Wenn ich Angst vor etwas habe, das auf mich zukommt und auf das ich keinen Einfluss habe, kann ich mich selbst gut beruhigen. Ich erwarte, was auf mich zukommt, schalte in den spontanen Modus um und reagiere instinktiv. Dabei stehe ich wie ein Fels in der Brandung.
Zeigt sich die Angst oder der Selbstzweifel vor dem eigenen Tun oder Unterlassen, wäge ich die Vor- und Nachteile des möglichen Unterlassens, wenn ich etwas tun sollte, oder des möglichen Tuns, wenn ich etwas unterlassen sollte, ab. Wenn sich die Vor- und Nachteile die Waage halten oder es mir vorteilhaft erscheint, der Angst oder dem Selbstzweifel nachzugeben, unterlasse oder tue ich das Erwartete.
Überwiegen jedoch die Nachteile, stelle ich mich der Angst, gehe in die Offensive und handle trotz der Angst.
Beim Abwägen unterziehe ich die Angst oder den Selbstzweifel einem sogenannten Faktencheck: Ist die Angst berechtigt oder lediglich ein diffuses Gefühl, vielleicht ein Echo von Erlebtem aus der Kindheit? Gerne notiere ich mir alles, was mir im Zusammenhang mit der Angst oder dem Selbstzweifel in den Sinn kommt. Anschließend sortiere und bewerte ich die aufgeschriebenen Gedanken (oft reicht ein Spaziergang in der Natur und ein gedankliches Durchdringen). Ich trete auch innerlich einen Schritt zurück und frage mich, welchen Rat ich jemandem geben würde, der mir seine, meiner Angst entsprechende Angst schildert.
Wenn ich die Angst oder den Selbstzweifel überwinde und mich der Situation stelle, konzentriere ich mich zuerst auf meinen Atem, fokussiere mich und handele dann.
How do you handle fear and self-doubt? | Wie gehst du mit Ängsten und Selbstzweifeln um?
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