🎙 Sachebene vs. Emotionsebene: Wenn Paare im Streit aneinander vorbeireden.

In der Podcastfolge „Tränen als Manipulation – Wenn Emotionen zur Falle werden“ wird eine Therapiesitzung mit dem Paar Pia und Markus beschrieben, das Schwierigkeiten in seiner Beziehung hat. Pia ist Psychologin, Markus Polizist. Seit ihrer Heirat vor anderthalb Jahren und der Geburt ihrer zwei kleinen Kinder haben sie viele Konflikte, die oft um Themen wie Verantwortlichkeiten und Kommunikation kreisen.

In der Sitzung wird deutlich, dass Pia emotionaler ist und oft weint. Markus empfindet dies als Manipulation. Er fühlt sich dadurch überfordert und betrachtet Tränen als Zeichen, dass er nicht mehr argumentieren kann. Pia hingegen wünscht sich, dass Markus besser über seine Gefühle spricht und sie in Konfliktsituationen unterstützt.

Markus erklärt, dass er in Konfliktsituationen dazu neigt, sachlich zu bleiben und seine Emotionen zu kontrollieren, während Pia schnell emotional reagiert. Dies führt oft zu Missverständnissen: Markus versteht nicht, warum Pia weint, und Pia fühlt sich hilflos, wenn Markus nicht auf ihre Emotionen eingeht.

Der Therapeut Eric Hegmann versucht, den beiden zu helfen, ihre Kommunikationsmuster zu erkennen und eine Verbindung herzustellen. Er betont, wie wichtig es ist, die Emotionen des anderen zu verstehen, und macht deutlich, dass es bei Konflikten oft nicht nur um die Sachebene, sondern auch um emotionale Bedürfnisse geht.

Zusammengefasst geht es in dieser Podcastfolge um die Kommunikationsherausforderungen eines Paares, die durch unterschiedliche emotionale Reaktionen und Erwartungen verstärkt werden. Der Therapeut versucht, ihnen zu zeigen, wie sie Konflikte besser angehen und ihre Bedürfnisse klarer ausdrücken können.


Podcastfolge „Tränen als Manipulation? Wenn Emotionen zur Falle werden“ vom –13.12.2024– aus dem NDR-Podcast „Die Paartherapie„; verfügbar bis -13.12.2029-.


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🎙 Schädlicher als 15 Zigaretten. Warum wir dringend über männliche Einsamkeit reden müssen

In dieser Podcastfolge geht es um das Thema der männlichen Einsamkeit und die Schwierigkeiten, die Männer haben, emotionale Bindungen einzugehen. Die Psychologen Stefanie Stahl und Lukas Klaschinski diskutieren heute, dass sich viele Männer, besonders im Alter von 25 bis 50 Jahren, einsam fühlen, obwohl sie nach außen hin ein normales Leben führen. Dies liegt oft daran, dass sie keine tiefen Freundschaften haben und sich nicht trauen, über ihre Gefühle zu sprechen.

Männer werden häufig so sozialisiert, dass sie ihre Verletzlichkeit verstecken müssen. Das führt zu emotionaler Isolation. Sie haben oft nur oberflächliche Freundschaften, die sich um gemeinsame Aktivitäten oder die Arbeit drehen, statt um echte emotionale Nähe. Dies wird besonders in Krisensituationen deutlich, wenn sie plötzlich merken, dass sie allein sind.

Die beiden Psychologen betonen, wie wichtig es ist, emotionale Nähe zuzulassen und darüber zu sprechen, um Einsamkeit zu bekämpfen. Sie empfehlen kleine Schritte wie das Melden bei Freunden und das offene Sprechen über Gefühle. Auch das Schaffen von Gelegenheiten für tiefere Gespräche, beispielsweise beim Spazierengehen oder in Gruppen, kann hilfreich sein.

Zusammenfassend zeigt diese Podcastfolge, dass männliche Einsamkeit ein weit verbreitetes, aber oft unsichtbares Problem ist, das durch gesellschaftliche Erwartungen und Rollenbilder verstärkt wird. Männer werden aufgefordert, ihre Gefühle zuzulassen und aktiv an ihren Beziehungen zu arbeiten, um emotional verbundener zu sein.


Podcastfolge „Warum es Männern so schwer fällt in Beziehung zu gehen und welche Gefahr die Einsamkeit birgt“ vom –08.10.2025– aus dem RTL+-Podcast „So bin ich eben! Stefanie Stahls Psychologie-Podcast für alle „Normalgestörten“„.


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🎙 Wie wir lernen, die Verantwortung bei anderen zu lassen.

In dieser Podcastfolge spricht Stefanie Stahl, Psychologin, mit Aline über die psychischen Probleme ihrer Mutter, die seit fast drei Jahren unter Panikattacken leidet. Aline fühlt sich für ihre Mutter verantwortlich und hat Probleme damit, sich emotional abzugrenzen.

Aline berichtet, dass ihre Mutter nach einer langen Arbeitszeit in Rente ging und während der Corona-Pandemie viele Ängste aufkamen, die zu den Panikattacken führten. Diese Attacken sind sehr stark und unvorhersehbar, was Aline große Hilflosigkeit und Angst bereitet. Sie hat Angst, ihre Mutter zu verlieren, da sie bereits den Verlust ihres Vaters durch Krebs erlebt hat.

Stefanie Stahl erklärt, dass es in solch belastenden Situationen normal ist, zu denken, dass es einfacher wäre, wenn alles vorbei wäre. Sie spricht auch über den sogenannten „Krankheitsgewinn“, der besagt, dass Menschen in solchen Situationen unbewusst eine Bindung zu ihren Angehörigen aufbauen, die sie dazu bringt, sich um diese zu kümmern. Aline erkennt, dass sie sich durch die Krankheit ihrer Mutter emotional gebunden fühlt und Schwierigkeiten hat, ihre eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen.

Im Gespräch thematisiert Aline ihren Wunsch, sich von ihrer Mutter abzugrenzen, während sie gleichzeitig das Bedürfnis nach Nähe und Unterstützung hat. Stefanie Stahl ermutigt Aline, die Verantwortung für ihr eigenes Leben zu übernehmen und zu akzeptieren, dass sie nicht für das Glück ihrer Mutter verantwortlich ist.

Insgesamt zeigt diese Podcast-Folge, wie wichtig es ist, in belastenden familiären Situationen gesunde Grenzen zu setzen und die eigenen Bedürfnisse zu berücksichtigen.


Podcastfolge „Krankheit in der Familie – wie grenze ich mich ab?“ vom –02.07.2023– aus dem RTL+-Podcast „Stahl aber herzlich„.


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🎙 Vom Wankelmut zur Klarheit: Wie du lernst, dich endlich sicher zu entscheiden.

In diesem Gespräch analysiert Stefanie Stahl mit ihrem Gast Paula deren extreme Entscheidungsschwierigkeiten.

Diese sind tief in kindlichen Mustern der Überanpassung und Versagensangst verwurzelt. Paula erkennt, dass ihr „Wankelmut“ und ihr Perfektionismus als Schutzstrategien dienen, um mögliche Enttäuschungen und die Scham früherer Ohnmachtserfahrungen zu vermeiden.

Stahl verdeutlicht, dass Paula oft in negativen Gedankenspiralen verharrt, die ihre tatsächlichen beruflichen und persönlichen Erfolge überschatten.

Als Lösung wird vorgeschlagen, bewusst auf das „erwachsene Ich“ umzuschalten, um mithilfe des Verstandes eine Distanz zu alten Kindheitsgefühlen zu gewinnen und sich stärker auf die Sachebene zu konzentrieren.

Paula nimmt die Erkenntnis mit, dass sie stolz auf ihren bisherigen Weg sein darf und dass sie durch mentale Disziplin lernen kann, ihre Realität positiver und selbstbestimmter wahrzunehmen.


Podcastfolge „Entscheidungen treffen – warum kann ich das nicht?“ vom –09.10.2022– aus dem RTL+-Podcast „Stahl aber herzlich„.


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🎙 Vom manischen Rausch ins dunkle Loch: Warum die Früherkennung von Bipolarität Leben rettet.

In dieser Podcast-Folge erklärt Expertin Nora Bruckhoff die bipolare Störung als affektive Erkrankung, bei der Betroffene zwischen extremen manischen Hochphasen und schweren depressiven Episoden pendeln.

Die Diskussion verdeutlicht, dass manische Schübe oft zu Realitätsverlust und riskantem Verhalten führen. Dies kann in der späteren depressiven Phase tiefe Scham und ein hohes Suizidrisiko auslösen.

Da die Störung eine starke genetische Komponente hat, sind eine frühzeitige Diagnose und eine Kombination aus spezialisierten Medikamenten und begleitender Psychotherapie für die Stabilisierung entscheidend. Ein zentraler Aspekt der Behandlung ist das Erkennen individueller Frühwarnzeichen sowie die Einhaltung einer geregelten Lebensstruktur, um die extremen Stimmungsausschläge rechtzeitig abzufangen.

Abschließend betonen die Experten, dass die Krankheit neben großen Herausforderungen auch positive Facetten wie gesteigerte Kreativität bereithält und Betroffene bei guter Behandlung ein erfülltes Leben führen können.


Podcastfolge „Extreme Stimmungsschwankungen – was sind bipolare Störungen? – mit Nora Bruckhoff“ vom –08.11.2023– aus dem RTL+-Podcast „So bin ich eben! Stefanie Stahls Psychologie-Podcast für alle „Normalgestörten“„.


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🎙 „Ich könnte das Messer nehmen …“ – Warum aggressive Zwangsgedanken oft die friedlichsten Menschen treffen.

In dieser Podcast-Folge sprechen Lukas Klaschinski, Stefanie Stahl und die Therapeutin Nora Bruckhoff über die Entstehung und den Umgang mit Zwangsstörungen und Zwangsgedanken.

Erläutert wird, dass Betroffene oft versuchen, durch Rituale wie Waschen oder Kontrollieren eine übersteigerte innere Unruhe sowie vermeintliche Gefahren zu „neutralisieren”. Ein zentraler Therapieansatz ist die Konfrontation mit der Realität.

Dabei lernen Patienten, die Angst ohne die Ausführung von Zwangshandlungen auszuhalten, bis diese physiologisch von allein abklingt. Da die meisten Erkrankten ihre Zwänge selbst als irrational erleben, spielen Scham und der Wunsch nach Kontrolle über eine als bedrohlich empfundene Welt eine entscheidende Rolle.

Abschließend wird Angehörigen geraten, sich nicht in die Zwangsrituale einbinden zu lassen, sondern die Betroffenen wertschätzend zur professionellen Behandlung zu motivieren.


Podcastfolge „Zwänge und Zwangsgedanken – wie gelingt ein guter Umgang?“ vom –23.08.2023– aus dem RTL+-Podcast „So bin ich eben! Stefanie Stahls Psychologie-Podcast für alle „Normalgestörten“„.


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🎙 Wer schnattert, der knattert: Offene Kommunikation ist der einzige Weg zu gutem Sex.

In dieser Podcast-Folge diskutieren die Hosts anhand einer Hörergeschichte, wie religiöse und gesellschaftliche Verbote unsere Sexualität einschränken und zu absurden „Schlupflöchern” führen.

Dabei beleuchten die Hosts persönliche Erfahrungen mit Peer-Pressure sowie dem Mythos der Jungfräulichkeit und stellen fest, dass sich Frauen durch soziale Stigmata oft stärker eingeschränkt fühlen als Männer. Eine Sexualtherapeutin ergänzt, dass Scham und moralische Erwartungen den authentischen Zugang zur eigenen Lust blockieren können und sogar körperliche Folgen wie Vaginismus begünstigen.

Um diese Blockaden zu lösen, rät der Podcast zu offener Kommunikation, einer Prise Humor und dem kritischen Hinterfragen, ob sexuelle Grenzen selbst gewählt sind oder von außen auferlegt wurden.

Das zentrale Fazit lautet: Sexuelle Selbstbestimmung gelingt nur, wenn Tabus gebrochen werden und man lernt, die eigenen Bedürfnisse ohne Scham zu artikulieren.


Aus der Podcastfolge „Analsex ja – Vaginalsex nein?!“ vom –27.12.2025– des Podcasts „Im Namen der Hose – der Sexpodcast von BR-PULS„.


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🎙 Kommunikation ohne Worte: Was das Stöhnen über unsere Erregung verrät.

In dieser Podcast-Folge gehen Auri und Sebastian der Frage nach, ob Stöhnen beim Sex ein automatischer Reflex ist oder erlernt werden kann.

Die Expertin Julia Henchen stellt klar, dass es sich dabei nicht um einen unwillkürlichen Reflex wie Niesen handelt, sondern um ein durch Atmung und Sozialisation geprägtes Kommunikationsmittel. Die Moderatoren diskutieren dabei geschlechtsspezifische Hürden wie den gesellschaftlichen Druck auf Frauen, beim Sex zu stöhnen, sowie die häufige Scham oder das Fehlen von Vorbildern bei Männern.

Ein zentraler Ratschlag der Folge lautet, Stöhnen niemals vorzutäuschen, sondern durch bewusste Entspannung und Konzentration auf die eigene Atmung einen authentischen Ausdruck zu finden.

Letztlich kann Stöhnen als wertvolles Feedback dienen und die Intimität vertiefen, sofern man sich in einem geschützten Raum sicher fühlt.


Aus der Podcastfolge „Kann man Stöhnen lernen?“ vom –24.05.2025– des Podcasts „Im Namen der Hose – der Sexpodcast von BR-PULS„.


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🎙 Falsche Entschuldigungen und ihre Auswirkungen.

In der Podcastfolge „Entschuldigen oder rechtfertigen? Warum wir uns oft falsch entschuldigen“ von Lukas Klaschinski und Stefanie Stahl diskutiert das Thema Entschuldigung und die damit verbundenen Herausforderungen. Die beiden Psychologen sprechen darüber, wie wichtig eine aufrichtige Entschuldigung ist und welche psychologischen Faktoren dabei eine Rolle spielen.


Podcastfolge „Entschuldigen oder rechtfertigen? Warum wir uns oft falsch entschuldigen“ vom 26.11.2025 aus dem RTL+-Podcast „So bin ich eben! Stefanie Stahls Psychologie-Podcast für alle „Normalgestörten“„.


Sie erklären, dass viele Menschen Schwierigkeiten damit haben, sich zu entschuldigen, da sie Angst vor Scham oder Ablehnung haben. Eine Entschuldigung, die mit Ausreden oder Rechtfertigungen verbunden ist, wird oft nicht ernst genommen. Eine echte Entschuldigung sollte daher aus drei Teilen bestehen: der Übernahme von Verantwortung, dem Ausdruck von Bedauern und der Bitte um Verzeihung.

Stahl und Klaschinski betonen, dass eine aufrichtige Entschuldigung nicht nur dem anderen, sondern auch dem Entschuldigenden hilft, da sie Schuldgefühle abbaut und das Selbstwertgefühl stärkt. Zudem diskutieren sie, wie Entschuldigungen in zwischenmenschlichen Beziehungen Vertrauen aufbauen und Konflikte lösen können.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass Entschuldigungen auch gesellschaftliche Konflikte entschärfen können, beispielsweise in politischen Auseinandersetzungen. Die Psychologen schließen mit der Idee, dass das Verständnis für die Schwierigkeiten anderer, sich zu entschuldigen, die eigene Reaktion auf solche Situationen verbessern kann.

Podcastfolge in neuem Tab hören: https://open.acast.com/public/streams/695b7e82511175cf3ed1d504/episodes/695b7e9d511175cf3ed1dc21.mp3

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