📅❓ Mein Umgang mit Ängsten und Selbstzweifeln.

Wenn ich Angst vor etwas habe, das auf mich zukommt und auf das ich keinen Einfluss habe, kann ich mich selbst gut beruhigen. Ich erwarte, was auf mich zukommt, schalte in den spontanen Modus um und reagiere instinktiv. Dabei stehe ich wie ein Fels in der Brandung.

Zeigt sich die Angst oder der Selbstzweifel vor dem eigenen Tun oder Unterlassen, wäge ich die Vor- und Nachteile des möglichen Unterlassens, wenn ich etwas tun sollte, oder des möglichen Tuns, wenn ich etwas unterlassen sollte, ab. Wenn sich die Vor- und Nachteile die Waage halten oder es mir vorteilhaft erscheint, der Angst oder dem Selbstzweifel nachzugeben, unterlasse oder tue ich das Erwartete.

Überwiegen jedoch die Nachteile, stelle ich mich der Angst, gehe in die Offensive und handle trotz der Angst.

Beim Abwägen unterziehe ich die Angst oder den Selbstzweifel einem sogenannten Faktencheck: Ist die Angst berechtigt oder lediglich ein diffuses Gefühl, vielleicht ein Echo von Erlebtem aus der Kindheit? Gerne notiere ich mir alles, was mir im Zusammenhang mit der Angst oder dem Selbstzweifel in den Sinn kommt. Anschließend sortiere und bewerte ich die aufgeschriebenen Gedanken (oft reicht ein Spaziergang in der Natur und ein gedankliches Durchdringen). Ich trete auch innerlich einen Schritt zurück und frage mich, welchen Rat ich jemandem geben würde, der mir seine, meiner Angst entsprechende Angst schildert.

Wenn ich die Angst oder den Selbstzweifel überwinde und mich der Situation stelle, konzentriere ich mich zuerst auf meinen Atem, fokussiere mich und handele dann.

Täglicher Schreibanreiz
Wie gehst du mit Angst und Selbstzweifeln um?

How do you handle fear and self-doubt?  |  Wie gehst du mit Ängsten und Selbstzweifeln um?

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🎙 Zwischen Liebe und Widerstand

Im Podcast-Gespräch mit Stefanie Stahl thematisiert Anna ihre schwierige Mutterbeziehung, die seit ihrer Kindheit von hohem Leistungsdruck, emotionaler Kontrolle und mangelndem Verständnis geprägt ist.

Stefanie Stahl identifiziert Annas heutige impulsive Wut als eine Schutzreaktion, mit der Anna versucht, das eigentlich unerträgliche Primärgefühl der Ohnmacht und des Ausgeliefertseins zu bewältigen. Deutlich wird, dass Anna verinnerlicht hat, „abliefern“ zu müssen, um liebenswert zu sein.

Dies äußert sich in aktuellen Ängsten und dem Drang zur Kontrolle. Stahl rät Anna, die Heilung nicht von einer Entschuldigung ihrer Mutter abhängig zu machen, sondern das verletzte „Schattenkind“ durch Selbstbejahung und innere Abgrenzung eigenständig zu trösten.

Das Gespräch dient als Vorbereitung auf einen geplanten Austausch mit der Mutter, um festgefahrene Muster zu durchbrechen und eine realistischere Basis für den künftigen Umgang zu finden.

Die Fortsetzung gibt es hier: Das Erbe der Lieblosigkeit: Wie eine schwere Kindheit die eigene Mutterschaft beeinflusst.


Podcastfolge „Schwierige Mutter-Tochter-Beziehung aufarbeiten – wie kann das gelingen“ vom –03.08.2025– aus dem RTL+-Podcast „Stahl aber herzlich„.


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🎙 Raus aus der Selbstzweifel-Falle: Fünf Strategien, um deinen inneren Kritiker zu besiegen.

In dieser Podcast-Folge diskutieren Lukas Klaschinski und Stefanie Stahl über Selbstkritik, Versagensängste und das Hochstapler-Syndrom. Viele Menschen leiden trotz ihrer eigentlichen Kompetenz unter diesen Ängsten. Stahl erklärt, dass diese Ängste zwar oft als Motor für Fleiß dienen, jedoch die Vernunft blockieren und häufig auf negativen Prägungen aus der Kindheit basieren, die sie als „Schattenkind“ bezeichnet.

Zur Bewältigung dieser Ängste empfehlen die Experten, sie schriftlich zu konkretisieren, die innere „Angststimme“ als fehlbaren Berater zu betrachten und große Aufgaben in kleine, bewältigbare Etappen zu unterteilen. Ein bewusster Realitätscheck und der Wechsel von äußeren zu inneren Bewertungsmaßstäben helfen dabei, das verzerrte Selbstbild zu korrigieren und lähmende Schamgefühle abzubauen. Abschließend betonen die Experten die Bedeutung von Authentizität und raten dazu, sich durch einen Perspektivwechsel emotional von übertriebenem Leistungsdruck zu distanzieren.


Podcastfolge „Selbstkritik – warum sehen wir nur unsere Schwächen?“ vom –16.06.2021– (ab 1 Minute 30) aus dem RTL+-Podcast „So bin ich eben! Stefanie Stahls Psychologie-Podcast für alle „Normalgestörten“„.


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🎙 Wachstum ist kein Selbstzweck: Warum wir endlich über echten Wohlstand sprechen müssen

In dieser Podcastfolge werden die aktuellen Diskussionen über Wirtschaftswachstum und dessen Bedeutung für die Gesellschaft behandelt. Der Autor Achim Truger ist Wirtschaftswissenschaftler, berät die Politik und thematisiert die Kritik am traditionellen Wachstumskonzept.


Aus der Podcastfolge „Wachstum NEU DENKEN mit Achim Truger“ vom 14.10.2025 des Podcasts „NEU DENKEN„.


Truger und die Moderatorin Maja Göpel bemängeln, dass die Debatten über Wirtschaftswachstum oft oberflächlich und vorhersehbar sind. Sie argumentieren, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) als Maßstab für Erfolg nicht alle wichtigen Aspekte des Wohlstands erfasst. Insbesondere kritisieren sie, dass Umweltzerstörung, soziale Ungleichheit und unbezahlte Arbeit nicht berücksichtigt werden.

Truger betont, dass Wachstum in der Vergangenheit zwar wichtig war, um den Lebensstandard zu heben, die negativen Folgen wie die Zerstörung natürlicher Ressourcen und das Ungleichgewicht in der Verteilung des Wohlstands jedoch nicht ignoriert werden dürfen. Er fordert ein Umdenken: Anstelle von blindem Wachstum sollten soziale und ökologische Ziele im Vordergrund stehen.

Die Podcastfolge leuchtet auch die Herausforderungen, die durch wirtschaftliche Krisen entstehen, und wie Ängste in dieser Situation oft genutzt werden, um soziale Kürzungen zu rechtfertigen. Truger plädiert für eine differenzierte Diskussion darüber, wie Wohlstand definiert werden kann und welche Rolle Wachstum dabei spielt. Er betont, wie wichtig es ist, die Bedürfnisse der Menschen und eine nachhaltige Entwicklung in den Mittelpunkt zu stellen, statt sich nur auf quantitative Wachstumszahlen zu konzentrieren.

Insgesamt fordert der Artikel ein Umdenken in der Wirtschaftspolitik, um eine gerechtere und nachhaltigere Gesellschaft zu schaffen.

Podcastfolge in neuem Tab hören: https://audio.podigee-cdn.net/2104869-m-3f431d7e67dcf4c14bad20b65628fbcf.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://neu-denken-podcast.podigee.io/s1e1-wachstum-neu-denken-mit-achim-truger

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🎙 Liebe auf Lochkarten: Warum der Algorithmus der Liebe älter ist als das Internet.

In dieser Vorlesung wird die Geschichte des digitalen Datings behandelt, das bereits lange vor der Einführung des Internets existierte. Der Historiker Michael Homberg erklärt, dass die elektronische Partnervermittlung in den 1950er Jahren begann, als die ersten Computer genutzt wurden, um Menschen zusammenzubringen.


Podcastfolge „Algorithmus der Liebe – Der Ursprung des digitalen Datings“ aus dem Deutschlandfunk-Nova-Podcast „Hörsaal“ vom 11.09.2025.


Homberg beschreibt, wie die ersten Computer als Partnervermittlungsmaschinen fungierten, und führt aus, dass bereits in den späten 1940er und frühen 1950er Jahren Versuche unternommen wurden, Menschen mithilfe von Technologie zu verkuppeln. Ein bekanntes Beispiel sind Shirley Saunders und Bob Cadell, die 1958 durch ein Computer-Matchmaking-Programm zusammenkamen und in einer Fernsehsendung vorgestellt wurden.

Der Vortrag beleuchtet auch die Hoffnungen und Ängste, die die Menschen in Bezug auf computergestütztes Dating hegten. Kritiker befürchteten, die Technik könnte sich negativ auf Romantik und zwischenmenschliche Beziehungen auswirken. Dennoch zeigt die Geschichte, dass Computerdating nicht nur ein Produkt der modernen Technologie ist, sondern auch mit sozialen und kulturellen Veränderungen verbunden ist.

Im Laufe der Zeit entwickelte sich das digitale Dating weiter und wurde kommerzialisiert. Die ersten Dating-Agenturen begannen, ihre Dienste anzubieten, und lockten mit der Idee, den idealen Partner mittels wissenschaftlicher Methoden zu finden. Diese Entwicklung führte zu einer Pluralisierung der Beziehungsmodelle und einer Liberalisierung von Liebeskonzepten.

Insgesamt zeigt der Vortrag, dass die Geschichte des digitalen Datings komplex ist und tief in den sozialen und kulturellen Veränderungen des 20. Jahrhunderts verwurzelt ist.

Podcastfolge in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2025/09/11/deutschlandfunknova_algorithmus_der_liebe_der_20250911_8c845c85.mp3

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🎙 Die Einkaufsliste der Sorgen: Warum dein Gehirn ein Update braucht und wie du zur Ruhe kommst.

In diesem Podcast geht es darum, wie man in einer hektischen Welt zur Ruhe kommen und abschalten kann. Die Hosts Stefanie Stahl und Lukas Klaschinski sprechen über die Schwierigkeiten, die viele Menschen haben, wenn sie versuchen, ihre Gedanken zu beruhigen. Oft kreisen diese um Probleme aus der Vergangenheit oder Ängste bezüglich der Zukunft. Das kann zu Stress und Schlafstörungen führen.


Podcastfolge „Zur Ruhe kommen und abschalten“ vom 26.01.2022 aus dem RTL+-Podcast „So bin ich eben! Stefanie Stahls Psychologie-Podcast für alle „Normalgestörten“„.


Eine Hörerin namens Ramona berichtet von ihrem ständigen Grübeln und ihren Schlafproblemen. Stefanie erklärt, dass Grübeln ein Versuch des Gehirns ist, Kontrolle über Ängste zu gewinnen. Sie empfiehlt, sich täglich Zeit zu nehmen, um Sorgen aufzuschreiben und den Kopf freizubekommen. Lukas und Stefanie betonen, wie wichtig es ist, sich von negativen Gedanken zu distanzieren und im Hier und Jetzt zu leben.

Ein weiteres Thema sind Schlafstörungen, die oft durch Stress und vergangene traumatische Erlebnisse verstärkt werden. Stefanie empfiehlt, sich ein Gefühl von Sicherheit zu schaffen und Meditationen auszuprobieren, um besser schlafen zu können.

Der Podcast diskutiert auch, wie tief verwurzelte Kindheitserfahrungen das Denken und Fühlen im Erwachsenenleben beeinflussen können. Es wird betont, wie wichtig es ist, die Verantwortung für die eigenen Gefühle von den Eltern zu lösen und sich selbst zu stärken.

Insgesamt bietet der Podcast praktische Tipps und Einsichten, um mit innerer Unruhe und Grübelzwängen umzugehen und ein besseres Gefühl von Sicherheit und Selbstwert zu entwickeln.

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🎙 Sexuelle Flaute in langjähriger Beziehung.

In dieser Podcast-Folge spricht die Psychologin Stephanie Stahl mit dem jungen Ehepaar Max und Sophie über ihre Probleme im Sexualleben. Das Paar ist seit zehn Jahren zusammen und hat seit einiger Zeit Schwierigkeiten, Intimität zu erleben. Sophie hat seit dem Tod ihres an Krebs verstorbenen Vaters emotionalen Stress, der ihre Fähigkeit, sich fallen zu lassen, beeinträchtigt. Max hingegen wünscht sich mehr Sex, hat aber Angst, das Thema anzusprechen, da er Sophie nicht verletzen möchte.


Podcastfolge „Sexflaute, aber wieso?“ vom 03.02.2021 aus dem RTL+-Podcast „Stahl aber herzlich„.


Im Gespräch wird deutlich, dass beide viel Rücksicht aufeinander nehmen, wodurch sich ihre Probleme im Bett verstärken. Sie haben das Gefühl, dass ihre Beziehung zwar sehr eng und freundschaftlich ist, die Leidenschaft aber verloren gegangen ist. Sie versuchen, wieder mehr Intimität in ihr Leben zu bringen, indem sie sich bewusst Zeit füreinander nehmen und auch mal „einfach anfangen“, selbst wenn sie keine Lust haben.

Ein wichtiges Thema, das angesprochen wird, ist der Verlust von Kontrolle und die Angst vor Verletzlichkeit. Sophie hat Schwierigkeiten, ihren Trauerprozess zu bewältigen, was sich negativ auf ihre Beziehung auswirkt. Stephanie Stahl gibt den beiden Ratschläge, wie sie ihre Ängste und Rücksichtnahme überwinden können, um wieder mehr Nähe und Intimität zu erleben.

Zusammenfassend zeigt die Podcastfolge, dass viele Paare mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert sind und dass Offenheit im Umgang mit Problemen sowie die Investition von Zeit in die Beziehung entscheidend für deren Stärkung sind.

Podcastfolge in neuem Tab hören: https://youtu.be/AoK0w-Axq0s

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🎙 Autonomie • Bedürfnisse • Emotionen • Hilflosigkeit • Konfliktvermeidung • Spannungen • Unsicherheit • Verlustängste • Wut

Die Podcastfolge handelt von einer Sitzung der Paartherapie mit Ulrike und Andreas, die seit neun Jahren zusammen sind und gerade geheiratet haben. Trotz ihrer langen Beziehung haben beide Verlustängste, die sich unterschiedlich äußern. Andreas reagiert hilflos und passt sich stark an, während Ulrike wütend und kalt wird.


Podcastfolge „Verliebt, verheiratet, Verlustängste“ vom 16.06.2023 aus dem NDR-Podcast „Die Paartherapie„, verfügbar bis 30.10.2050.


Der Therapeut Eric gibt den beiden Ratschläge, um ihre Beziehung zu verbessern. Er betont, dass Wut oft ein Zeichen für alte, ungeklärte Konflikte ist und dass es wichtig ist, sich selbst zu hinterfragen, um die eigenen Emotionen besser zu verstehen. Eine von ihm vorgeschlagene Übung besteht darin, typische Konflikte in ruhigen Momenten durchzuspielen und zu überlegen, was der Partner sagen sollte, um sich verstanden zu fühlen.

Eric erklärt auch, dass es normal ist, in einer Beziehung nach Autonomie zu streben, und dass es wichtig ist, die eigenen Bedürfnisse zu äußern, statt Konflikte zu vermeiden. Wenn sich ein Partner unsicher fühlt, kann sich das auf den anderen übertragen, wodurch sich die Situation verschärft.

Das Hauptziel der Therapie ist es, Ulrike und Andreas dabei zu helfen, ihre Verlustängste zu überwinden und auf Augenhöhe miteinander zu kommunizieren. Eric ermutigt sie, ihre Bedürfnisse klar zu äußern und Konflikte nicht zu scheuen, da dies der Beziehung letztlich zugutekommt.

Zusammengefasst zeigt die Podcastfolge, wie wichtig es ist, in einer Beziehung offen über Ängste und Bedürfnisse zu sprechen, um Missverständnisse und Spannungen zu vermeiden.

Podcastfolge in neuem Tab hören: https://ndr-podcast.ard-mcdn.de/progressive/2023/0615/AU-20230615-1650-1800.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.ndr.de/ndr2/podcasts/Die-Paartherapie-Der-NDR-2-Podcast,audio1402932.html

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• Ängste •Entscheidungen • Entscheidungsprozess • Fehlentscheidung • Maximizer • Satisfier • Selbstwertgefühl •

In der Podcastfolge „Richtige Entscheidungen treffen – wie weiß ich was ich tun soll?“ des Podcasts „So bin ich eben! Stefanie Stahls Psychologie-Podcast für alle „Normalgestörten““ vom 16.11.2022 thematisieren die Gastgeber das Treffen von Entscheidungen. Sie diskutieren verschiedene Aspekte und Herausforderungen, die mit dem Entscheidungsprozess verbunden sind.

Zunächst teilen die Sprecher:innen persönliche Erfahrungen mit wichtigen Entscheidungen in ihrem Leben. Stefanie Stahl erzählt von einer Fehlentscheidung beim Mieten von Büroräumen, die sie viel Geld gekostet hat, und reflektiert, dass sie aus dieser Erfahrung gelernt hat. Lukas Klaschinski spricht über die Entscheidung, Vater zu werden, und beschreibt, wie diese sein Leben positiv beeinflusst hat.

Im Laufe des Gesprächs wird betont, dass es oft schwer ist, die „richtige” Entscheidung zu treffen, da viele Faktoren und Unsicherheiten eine Rolle spielen. Die Sprecher:innen erklären, dass Menschen unterschiedliche Ansätze beim Entscheiden haben: Einige entscheiden sich schnell und sind mit ihrer Wahl zufrieden (Satisfier), während andere nach der perfekten Lösung suchen (Maximizer), was oft zu mehr Stress führt.

Sie erwähnen auch, dass das Selbstwertgefühl und der Zugang zu den eigenen Gefühlen großen Einfluss darauf haben, wie gut jemand Entscheidungen treffen kann. Menschen, die in ihrer Kindheit gelernt haben, ihren Gefühlen nicht zu vertrauen, haben oft Schwierigkeiten, Entscheidungen zu treffen.

Ein wichtiger Punkt ist, dass Entscheidungen zwar emotional getroffen werden, aber auch rational überlegt werden sollten. Die Sprecher empfehlen, sich Zeit zu nehmen, um über Entscheidungen nachzudenken, und auch die Meinungen von Freunden oder Experten einzuholen. Sie warnen davor, sich von Ängsten leiten zu lassen oder zu viele Optionen zu haben, da dies die Entscheidungsfindung erschweren kann.

Zusammenfassend bietet der Podcast praktische Tipps, wie man bessere Entscheidungen treffen kann, und ermutigt die Zuhörer:innen, sich ihrer eigenen Entscheidungsprozesse bewusst zu werden.

Podcastfolge in neuem Tab hören: https://open.acast.com/public/streams/695b7e82511175cf3ed1d504/episodes/695b7e9e8ad316586a61945a.mp3

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• Gefängnis • Schulden • Spielsucht • Sportwetten • Straffälligkeit • Teufelskreis •

In der Podcast-Folge „Meine Spielsucht brachte mich ins Gefängnis“ des Podcasts „Das wahre Leben – Der NACHTCAFÉ Podcast“ spricht Marco Schmidt über seine Erfahrungen mit Spielsucht und deren Folgen. Er wuchs in einer Familie auf, in der sein Vater alkohol- und spielsüchtig war, was das Familienleben stark belastete. Mit 20 Jahren begann auch Marco selbst mit Sportwetten und verlor im Laufe der Jahre mehr als 250.000 Euro. Aufgrund seiner Spielsucht wurde er straffällig und kam schließlich ins Gefängnis.

Während seiner Haftzeit begann er, über sein Leben nachzudenken. Nach seiner Entlassung musste er nachweisen, dass er seine Schulden monatlich zurückzahlt. Er sagt, dass er sich zwar freier fühlt als vor der Haft, aber immer noch von den Erfahrungen in der Gefangenschaft und den damit verbundenen Ängsten belastet ist.

Marco erzählt auch von seiner Kindheit, die zunächst schön war, bis die Probleme mit seinem Vater begannen. Dieser war oft betrunken und übte psychischen Druck auf die Familie aus. Im Laufe der Zeit zweifelte Marco an sich selbst, entwickelte ein gestörtes Verhältnis zu Geld und wurde schließlich spielsüchtig.

Die Podcastfolge zeigt, welche tiefgreifenden Auswirkungen Sucht auf eine Familie haben kann und wie schwer es ist, aus einem solchen Teufelskreis auszubrechen. Marco ist zwar frei, kämpft aber weiterhin mit den Folgen seiner Vergangenheit.

https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:e6a2f95b00f2a068/

ARD, 29.12.2024, verfügbar bis 29.12.2026

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