🎙 Die eine Partei sagt A, die andere Partei sagt B – und heraus kommt 0.

Zusammenfassung | Objektive Fakten:

Viele Unternehmen in Deutschland fragen sich, wo die Fachkräfte sind, denn der Arbeitsmarkt befindet sich im Umbruch.

Die Gesellschaft altert, Berufsbilder verändern sich und Künstliche Intelligenz (KI) wird in immer mehr Bereichen integriert.

Enzo Weber ist Forschungsbereichsleiter am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung und hat Prognosen zur Arbeitsmarktsituation erstellt.

2026 wird die Anzahl der Arbeitskräfte in Deutschland zum ersten Mal geringer sein als im Vorjahr.

Dieser Rückgang ist auf die Alterung der Babyboomer-Generation und eine geringere Zuwanderung zurückzuführen.

Zwar hat die Erwerbsquote von Frauen zugenommen, jedoch arbeiten viele von ihnen in Teilzeit.

In der Altersgruppe der 30- bis 40-Jährigen ist der Gender-Pay-Gap besonders ausgeprägt.

Der Fachkräftemangel betrifft vor allem Berufe mit beruflicher Ausbildung, insbesondere im Handwerk und in der Industrie.

Es gibt einen Anstieg der Arbeitslosigkeit, insbesondere unter Fachkräften in technischen Berufen.

Um den Strukturwandel im Arbeitsmarkt zu bewältigen, wird die Notwendigkeit zur Weiterbildung und Qualifizierung betont.

Meinungen des Autors:

Der Autor glaubt, dass die Diskussion über Fachkräfte und Arbeitszeiten zu statisch ist und mehr Flexibilität benötigt.

Er argumentiert, dass Deutschland nicht durch mehr Arbeit, sondern durch bessere berufliche Entwicklung reicher werden kann.

Es wird angemerkt, dass der Fachkräftemangel nicht nur ein Problem der Quantität, sondern auch der Qualität der Ausbildung ist.

Der Autor sieht Potenziale in der besseren Integration von Frauen, älteren Arbeitnehmern und Zugewanderten in den Arbeitsmarkt.

Zwar sei der Kündigungsschutz wichtig, jedoch sei auch Flexibilität im Arbeitsmarkt notwendig, um neue Arbeitsplätze zu schaffen.

Der Autor kritisiert die aktuelle wirtschaftspolitische Unsicherheit in Deutschland und fordert eine klare Ausrichtung für Investitionen und Innovationen.

Er betont, dass eine Erneuerung der Industrie notwendig ist und Deutschland seine Stärke in technischen Berufen bewahren sollte.

Der Autor sieht die Notwendigkeit, den Stolz auf die industrielle Vergangenheit Deutschlands zu nutzen, um eine positive Zukunft zu gestalten.

Kritisiert wird, dass die Diskussion über KI oft negativ geführt wird, ohne die Chancen zu erkennen, die diese Technologie bieten könnte.


Aus der Podcastfolge „Fachkräfte NEU DENKEN mit Enzo Weber“ vom –02.06.2026– des Podcasts „NEU DENKEN„.


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🎙 Warum Empathie und Kompromissbereitschaft unsere stärksten Werkzeuge sind

In dieser Podcastfolge „Demokratie NEU DENKEN | Ein Rückblick” von Mission Wertvoll wird ein Überblick über die dritte Staffel des Podcasts NEU DENKEN gegeben, in der das zentrale Thema Demokratie behandelt wird. Im Folgenden sind die Hauptpunkte und Argumente zusammengefasst:

Demokratie verstehen: Demokratie wird nicht nur als Wahlprozess verstanden, sondern als tägliche Mitgestaltung gesellschaftlicher Regeln und Ziele. Es wird betont, dass Demokratie aktive Teilnahme und Feedback erfordert.

Böckenförde-Diktum: Das Diktum von Ernst-Wolfgang Böckenförde wird zitiert, um zu verdeutlichen, dass der freiheitliche Staat von Voraussetzungen abhängt, die er selbst nicht garantieren kann. Dies betrifft die Bereitschaft der Bürger, sich an Regeln zu halten und Kompromisse einzugehen.

Macht in der Demokratie: Es wird diskutiert, dass Macht nicht nur autoritär ausgeübt werden sollte, sondern demokratische Qualitäten haben muss. Gesine Schwan, Politikwissenschaftlerin, wird als Stimme für eine demokratische Machtausübung vorgestellt.

Kompromissbereitschaft: Die Notwendigkeit von Kompromissen in der Politik wird hervorgehoben. Julia Reuschenbach spricht über die Herausforderungen, die eine kompromissorientierte Haltung in der politischen Diskussion mit sich bringt.

Bürokratie und Verwaltung: Uwe Schneidewind thematisiert die Schwierigkeiten, kreative Lösungen innerhalb starrer bürokratischer Strukturen zu finden, und fordert eine Innovationskultur, die Fehler als Teil des Lernprozesses akzeptiert.

Zuhören und Kommunikation: Bernhard Pörksen diskutiert die Bedeutung von Zuhören und empathischer Kommunikation in der Gesellschaft, um Missverständnisse und Konflikte zu vermeiden und eine gemeinsame Basis zu finden.

Matthias Quent erklärt, wie das Gefühl der Ohnmacht in der Bevölkerung extremistische Tendenzen fördern kann. Der Wunsch nach starken Führern, die schnelle Lösungen versprechen, wird als gefährlich identifiziert.

Positive Ansätze: Der Podcast ermutigt dazu, konstruktive Diskussionen zu führen, Potenziale zu erkennen und Probleme nicht ständig zu skandalisieren. Es wird betont, dass jeder Einzelne zur demokratischen Kultur beitragen kann.

Insgesamt kommt diese Podcastfolge zu dem Schluss, dass Demokratie lebendig bleibt, wenn Bürger aktiv teilnehmen, Kompromisse eingehen und empathisch kommunizieren. Der Podcast „NEU DENKEN” möchte einen Raum für respektvollen und lösungsorientierten Diskurs schaffen.


Aus der Podcastfolge „Demokratie NEU DENKEN | Ein Rückblick“ vom –10.03.2026– des Podcasts „NEU DENKEN„.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://youtu.be/AVTAHW8fZtk

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🎙 Solidarität als Strategie: Warum Beistandspakte die Antwort auf autokratische Einschüchterung sind.

In diesem Gespräch diskutieren Maja Göpel und der Jurist Bijan Moini über die „demokratische Sicherheit“ und die Notwendigkeit, unabhängige Institutionen und Grundrechte gegen innere und äußere Bedrohungen zu verteidigen.

Moini stellt die Arbeit der Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF) vor. Durch strategische Prozessführung in Bereichen wie Überwachung, Asylrecht und Klimaschutz stärkt die GFF die Rechtsstaatlichkeit für alle Bürger und Minderheiten.

Ein zentraler Aspekt ist die Warnung vor autokratischen Tendenzen und der Erosion demokratischer Verfahren. Dabei werden auch die juristischen Herausforderungen eines möglichen AfD-Verbotsverfahrens sowie die Lehren aus der politischen Entwicklung in den USA analysiert.

Die Gesprächspartner betonen das „Präventionsparadox“ und fordern von der Zivilgesellschaft mehr Solidarität, Zivilcourage und Rollenklarheit, um den demokratischen Gesellschaftsvertrag aktiv zu schützen.

Abschließend plädieren sie für eine zeitgemäße Weiterentwicklung der Verfassung durch Initiativen wie „Jeder Mensch“, um neuen Herausforderungen wie der Digitalisierung und der Umweltkrise mit klaren Grundrechten zu begegnen.


Aus der Podcastfolge „Demokratische Sicherheit NEU DENKEN mit Bijan Moini“ vom –18.11.2025– des Podcasts „NEU DENKEN„.


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🎙 Vom Filter-Clash zur robusten Zivilität: Wie wir das Streiten neu lernen können.

In ihrem Gespräch analysieren Maja Göpel und Bernhard Pörksen die zunehmende Aggressivität öffentlicher Debatten und fordern eine Rückkehr zu einer konstruktiven Streitkultur.

Pörksen plädiert dabei für einen Wechsel vom „Ich-Ohr“ zum „Du-Ohr“, um trotz tiefer Differenzen die Perspektive des Gegenübers wieder ernsthaft wahrzunehmen. Sie kommen zu dem Schluss, dass nicht „Filterblasen“, sondern ein permanenter „Filter-Clash“ – die ständige Reibung mit gegensätzlichen Weltsichten – die Gesellschaft überreizt und polarisiert.

Als Lösung schlagen sie eine „robuste Zivilität“ vor, die den harten, aber sachlichen Konflikt erlaubt, solange die persönliche Abwertung des Gegenübers unterbleibt.

Das Gespräch betont abschließend, dass eine lebendige Demokratie auf der individuellen Bereitschaft zur Irritation und der Abkehr von ideologischen Feindbildern basiert.


Aus der Podcastfolge „Debatte NEU DENKEN mit Bernhard Pörksen“ vom –17.02.2026– des Podcasts „NEU DENKEN„.


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🎙 Das Matthäus-Prinzip: Warum die soziale Schere kein Zufall, sondern politisches Versagen ist.

In der Podcastfolge mit Christoph Butterwegge wird die Frage nach sozialer Gerechtigkeit und Armut in Deutschland erörtert. Butterwegge betont, dass Ungerechtigkeit zu gesellschaftlicher Spaltung führt und Chancengleichheit ein zentrales Ziel sein sollte. Er unterscheidet zwischen absoluter und relativer Armut und hebt hervor, dass selbst in einem wohlhabenden Land wie Deutschland mehr als eine Million Menschen obdachlos sind. Zudem identifiziert er die wachsende soziale Ungleichheit als Hauptproblem, das sich negativ auf verschiedene Lebensbereiche, einschließlich Gesundheit und Bildung, auswirkt. Abschließend kritisiert Butterwegge, dass die Politik die wahren Ursachen der Ungleichheit oft ignoriere und stattdessen eine verharmlosende Sichtweise auf Armut und Reichtum propagiere.


Aus der Podcastfolge „Armut NEU DENKEN mit Christoph Butterwegge“ vom –31.03.2026– des Podcasts „NEU DENKEN„.


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🎙 Wachstum ist kein Selbstzweck: Warum wir endlich über echten Wohlstand sprechen müssen

In dieser Podcastfolge werden die aktuellen Diskussionen über Wirtschaftswachstum und dessen Bedeutung für die Gesellschaft behandelt. Der Autor Achim Truger ist Wirtschaftswissenschaftler, berät die Politik und thematisiert die Kritik am traditionellen Wachstumskonzept.


Aus der Podcastfolge „Wachstum NEU DENKEN mit Achim Truger“ vom 14.10.2025 des Podcasts „NEU DENKEN„.


Truger und die Moderatorin Maja Göpel bemängeln, dass die Debatten über Wirtschaftswachstum oft oberflächlich und vorhersehbar sind. Sie argumentieren, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) als Maßstab für Erfolg nicht alle wichtigen Aspekte des Wohlstands erfasst. Insbesondere kritisieren sie, dass Umweltzerstörung, soziale Ungleichheit und unbezahlte Arbeit nicht berücksichtigt werden.

Truger betont, dass Wachstum in der Vergangenheit zwar wichtig war, um den Lebensstandard zu heben, die negativen Folgen wie die Zerstörung natürlicher Ressourcen und das Ungleichgewicht in der Verteilung des Wohlstands jedoch nicht ignoriert werden dürfen. Er fordert ein Umdenken: Anstelle von blindem Wachstum sollten soziale und ökologische Ziele im Vordergrund stehen.

Die Podcastfolge leuchtet auch die Herausforderungen, die durch wirtschaftliche Krisen entstehen, und wie Ängste in dieser Situation oft genutzt werden, um soziale Kürzungen zu rechtfertigen. Truger plädiert für eine differenzierte Diskussion darüber, wie Wohlstand definiert werden kann und welche Rolle Wachstum dabei spielt. Er betont, wie wichtig es ist, die Bedürfnisse der Menschen und eine nachhaltige Entwicklung in den Mittelpunkt zu stellen, statt sich nur auf quantitative Wachstumszahlen zu konzentrieren.

Insgesamt fordert der Artikel ein Umdenken in der Wirtschaftspolitik, um eine gerechtere und nachhaltigere Gesellschaft zu schaffen.

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