🎙 Trost in der Anonymität: Briefe, die zeigen, dass der verstorbene Bruder weiterlebt.

In dieser Podcast-Folge spricht Michael Steinbrecher mit Teresa Reimann über den tragischen Tod ihres Bruders Michael, der nach einem gewalttätigen Vorfall in Wiesbaden verstorben ist.

Die Geschwister hatten eine enge Beziehung und lebten zusammen, bis Michael plötzlich verschwand, während Teresa auf einer Hochzeit war. Nach ihrer Rückkehr wurde er mit schweren Kopfverletzungen im Krankenhaus gefunden und für hirntot erklärt.

Zwei Jahre später steht ein Angeklagter vor Gericht, der wegen Körperverletzung mit Todesfolge angeklagt ist. Er wird jedoch freigesprochen, da das Gericht von Notwehr ausging.

Teresa beschreibt den Prozess als kalt und mechanisch, ohne Menschlichkeit, und beklagt das Fehlen von Reue seitens des Angeklagten und der Zeugen. Der Verlust ihres Bruders hat sie emotional stark belastet.

Sie kämpft mit Wut und Trauer, während sie gleichzeitig versucht, die positiven Erinnerungen an ihn zu bewahren. Trotz des Schmerzes ist sie Mutter geworden und beschreibt, wie der Tod ihres Bruders ihre Lebensperspektive verändert hat:

Sie bleibt lebensbejahend und schätzt die Bedeutung von Beziehungen und Familie. Teresa engagiert sich auch für Organspenden, da ihr Bruder nach seinem Tod Organe gespendet hat, um anderen zu helfen.


Aus der Podcastfolge „Mein Bruder: Verschwunden und plötzlich tot – Teresa Reimann“ vom –24.08.2025– des SWR-Podcasts „Das wahre Leben„.


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🎙 Aus dem Abgrund in die Pflege: So eroberte Jenny ihr Leben zurück

In dieser Podcastfolge spricht Jenny eindringlich über ihre traumatische Erfahrung mit einem gewalttätigen Partner, der sie in die Prostitution und den Drogenkonsum gedrängt hat.

Jenny lernte ihren Partner in ihren frühen 20ern kennen. Zunächst erscheint die Beziehung wie ein Traum, doch bald werden sie von Drogenkonsum und finanziellen Problemen überschattet.

Ihr Partner schlägt vor, dass Jenny als Escort arbeiten soll, um seine Schulden zu begleichen. Obwohl sie zunächst zögert, lässt sie sich schließlich überzeugen. Dies führt zu einem Teufelskreis aus Prostitution und Drogenabhängigkeit.

Nach einiger Zeit wird der Partner gewalttätig. Jenny beschreibt, wie sie trotz der Gewalt und Demütigungen an der Beziehung festhält, da sie emotional abhängig ist.

Jenny führt ein Doppelleben zwischen ihrer gewalttätigen Beziehung und einem scheinbar normalen Familienleben. Sie kämpft mit Schuldgefühlen und der Hoffnung, dass die positiven Seiten ihrer Beziehung überwiegen.

Als sie sich schließlich trennt, gerät sie in eine Phase des Stalkings und der Drohungen durch ihren Ex-Partner. Entscheidend für ihre Sicherheit und psychische Gesundheit wird dabei die Unterstützung von Polizei und Organisationen wie dem Weißen Ring.

Jenny beginnt nach der Trennung eine Therapie, um die traumatischen Erlebnisse zu verarbeiten und sich von der Beziehung zu lösen.

Am Ende des Interviews reflektiert Jenny über ihre Erfahrungen und erkennt die Komplexität der emotionalen Abhängigkeit sowie die Herausforderungen, die mit der Überwindung solcher traumatischer Erlebnisse verbunden sind.

Insgesamt bietet diese Podcastfolge einen tiefen Einblick in die Mechanismen von Missbrauch und Abhängigkeit sowie in den Weg zur Heilung. Jennys Geschichte ist ein eindringliches Zeugnis für die Schwierigkeiten, die viele Menschen in ähnlichen Situationen erleben.


Aus der Podcastfolge „Mein Freund war mein Zuhälter – Jenny“ vom –21.04.2024– des SWR-Podcasts „Das wahre Leben“ – nicht mehr verfügbar -.


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🎙 Wer schützt Opfer vor den Tätern?

In dieser Podcastfolge wird die Geschichte von Julia erzählt, einer Frau, die sich aus einer gewalttätigen Beziehung befreit hat. Sie war alleinerziehend, als sie einen neuen Partner traf, der anfangs charmant war, sich aber schnell als gewalttätig herausstellte. Nach Jahren voller Misshandlungen und Drohungen trennte sie sich von ihm – doch damit waren die Probleme nicht vorbei. Ihr Ex-Partner drohte, sie zu töten, was sie in große Angst versetzte.

Julia beschreibt, wie sie und ihre Kinder unter der Gewalt und den Drohungen litten. Trotz ihrer Bemühungen, sich und ihre Kinder zu schützen, war es ein langer und harter Weg, Unterstützung zu finden. Sie musste sich mit der Polizei, dem Jugendamt und verschiedenen Beratungsstellen auseinandersetzen.

Selbst nachdem sie im Frauenhaus untergekommen war, wurde sie weiterhin von ihrem Ex-Partner belästigt. Julia kämpfte darum, ein sicheres Leben für sich und ihre Kinder aufzubauen und die Vergangenheit zu verarbeiten. Der Artikel thematisiert die Herausforderungen, mit denen Opfer häuslicher Gewalt häufig konfrontiert sind, und die Schwierigkeiten, die sie haben, um Schutz und Gerechtigkeit zu erhalten.

Julia betont, wie wichtig es ist, den Opfern von Gewalt zuzuhören und ihnen schnell zu helfen. Sie hofft, dass sich die Unterstützung für Betroffene verbessert, damit diese nicht mehr so lange um ihr Leben in Sicherheit kämpfen müssen.


Aus der Podcastfolge „Mein Partner wollte mich töten“ vom –16.11.2025– des SWR-Podcasts „Das wahre Leben„.


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🎙 Die eigene Stimme finden: Ein Ausbruch aus der Gewaltspirale und die Geschichte einer Selbstbefreiung.

Sadaf Zahedi ist als Kind mit ihrer Familie aus Afghanistan nach Deutschland geflüchtet. Hier hatte sie jedoch kein sicheres Zuhause, da ihr Vater strenge religiöse Regeln aufstellte und gewalttätig war. Sadaf erlebte viel Gewalt, sowohl durch ihren Vater als auch später in einer unglücklichen Ehe.

Ein Wendepunkt in ihrem Leben war eine ungewollte Schwangerschaft, die ihr die Kraft gab, sich aus der gewalttätigen Beziehung zu befreien. Sie kämpfte hart, um ein besseres Leben für sich und ihr Kind zu schaffen. Heute ist sie glücklich verheiratet, hat zwei Töchter und engagiert sich für Bildung in Afghanistan. Sadaf möchte anderen Kindern helfen, die unter ähnlichen Bedingungen leiden wie sie einst.

Ihr Weg war nicht einfach, aber sie hat gelernt, sich selbst zu lieben und für ihre Freiheit zu kämpfen. Sie setzt sich dafür ein, dass Frauen und Mädchen in ähnlichen Situationen eine Stimme bekommen und aus ihrer Unterdrückung befreit werden.


Aus der Podcastfolge „Befreit aus den Fängen der Familie – Sadaf Zahedi“ vom –11.02.2024– des SWR-Podcasts „Das wahre Leben„.


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🎙 „Da gibt es noch etwas anderes“: Der Mut, alles hinter sich zu lassen.

Cornelia Wallner-Frisée hat mit ihren Kindern ein neues Leben in Tansania begonnen. Ein Urlaub dort hat alles verändert. Ursprünglich plante sie gemeinsam mit ihrem Lebenspartner, in Deutschland eine Naturheilpraxis zu eröffnen. Doch während eines Besuchs bei ihrer Mutter, die bereits eine Krankenstation in Tansania aufgebaut hatte, fasste sie den Entschluss, mit ihren Kindern nach Afrika zu ziehen und ebenfalls eine medizinische Einrichtung zu gründen.

Trotz vieler Bedenken von außen, etwa hinsichtlich der Sicherheit für ihre Kinder, vertraute sie darauf, dass diese Entscheidung richtig sei. In Tansania baute sie gemeinsam mit ihrer Mutter eine Klinik auf, die heute viele Menschen versorgt und wichtige medizinische Dienstleistungen anbietet.

Cornelia beschreibt, wie es ist, in der Wildnis zu leben, mit der Natur und den Menschen um sie herum. Ihre Kinder wachsen in einer Umgebung auf, die ihnen viele Freiheiten bietet, und sie lernen, mit anderen Kulturen umzugehen. Cornelia hat eine enge Verbindung zu ihrer Umgebung und sieht die positiven Aspekte des Lebens dort, auch wenn es Herausforderungen gibt.

Zusammenfassend hat Cornelia ihr Leben radikal verändert, um in Tansania einen positiven Einfluss auszuüben, eine medizinische Versorgung für die lokale Bevölkerung aufzubauen und ihren Kindern ein gutes Leben zu ermöglichen.


Aus der Podcastfolge „Mit meinen Kindern in der Wildnis Tansanias – Cornelia Wallner-Frisée“ vom –28.07.2024– des SWR-Podcasts „Das wahre Leben„.


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🎙 Ein Überlebender eines rechtsextremen Terroranschlags erzählt seine Geschichte.

Conrad Roeßler überlebte im Oktober 2019 einen rechtsextremen Terroranschlag in Halle, als ein Attentäter versuchte, eine Synagoge zu stürmen und anschließend einen Döner-Imbiss angriff, in dem sich Roeßler gerade aufhielt.

Während des Angriffs versteckte er sich in der Toilette des Imbisses und schickte eine letzte Nachricht an seine Familie, in der er ihnen seine Liebe ausdrückte – ohne zu wissen, ob er den Angriff überleben würde. Nach dem Angriff erlebte er eine Mischung aus Erleichterung und Schock, als er erfuhr, dass ein anderer Gast getötet worden war.

Seitdem hat Roeßler an Therapien teilgenommen und sich aktiv mit den Folgen des Anschlags auseinandergesetzt, einschließlich der Teilnahme an den Gerichtsverfahren gegen den Attentäter.

Heute lebt er in Berlin, hat sich umgeschult und betont die Wichtigkeit, die Erinnerung an den Terroranschlag wachzuhalten und sich gegen rechte Ideologien zu positionieren.


Aus der Podcastfolge „Ich bin Überlebender von rechtem Terror – Conrad Roeßler“ vom –20.04.2025– des SWR-Podcasts „Das wahre Leben„.


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🎙 Fußball hat Nejla Akans Leben positiv verändert.

Im Alter von sechs Jahren flüchtete Nejla Akan mit ihrer kurdischen Familie aus der Türkei nach Deutschland.

In ihrer neuen Heimat erlebte sie Diskriminierung und Ausgrenzung. Durch das Fußballspielen fand sie jedoch eine neue Heimat und das Selbstbewusstsein, um sich in der Gesellschaft und im Bildungssystem durchzusetzen.

Heute ist sie Deutsch- und Sportlehrerin, leitet eine Mädchenfußball-AG und bietet damit anderen Mädchen die Chancen, die sie selbst als Kind vermisste. Trotz der Herausforderungen, mit denen sie konfrontiert war, und der Verantwortung, die sie für ihre Familie übernehmen musste, schloss sie das Abitur mit guten Noten ab.

Nun möchte sie anderen helfen, ihre eigenen Ziele zu erreichen.

Ihr Weg zeigt, wie wichtig Unterstützung und Chancengleichheit für Menschen mit Migrationshintergrund sind.


Aus der Podcastfolge „Dem Fußball verdanke ich mein Leben – Nejla Akan“ vom –22.09.2024– des SWR-Podcasts „Das wahre Leben„.


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🎙 Magersucht und Leistungsdruck im Radsport.

In dieser Podcastfolge beschreibt Dominik Nerz seine Erfahrungen als Radprofi und den damit verbundenen Druck, der zu einer lebensbedrohlichen Magersucht führte.

Trotz seiner Erfolge im Radsport, zu denen auch die Teilnahme an der Tour de France zählt, verlor er sich unter dem hohen Leistungsdruck selbst und musste schließlich im Alter von 27 Jahren seine Karriere beenden, nachdem Ärzte ihm mit dem Tod drohten, wenn er nicht aufhöre. Während seiner Zeit im professionellen Radsport wurde das Thema Ernährung übermäßig auf das Gewicht fokussiert, was zu seiner Essstörung beitrug.

Nach seinem Rückzug suchte Nerz professionelle Hilfe und lernte, ein normales Leben zu führen, in dem er sich selbst wieder wichtig nimmt und Sport ohne Leistungsdruck treibt.

Heute ist er dankbar für die Möglichkeit, sein Leben zu genießen, und hat eine neue berufliche Richtung im Vertrieb eingeschlagen, während er auch weiterhin seine Leidenschaft für den Sport pflegt.


Aus der Podcastfolge „Meine Magersucht als Radprofi – Dominik Nerz“ vom –30.06.2024– des SWR-Podcasts „Das wahre Leben„.


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🎙 Zwei Väter, zwei Wege, eine Liebe: Unser Abenteuer mit Pflege- und Adoptivkindern.

In dieser Podcastfolge berichtet Bastian über sein Familienleben mit seinem Ehemann Dominik und ihren zwei Töchtern.

Ein Kind wurde als Pflegekind, das zweite als Adoptivkind aufgenommen. Trotz Dominiks Multiple-Sklerose-Erkrankung entschied sich das Paar bewusst für diesen Weg. Bei der älteren Tochter begann dieser sehr kurzfristig, bei der jüngeren mündete er in einer Adoption nach einer vertraulichen Geburt.

Ein wesentlicher Aspekt ihrer Erziehung ist der offene Umgang mit der Herkunft der Kinder, inklusive kindgerechter Erklärungen zur „Bauchmama“ und Briefkontakt zur leiblichen Mutter der Pflegetochter. Bastian betont, dass beide Mädchen ungeachtet ihres rechtlichen Status mit der gleichen Liebe aufgezogen werden und sich ihr Alltag, vom Kuscheln bis zum Vorlesen, kaum von dem anderer Familien unterscheidet.

Letztlich zeigt das Gespräch, dass für das Paar vor allem Ehrlichkeit, Gesundheit und Gelassenheit die Pfeiler ihres persönlichen Familienabenteuers bilden.


Aus der Podcastfolge „Unser Familienabenteuer mit Adoptiv- und Pflegekind“ vom –30.11.2025– des SWR-Podcasts „Das wahre Leben„.


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🎙 Karriere, Kind, Kollaps: Ein Protokoll der Erschöpfung.

Julia Panknin berichtet von ihrem Weg von einer erfolgreichen Medienkarriere hin zu einem schweren Burnout, ausgelöst durch die enorme Doppelbelastung von Beruf und ungeplanter Mutterschaft.

Geprägt durch die Existenzängste ihrer Kindheit versuchte sie lange Zeit trotz fehlender Unterstützung durch ihren Partner und trotz körperlicher Warnsignale, im Job und zu Hause perfekt zu funktionieren.

Ein Zusammenbruch im Büro und eine anschließende Depression führten sie schließlich in eine Klinik. Dort lernte sie, ihre Grenzen zu wahren und die emotionale Bindung zu ihrer Tochter zu heilen.

Aufgrund dieser Erfahrung gründete sie die Plattform „mamibrennt“, um berufstätige Mütter zu vernetzen und auf notwendige gesellschaftliche Veränderungen in Bezug auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie aufmerksam zu machen.

Heute führt sie ein ausbalanciertes Leben, in dem ihre Gesundheit und ihre Tochter die Hauptrollen spielen, ohne dass dabei ihre berufliche Erfüllung verloren geht.


Aus der Podcastfolge „Ausgebrannt zwischen Kind und Karriere – Julia Panknin“ vom –09.03.2025– des SWR-Podcasts „Das wahre Leben„.


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