🎙 Objektkonstanz in der Liebe: Warum manche die Bindung verlieren, sobald die Tür ins Schloss fällt

In dieser Podcastfolge geht es um die Beziehung von Mia und Max, die seit 17 Jahren zusammen sind. Max war in dieser Zeit immer wieder untreu und hatte Affären, die er vor Mia geheim hielt. Trotz dieser Schwierigkeiten möchten sie ihre Beziehung aufrechterhalten, da es auch viele positive Aspekte gibt.

Mia erzählt, dass sie schon früh in der Beziehung gemerkt hat, dass Max nicht ehrlich ist. Es gab immer wieder Streit und kurze Trennungen, doch sie konnten sich nie endgültig voneinander trennen. Vor etwa acht Jahren hat Max eine Therapie begonnen, um an seinen Problemen zu arbeiten, und es schien eine Zeit lang besser zu laufen. Doch dann gestand er Mia erneut, dass er eine Affäre gehabt hatte. Das war für sie sehr schmerzhaft. Mit dem körperlichen Betrug kann sie umgehen, aber die Lügen verletzen sie tief.

Stefanie Stahl, die Therapeutin, versucht herauszufinden, warum Max immer wieder untreu wird. Max gibt zu, dass er Schwierigkeiten hat, Nähe zuzulassen, und dass ihn seine Kindheitserfahrungen geprägt haben. Er fühlt sich emotional oft unsicher und hat ein starkes Bedürfnis nach Autonomie. Das bringt ihn dazu, sich von Mia zu distanzieren und Affären zu suchen.

In dieser Podcastfolge werden die komplexen Gefühle von Nähe und Distanz in ihrer Beziehung beschrieben. Mia fühlt sich oft emotional abhängig von Max, während Max gleichzeitig Schwierigkeiten hat, sich vollständig auf die Beziehung einzulassen. Stefanie Stahl ermutigt Max, an seinen Bindungsproblemen zu arbeiten und sich bewusst für Mia zu entscheiden, um die Beziehung zu stärken.

Insgesamt zeigt diese Podcastfolge, dass trotz erheblicher Schwierigkeiten in einer Beziehung Hoffnung auf Veränderung besteht, wenn beide Partner bereit sind, an sich zu arbeiten und offen über ihre Gefühle zu kommunizieren.


Podcastfolge „Jahrelang betrogen – kann die Beziehung trotzdem weitergehen?“ vom –30.03.2025– aus dem RTL+-Podcast „Stahl aber herzlich„.


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🐚 euphorisch unglücklich lächelnd

Introvertierte wirken unglücklicher, weil sie weniger lächeln und weniger euphorisch sind.

~ 92 Eigenschaften von Introvertierten, introvertiert.org, https://www.introvertiert.org/92-eigenschaften-von-introvertierten

„Warum schaust du so ernst?“ Diese Frage wird mir oft gestellt. Lange wusste ich es selbst nicht. Heute antworte ich: „Ich bin introvertiert.” Ich bin oft in Gedanken. In mir. Dabei erschlaffen die Gesichtsmuskeln und die Physiognomie entspannt sich. Wenn ich mich in solchen Momenten ertappe und mich in der Öffentlichkeit oder in Gesellschaft befinde, ermahne ich mich, zu lächeln. Ich kann euphorisch sein, aber ich kann es nicht zeigen. Es tobt innerlich.

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🎙 Schädlicher als 15 Zigaretten. Warum wir dringend über männliche Einsamkeit reden müssen

In dieser Podcastfolge geht es um das Thema der männlichen Einsamkeit und die Schwierigkeiten, die Männer haben, emotionale Bindungen einzugehen. Die Psychologen Stefanie Stahl und Lukas Klaschinski diskutieren heute, dass sich viele Männer, besonders im Alter von 25 bis 50 Jahren, einsam fühlen, obwohl sie nach außen hin ein normales Leben führen. Dies liegt oft daran, dass sie keine tiefen Freundschaften haben und sich nicht trauen, über ihre Gefühle zu sprechen.

Männer werden häufig so sozialisiert, dass sie ihre Verletzlichkeit verstecken müssen. Das führt zu emotionaler Isolation. Sie haben oft nur oberflächliche Freundschaften, die sich um gemeinsame Aktivitäten oder die Arbeit drehen, statt um echte emotionale Nähe. Dies wird besonders in Krisensituationen deutlich, wenn sie plötzlich merken, dass sie allein sind.

Die beiden Psychologen betonen, wie wichtig es ist, emotionale Nähe zuzulassen und darüber zu sprechen, um Einsamkeit zu bekämpfen. Sie empfehlen kleine Schritte wie das Melden bei Freunden und das offene Sprechen über Gefühle. Auch das Schaffen von Gelegenheiten für tiefere Gespräche, beispielsweise beim Spazierengehen oder in Gruppen, kann hilfreich sein.

Zusammenfassend zeigt diese Podcastfolge, dass männliche Einsamkeit ein weit verbreitetes, aber oft unsichtbares Problem ist, das durch gesellschaftliche Erwartungen und Rollenbilder verstärkt wird. Männer werden aufgefordert, ihre Gefühle zuzulassen und aktiv an ihren Beziehungen zu arbeiten, um emotional verbundener zu sein.


Podcastfolge „Warum es Männern so schwer fällt in Beziehung zu gehen und welche Gefahr die Einsamkeit birgt“ vom –08.10.2025– aus dem RTL+-Podcast „So bin ich eben! Stefanie Stahls Psychologie-Podcast für alle „Normalgestörten“„.


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🎙 Warum wir unsere Ängste nicht bekämpfen, sondern umarmen sollten

In dieser Podcastfolge geht es um ein Interview, das die Moderatoren Lukas Klaschinski und Stefanie Stahl in ihrem Podcast „So bin ich eben“ mit dem Comedian und Schauspieler Teddy Teclebrhan geführt haben. Sie diskutieren darüber, wie man zu sich selbst findet und seinen inneren Wert erkennt – besonders in einer lauten und hektischen Welt.

Teddy erzählt, dass er sich lange nicht als Teil der Medienbranche gesehen hat, da er anders ist und seinen eigenen Weg geht. Er erzählt, dass es eine Zeit gab, in der er seinen Traum, Filme zu machen, verfolgt hat. Irgendwann erkannte er jedoch, dass er auch ohne diesen Druck glücklich sein kann. Ihm ist es wichtig, authentisch zu sein, auch wenn das bedeutet, nicht alles von seinem Privatleben preiszugeben.

Die Moderatoren thematisieren auch, wie frühere Erfahrungen, wie etwa eine schwierige Kindheit, das Selbstwertgefühl beeinflussen können. Teddy erklärt, dass er viele Unsicherheiten hat, die er als Stärken sieht, und dass ihm Humor dabei hilft, mit schwierigen Zeiten umzugehen. Er hat gelernt, seine Ängste zu akzeptieren, statt sich von ihnen leiten zu lassen.

Insgesamt zeigt das Gespräch, wie wichtig es ist, sich selbst zu akzeptieren und die eigene Identität zu finden – auch wenn man in der Öffentlichkeit steht. Teddy betont, dass man nicht alles über sich offenbaren muss, um eine Verbindung zu anderen herzustellen. Es gehe darum, ehrlich zu sein und das eigene Herz zu öffnen, ohne die Privatsphäre zu verlieren.


Podcastfolge „Sich selbst finden – mit Teddy Teclebrhan“ vom –20.03.2024– aus dem RTL+-Podcast „So bin ich eben! Stefanie Stahls Psychologie-Podcast für alle „Normalgestörten“„.


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🎙 Das Leben vor dem Tod wählen – wer bin ich eigentlich, wenn ich aufhöre, mich anzupassen?

In dem Podcast „Stahl, aber herzlich“ spricht die Autorin und Aktivistin Sophie über ihre Erfahrungen, als sie bei den Zeugen Jehovas aufwuchs und schließlich im Alter von 17 Jahren aus der Gemeinschaft ausbrach. Sie erzählt von den Ängsten, die sie ihr ganzes Leben begleiteten, darunter die Angst vor Gott und dem Teufel. Sie beschreibt, wie sie in einer strengen Umgebung lebte, in der es viele Regeln gab und in der sie sich ständig anpassen musste, wodurch sie sich wie eine Marionette fühlte.

Sophie hatte eine schwierige Kindheit, geprägt von einer gewalttätigen Mutter und dem Druck, perfekt zu sein. Sie durfte keine normalen Kinderfeste feiern und fühlte sich oft wie ein Außenseiter, was dazu führte, dass sie sich von ihren Mitschülern isolierte. Diese Isolation führte zu einem tiefen Gefühl von Einsamkeit und sogar zu Suizidversuchen in ihrer Jugend.

Im Gespräch reflektiert Sophie darüber, wie sie es trotz all dieser Herausforderungen geschafft hat zu überleben und schließlich den Entschluss zu fassen, die Zeugen Jehovas zu verlassen. Sie erkannte, dass das vorgelebte Leben nicht ihrem eigenen Glück diente und dass sie selbst dafür verantwortlich war. Sophie spricht auch über den inneren Konflikt zwischen den Erwartungen der Gemeinschaft und ihrem eigenen Wunsch nach Freiheit und Identität.

Heute hat sie einen besseren Zugang zu ihren Gefühlen und versucht, sich selbst zu akzeptieren. Sie hat gelernt, dass es wichtig ist, Wut und Traurigkeit zuzulassen und sich nicht von der Vergangenheit definieren zu lassen. Sophie ist ein Beispiel dafür, wie man aus einer belastenden Kindheit herauswachsen und die eigene Identität finden kann.


Podcastfolge „Sophie Jones – wie die Sekte mich geprägt hat“ vom –08.04.2023– aus dem RTL+-Podcast „Stahl aber herzlich„.


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🎙 Liebeskummer bewältigen: Selbstwert und Kontrolle verstehen.

In dieser Podcastfolge geht es um das Thema Liebeskummer und die damit verbundenen emotionalen Herausforderungen.

Die Protagonistin Lena berichtet über ihre Erfahrungen nach einer Trennung, die sie stark belastet hat und in eine depressive Phase geführt hat. Die Podcast-Hostin Stefanie Stahl analysiert Lenas Verlustängste sowie den Zusammenhang zwischen ihrem Selbstwertgefühl und der Beziehung zu ihrem Ex-Partner, der emotional distanziert war und ihre Bedürfnisse nicht erfüllte.

Es wird betont, dass Liebeskummer nicht nur psychisch, sondern auch körperlich spürbar ist und alle vier psychischen Grundbedürfnisse – Bindung, Kontrolle, Selbstwert und das Streben nach positiven Gefühlen – betrifft.

Abschließend werden Lenas Abhängigkeit von der Bestätigung durch andere und ihre Schwierigkeiten, sich selbst zu lieben, thematisiert. Dies stellt die Grundlage für ihre emotionalen Probleme dar.


Podcastfolge „Liebeskummer – wie schaffe ich es da raus?“ vom –20.11.2022– aus dem RTL+-Podcast „Stahl aber herzlich„.


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🎙 Gesunde Ablösung durch Kontaktabbrüche verstehen.

In der Podcastfolge „Kontaktabbruch – wie gesunde Ablösung gelingt” werden die psychologischen Aspekte von radikalen Kontaktabbrüchen in Beziehungen behandelt, sei es in Freundschaften, Partnerschaften oder familiären Bindungen.

Die Psychologen Stefanie Stahl und Lukas Klaschinski diskutieren die Gründe für solche Abbrüche und betonen die Wichtigkeit klarer Begründungen, um Missverständnisse und Projektionen zu vermeiden. Sie heben hervor, dass verletzte Gefühle und unklare Kommunikationsmuster oft zu Konflikten führen, die schließlich in einem Kontaktabbruch enden können.

Zudem wird die Tragik solcher Abbrüche thematisiert, insbesondere wenn Kinder betroffen sind, da diese oft zwischen den Eltern hin- und hergerissen werden.

Abschließend geben die Psychologen praktische Tipps, wie Betroffene ihre Gefühle und Anteile in Konflikten reflektieren können, um gesunde Grenzen zu setzen und ihre emotionale Gesundheit zu fördern.


Podcastfolge „Kontaktabbruch – wie gesunde Ablösung gelingt“ vom –28.08.2024– aus dem RTL+-Podcast „So bin ich eben! Stefanie Stahls Psychologie-Podcast für alle „Normalgestörten“„.


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🎙 Verpflichtungsallergie trifft auf Aufmerksamkeitshunger – ein ungleiches Duell.

In dieser Podcastfolge mit Stefanie Stahl versuchen Mutter Marie und Tochter Anna, nach langjährigen Konflikten und Missverständnissen wieder näher zueinanderzufinden.

Es wird deutlich, dass Anna sich seit ihrer Kindheit emotional ungesehen fühlt und heute aufgrund unaufgearbeiteter Schmerzen schon bei Kleinigkeiten sehr impulsiv reagiert, um Aufmerksamkeit zu bekommen.

Marie wiederum fällt es aufgrund eigener Kindheitstraumata schwer, Zugang zu ihren Gefühlen zu finden. Deshalb zieht sie sich bei Konflikten oft zurück, um ihre mühsam erkämpfte Freiheit im Alter zu schützen.

Am konkreten Beispiel eines Streits über einen Sportwettbewerb wird eine destruktive Teufelskreisdynamik aus Annas Kampf um Anerkennung und Maries Rückzug aus Ohnmacht sichtbar.

Zum Abschluss erarbeitet Stefanie mit beiden eine „Metahaltung“, die ihnen helfen soll, gegenseitige Auslöser zukünftig nicht mehr persönlich zu nehmen und Konflikte erst nach einer emotionalen Abkühlung zu klären.

Dies ist die Fortsetzung dieser beiden Gespräche:


Podcastfolge „Das Mutter-Tochter-Gespräch – finden wir wieder zusammen?“ vom –16.11.2025– aus dem RTL+-Podcast „So bin ich eben! Stefanie Stahls Psychologie-Podcast für alle „Normalgestörten“„.


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🎙 Das Erbe der Lieblosigkeit: Wie eine schwere Kindheit die eigene Mutterschaft beeinflusst.

Dies ist die Fortsetzung dieser Podcastfolge: 🎙 Zwischen Liebe und Widerstand

Marie schildert im Gespräch mit Stefanie Stahl ihre Sicht auf die belastete Beziehung zu ihrer Tochter Anna.

Anna hatte bereits zuvor ihre eigene Perspektive im Podcast geteilt. Es wird deutlich, dass Marie aufgrund einer lieblosen Kindheit und schwerer Krankheitsphasen den Zugang zu ihren eigenen Emotionen weitgehend verloren hat und sie verdrängt.

Dieser emotionale „blinde Fleck” ist der Grund, warum Anna sich in ihren Gefühlen nie richtig wahrgenommen fühlte, obwohl Marie materiell und fürsorglich stets ihr Bestes gab. Stefanie Stahl arbeitet heraus, dass Annas heutige heftigen Reaktionen auf Kleinigkeiten oft eine Reaktion auf alte, ungelöste Verletzungen sind.

Am Ende zeigt sich Marie bereit, die Verantwortung für ihre emotionalen Defizite zu übernehmen. Damit ebnet sie den Weg für ein geplantes gemeinsames Versöhnungsgespräch.


Podcastfolge „Meine Anteile in der Beziehung mit meiner Tochter Anna – stehe ich auf verlorenem Posten?“ vom –26.10.2025– aus dem RTL+-Podcast „Stahl aber herzlich„.


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🎙 Zwischen Swipe und großer Liebe: Warum Online-Dating psychologisch fundiert besser funktioniert

In dieser Podcastfolge sprechen die Psychologin Stefanie Stahl und der Psychologe Lukas Klaschinski über die Herausforderungen und Chancen des Online-Datings.


Podcastfolge „Onlinedating – worauf sollte ich achten?“ vom 06.04.2022 aus dem RTL+-Podcast „So bin ich eben! Stefanie Stahls Psychologie-Podcast für alle „Normalgestörten“„.


Sie erklären, dass Online-Dating eine bequeme Möglichkeit bietet, Menschen kennenzulernen – besonders für Personen, die in ländlichen Gebieten leben oder Schwierigkeiten haben, im echten Leben Kontakte zu knüpfen. Es gibt viele Plattformen, die Menschen dabei helfen, zueinanderzufinden, und Studien zeigen, dass man sich online oft besser kennenlernen kann.

Allerdings gibt es auch Probleme. So nutzen viele Menschen Online-Dating nur, um ihr Ego zu stärken, ohne wirklich an einer Beziehung interessiert zu sein. Außerdem besteht die Sorge, dass die große Auswahl an potenziellen Partnern dazu führen kann, dass Menschen weniger bereit sind, sich fest zu binden.

Stahl und Klaschinski diskutieren zudem, dass viele Menschen, insbesondere jüngere, oft unter Bindungsängsten leiden. Sie betonen, wie wichtig es ist, sich selbst zu reflektieren und die eigene Wertschätzung nicht von der Meinung anderer abhängig zu machen.

Ein weiterer Punkt ist, dass es keine festen Regeln dafür gibt, wann man beim Dating Gefühle entwickeln sollte. Es ist normal, dass sich Gefühle langsam entwickeln. Es ist wichtig, sich Zeit zu nehmen, um jemanden wirklich kennenzulernen, bevor man intime Schritte unternimmt.

Zusammenfassend ermutigen Stahl und Klaschinski die Zuhörer:innen, beim Online-Dating offen und ehrlich über ihre Absichten zu sein und sich nicht von äußeren Meinungen beeinflussen zu lassen.

Podcastfolge in neuem Tab hören: https://open.acast.com/public/streams/695b7e82511175cf3ed1d504/episodes/695b7ea57c30ad75ba532cab.mp3

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