Verkehrstote).

Klimaschutz und Verbrauch: Langsameres Fahren reduziert den Kraftstoff- und Energiebedarf erheblich. Die vom Umweltbundesamt errechneten Einsparungen von 6 bis 7 Millionen Tonnen CO₂ pro Jahr sind für ihn ein hochwirksames Mittel und keinesfalls nur Symbolpolitik.

Effizienterer Verkehrsfluss: Ein Tempolimit verringert die Geschwindigkeitsunterschiede zwischen den Fahrzeugen. Ein gleichmäßiger, fließender Verkehr verhindert Staus und erhöht paradoxerweise den Gesamtdurchsatz der Autobahnen.

Ethische Grenzen: Das klassische Argument „Freie Fahrt für freie Bürger” hält er für überholt. Die persönliche Freiheit müsse enden, wenn sie das Leben und die Gesundheit anderer gefährdet.

Diskutierte Gegenargumente: Landstraßen sind gefährlicher. Schlag räumt dies ein, betont jedoch, dass man Sicherheitsmaßnahmen nicht gegeneinander ausspielen dürfe. Beide Bereiche erfordern angepasste Lösungen.

Der Vorwurf der „Symbolpolitik” durch die Autolobby weist er scharf zurück und bezeichnet ihn als „Chuzpe”, da die Verhaltensbeschränkung weniger Raser der Gesamtgesellschaft große Vorteile bringen würde.

Warum gibt es in Deutschland noch kein Tempolimit?

Trotz der klaren wissenschaftlichen Argumente und obwohl laut Umfragen mittlerweile eine deutliche Mehrheit der Bevölkerung (über 60 %) für ein Tempolimit ist, bleibt die politische Umsetzung aus. Schlag nennt dafür folgende Hauptgründe:

Historischer Lobbyismus: Bereits in den 1970er- und 1980er-Jahren blockierten die Automobil- und Ölindustrie wissenschaftlich fundierte Sicherheitsvorstöße. Als Kompromiss wurde stattdessen die wirkungslose „Richtgeschwindigkeit” eingeführt.

Wirtschaftliche Macht: Die Automobilindustrie hat in Deutschland traditionell eine sehr starke Stellung. Laut Schlag beugt sich die Politik diesen wirtschaftlichen Einzelinteressen, anstatt dem Willen der Bevölkerungsmehrheit zu folgen.


Aus dem Interview „Freie Fahrt, feste Fronten – Tempolimit. Bernhard Schlag, Verkehrspsychologe“ der Deutschlandfunk-Sendung „Information und Musik“ vom –14.06.2026-.


Interview in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2026/06/14/freie_fahrt_feste_fronten_tempolimit_bernhard_schlag_dlf_20260614_0812_1403da71.mp3

Webseite des Interviews in neuem Tab lesen: https://www.deutschlandfunk.de/freie-fahrt-feste-fronten-tempolimit-bernhard-schlag-verkehrspsychologe-100.html

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🎙 „Da gibt es noch etwas anderes“: Der Mut, alles hinter sich zu lassen.

Cornelia Wallner-Frisée hat mit ihren Kindern ein neues Leben in Tansania begonnen. Ein Urlaub dort hat alles verändert. Ursprünglich plante sie gemeinsam mit ihrem Lebenspartner, in Deutschland eine Naturheilpraxis zu eröffnen. Doch während eines Besuchs bei ihrer Mutter, die bereits eine Krankenstation in Tansania aufgebaut hatte, fasste sie den Entschluss, mit ihren Kindern nach Afrika zu ziehen und ebenfalls eine medizinische Einrichtung zu gründen.

Trotz vieler Bedenken von außen, etwa hinsichtlich der Sicherheit für ihre Kinder, vertraute sie darauf, dass diese Entscheidung richtig sei. In Tansania baute sie gemeinsam mit ihrer Mutter eine Klinik auf, die heute viele Menschen versorgt und wichtige medizinische Dienstleistungen anbietet.

Cornelia beschreibt, wie es ist, in der Wildnis zu leben, mit der Natur und den Menschen um sie herum. Ihre Kinder wachsen in einer Umgebung auf, die ihnen viele Freiheiten bietet, und sie lernen, mit anderen Kulturen umzugehen. Cornelia hat eine enge Verbindung zu ihrer Umgebung und sieht die positiven Aspekte des Lebens dort, auch wenn es Herausforderungen gibt.

Zusammenfassend hat Cornelia ihr Leben radikal verändert, um in Tansania einen positiven Einfluss auszuüben, eine medizinische Versorgung für die lokale Bevölkerung aufzubauen und ihren Kindern ein gutes Leben zu ermöglichen.


Aus der Podcastfolge „Mit meinen Kindern in der Wildnis Tansanias – Cornelia Wallner-Frisée“ vom –28.07.2024– des SWR-Podcasts „Das wahre Leben„.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://pdodswr-a.akamaihd.net/swrfernsehen/nachtcafe/podcast/mit-meinen-kindern-in-der-wildnis-tansanias-cornelia-wallner-frisee.m.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.swr.de/video/sendungen-a-z/nachtcafe/mit-meinen-kindern-in-der-wildnis-tansanias-cornelia-wallner-frisee-100.html

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📔 Die feine Linie zwischen Verzicht und Wahl: Was macht ein echtes Opfer aus?

Wenn mich jemand nach den „Opfern” in meinem Leben fragt, dann geht es dabei sicherlich nicht um rituell geschlachtete Ziegen, sondern um die bewusste Entscheidung, etwas Wertvolles aufzugeben, um ein höheres Ziel zu erreichen.

Es ist vielleicht ein Tauschgeschäft mit dem Schicksal: Ich verzichte im Hier und Jetzt auf bestimmte Dinge (zum Beispiel Bequemlichkeit, Sicherheit oder Zeit), in der Hoffnung, dass es sich später für mich auszahlt oder jemand anderem hilft.

Ich könnte Zeit und Energie geopfert haben, Beziehungen und Nähe, finanzielle Sicherheit, mein Ego und meinen Komfort.

Ein echtes Opfer muss wehtun.

Das Wort „Opfer” impliziert eine gewisse Schwere. Wenn es sich leicht anfühlt, war es stattdessen eine Priorisierung.

Ich habe in meinem Leben sicherlich Entscheidungen getroffen, für die ich etwas mehr oder weniger Wertvolles aufgeben musste, um ein Ziel zu erreichen. Die Entscheidungsfindung fühlt sich für mich schwer an und ist mit „Schmerzen” verbunden. Die Entscheidung selbst hat sich für mich jedoch nicht wie ein Opfer angefühlt, sondern eher wie eine Priorisierung. Da ich in fast allem einen Sinn erkenne und weiß, dass ich nicht alles haben kann, fühlen sich die Entscheidungen nicht wie ein Opfer an. Sie sind das Ergebnis einer Abwägung.

Ich weiß auch, dass ich bisher Glück gehabt habe und die Dinge so betrachten und empfinden kann. Mir ist bewusst, dass das Leben mir jederzeit ein echtes, schmerzhaftes Opfer abverlangen kann. Ich denke dabei an die Entscheidung Helmut Schmidts, der Erpressung durch die Entführung Hanns Martin Schleyers nicht nachzugeben, Schleyers Tod zu riskieren und am Ende diesen Schmerz ertragen zu müssen. Die Schwere dieser Entscheidung ist für mich unermesslich, und die Reaktion der Hinterbliebenen hat Helmut Schmidt die Spitze dieses Schmerzes sicherlich etwas genommen.

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📔 Der introvertierte Gestalter: Mitwirkung ohne Rampenlicht

Ich bezeichne mich weder als Anführer noch als Mitläufer.

Ein Anführer ist eine Person, die eine Gruppe oder Organisation durch eine klare Vision leitet und dabei als inspirierendes Vorbild agiert, statt sich nur auf formale Befehlsgewalt zu stützen. Er gewinnt das Vertrauen seiner Mitmenschen, um gemeinsam Ziele zu erreichen und die individuellen Potenziale der Teammitglieder gezielt zu fördern. Dabei trägt er die zentrale Verantwortung für die strategische Ausrichtung sowie den Zusammenhalt der Gemeinschaft.

Ein Mitläufer hingegen schließt sich einer Gruppe oder Bewegung an, ohne eine aktive Führungsrolle zu übernehmen oder eigene kritische Standpunkte deutlich zu vertreten. Meist treibt ihn der Wunsch nach Sicherheit und Zugehörigkeit dazu, sich passiv der Mehrheitsmeinung anzupassen. Er trägt die kollektiven Ziele zwar mit, scheut jedoch die individuelle Verantwortung für die daraus resultierenden Konsequenzen.

Ein Mitläufer bin ich nicht. Es gibt nur wenige Gruppen oder Bewegungen, denen ich mich anschließe, meistens auch nur vorübergehend. Wenn es sich ergibt, bin ich bereit, zeitweise eine aktive Führungsrolle zu übernehmen. Kritische Standpunkte vertrete ich deutlich. Weicht die Mehrheitsmeinung fundamental von meiner Meinung ab, halte ich Distanz zur Gruppe oder Bewegung. Als Verantwortungsethiker übernehme ich selbstverständlich die individuelle Verantwortung für die Konsequenzen meiner Mitgliedschaft.

Ein Anführer bin ich jedoch nicht, da mich diese Rolle als zutiefst introvertierter Mensch überfordern und ungesund stressen würde. Für einen überschaubaren Zeitraum bin ich jedoch bereit, eine Führungsrolle zu übernehmen. Gerne unterstütze ich selbstlos Anführer, deren Ziele, Werte und Verhalten ich gutheiße.

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🎙 Solidarität als Strategie: Warum Beistandspakte die Antwort auf autokratische Einschüchterung sind.

In diesem Gespräch diskutieren Maja Göpel und der Jurist Bijan Moini über die „demokratische Sicherheit“ und die Notwendigkeit, unabhängige Institutionen und Grundrechte gegen innere und äußere Bedrohungen zu verteidigen.

Moini stellt die Arbeit der Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF) vor. Durch strategische Prozessführung in Bereichen wie Überwachung, Asylrecht und Klimaschutz stärkt die GFF die Rechtsstaatlichkeit für alle Bürger und Minderheiten.

Ein zentraler Aspekt ist die Warnung vor autokratischen Tendenzen und der Erosion demokratischer Verfahren. Dabei werden auch die juristischen Herausforderungen eines möglichen AfD-Verbotsverfahrens sowie die Lehren aus der politischen Entwicklung in den USA analysiert.

Die Gesprächspartner betonen das „Präventionsparadox“ und fordern von der Zivilgesellschaft mehr Solidarität, Zivilcourage und Rollenklarheit, um den demokratischen Gesellschaftsvertrag aktiv zu schützen.

Abschließend plädieren sie für eine zeitgemäße Weiterentwicklung der Verfassung durch Initiativen wie „Jeder Mensch“, um neuen Herausforderungen wie der Digitalisierung und der Umweltkrise mit klaren Grundrechten zu begegnen.


Aus der Podcastfolge „Demokratische Sicherheit NEU DENKEN mit Bijan Moini“ vom –18.11.2025– des Podcasts „NEU DENKEN„.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://audio.podigee-cdn.net/2140345-m-71fbf73ea121f9a3db2e68ee68e973d1.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://neu-denken-podcast.podigee.io/s2e1-demokratische-sicherheit-neu-denken-mit-bijan-moini

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🎙 Kommunikation ohne Worte: Was das Stöhnen über unsere Erregung verrät.

In dieser Podcast-Folge gehen Auri und Sebastian der Frage nach, ob Stöhnen beim Sex ein automatischer Reflex ist oder erlernt werden kann.

Die Expertin Julia Henchen stellt klar, dass es sich dabei nicht um einen unwillkürlichen Reflex wie Niesen handelt, sondern um ein durch Atmung und Sozialisation geprägtes Kommunikationsmittel. Die Moderatoren diskutieren dabei geschlechtsspezifische Hürden wie den gesellschaftlichen Druck auf Frauen, beim Sex zu stöhnen, sowie die häufige Scham oder das Fehlen von Vorbildern bei Männern.

Ein zentraler Ratschlag der Folge lautet, Stöhnen niemals vorzutäuschen, sondern durch bewusste Entspannung und Konzentration auf die eigene Atmung einen authentischen Ausdruck zu finden.

Letztlich kann Stöhnen als wertvolles Feedback dienen und die Intimität vertiefen, sofern man sich in einem geschützten Raum sicher fühlt.


Aus der Podcastfolge „Kann man Stöhnen lernen?“ vom –24.05.2025– des Podcasts „Im Namen der Hose – der Sexpodcast von BR-PULS„.


Webseite der Folge in neuem Tab lesen und hören: https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:96e140d09a0a6ca7/

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🎙 Kinderwunsch als Zerreißprobe: Wenn einer plant, während der andere blockiert.

Marina und Samuele suchen therapeutische Hilfe, da sie beim Thema Kinderwunsch und langfristige Lebensplanung an ihre Grenzen gestoßen sind.

Während Samuele nach Sicherheit durch klare Meilensteine strebt, fühlt sich Marina durch diesen Erwartungsdruck in ihrer Autonomie eingeengt und zieht sich zurück. Der Therapeut Eric Hegmann verdeutlicht, dass diese Dynamik in ihren gegensätzlichen Kindheitserfahrungen verwurzelt ist: Samuele wuchs in einer stabilen Großfamilie auf, während Marina Trennung erlebt hat.

In der Sitzung offenbart Marina, dass sie sich zwar grundsätzlich Kinder vorstellen kann, ihr „Schutzanteil” sie jedoch aus Angst vor einem Scheitern der Beziehung blockiert.

Die wichtigste Erkenntnis für das Paar ist, dass es zuerst seine emotionale Verbindung stärken muss, bevor es eine gemeinsame Lösung für seine unterschiedlichen Lebensentwürfe finden kann.


Podcastfolge „Kinderwunsch als wunder Punkt“ vom –03.05.2024– aus dem NDR-Podcast „Die Paartherapie„; verfügbar bis -03.05.2026-.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://ndr-podcast.ard-mcdn.de/progressive/2024/0426/AU-20240426-1646-2800.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.ndr.de/ndr2/podcasts/Die-Paartherapie-Der-NDR-2-Podcast,audio1623132.html

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🎙 Die Einkaufsliste der Sorgen: Warum dein Gehirn ein Update braucht und wie du zur Ruhe kommst.

In diesem Podcast geht es darum, wie man in einer hektischen Welt zur Ruhe kommen und abschalten kann. Die Hosts Stefanie Stahl und Lukas Klaschinski sprechen über die Schwierigkeiten, die viele Menschen haben, wenn sie versuchen, ihre Gedanken zu beruhigen. Oft kreisen diese um Probleme aus der Vergangenheit oder Ängste bezüglich der Zukunft. Das kann zu Stress und Schlafstörungen führen.


Podcastfolge „Zur Ruhe kommen und abschalten“ vom 26.01.2022 aus dem RTL+-Podcast „So bin ich eben! Stefanie Stahls Psychologie-Podcast für alle „Normalgestörten“„.


Eine Hörerin namens Ramona berichtet von ihrem ständigen Grübeln und ihren Schlafproblemen. Stefanie erklärt, dass Grübeln ein Versuch des Gehirns ist, Kontrolle über Ängste zu gewinnen. Sie empfiehlt, sich täglich Zeit zu nehmen, um Sorgen aufzuschreiben und den Kopf freizubekommen. Lukas und Stefanie betonen, wie wichtig es ist, sich von negativen Gedanken zu distanzieren und im Hier und Jetzt zu leben.

Ein weiteres Thema sind Schlafstörungen, die oft durch Stress und vergangene traumatische Erlebnisse verstärkt werden. Stefanie empfiehlt, sich ein Gefühl von Sicherheit zu schaffen und Meditationen auszuprobieren, um besser schlafen zu können.

Der Podcast diskutiert auch, wie tief verwurzelte Kindheitserfahrungen das Denken und Fühlen im Erwachsenenleben beeinflussen können. Es wird betont, wie wichtig es ist, die Verantwortung für die eigenen Gefühle von den Eltern zu lösen und sich selbst zu stärken.

Insgesamt bietet der Podcast praktische Tipps und Einsichten, um mit innerer Unruhe und Grübelzwängen umzugehen und ein besseres Gefühl von Sicherheit und Selbstwert zu entwickeln.

Podcastfolge in neuem Tab hören: https://open.acast.com/public/streams/695b7e82511175cf3ed1d504/episodes/695b7e9ffb49dbac00f440dc.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://shows.acast.com/so-bin-ich-eben/episodes/695b7e9ffb49dbac00f440dc

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🎙 Bargeld ist und bleibt wichtig für die Gesellschaft und die Freiheit.

In ihrem Vortrag behandelt Heike Wörlen, Wirtschaftswissenschaftlerin bei der Deutschen Bundesbank, die Bedeutung von Bargeld in der heutigen Gesellschaft und warum es auch in Zukunft wichtig bleibt. Sie kommt zu dem Schluss, dass Bargeld trotz der zunehmenden Nutzung digitaler Zahlungsmethoden nach wie vor eine wichtige Rolle spielt.


Podcastfolge „Warum wir Bargeld auch in Zukunft brauchen“ aus dem Deutschlandfunk-Nova-Podcast „Hörsaal“ vom 12.12.2025.


Wörlen erklärt, dass Bargeld nicht nur für alltägliche Einkäufe verwendet wird, sondern auch als Wertaufbewahrungsmittel dient. Viele Menschen horten Bargeld zu Hause oder nutzen es in Krisensituationen, wenn digitale Zahlungsmethoden nicht verfügbar sind. Wörlen betont, dass Bargeld Datenschutz und Anonymität ermöglicht, was in einer zunehmend digitalen Welt wichtig ist.

Zudem hebt sie hervor, dass Bargeld für alle Bevölkerungsgruppen zugänglich ist, einschließlich Kinder und Menschen ohne technischen Zugang. Es fördert die finanzielle Bildung und das Verständnis für Geld. Wörlen warnt jedoch auch, dass Bargeld keine Selbstverständlichkeit ist und dass es wichtig ist, seine Nutzung und Akzeptanz zu fördern, um nicht in eine Zukunft zu geraten, in der Bargeld an Bedeutung verliert.

Abschließend appelliert sie, Bargeld zu schätzen und zu bewahren, da es ein unverzichtbarer Teil des Zahlungssystems ist und Freiheit, Sicherheit sowie Teilhabe bietet.

Podcastfolge in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2025/12/12/deutschlandfunknova_cash_warum_wir_bargeld_20251212_50cb017d.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/cash-warum-wir-bargeld-auch-in-zukunft-brauchen

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