🎙 Brücken zur Inklusion: Was wir von Skandinavien und Südtirol lernen können.

Im Gespräch wird die mangelhafte Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland thematisiert. Diese fordert einen Paradigmenwechsel von bloßer Fürsorge hin zu echter gleichberechtigter Teilhabe.

Susanne Groworsch von der Monitoringstelle kritisiert dabei insbesondere die weiterhin bestehenden „Sonderwelten“ wie Förderschulen und Werkstätten, die Menschen mit Behinderung systematisch von der Gesellschaft separieren. Während Länder wie Italien oder skandinavische Staaten als Vorbilder für inklusive Bildung dienen, verhindern in Deutschland verhärtete Strukturen und ein starker Fokus auf Leistungsfähigkeit messbare Fortschritte.

Die Expertin warnt zudem davor, die für die Inklusion notwendigen Mittel aufgrund von Sparzwängen zu kürzen, da es sich hierbei um grundlegende Menschenrechte und nicht um freiwillige Sozialleistungen handelt. Insgesamt zeigt das Interview, dass die Dynamik der Umsetzung in Deutschland deutlich nachgelassen hat und weiterhin große Barrieren in der Politik und in den Köpfen der Menschen bestehen.


Aus dem Interview „Gesellschaft und Gleichheit: Zum Stand der Inklusion.“ der Deutschlandfunk-Sendung „Information und Musik“ vom –05.04.2026-.


Interview in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2026/04/05/gesellschaft_und_gleichheit_zum_stand_der_inklusion_susann_dlf_20260405_0715_47283482.mp3

Webseite des Interviews in neuem Tab lesen: https://www.deutschlandfunk.de/gesellschaft-und-gleichheit-zum-stand-der-inklusion-susann-kroworsch-juristin-100.html

„CC BY-NC-SA“-Lizenz öffnet sich in einem neuen Tab: https://rueckzuginsprivate.de/cc-lizenzierung-cc-by-nc-sa/

rueckzuginsprivate.de weist darauf hin, dass die Inhalte der geteilten und zusammengefassten Artikel die Ansicht der verlinkten Websites wiedergeben. Diese Ansicht muss nicht mit der Meinung von rueckzuginsprivate.de übereinstimmen.

🎙 Abstand • Beziehungen sexuelle • Dynamik • Emotionen • Freundschaft • Geduld • Kommunikation • Missverständnisse • Sex • Verlegenheit

In der Podcastfolge „Sex mit Freunden – Kann das gut gehen?” wird die komplexe Thematik sexueller Beziehungen zwischen Freunden beleuchtet. Corinna und Christin diskutieren, ob es möglich ist, nach dem Sex weiterhin befreundet zu bleiben. Sie sind sich einig, dass es dabei sowohl positive als auch negative Aspekte gibt.


Aus der Podcastfolge „Sex mit Freunden – kann das gut gehen?“ vom 26.07.2023 des BR-Podcasts „Freundschaft Plus – Liebe, Sex und Beziehungen aller Art„, verfügbar bis ??.??.????.


Christin betont, wie wichtig eine tiefe Freundschaft ist, bevor man sexuell aktiv wird. Ihrer Meinung nach erfordert es viel Arbeit, die Freundschaft aufrechtzuerhalten, und man sollte offen über die Situation sprechen. Corinna ergänzt, dass es hilfreich sein kann, etwas Zeit verstreichen zu lassen, damit die anfängliche Verlegenheit abklingen kann.

Sie diskutieren auch, wie schwierig es sein kann, wenn eine der beiden Personen emotional involviert ist, was die Freundschaft belasten kann. Es wird erwähnt, dass es oft hilfreich ist, die Situation zu klären, bevor man weitermacht, um Missverständnisse zu vermeiden.

Insgesamt zeigt die Podcastfolge, dass es möglich ist, eine Freundschaft nach sexuellem Kontakt aufrechtzuerhalten – aber das erfordert Kommunikation, Geduld und manchmal auch Abstand, um die Dynamik zu klären.

Podcastfolge in neuem Tab hören: https://sphinx.acast.com/p/open/s/67f8d64dd5ed0d5b9da3477b/e/169bea23-7054-4ddb-b75c-220216b1fb6e/media.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.podcast.de/episode/687840595/sex-mit-freunden-kann-das-gut-gehen

„CC BY-NC-SA“-Lizenz öffnet sich in einem neuen Tab: https://rueckzuginsprivate.de/cc-lizenzierung-cc-by-nc-sa/

rueckzuginsprivate.de weist darauf hin, dass die Inhalte der geteilten und zusammengefassten Artikel die Ansicht der verlinkten Websites wiedergeben. Diese Ansicht muss nicht mit der Meinung von rueckzuginsprivate.de übereinstimmen.

„Aber wir lernen ja irgendwie nicht daraus.“

Der Artikel behandelt die Verbindung zwischen archaischen Männlichkeitsbildern und der Befürwortung von Kriegen, wie sie in einer aktuellen Studie festgestellt wurde. Der Soziologe Alexander Yendell erklärt, dass Gewalt im Namen eines maskulinen Männerbildes oft mit einer höheren Zustimmung zu militärischen Konflikten einhergeht. Dies wird auch durch die Äußerungen des US-Verteidigungsministers unterstrichen. Yendell warnt, dass die gegenwärtigen gesellschaftlichen Dynamiken und die Inszenierung von Männlichkeit durch politische Führer eine gefährliche Gewaltspirale auslösen können, aus der nur schwer auszubrechen ist.

hören:

Archaische Männerbilder als Kriegstreiber – Alexander Yendell, Soziologe
Schulz, Benedikt, Deutschlandfunk, Information und Musik

Gewaltfördernde Männlichkeitsbilder steigen mit Kriegsbereitschaft. Ein Wandel der Geschlechterrollen könnte Konflikte verringern.

~ Aggressive Männlichkeitsbilder fördern die Bereitschaft zum Krieg.

~ Autoritäre Männlichkeitsmodelle beeinflussen kriegerisches Verhalten.

~ Ein Wandel der Geschlechterrollen wird als Friedensfaktor gesehen.

~ Männlichkeit, Sexualität und Angst sind zentrale Themen in Kriegen.

~ Falsche Überzeugungen über Geschlechterrollen verstärken Konflikte.

~ Prävention durch Familienarbeit und emotionalen Zusammenhalt ist möglich.

Amerikanische Militärs setzen jedoch nach wie vor stark auf tradierte, maskuline Ideale. Eine aktuelle Studie mit über 1.000 Befragten in Großbritannien zeigt, dass Menschen, die Gewalt im Zusammenhang mit Männlichkeit befürworten, Krieg positiver sehen. Diese Vorstellungen sind historisch und aktuell eng mit Militarismus und Konflikten verbunden, wie das Beispiel Russlands und des Ukraine-Kriegs zeigt. Putin inszeniert sich hypermaskulin, wodurch der Krieg auch durch Geschlechterstereotype legitimiert wird.

Traditionelle Geschlechterbilder, die Männlichkeit mit Stärke, Dominanz und Sexualität verbinden, werden kaum hinterfragt, obwohl sie toxisch sind. Rechtspopulistische Bewegungen wie die AfD nutzen diese Vorstellungen gezielt, um Zustimmung zu gewinnen. In Gesellschaften mit gleichberechtigteren Rollen, wie in vielen Demokratien, sind aggressive Tendenzen weniger ausgeprägt. Falsche Rollenbilder können zu Vaterlosigkeit, Gewalt und Konflikten führen.

Eine Abkehr von aggressiven Männlichkeitsbildern könnte das Kriegsrisiko reduzieren. Wichtige Schritte wären gesellschaftlicher Wandel, mehr emotionaler Zusammenhalt und die Förderung von Gleichberechtigung. Aktuell sieht der Experte jedoch eine gefährliche Dynamik: Extreme Mächte inszenieren bewusst Stärke, was Konflikte verschärft. Die Hoffnung ruht auf langfristiger kultureller Veränderung, doch die aktuelle Lage bleibt besorgniserregend.

Um Kriege und Gewalt zu vermindern, ist die Überwindung archaischer Männlichkeitsbilder essenziell. Gesellschaftliche und familiäre Unterstützung kann dazu beitragen, diesen Wandel zu fördern und Konflikte nachhaltiger zu verhindern.

https://www.deutschlandfunk.de/archaische-maennerbilder-als-kriegstreiber-alexander-yendell-soziologe-100.html