📅❓ Ein Plädoyer für die Wahrheit?

Ich überprüfe nicht die Begründungen, die in Situationen der Rechtfertigung oder Kritik verwendet werden.

Wenn ich im Nachhinein erfahre, dass eine Begründung auf einer Lüge oder einem unwahren Argument beruhte, spreche ich das Gegenüber darauf an und versuche zu vermitteln, dass ich die Wahrheit vertrage und sie mich nicht kränkt.

Eine Ausrede kann denjenigen, der sie ausspricht, oder denjenigen, an den sie gerichtet ist, oder gar beide schützen.

Ausreden sind menschlich. Für mich gibt es keine guten oder schlechten.

In Comedys gefallen mir spontane, situationsbedingt passende und entwaffnende Ausreden.

Besser als Ausreden sind Aussprachen.

Tägliche Schreibanregung
Was ist die beste Ausrede, die du in letzter Zeit gehört hast?

What is the best excuse you have heard lately?  |  Was ist die beste Ausrede, die du in letzter Zeit gehört hast?

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🎙 Über die Stille und das Stöhnen: Nonverbale Kommunikation in der Partnerschaft

In dieser Podcast-Folge diskutieren die Moderatoren Ariane und Kevin über die Lautstärke und Geräusche beim Sex sowie das Stöhnen.

Geräusche beim Sex sind eine wichtige Form der nonverbalen Kommunikation. Sie helfen dabei, der anderen Person ohne viele Worte zu zeigen, was sich gut anfühlt.

Wer in einer hellhörigen Umgebung (wie einer Altbau-WG) lebt oder bei offenem Fenster Sex hat, sollte bedenken, dass ungewollte Zuhörer dies möglicherweise als unangenehm empfinden könnten.

87 Prozent der befragten Frauen gaben an, dass sie stöhnen, um das Selbstbewusstsein ihres Partners zu stärken. 66 Prozent tun dies, um den Partner schneller zum Höhepunkt zu bringen – teils auch, weil sie den Sex schneller beenden möchten.

Viele Menschen sind durch Pornos beeinflusst und denken, sie müssten beim Sex eine laute Performance abliefern. Dies kann schnell künstlich wirken und zu Missverständnissen führen.

Wusstest du, dass der Trommelfisch bei der Paarung durch Muskelvibrationen unter Wasser einen Lärm erzeugt, der so laut ist wie ein Fußballstadion? Das schützt ihn, da Fressfeinde wie Delfine dadurch einen Hörschaden erleiden würden.

Beim Sex sollte jeder genau die Lautstärke haben, mit der er sich wohlfühlt. Stöhnen ist hervorragend geeignet, um ehrliches Feedback zu geben, sollte aber nicht erzwungen werden, um unrealistischen Erwartungen gerecht zu werden.


Aus der Podcastfolge „Ohh ja! Macht Stöhnen Sex besser?“ vom –05.02.2022– des Podcasts „Im Namen der Hose – der Sexpodcast von BR-PULS„.


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Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:d3d2df68a459f2ef/

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🎙 „Crazy, hibbelig und voller Frieden“: Die faszinierende Welt der Amina Kaymaz

In dieser Podcastfolge mit dem Titel „Jugend zwischen Tradition und Emanzipation“ geht es um Amina Kaymaz. Sie ist 19 Jahre alt und lebt in einem sozial benachteiligten Stadtteil in Bremen. Sie beschreibt darin ihre Erfahrungen und Ansichten zu verschiedenen Themen, die ihre Identität und ihren Alltag prägen.

Hintergrund und Lebensumstände: Amina lebt mit ihrer Mutter und sechs Geschwistern in einem Stadtteil, den sie als „Ghetto“ bezeichnet. Sie hat türkische und palästinensische Wurzeln und ist in zwei Kulturen aufgewachsen.

Berufliche Ambitionen: Amina ist auf der Suche nach einem Beruf, der ihr Spaß macht. Sie hat ein Praktikum als Dachdeckerin und als Kinderbetreuerin gemacht. Das Dachdeckerpraktikum brach sie jedoch nach kurzer Zeit ab, da es ihr nicht gefiel.

Gesellschaftliche Themen: Amina äußert sich zu Themen wie Frieden, Integration und den Herausforderungen, mit denen Jugendliche in ihrem Umfeld konfrontiert sind. Sie betont die Wichtigkeit von Kommunikation und Frieden zwischen verschiedenen Kulturen, insbesondere im Kontext des Nahostkonflikts.

Persönliche Ansichten und Identität: Amina trägt ein Kopftuch und reflektiert über die Bedeutung dieser Entscheidung sowie die Reaktionen, die sie darauf erhält. Sie sieht sich selbst als „verrücktes Mädchen“, das humorvoll und optimistisch ist, trotz der Schwierigkeiten, mit denen sie konfrontiert ist.

Familie und Beziehungen: Amina spricht über ihre Familie, ihre Träume von einer eigenen Familie und den Einfluss ihrer Eltern auf ihre Entscheidungen. Sie ist offen für die Suche nach einem Partner, der ihre Vorstellungen von Beziehung und Familie teilt.

Kritik an der Jugendkultur: Amina kritisiert die heutige Jugend, die ihrer Meinung nach zu stark von sozialen Medien und Konsum geprägt ist. Sie wünscht sich eine Rückkehr zu mehr aktiven und sozialen Interaktionen.

Fazit: Amina Kaymaz verkörpert die Herausforderungen und Hoffnungen junger Menschen in einer multikulturellen Gesellschaft. Ihr Wunsch nach Frieden und Harmonie, gepaart mit der Realität ihres Lebens in einem sozial schwierigen Umfeld, zeigt die Spannungen zwischen Tradition und Emanzipation, die viele Jugendliche erleben.


Aus der Podcastfolge „Jugend zwischen Tradition und Emanzipation“ vom –01.05.2024– des RB-Podcasts „Eine Stunde reden – Gespräche mit Unbekannten“ (nicht mehr verfügbar).


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📅❓ Die Kunst der Abgrenzung: Warum ein klares „Nein“ Beziehungen retten kann

Zunächst mache ich es mir einfach und verweise auf das Buch „Set Boundaries, Find Peace: A Guide to Reclaiming Yourself” (Grenzen machen uns frei) von Nedra Glover Tawwab [https://www.narayana-verlag.de/Grenzen-machen-uns-frei-Nedra-Glover-Tawwab/b27969]. Wenn ihr das Buch lest, wird euch an vielen Stellen die Augen geöffnet, wo ihr eure eigenen Grenzen überschreitet, wo ihr anderen gestattet, eure Grenzen zu überschreiten, wie andere im Umgang miteinander Grenzen überschreiten und überschreiten lassen und wo ihr die Grenzen anderer überschreitet. Am Anfang steht die Bewusstwerdung und die Überwindung des Widerstands, sich mit dem Thema intensiv zu beschäftigen – denn es wird dein Leben nachhaltig verändern.

Die Monatszeitschrift „Psychologie Heute” hat sich im August 2024 mit dem Thema und dem Buch auseinandergesetzt:

Nedra Glover Tawwab ist eine US-amerikanische Psychotherapeutin, Sozialarbeiterin und Autorin. Sie berichtet, dass viele ihrer Patientinnen und Patienten mit den folgenden Symptomen in ihre Praxis kommen:

Sie fühlen sich überfordert. Sie hegen Groll gegen Menschen, die sie um Hilfe bitten.  Sie vermeiden Telefongespräche und den Umgang mit Menschen, von denen sie etwas erbitten könnten. Sie machen Bemerkungen darüber, dass sie anderen helfen und nichts dafür zurückbekommen. Sie fühlen sich ausgebrannt. Oft träumen Sie davon, alles hinzuschmeißen und einfach zu verschwinden. Sie haben keine Zeit für sich selbst.

Laut Glover sind sich diese Patient:innen ihrer Schwierigkeiten, Grenzen zu setzen, nicht bewusst, denn an der Oberfläche gibt es nur Konflikte mit anderen. Negative Gedanken werden vermieden und es ist nur wenig Energie vorhanden. Darunter rumoren Schuldgefühle und ein seltsames Unbehagen.

Grenzen sind kein Selbstzweck, sondern helfen mir, gute Beziehungen zu führen. Meine Gegenüber wissen nicht, was ich will, und es ist meine Aufgabe, das klarzustellen. Diese Klarheit kann Beziehungen retten.

In der Fachliteratur werden in der Regel sechs verschiedene Arten von Grenzen unterschieden:

körperliche (physische) Grenzen, emotionale Grenzen, geistige (intellektuelle) Grenzen, zeitliche Grenzen, materielle Grenzen und sexuelle Grenzen.

Das Setzen und Wahren dieser Grenzen ist in der Psychologie kein egoistischer Akt, sondern eine essenzielle Form der Selbstfürsorge. Wer seine eigenen Grenzen kennt und sie klar kommunizieren kann, schützt sich präventiv vor Erschöpfung, chronischem Stress und ungesunden Beziehungsdynamiken.

Manche Arten von Grenzen hat man womöglich gut im Griff, bei anderen gibt es jedoch immer wieder Schwierigkeiten.

Grenzen können uns in zweifacher Hinsicht Probleme bereiten: Einerseits, wenn wir selbst nicht auf unsere Bedürfnisse achten, und andererseits, wenn wir von unseren Mitmenschen ein „Nein” kassieren und mit dieser Zurückweisung nicht klarkommen.

Die vier Schritte der gewaltfreien Kommunikation lesen sich wie ein Grundkurs im Grenzensetzen oder eine Formel für mehr Selbstbehauptung.

Ich schildere möglichst wertfrei meine Beobachtung dessen, was passiert ist.

Ich sage, wie ich mich damit fühle.

Ich formuliere mein Bedürfnis.

Ich äußere eine Bitte.

Laut Nedra Glover Tawwab werden die meisten Menschen unsere Bitte klaglos akzeptieren. Dennoch wird es immer wieder vorkommen, dass andere unsere Wünsche als unfair oder unverschämt bezeichnen, sie ignorieren, uns über Tage die kalte Schulter zeigen oder so tun, als hätten sie uns falsch verstanden. Deshalb müssen wir Taten folgen lassen.

Ich muss so tun, als wäre ich eine Langspielplatte aus Vinyl, die an der entscheidenden Stelle einen Kratzer hat. Ich wiederhole meinen Wunsch, bis der andere endlich reagiert. Wer sich vor solchen Konsequenzen drückt, lädt laut Glover Tawwab zu ständigen Grenzverletzungen in der Beziehung ein. In manchen Fällen könne man noch ein Ultimatum stellen. Wenn auch das nichts bringt, sagt Glover Tawwab, sei es womöglich an der Zeit, den Kontakt abzubrechen. Ich greife dann quasi zu den Nuklearwaffen, um meine Grenzen zu verteidigen.

In ihrem Buch gibt Glover Tawwab auch gute Tipps, wie man Einwänden gegenüber meinen Wünschen begegnen kann.

Gute Beziehungen – egal, ob zu langjährigen Freunden, der Familie oder ehemaligen Partnern – halten nicht nur ein klares „Nein“ aus, sondern wachsen sogar daran. Gegenseitiger Respekt entsteht erst dann, wenn beide Seiten wissen, woran sie beim anderen sind.

Unabhängig vom Buch hier ein kurzer Guide, um gesunde Grenzen in Beziehungen zu setzen:

Das Setzen von Grenzen ist ein fortlaufender Prozess. Es geht nicht darum, emotionale Mauern zu bauen, sondern gewissermaßen Türen mit Türklinken einzusetzen – du entscheidest selbst, wer wann eintreten darf.

Hier sind fünf praktische Schritte, um Grenzen gesund und effektiv zu etablieren:

1. Eigene Bedürfnisse und Limits erkennen

Finde deine Signale: Bevor du eine Grenze kommunizieren kannst, musst du sie spüren. Ein Überschreiten der eigenen Grenzen zeigt sich oft durch ein diffuses Gefühl von Erschöpfung, innerer Unruhe oder leichtem Groll gegenüber der anderen Person.

Klarheit schaffen: Erlaube dir herauszufinden, was dir Energie zieht und was dir Kraft gibt. Wenn du beispielsweise merkst, dass du nach intensiven sozialen Kontakten zwingend ungestörte Zeit für dich brauchst, um deine Batterien wieder aufzuladen, dann ist das die Basis für deine zeitlichen und emotionalen Grenzen.

2. Die „Ich-Botschaft“ nutzen

Bei dir bleiben: Formuliere deine Grenze aus deiner eigenen Perspektive, ohne Vorwürfe zu machen. Das reduziert die Wahrscheinlichkeit, dass dein Gegenüber in eine Abwehrhaltung geht.

Beispiel: Anstatt zu sagen: „Du beanspruchst mich immer zu stark“, versuche es mit: „Ich schätze unsere Gespräche sehr, aber ich brauche heute Abend einfach etwas Ruhe und Zeit für mich, um bei einem Spaziergang den Kopf frei zu bekommen. Lass uns gerne morgen telefonieren.“

3. Kommuniziere klar, freundlich und ohne lange Rechtfertigung.

Sei kurz und präzise. Ein häufiger Fehler ist das „Über-Erklären“. Wenn du anfängst, dich in Details zu verlieren, bietest du Angriffsfläche für Diskussionen.

Entschuldige dich nicht für Selbstfürsorge: Ein klares „Nein, das schaffe ich heute nicht“ ist ein vollständiger Satz. Du musst dich nicht dafür entschuldigen, dass du auf deine mentale oder körperliche Kapazität achtest.

4. Mit Gegenwind rechnen (und ihn aushalten).

Veränderung löst Reibung aus. Wenn Menschen in deinem Umfeld es gewohnt sind, dass du grenzenlos verfügbar bist, werden sie auf neue Regeln eventuell irritiert, ungläubig oder enttäuscht reagieren.

Standhaft bleiben: Das ist eine normale menschliche Reaktion und bedeutet nicht, dass du etwas falsch gemacht hast. Atme durch, lass dich nicht aus der Ruhe bringen und bleibe freundlich, aber konsequent.

5. Routinen als Schutzschild etablieren

Grenzen vorab setzen: Warte nicht, bis du völlig erschöpft bist. Plane proaktiv feste Phasen ein, in denen du dich ganz bewusst zurückziehst, sei es in der Natur oder zu Hause beim Musikhören. Wenn diese „Me-Time“ ein fester, nicht verhandelbarer Bestandteil deines Alltags ist, fällt es dir automatisch leichter, diese Zeiten auch gegenüber anderen selbstbewusst zu vertreten.

Täglicher Schreibanreiz
Schreib deinen Guide dazu, wie du in Beziehungen gesunde Grenzen setzt.

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🎙 Gesunde Ablösung durch Kontaktabbrüche verstehen.

In der Podcastfolge „Kontaktabbruch – wie gesunde Ablösung gelingt” werden die psychologischen Aspekte von radikalen Kontaktabbrüchen in Beziehungen behandelt, sei es in Freundschaften, Partnerschaften oder familiären Bindungen.

Die Psychologen Stefanie Stahl und Lukas Klaschinski diskutieren die Gründe für solche Abbrüche und betonen die Wichtigkeit klarer Begründungen, um Missverständnisse und Projektionen zu vermeiden. Sie heben hervor, dass verletzte Gefühle und unklare Kommunikationsmuster oft zu Konflikten führen, die schließlich in einem Kontaktabbruch enden können.

Zudem wird die Tragik solcher Abbrüche thematisiert, insbesondere wenn Kinder betroffen sind, da diese oft zwischen den Eltern hin- und hergerissen werden.

Abschließend geben die Psychologen praktische Tipps, wie Betroffene ihre Gefühle und Anteile in Konflikten reflektieren können, um gesunde Grenzen zu setzen und ihre emotionale Gesundheit zu fördern.


Podcastfolge „Kontaktabbruch – wie gesunde Ablösung gelingt“ vom –28.08.2024– aus dem RTL+-Podcast „So bin ich eben! Stefanie Stahls Psychologie-Podcast für alle „Normalgestörten“„.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://open.acast.com/public/streams/695b7e82511175cf3ed1d504/episodes/695b7e968ad316586a619248.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://shows.acast.com/so-bin-ich-eben/episodes/695b7e968ad316586a619248

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📔 Die feine Linie zwischen Verzicht und Wahl: Was macht ein echtes Opfer aus?

Wenn mich jemand nach den „Opfern” in meinem Leben fragt, dann geht es dabei sicherlich nicht um rituell geschlachtete Ziegen, sondern um die bewusste Entscheidung, etwas Wertvolles aufzugeben, um ein höheres Ziel zu erreichen.

Es ist vielleicht ein Tauschgeschäft mit dem Schicksal: Ich verzichte im Hier und Jetzt auf bestimmte Dinge (zum Beispiel Bequemlichkeit, Sicherheit oder Zeit), in der Hoffnung, dass es sich später für mich auszahlt oder jemand anderem hilft.

Ich könnte Zeit und Energie geopfert haben, Beziehungen und Nähe, finanzielle Sicherheit, mein Ego und meinen Komfort.

Ein echtes Opfer muss wehtun.

Das Wort „Opfer” impliziert eine gewisse Schwere. Wenn es sich leicht anfühlt, war es stattdessen eine Priorisierung.

Ich habe in meinem Leben sicherlich Entscheidungen getroffen, für die ich etwas mehr oder weniger Wertvolles aufgeben musste, um ein Ziel zu erreichen. Die Entscheidungsfindung fühlt sich für mich schwer an und ist mit „Schmerzen” verbunden. Die Entscheidung selbst hat sich für mich jedoch nicht wie ein Opfer angefühlt, sondern eher wie eine Priorisierung. Da ich in fast allem einen Sinn erkenne und weiß, dass ich nicht alles haben kann, fühlen sich die Entscheidungen nicht wie ein Opfer an. Sie sind das Ergebnis einer Abwägung.

Ich weiß auch, dass ich bisher Glück gehabt habe und die Dinge so betrachten und empfinden kann. Mir ist bewusst, dass das Leben mir jederzeit ein echtes, schmerzhaftes Opfer abverlangen kann. Ich denke dabei an die Entscheidung Helmut Schmidts, der Erpressung durch die Entführung Hanns Martin Schleyers nicht nachzugeben, Schleyers Tod zu riskieren und am Ende diesen Schmerz ertragen zu müssen. Die Schwere dieser Entscheidung ist für mich unermesslich, und die Reaktion der Hinterbliebenen hat Helmut Schmidt die Spitze dieses Schmerzes sicherlich etwas genommen.

=> Weitere „dailyprompts“ aller Blogger:innen: LINK

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🎙 Das Glück in dir: Warum Zufriedenheit eine Entscheidung ist.

In dieser Podcast-Folge werden verschiedene Ansätze vorgestellt, die dabei helfen, die innere Zufriedenheit zu fördern und ein glücklicheres Leben zu führen.

Ein wesentlicher Ratschlag ist die tägliche Praxis der Dankbarkeit. Dabei lernt man, die positiven Aspekte des Alltags bewusst wahrzunehmen.

Stefanie Stahl betont zudem die Wichtigkeit von Achtsamkeit, um im gegenwärtigen Moment zu leben und unnötigen Stress abzubauen. Ein weiterer zentraler Punkt ist die Pflege sozialer Beziehungen und die Akzeptanz der eigenen Unvollkommenheit, ohne sich ständig mit anderen zu vergleichen.

Ergänzend werden regelmäßige Bewegung an der frischen Luft und ausreichend Schlaf als fundamentale Säulen für das emotionale Wohlbefinden genannt.


Podcastfolge „Innere Zufriedenheit und Glück finden – Tipps für ein erfüllteres Leben“ vom –24.01.2024– aus dem RTL+-Podcast „So bin ich eben! Stefanie Stahls Psychologie-Podcast für alle „Normalgestörten“„.


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🎙 Wenn die Depression mit am Tisch sitzt: Partnerschaft im Fokus.

In dieser Podcastfolge geht es um Depressionen und deren Auswirkungen auf Beziehungen, am Beispiel des Paares Claudia und Marcel.

Claudia leidet unter depressiven Verstimmungen, was ihre Beziehung belastet. Obwohl sich die beiden gut verstehen und viele gemeinsame Interessen haben, kommt es häufig zu Streitigkeiten, in denen sie nicht auf Augenhöhe kommunizieren können. Claudia ist oft unzufrieden mit sich selbst und beschreibt ihre Emotionen als eine „schwarze Wolke“, die über ihr schwebt und ihren Alltag beeinflusst.


Podcastfolge „Die schwarze Wolke: Depressionen in der Beziehung“ vom 12.04.2024 aus dem NDR-Podcast „Die Paartherapie„; verfügbar bis 12.04.2026.


Der Paartherapeut Eric gibt den beiden verschiedene Ratschläge, um besser mit Konflikten umzugehen und ihre Kommunikation zu verbessern. Dazu gehören:

  • Streitkultur lernen: Sie sollen W-Fragen nutzen, um zu verstehen, wie es zu einem Streit gekommen ist und was dabei in ihnen vorgeht.
  • Rückzüge: Es ist in Ordnung, sich in hitzigen Momenten zurückzuziehen, aber sie sollten darauf achten, dass dies nicht zu einem dauerhaften Entzug führt.
  • Erinnerungen teilen: Über schöne gemeinsame Erlebnisse zu sprechen, kann helfen, die Verbindung zu stärken.
  • Hilfe suchen: Zeigt jemand Anzeichen von Depressionen, ist es wichtig, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.
  • Dankbarkeit üben: Achtsamkeit und Dankbarkeit können dabei helfen, den Fokus auf die positiven Aspekte des Lebens zu lenken.

    Eric betont, dass Depressionen nicht nur die Betroffenen, sondern auch deren Partner betreffen und dass beide Unterstützung benötigen. Es ist wichtig, Geduld mit sich selbst und dem Partner zu haben und sich bei Bedarf Hilfe zu suchen.

Insgesamt zeigt die Podcastfolge, wie wichtig es ist, über psychische Probleme zu sprechen und aktiv daran zu arbeiten, um die Beziehung zu stärken.

Podcastfolge in neuem Tab hören: https://ndr-podcast.ard-mcdn.de/progressive/2024/0404/AU-20240404-1329-5400.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.ndr.de/ndr2/podcasts/Die-Paartherapie-Der-NDR-2-Podcast,audio1607324.html

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🎙 Stille Wasser, tiefe Geschichten. Ein Leben ohne viele Worte.

In dieser Podcastfolge führen Mario Neumann und Astrid, eine 71-jährige Frau, ein Gespräch. Sie sprechen über verschiedene Themen, die Astrid betreffen, sowie ihre Sicht auf das Leben.


Aus der Podcastfolge „Ein Leben ohne viele Worte“ vom 21.01.2026 des RB-Podcasts „Eine Stunde reden – Gespräche mit Unbekannten„.


Astrid beschreibt sich selbst als nicht sehr gesprächig. Sie fühlt sich oft missverstanden, besonders in ihrer Familie, und hat Schwierigkeiten, sich in sozialen Situationen wohlzufühlen. Sie erzählt von ihrer Beziehung zu ihrem Bruder, zu dem sie seit einigen Wochen keinen Kontakt mehr hat, da er sie am Telefon angeschrien hat. Astrid ist der Meinung, dass offene und ehrliche Kommunikation wichtig ist, und sie wünscht sich mehr Verständnis von anderen.

Ein weiteres Thema ist ihr 70. Geburtstag, den sie sehr gerne gefeiert hat. Astrid spricht auch über ihre Kindheit, ihre Familie und die Herausforderungen, die sie durch den Alkoholismus ihres Vaters erlebt hat. Astrid reflektiert über ihre Vergangenheit und die Entscheidungen, die sie getroffen hat, einschließlich ihrer Trennung von ihrem Ex-Mann.

Sie erwähnt, dass sie gerne in der Natur ist und einen schönen Urlaub in Norwegen verbracht hat, bei dem sie die Landschaft sehr genossen hat. Astrid spricht auch über ihre Hobbys, wie das Sportschießen, das ihr dabei hilft, sich zu konzentrieren und den Kopf freizubekommen.

Insgesamt vermittelt das Gespräch den Eindruck, dass Astrid eine nachdenkliche und sensible Person ist, die sich mit vielen persönlichen und familiären Themen auseinandersetzt und sich nach mehr Offenheit und Verständnis in ihren Beziehungen sehnt.

Podcastfolge in neuem Tab hören: https://rbprogressivedl-a.akamaihd.net/clips/zt/welt/i2/i2qmLrZtMn/i2qmLrZtMn_audio_128k_stereo.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.bremenzwei.de/audios/eine-stunde-reden-astrid-100.html

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🎙 Sie thematisiert die Einsamkeit als alleinerziehende Mutter.

In dieser Podcastfolge spricht Dalma, eine alleinerziehende Mutter von drei Kindern, über ihre Erfahrungen mit Einsamkeit. Im Gespräch mit Michael Steinbrecher erzählt sie, wie sie sich nach der Trennung von ihrem Mann oft allein und überfordert fühlt, während sie Job und Kinderbetreuung unter einen Hut bringen muss.


Aus der Podcastfolge „Dalma: Einsam als Alleinerziehende“ vom 19.10.2025 des SWR-Podcasts „Das wahre Leben – Der NACHTCAFÉ Podcast„.


Dalma berichtet, dass sie bereits in ihrer Kindheit Einsamkeit erlebt hat, da sie in einer gewalttätigen Familie aufgewachsen ist und das Elternhaus früh verlassen musste. Diese Erfahrungen prägen ihr Leben und ihre Beziehungen bis heute. Trotz ihrer Bemühungen, Kontakte zu anderen Müttern zu knüpfen, fühlt sie sich oft isoliert und nicht wahrgenommen.

Als sie schließlich eine Ausbildung zur Gestalttherapeutin beginnt, trifft sie auf emotional zugängliche Menschen, was ihr die Augen öffnet und sie zu der Entscheidung führt, sich von ihrem Mann zu trennen. Nach der Trennung hat sie Schwierigkeiten, die Kinderbetreuung zu organisieren, und fühlt sich vom Jugendamt nicht ausreichend unterstützt.

Dalma spricht auch über ihre Zeit in einer Klinik, in der sie lernte, für sich selbst einzustehen und ihre Einsamkeit zu akzeptieren. Sie betont, dass Einsamkeit nicht nur bedeutet, allein zu sein, sondern auch in Gesellschaft einsam sein zu können.

Am Ende des Gesprächs äußert sie den Wunsch, mit anderen alleinerziehenden Müttern in Kontakt zu treten und einen Raum für Austausch zu schaffen, um der Einsamkeit entgegenzuwirken. Sie erkennt, wie wichtig es ist, sichtbar zu sein und über ihre Gefühle zu sprechen.

Podcastfolge in neuem Tab hören: https://pdodswr-a.akamaihd.net/swr/video/nachtcafe/podcast/ich-bin-alleinerziehend-und-einsam-dalma.mp3

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