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Vom 23.06.2026 bis heute hat sich der beste Rat, den ich jemandem geben würde, der jünger ist als ich, nicht verändert.
„Damals“ schrieb ich: „Du kannst darauf vertrauen, dass sich alles fügen wird.“ Das ist der „beste” Ratschlag, den ich jemandem geben würde, der jünger ist als ich.
Damit meine ich jedoch kein passives Vertrauen. Wenn man sich hinsetzt, die Hände in den Schoß legt und darauf vertraut, dass sich alles fügen wird, wird sich vermutlich nichts fügen.
Dieses Fügen bedeutet auch nicht, dass alle Träume, Wünsche und Hoffnungen in Erfüllung gehen, sondern dass rückblickend alles einen Sinn ergibt.
Viele Umwege und Sackgassen im Leben sind oft von Nutzen, um letztendlich den eigenen Weg und Lebenszufriedenheit zu finden. Manchmal – ich übertreibe jetzt – „muss” man durch die Hölle gehen, um das Paradies zu erreichen. Manchmal muss man die Fremdbestimmtheit überwinden, um selbstbestimmt durchs Leben gehen zu können. Manchmal muss man durch den Schmerz hindurchgehen, um Schmerzfreiheit genießen zu können.
Man muss nichts, man kann, wenn man will.
Tägliche Schreibanregung
Was ist der beste Rat, den du jemandem geben würdest, der jünger ist als du?
Das günstigste Reisen ist nicht das Reisen mit dem geringsten Geldeinsatz, sondern das Vermeiden von Reisen. Das ist Teil der weltweiten Rettungsaktion, die unseren Kindern, Enkeln, Urenkeln und Ururenkeln ein gerade noch lebenswertes Leben ermöglicht.
Heute kann ich mittellange Distanzen in wenigen Stunden mit dem Flugzeug für ein 29-Euro-Ticket überbrücken. Die wahren Kosten dieses Fluges sind dabei ausgelagert: Die Kosten für die Folgen der CO2-Emissionen – wie die Beseitigung von Unwetterschäden, Ernteausfälle oder der Bau höherer Deiche – tauchen auf keinem Ticket auf. Sie werden von der Allgemeinheit getragen. Es ist die klassische Privatisierung von Gewinnen (für Fluggesellschaften und Schnäppchenjäger) und die Sozialisierung von Verlusten (für die Umwelt und die Gesellschaft).
Eine Reise ist dann klimaneutral, wenn die Klimabilanz für Transport, Unterkunft, Verpflegung und alle Aktivitäten vor Ort bei exakt null liegt. Bei jeder anderen Reise ist die Währung nicht der Euro, sondern das Leben. Das eigene vielleicht in wenigen Jahrzehnten, das Leben der nachfolgenden Generationen bestimmt.
Die Menschen, die am wenigsten zur Erderwärmung beigetragen haben, zahlen den höchsten Preis. Ein „billiger” Wochenendtrip auf die Kanaren wird mit der Existenzgrundlage von Menschen bezahlt, die durch Dürren oder Überflutungen ihre Heimat verlieren. Inzwischen trifft dieser Preis auch uns in Europa immer häufiger und direkter, wie Überschwemmungen und extreme Hitzewellen zeigen.
Eine „günstige”, fossil betriebene Reise ist im Grunde ein Kredit, der im Namen kommender Generationen unter Zwang aufgenommen wird. Was wir heute vermeintlich an Geld sparen, hinterlassen wir jungen Erwachsenen und künftigen Generationen als unbezahlbare Schuldenlast. Es ist ein „Leben auf Pump” in der extremsten Form, bei dem die nachfolgende Generation die Rechnung in Form einer unbewohnbaren Welt präsentiert bekommt.
Wahrer Luxus beim Reisen ist nicht die zurückgelegte Entfernung, sondern die Entschleunigung. Wer sich auf den Weg macht – ob bei einer ausgedehnten Wanderung, einer Radtour oder beim sanften Gleiten auf Schienen – der lässt den Stress von Flughafenkontrollen und Staus hinter sich.
Beim langsamen, bodengebundenen Reisen beginnt die Erholung bereits an der eigenen Haustür. Das ist Balsam für die Seele, stärkt die innere Gelassenheit und belastet den Planeten nicht.
Es ist die einzige Form des Reisens, die uns wirklich bereichert, anstatt uns etwas zu nehmen.
Ich weiß nicht, ob es mir gelingt, genau zu sein. Ich versuche es. Ich hasse es, nur halbe Sachen zu machen. Ich möchte immer das bestmögliche Ergebnis abliefern. Das ist das, was mir möglich ist. Wenn es anderen nicht genügt, habe ich damit kein Problem. Mehr geht halt manchmal nicht. Ja, ich neige zum Perfektionismus. Das kann andere in den „Wahnsinn” treiben. Ich habe jedoch gelernt, auch einmal Fünfe gerade sein zu lassen.
„Sich über etwas Sorgen machen“ bedeutet, dass man wegen einer bestimmten Sache Angst, Unruhe oder Bedenken hat.
Wenn ich mir Sorgen machen würde, würde ich mich gedanklich intensiv mit einer Situation beschäftigen und befürchten, dass etwas Schlechtes oder Unerwünschtes passieren könnte.
Nein, ich bin kein Sorgentyp. Zeigen sich jedoch Ängste, Unruhe oder Bedenken wegen einer bestimmten Sache, überprüfe ich, ob diese Sorgen berechtigt sind. Wenn sie berechtigt sind, suche ich nach Lösungen oder frage mich, was im schlimmsten Fall geschehen kann und wie hoch die Wahrscheinlichkeit dafür ist. Wenn es keine Lösung gibt, gibt es fast immer einen Workaround.
Ansonsten kann ich darauf vertrauen, dass sich alles fügt und einen Sinn ergibt, und ich erwarte getrost, was da kommen mag.
Deshalb kann ich die heutige Schreibanregung nicht beantworten.
Tägliche Schreibanregung
Worüber hast du dir früher Sorgen gemacht, aber heute nicht mehr?
In hektischen, stressigen oder unübersichtlichen Momenten behalte ich oft meine äußere Ruhe. Ich beobachte, analysiere und denke nach, bevor ich handle. Dafür erfahre ich Wertschätzung.
In entspannteren, geselligen oder leistungsorientierten Momenten wird genau diese Ruhe jedoch plötzlich negativ ausgelegt. Sie wird oft fälschlicherweise als Desinteresse, Schüchternheit, Arroganz oder mangelnde Initiative ausgelegt. Dafür erfahre ich Geringschätzung.
In dieser Podcastfolge berichtet die Autorin von einer persönlichen Erfahrung mit Eseln und thematisiert gleichzeitig deren schwierige Lebenssituation weltweit.
Die Autorin erinnert sich an eine Begegnung mit einem Esel in Irland, die sie tief berührt hat. Sie beschreibt, wie sie einen Esel an einer Steinmauer traf, der ihr ruhig und gelassen begegnete. Diese Begegnung gab ihr ein Gefühl von Ruhe und Verbundenheit. Später besuchte sie einen Lebenshof für Esel, auf dem viele Tiere aus schlechter Haltung ein besseres Leben gefunden haben.
In der Podcastfolge wird hervorgehoben, dass Esel oft unter schlechten Bedingungen leben, insbesondere in ärmeren Regionen, wo sie als Transportmittel eingesetzt werden. Viele Esel leiden unter Verletzungen und schlechter Pflege, da ihre Besitzer ihnen oft nicht die notwendige medizinische Versorgung zukommen lassen können.
Die Organisation „RespekTiere“ setzt sich für die Verbesserung der Lebensbedingungen der Esel ein, indem sie medizinische Hilfe leistet und die Halter über die richtige Pflege informiert. Die Autorin ermutigt die Hörer:innen, dieses Projekt zu unterstützen, um den Eseln zu helfen.
Am Ende der Folge wird betont, wie wichtig es ist, Esel zu begegnen und Zeit mit ihnen zu verbringen. Dies bringt nicht nur den Tieren, sondern auch den Menschen Freude und Ruhe.
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In dieser Podcastfolge berichtet Bastian über sein Familienleben mit seinem Ehemann Dominik und ihren zwei Töchtern.
Ein Kind wurde als Pflegekind, das zweite als Adoptivkind aufgenommen. Trotz Dominiks Multiple-Sklerose-Erkrankung entschied sich das Paar bewusst für diesen Weg. Bei der älteren Tochter begann dieser sehr kurzfristig, bei der jüngeren mündete er in einer Adoption nach einer vertraulichen Geburt.
Ein wesentlicher Aspekt ihrer Erziehung ist der offene Umgang mit der Herkunft der Kinder, inklusive kindgerechter Erklärungen zur „Bauchmama“ und Briefkontakt zur leiblichen Mutter der Pflegetochter. Bastian betont, dass beide Mädchen ungeachtet ihres rechtlichen Status mit der gleichen Liebe aufgezogen werden und sich ihr Alltag, vom Kuscheln bis zum Vorlesen, kaum von dem anderer Familien unterscheidet.
Letztlich zeigt das Gespräch, dass für das Paar vor allem Ehrlichkeit, Gesundheit und Gelassenheit die Pfeiler ihres persönlichen Familienabenteuers bilden.
Aus der Podcastfolge „Unser Familienabenteuer mit Adoptiv- und Pflegekind“ vom –30.11.2025– des SWR-Podcasts „Das wahre Leben„.
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Die Podcastfolge stammt aus einem Podcast, in dem die Moderatoren Stefanie Stahl und Lukas Klaschinski über den Umgang mit den Erwartungen anderer sprechen, insbesondere im Hinblick auf Eltern und Freunde. Sie diskutieren, wie man sich von diesen Erwartungen abgrenzen kann, ohne die Gelassenheit zu verlieren.
Podcastfolge „Wie gehe ich mit den Erwartungen anderer um?“ vom 16.12.2020 aus dem RTL+-Podcast „So bin ich eben! Stefanie Stahls Psychologie-Podcast für alle „Normalgestörten“„, verfügbar bis ??.??.????.
Ein Beispiel wird durch eine Hörerin namens Susanne gegeben, die sich fragt, warum die Meinungen ihrer Eltern für sie so wichtig sind, obwohl sie ein unabhängiges Leben führt. Die Moderatoren erklären, dass es normal ist, die Anerkennung der Eltern zu suchen, da dies tief in unserer Kindheit verwurzelt ist. Sie betonen, wie wichtig es ist, die eigenen Emotionen zuzulassen, anstatt sie zu unterdrücken, um besser mit den Erwartungen anderer umzugehen.
Ein weiterer angesprochener Punkt ist der Umgang mit dem Urteil des Umfelds über Beziehungen, insbesondere wenn es Unterschiede in Bildung oder sozialem Status gibt. Die Moderatoren raten dazu, die eigenen Werte und die Gründe für die Beziehung zu reflektieren und sich nicht von den Meinungen anderer beeinflussen zu lassen.
Zusammengefasst geht es in der Podcast-Folge also darum, wie man mit den Erwartungen und Meinungen anderer umgehen kann, ohne sich selbst zu verlieren, und wie wichtig es ist, die eigenen Gefühle und Überzeugungen zu erkennen und zu respektieren.
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In der Podcast-Folge „Die Paartherapie – Mein Partner übernimmt keine Verantwortung“ geht es um die Beziehung zwischen Eva und Benni. Sie haben Schwierigkeiten in ihrem Alltag, insbesondere in Bezug auf Eigenverantwortung und Kommunikation.
Eva wünscht sich, dass Benni mehr Initiative ergreift, während Benni sich mehr Freiraum wünscht. Diese unterschiedlichen Bedürfnisse führen zu Spannungen in ihrer Beziehung.
Der Therapeut Erik Hegmann empfiehlt Paaren, auch die emotionalen Aspekte ihrer Konflikte anzusprechen, statt sich nur auf die sachliche Ebene zu konzentrieren. Oft übersehen Partner die emotionalen Bedürfnisse des anderen.
Anstatt Listen mit Aufgaben zu erstellen, sollten Paare gemeinsam verhandeln, um Autonomie und Verantwortung zu teilen. Dies fördert ein Gefühl der Partnerschaft.
Wichtig ist, zu unterscheiden, dass Wünsche nicht immer erfüllt werden müssen, da sie sonst wie Befehle wirken. Werden Wünsche nicht respektiert, kann dies zu Konflikten führen.
Alltägliche Streitigkeiten wie die Diskussion über die Klopapierrolle verdeutlichen oft tiefere Bedürfnisse nach Respekt und Wertschätzung in der Beziehung.
Wenn ein Partner Verantwortung übernimmt, sollte der andere lernen, diese zu akzeptieren – auch wenn sie nicht perfekt ausgeführt wird. Hier sind Gelassenheit und Geduld entscheidend.
Beide Partner müssen lernen, ihre Emotionen und Reaktionen zu reflektieren. Offene Kommunikation über Gefühle und Bedürfnisse kann dabei helfen, Missverständnisse zu vermeiden.
Der Therapeut betont, dass Paare auch in guten Zeiten an ihrer Kommunikation arbeiten sollten, um zukünftige Konflikte zu vermeiden und die Beziehung zu stärken.
Insgesamt bietet die Podcast-Folge praktische Ratschläge, um die Kommunikation und das gegenseitige Verständnis in Beziehungen zu verbessern und eine ausgeglichene und respektvolle Partnerschaft zu fördern.
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