📔 Nein!

Freiheit ist ein Zustand, in dem man von allen Zwängen und Pflichten befreit ist. Freiheit bedeutet auch, sich in der Natur bewegen zu können, ohne eingesperrt zu sein.

Im Artikel 2 Absatz 1 des Grundgesetzes wird die freie Entfaltung der Persönlichkeit garantiert, auch als allgemeine Handlungsfreiheit bezeichnet. Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Rechte anderer verletzt werden oder wo der Einzelne gegen die verfassungsmäßige Grundordnung verstößt (Schrankentrias). Daneben gibt es spezielle Freiheitsrechte wie den Schutz vor willkürlicher Verhaftung oder körperlichem Zwang (Freiheit der Person), das Recht, (keine) Religion oder Weltanschauung zu haben (Glaubens- und Gewissensfreiheit), Meinungs- und Pressefreiheit, Versammlungsfreiheit und Berufsfreiheit.

Diese Freiheitsrechte sind eine notwendige Bedingung, um als würdevolles, eigenverantwortliches Wesen zu existieren, denn die Würde des Menschen ist unantastbar.

Es gibt nur wenige Personen, die frei von allen Zwängen und Pflichten sind.

Für mich ist die Gedankenfreiheit die wichtigste Freiheit. Alle anderen Freiheiten können eingeschränkt werden, bis hin zu deren (zeitweisem) Verlust. Meine Gedanken kann mir niemand nehmen. Bis jetzt. Die Forschung ist jedoch bereits so weit, dass sie in der Lage ist, Gedankenfragmente von Menschen „lesen” zu können. Es wird nicht mehr lange dauern, bis es die Freiheit der Gedanken nicht mehr geben wird.

Die größte Freiheit ist es, ungestraft „Nein” sagen zu können.

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🎙 Der Säureschutzmantel: Was Penis und Vulva wirklich an Pflege brauchen

In dieser Podcast-Folge erklärt ein Urologe, dass für die weibliche Intimhygiene meist Wasser ausreicht, während Männer beim Waschen besonders auf die Reinigung unter der Vorhaut achten sollten, da hierfür milde Seife erforderlich ist.

Er warnt vor übertriebener Pflege mit parfümierten Produkten oder speziellen Intimwaschmitteln, da diese den natürlichen Säureschutzmantel der Haut schädigen und Infektionen begünstigen können. Zur Unterstützung der Scheidenflora empfiehlt der Experte im Bedarfsfall Milchsäurepräparate oder Naturjoghurt, um das notwendige saure Milieu aufrechtzuerhalten.

Weitere Themen sind die richtige Technik bei der Intimrasur, um Abszesse zu vermeiden, und der tägliche Wechsel von Unterwäsche aus atmungsaktiven Materialien wie Baumwolle.

Abschließend wird betont, dass auch die Hygiene beim Sex entscheidend ist, um Harnwegsinfekte zu vermeiden – insbesondere der Schutz vor einer Bakterienübertragung von anal nach vaginal.


Aus der Podcastfolge „Intimhygiene“ vom –06.04.2019– des Podcasts „Im Namen der Hose – der Sexpodcast von BR-PULS„.


Webseite der Folge in neuem Tab lesen und hören: https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:efe4d949da079bb4/

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🎙 Solidarität als Strategie: Warum Beistandspakte die Antwort auf autokratische Einschüchterung sind.

In diesem Gespräch diskutieren Maja Göpel und der Jurist Bijan Moini über die „demokratische Sicherheit“ und die Notwendigkeit, unabhängige Institutionen und Grundrechte gegen innere und äußere Bedrohungen zu verteidigen.

Moini stellt die Arbeit der Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF) vor. Durch strategische Prozessführung in Bereichen wie Überwachung, Asylrecht und Klimaschutz stärkt die GFF die Rechtsstaatlichkeit für alle Bürger und Minderheiten.

Ein zentraler Aspekt ist die Warnung vor autokratischen Tendenzen und der Erosion demokratischer Verfahren. Dabei werden auch die juristischen Herausforderungen eines möglichen AfD-Verbotsverfahrens sowie die Lehren aus der politischen Entwicklung in den USA analysiert.

Die Gesprächspartner betonen das „Präventionsparadox“ und fordern von der Zivilgesellschaft mehr Solidarität, Zivilcourage und Rollenklarheit, um den demokratischen Gesellschaftsvertrag aktiv zu schützen.

Abschließend plädieren sie für eine zeitgemäße Weiterentwicklung der Verfassung durch Initiativen wie „Jeder Mensch“, um neuen Herausforderungen wie der Digitalisierung und der Umweltkrise mit klaren Grundrechten zu begegnen.


Aus der Podcastfolge „Demokratische Sicherheit NEU DENKEN mit Bijan Moini“ vom –18.11.2025– des Podcasts „NEU DENKEN„.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://audio.podigee-cdn.net/2140345-m-71fbf73ea121f9a3db2e68ee68e973d1.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://neu-denken-podcast.podigee.io/s2e1-demokratische-sicherheit-neu-denken-mit-bijan-moini

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🎙 Teurer Stickstoff, weniger Fläche: Ist unsere Ernährungssicherheit noch gewährleistet?

Aufgrund eines extrem trockenen Winters und stark gestiegener Preise für Stickstoffdünger startet die Landwirtschaft 2026 unter schwierigen Bedingungen in die neue Saison. Prof. Heinz Flesser empfiehlt als Anpassung an den Klimawandel die Wahl trockenheitsresistenterer Sorten oder den Umstieg auf alternative Kulturen wie Soja und Hirse.

Aufgrund hoher Kosten und der Nitratbelastung des Grundwassers gewinnen organische Dünger sowie ein präziseres Flächenmanagement zur Vermeidung von Auswaschungen an Bedeutung. Zudem mahnt der Experte den Schutz fruchtbarer Böden an, da durch Flächenfraß täglich etwa 50 Hektar Agrarland für Siedlungs- und Verkehrszwecke verloren gehen.

Trotz dieser multiplen Herausforderungen sieht Flesser die allgemeine Ernährungssicherheit in Deutschland aktuell als gesichert an.


Aus dem Interview „Unser täglich Brot – Die Ernten der Zukunft.“ der Deutschlandfunk-Sendung „Information und Musik“ vom –03.04.2026-.


Interview in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2026/04/03/unser_taeglich_brot_die_ernten_der_zukunft_heinz_flessa_dlf_20260403_0811_0b2069cd.mp3

Webseite des Interviews in neuem Tab lesen: https://www.deutschlandfunk.de/unser-taeglich-brot-die-ernten-der-zukunft-heinz-flessa-agrarwissenschaftler-100.html

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🎙 „kommen Sie wieder, wenn Sie tot sind“ | Intimizide – Femizide

Im Jahr 2024 wurden in Deutschland rund 266.000 Menschen Opfer häuslicher Gewalt. Überwiegend betroffen sind Frauen, die Täter sind meist Männer. Neue Apps wie die Lizzy-App zielen darauf ab, Risiken schneller zu erkennen und gefährdete Frauen besser zu schützen. Bei einer Gedenkaktion in Berlin wurde auf die hohe Zahl von Femiziden hingewiesen, die häufig von (Ex-)Partnern verübt werden. Trotz der bestehenden Verpflichtungen durch die Istanbul-Konvention gibt es in Deutschland noch erhebliche Defizite bei der Gefährdungsanalyse und beim Schutz von Frauen vor häuslicher Gewalt.


Podcastfolge „Häusliche Gewalt: Risiken besser zu erkennen kann Leben retten“ vom –25.09.2025– aus dem Deutschlandfunk-Podcast „Systemfragen“.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2025/09/25/haeusliche_gewalt_und_femizide_wie_weniger_frauen_zu_opfern_dlf_20250925_2010_c73605a2.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.deutschlandfunk.de/haeusliche-gewalt-und-femizide-wie-risiken-besser-erkannt-werden-sollen-100.html

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🐚 distanziert 🐚

Introvertierte wirken distanziert, weil sie wenig von sich preisgeben und gern Zeit allein verbringen.

~ 92 Eigenschaften von Introvertierten, introvertiert.org, https://www.introvertiert.org/92-eigenschaften-von-introvertierten

Bis 2019 war mir meine Introvertiertheit nicht bewusst. Ich sah die damit verbundenen Eigenschaften negativ, sodass ich mich extravertiert verhielt. Trotzdem konnte ich nur wenig von mir preisgeben und spürte die dadurch entstehende Distanz. Seitdem ich mir meiner Introversion bewusst bin und sie auslebe, hat sich das gewandelt und ich bin nun freigiebiger. Dennoch merke ich, dass ich weiterhin distanziert wirke, vermutlich, weil ich mich mit so etwas wie einer Firewall schütze.

Zeit mit mir allein habe ich schon immer gern verbracht und ich fühle mich im Gleichgewicht zwischen Alleinsein und unter Menschen sein.

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🎙 Weniger schuften, mehr teilen! Warum wir das Mittelalter nicht fürchten müssen (es sei denn, wir mussten uns beim Zahnarzt behandeln lassen). (-;

In dieser Podcastfolge geht es um das Leben im Jahr 1224. Sie widerlegt das gängige Bild vom „dunklen Mittelalter”. Er zeigt, dass das Leben damals vielfältiger und weniger düster war als oft angenommen.


Aus der Podcastfolge „Dunkles Mittelalter? Von wegen! So lebten wir 1224“ vom 31.12.2024 des WDR-Podcasts „WDR Zeitzeichen„.


Die Menschen arbeiteten im Durchschnitt etwa 1.600 Stunden pro Jahr, also weniger als die heutigen 1.800 Stunden. Sie lebten in einer Zeit, in der die Bevölkerung wuchs und die Landwirtschaft durch neue Methoden wie die Dreifelderwirtschaft effizienter wurde. Die gemeinschaftliche Nutzung von Wäldern und Weiden weist auf ein gewisses Maß an Nachhaltigkeit und Kooperation hin.

Die Gesellschaft war von einem Feudalsystem geprägt, in dem Bauern von ihren Grundherren abhängig waren, aber auch Rechte und Schutz durch Gesetze wie den „Sachsenspiegel” hatten. Trotz der harten Lebensbedingungen gab es soziale Mobilität, da Bauern in die aufkommenden Städte ziehen und dort als Handwerker oder Tagelöhner arbeiten konnten.

Hervorgehoben wird zudem die Rolle der Frauen, die in Beginenhöfen lebten und arbeiteten, was ihnen mehr Freiheit und Einfluss gab. Die Podcastfolge diskutiert auch die religiösen Überzeugungen dieser Zeit, die ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Gemeinschaft förderten.

Insgesamt zeigt die Podcastfolge, dass das Bild vom Mittelalter als brutale und dunkle Zeit nicht der ganzen Wahrheit entspricht und wir von den Menschen von damals lernen können, wie man mit Herausforderungen umgeht.

Podcastfolge in neuem Tab hören: https://wdrmedien-a.akamaihd.net/medp/podcast/weltweit/fsk0/322/3223632/3223632_60413355.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-dunkles-mittelalter-von-wegen-so-lebten-wir–100.html

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Diese Kirche, diese Haltung ist nicht mehr meine Kirche, ist der Gegensatz meiner Haltung. |

„Liebet eure Feinde und tut denen Gutes, die euch hassen.” So steht es im Lukas-Evangelium. Ein Satz, der leicht gesagt, aber offensichtlich schwer zu praktizieren ist und den trotzdem viele Pazifisten unterschreiben würden. Die andere Wange hinhalten gilt für leitende evangelische Christen jetzt nur noch eingeschränkt.

Wehrdienst, Verteidigungsausgaben, Atomwaffen, Wege zum Frieden. Zu all diesen Themen hat die Evangelische Kirche in Deutschland diese Woche Stellung bezogen. Mit der ersten großen Friedensdenkschrift seit fast 20 Jahren. Aus dieser Denkschrift spricht ein neuer verteidigungspolitischer Pragmatismus und eine Abkehr von früheren pazifistischen Haltungen. Die Evangelische Kirche ist theologisch in der Realität angekommen.

Aus der Friedensdenkschrift spricht ein neuer verteidigungspolitischer Pragmatismus. Dieser ist zwar bereits aus Äußerungen der Bischöfinnen und Bischöfe der letzten Jahre bekannt, doch nun gibt es dafür auch ein theologisches Gerüst. Die Theologinnen und Theologen, die die Denkschrift verfasst haben, erkennen an, dass die Bundesregierung in Verteidigung investieren muss und dass Waffenlieferungen mit christlicher Ethik begründbar sind, sofern sie dem Schutz der Bevölkerung dienen und eine weitere Eskalation des Kriegs verhindern.

Dieser neue Pragmatismus ist bemerkenswert, denn er steht für eine größere Entwicklung. Nach und nach wendet sich die evangelische Kirche damit von pazifistischen Positionen ab, die lange zu ihrer DNA gehört haben: von „Schwerter zu Pflugscharen”, von Friedenschaffen ohne Waffen, von einer Friedensbewegung, in der die Kirche eine zentrale Rolle gespielt hat – sei es bei Protesten gegen Aufrüstung oder für Wehrdienstverweigerung.

Die Denkschrift würdigt die pazifistische Tradition des absoluten Gewaltverzichts zwar als spirituelle Praxis und als Stachel im Fleisch, macht aber auch klar, dass sich der Pazifismus als universale politische Ethik nicht legitimieren lässt. Auch die pazifistischen Rufe von Pfarrerinnen und Pfarrern in der evangelischen Kirche selbst, zum Beispiel nach Verhandlungen als einziger Lösung oder danach, zivilen Widerstand gegen Regime zu stärken, gehen so nicht auf. An die Stelle des evangelischen Pazifismus tritt nun also ein neuer evangelischer Pragmatismus. Dieser deckt sich übrigens an vielen Stellen mit den Positionen der aktuellen und der letzten Bundesregierungen. Das Motto dieses evangelischen Pragmatismus lautet jedenfalls: Wenn es gar nicht anders geht, dann ist aus evangelischer Sicht sogar Gewalt denkbar – aber nur mit großem Zähneknirschen und nach gründlicher Gewissensprüfung.

Auch beim Thema Wehrdienst stimmt die evangelische Kirche mit der Bundesregierung überein. Die Regierung hat diese Woche beschlossen, erstmal flächendeckend junge Männer zu mustern, die sich dann freiwillig entscheiden können. Freiwilligkeit findet auch die evangelische Kirche gut. Obwohl sie eine Wehrpflicht ethisch für vertretbar hält und auch gern noch darüber diskutiert hätte, ob nicht auch Frauen herangezogen werden müssten. Die Kirche unterstreicht jedenfalls, dass Militärdienst ein christlicher Einsatz für den Frieden sein kann.

Laut Denkschrift kann der Mensch den wahren, echten Frieden allerdings gar nicht selbst schaffen, sondern gibt es allein im Reich Gottes. Bei allem Pragmatismus hat sich die evangelische Kirche also doch nicht ganz von frommen Hoffnungen verabschiedet.

»Die EKD ist mit ihrer „Friedensdenkschrift“ in der Realität angekommen – Die evangelische Kirche in Deutschland hat mit der ersten großen Friedensdenkschrift seit fast 20 Jahren zu aktuellen Themen Stellung bezogen. Darin findet sich ein neuer verteidigungspolitischer Pragmatismus und die Abkehr vom starren Pazifismus.«, 15.11.2025, https://www.deutschlandfunk.de/kommentar-zur-evangelischen-friedensdenkschrift-in-der-realitaet-angekommen-100.html

hören:

Sie werden nicht auf einem gottverlass’nen Feld erfrieren!  |  On this day in music.

16.10.2020– | track: –Nein, meine Söhne geb´ ich nicht– | artist: –Ally Storch, B.Deutung, Daniel Schulz, Eric Burton, Eric Fish, Esther Jung, Holly Loose, Joachim Witt, Katja Moslehner, Leichtmatrose, Luci van Org, moira serfling, Reinhard Mey, Seraphina Kalze, Silke Meyer– | album: -Nein, meine Söhne geb´ ich nicht-

Der Songtext „Nein, meine Söhne geb‘ ich nicht” von Ally Storch, B.Deutung, Daniel Schulz, Eric Burton, Eric Fish, Esther Jung, Holly Loose, Joachim Witt, Katja Moslehner, Leichtmatrose, Luci van Org, Moira Serfling, Reinhard Mey und Seraphina Kalze ist eine vehemente und emotionale Ablehnung einer (freiwilligen) Wehrpflicht, durch die die Söhne der Sängerinnen und Sänger für Kriegszwecke oder andere Verpflichtungen beansprucht werden sollen.

Die Sängerinnen und Sänger sagen den Verantwortlichen entschieden und frühzeitig ab, dass sie ihre Töchter und Söhne nicht überlassen werden („Nein, meine Söhne geb‘ ich nicht”).

Sie lieben ihre Kinder und haben ihnen stattdessen Werte wie Achtung vor dem Leben, Erbarmen, Vergebung und Liebe beigebracht. Sie sollen keine Waffen tragen und nicht mit Hass verdorben werden.

Die Sängerinnen und Sänger heben die Mühen der Mutterschaft (Geburt, schlaflose Nächte) hervor und betonen, dass sie ihre Kinder nicht als „Kanonenfutter” aufgezogen haben. Es ist ihre Pflicht, ihre Kinder vor allen Gefahren, einschließlich der Obrigkeit selbst, zu schützen.

Ihre Söhne und Töchter sollen nicht marschieren, kämpfen oder für sinnlose Ziele sterben, während die Verantwortlichen in Sicherheit sind.

Sie werden ihre Kinder im Ungehorsam, im Widerstand und in der Unbeugsamkeit erziehen, damit sie sich gegen Befehle und die Obrigkeit auflehnen. Sie sollen ihren eigenen Weg gehen.

Wenn nötig, werden sie mit ihren Söhnen fliehen und in Armut leben, anstatt sie dem „Wahn” der Verantwortlichen zu überlassen.

Der Song ist somit ein kraftvolles Plädoyer gegen Krieg, Militärzwang und Obrigkeitshörigkeit aus der Perspektive von Eltern, die ihre Kinder mit allen Mitteln schützen wollen.

„eine herzwärmende Heimat.“ [1]

Täglicher Schreibanreiz
Wie sieht dein ideales Zuhause aus?

Zuhause (Deutsch), Substantiv, n, kein Plural, [=] die Räumlichkeiten, in denen man wohnt (lt. Wiktionary)

Ich träume davon, in einem Zirkuswagen oder Ähnlichem zu leben, umgeben von Bäumen und Naturwiesen, in Meeres- oder Bergnähe.

Die Ausstattung sollte zweckmäßig und ausreichend sein, ohne das Maß des Notwendigen zu überschreiten oder steril zu wirken.

Diese Prämisse schließt die Errungenschaften moderner Technik und Kommunikationsmittel nicht aus.

In diesem Zuhause hätte ich einen Ohrensessel mit Hocker, in dem ich bequem säße, um zu lesen, Musik zu hören oder der Stille zu lauschen, sowie einen Schreibtisch, um zu schreiben.
Ein Zirkuswagen würde auch meinen Wunsch nach einer Wohnküche erfüllen.
Ein Schlafplatz mit Blick in den Himmel wäre auch wunderschön.

Zu meinem idealen Zuhause gehörten ein Lieblingsmensch (gerne mit eigenem Zirkuswagen, denn Nähe soll nicht zu Enge werden) sowie Hund und Katze.

Es soll uns beschützen und uns ein Gefühl von Wärme und Geborgenheit geben.

Es wird Zeit, mein Provisorium zu verlassen.

[1]: Stefanie Stahl, Das Kind in dir muss Heimat finden – Der Schlüssel zur Lösung (fast) aller Probleme, 2015 Kailash Verlag, München, ISBN 978-3-641-16439-3