📅❓ Im Paradies

»Liebe Reisegruppe, ich bin Adam, euer Reiseführer während eures Aufenthalts hier im Paradies. Der Begriff „Paradies” stammt übrigens aus dem Persischen und bedeutet wörtlich „umzäunter Raum” oder „Lustgarten”.

Wie ihr seht, herrscht hier ein mythischer Urzustand völliger Unschuld. Menschen, Tiere und Natur leben in absoluter Harmonie miteinander. Leid, Krankheit oder Tod existieren nicht.

Wenn ihr dorthin schaut, seht ihr, wie ein großer Strom entspringt und sich in vier Flüsse teilt, um das Land fruchtbar zu machen.

In der Mitte des Gartens stehen zwei besondere Bäume: der „Baum des Lebens“ und der „Baum der Erkenntnis von Gut und Böse“ … Frau Müller! Frau Müller!!! Frau Müller!!! – Ich sagte doch … Frau Müller, essen Sie nicht vom Baum der Erkenntnis, sonst … – Zu spät.«

Tägliche Schreibanregung
In welcher fiktiven Welt würdest du am liebsten Urlaub machen?

Which fictional world would be the most fun to vacation in?  |  In welcher fiktiven Welt würde es am meisten Spaß machen, Urlaub zu machen?

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🎙 »… vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie da tun!«

eigene Recherche: Betrachtet man die ökologischen, sozialen und strukturellen Folgen, so steht die Kreuzfahrtindustrie in krassem Widerspruch zu einer nachhaltigen und fairen Art des Reisens.

Die meisten Schiffe fahren nach wie vor mit giftigem Schweröl, einem zähflüssigen Abfallprodukt der Ölindustrie. Strenge Abgasregelungen mit Partikelfiltern oder Katalysatoren, wie sie auf der Straße längst Standard sind, fehlen auf See oft völlig. Dadurch stoßen die Schiffe immense Mengen an Schwefeloxiden, Stickoxiden und Rußpartikeln aus – auch direkt in Häfen oder sensiblen Ökosystemen.

Eine Kreuzfahrt ist extrem energieintensiv, da das Schiff einer schwimmenden Kleinstadt gleicht, in der rund um die Uhr Strom für Antrieb, Klimaanlagen, Buffets und Unterhaltung erzeugt werden muss. Der CO₂-Ausstoß pro Person und Tag liegt oft deutlich über dem einer ohnehin klimaschädlichen Flugreise.

Der ständige Konsum und die All-inclusive-Strukturen an Bord produzieren zudem gigantische Müllberge. Dazu fallen täglich riesige Mengen Abwasser an. Selbst wenn dieses an Bord aufbereitet wird, gelangen oft noch Rückstände ins Meer und belasten das marine Ökosystem.

Kaum ein Kreuzfahrtschiff ist in seinem Heimatland registriert. Stattdessen fahren sie unter den Flaggen von Ländern wie Panama, Malta oder den Bahamas (Ausflaggung). Der Grund: So lassen sich strenge europäische Arbeits- und Umweltvorschriften völlig legal umgehen.

Für die Crew, besonders in den Bereichen Reinigung, Küche und Service, bedeutet das harte Arbeit unter fragwürdigen Bedingungen. Arbeitstage von 10 bis 14 Stunden über viele Monate hinweg ohne einen einzigen freien Tag sind keine Seltenheit. Die Bezahlung für diese körperlich fordernde Arbeit ist oft minimal und die soziale Absicherung de facto kaum vorhanden (prekäre Verträge).

Wenn ein Schiff anlegt, strömen in kürzester Zeit Tausende von Menschen in kleine Küstenorte. Das führt zu verstopften Gassen, überlasteter Infrastruktur und massivem Stress für die Einheimischen. Venedig hat große Schiffe inzwischen aus dem Zentrum verbannt, da die Stadt buchstäblich erdrückt wurde (Kollaps der Hafenstädte).

Die lokale Wirtschaft hat erschreckend wenig von den Menschenmassen (kaum wirtschaftlicher Nutzen). Durch attraktive All-inclusive-Angebote schlafen und essen die Reisenden an Bord. Selbst Ausflüge werden direkt über die Reederei gebucht. Das Geld bleibt fast vollständig im System des Kreuzfahrtkonzerns, während die besuchten Städte auf den Kosten für die Infrastruktur und die Müllentsorgung sitzen bleiben.

Kreuzfahrten sind hochgradig durchorganisiert. Feste Liegezeiten und Essenszeiten diktieren den Rhythmus. Anstatt die eigene Zeit frei einzuteilen, verbringt man viel Zeit mit Warten und Schlangestehen in der Masse (fremdbestimmte Taktung).

Oft geht es nur darum, möglichst viele Orte in kurzer Zeit „abzuhaken”. Echte Ruhe, das spontane Entdecken eines Ortes oder der tatsächliche Kontakt zur Kultur und den Menschen vor Ort bleiben bei Landgängen von wenigen Stunden völlig auf der Strecke (oberflächlicher Konsum).



Radiobeitrag: Das Gespräch beschreibt den anhaltenden Boom von Hochseekreuzfahrten trotz aktueller Herausforderungen wie Klimakrise und politische Krisen. Im Jahr 2025 haben 1,51 Millionen Menschen eine Kreuzfahrt ab deutschen Häfen gebucht, was einen neuen Rekord darstellt.

Matthias Morr, Kreuzfahrttester und YouTuber, erklärt, dass es zwei Gruppen von Menschen gibt: diejenigen, die Kreuzfahrten lieben, und diejenigen, die sie ablehnen, ohne sie ausprobiert zu haben. Viele, die Kreuzfahrten mögen, schätzen den hohen Standard von Essen und Unterhaltung an Bord, der oft besser ist als an Land, da die Schiffe mehr Personal beschäftigen können.

Der Vorteil von Kreuzfahrten ist, dass man mit einem Koffer mehrere Reiseziele entdecken kann, was besonders für ältere Menschen bequem ist. Allerdings sind die Preise für Ausflüge an Land oft höher, wenn man sie über die Reederei bucht.

Morr spricht auch über Gesundheitsrisiken auf Kreuzfahrtschiffen wie Erkältungen und Noroviren und kritisiert, dass viele Passagiere nicht ausreichend auf Hygiene achten.

Ein weiterer Punkt ist, dass immer mehr junge Menschen Kreuzfahrten für sich entdecken, da die Reedereien Angebote speziell für Familien und jüngere Reisende entwickelt haben. Dadurch werden Kreuzfahrten heute nicht mehr nur als Urlaub für ältere Menschen angesehen.

Insgesamt zeigt der Artikel, dass trotz einiger Bedenken viele Menschen Kreuzfahrten als attraktive Urlaubsform betrachten.


Aus dem Interview „Trotz Klima, Krieg und Krisen – Kreuzfahrten boomen“ der Deutschlandfunk-Kultur-Sendung „Studio 9“ vom –14.07.2026-.


Interview in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2026/07/14/trotz_klima_krieg_und_krisen_kreuzfahrten_boomen_drk_20260714_0740_4d2a4c8c.mp3

Webseite des Interviews in neuem Tab lesen: https://www.deutschlandfunkkultur.de/trotz-klima-krieg-und-krisen-kreuzfahrten-boomen-100.html

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🎙 „Da gibt es noch etwas anderes“: Der Mut, alles hinter sich zu lassen.

Cornelia Wallner-Frisée hat mit ihren Kindern ein neues Leben in Tansania begonnen. Ein Urlaub dort hat alles verändert. Ursprünglich plante sie gemeinsam mit ihrem Lebenspartner, in Deutschland eine Naturheilpraxis zu eröffnen. Doch während eines Besuchs bei ihrer Mutter, die bereits eine Krankenstation in Tansania aufgebaut hatte, fasste sie den Entschluss, mit ihren Kindern nach Afrika zu ziehen und ebenfalls eine medizinische Einrichtung zu gründen.

Trotz vieler Bedenken von außen, etwa hinsichtlich der Sicherheit für ihre Kinder, vertraute sie darauf, dass diese Entscheidung richtig sei. In Tansania baute sie gemeinsam mit ihrer Mutter eine Klinik auf, die heute viele Menschen versorgt und wichtige medizinische Dienstleistungen anbietet.

Cornelia beschreibt, wie es ist, in der Wildnis zu leben, mit der Natur und den Menschen um sie herum. Ihre Kinder wachsen in einer Umgebung auf, die ihnen viele Freiheiten bietet, und sie lernen, mit anderen Kulturen umzugehen. Cornelia hat eine enge Verbindung zu ihrer Umgebung und sieht die positiven Aspekte des Lebens dort, auch wenn es Herausforderungen gibt.

Zusammenfassend hat Cornelia ihr Leben radikal verändert, um in Tansania einen positiven Einfluss auszuüben, eine medizinische Versorgung für die lokale Bevölkerung aufzubauen und ihren Kindern ein gutes Leben zu ermöglichen.


Aus der Podcastfolge „Mit meinen Kindern in der Wildnis Tansanias – Cornelia Wallner-Frisée“ vom –28.07.2024– des SWR-Podcasts „Das wahre Leben„.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://pdodswr-a.akamaihd.net/swrfernsehen/nachtcafe/podcast/mit-meinen-kindern-in-der-wildnis-tansanias-cornelia-wallner-frisee.m.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.swr.de/video/sendungen-a-z/nachtcafe/mit-meinen-kindern-in-der-wildnis-tansanias-cornelia-wallner-frisee-100.html

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🎙 Stille Wasser, tiefe Geschichten. Ein Leben ohne viele Worte.

In dieser Podcastfolge führen Mario Neumann und Astrid, eine 71-jährige Frau, ein Gespräch. Sie sprechen über verschiedene Themen, die Astrid betreffen, sowie ihre Sicht auf das Leben.


Aus der Podcastfolge „Ein Leben ohne viele Worte“ vom 21.01.2026 des RB-Podcasts „Eine Stunde reden – Gespräche mit Unbekannten„.


Astrid beschreibt sich selbst als nicht sehr gesprächig. Sie fühlt sich oft missverstanden, besonders in ihrer Familie, und hat Schwierigkeiten, sich in sozialen Situationen wohlzufühlen. Sie erzählt von ihrer Beziehung zu ihrem Bruder, zu dem sie seit einigen Wochen keinen Kontakt mehr hat, da er sie am Telefon angeschrien hat. Astrid ist der Meinung, dass offene und ehrliche Kommunikation wichtig ist, und sie wünscht sich mehr Verständnis von anderen.

Ein weiteres Thema ist ihr 70. Geburtstag, den sie sehr gerne gefeiert hat. Astrid spricht auch über ihre Kindheit, ihre Familie und die Herausforderungen, die sie durch den Alkoholismus ihres Vaters erlebt hat. Astrid reflektiert über ihre Vergangenheit und die Entscheidungen, die sie getroffen hat, einschließlich ihrer Trennung von ihrem Ex-Mann.

Sie erwähnt, dass sie gerne in der Natur ist und einen schönen Urlaub in Norwegen verbracht hat, bei dem sie die Landschaft sehr genossen hat. Astrid spricht auch über ihre Hobbys, wie das Sportschießen, das ihr dabei hilft, sich zu konzentrieren und den Kopf freizubekommen.

Insgesamt vermittelt das Gespräch den Eindruck, dass Astrid eine nachdenkliche und sensible Person ist, die sich mit vielen persönlichen und familiären Themen auseinandersetzt und sich nach mehr Offenheit und Verständnis in ihren Beziehungen sehnt.

Podcastfolge in neuem Tab hören: https://rbprogressivedl-a.akamaihd.net/clips/zt/welt/i2/i2qmLrZtMn/i2qmLrZtMn_audio_128k_stereo.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.bremenzwei.de/audios/eine-stunde-reden-astrid-100.html

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🎙 Schlafdauer, Schlafphasen, Fieberträume, Melatonin, Depressionen & Schlafstörung

In dieser Podcast-Folge werden häufige Fragen zum Thema Schlaf behandelt. Die beiden Moderatorinnen Christine und Ilka beantworten verschiedene Fragen, die ihnen von Zuhörern geschickt wurden.


Podcastfolge „FAQ – Was ihr schon immer über Schlafen wissen wolltet“ vom 24.09.2024 aus dem Deutschlandfunk-Nova-Podcast „Über Schlafen“.


Eine der häufigsten Fragen ist, ob man Schlaf nachholen kann. Christine erklärt, dass es normal ist, im Urlaub mehr zu schlafen, um sich von stressigen Phasen zu erholen. Wenn jemand jedoch dauerhaft sehr viel Schlaf benötigt, könnte das auf ein gesundheitliches Problem hinweisen und ein Arztbesuch wäre sinnvoll.

Ein weiteres Thema sind die Schlafphasen. Christine erläutert, dass ein gesunder Schlaf aus verschiedenen Phasen besteht, darunter REM-Schlaf und Tiefschlaf, und dass sich deren Anteile im Laufe des Lebens verändern können. Es gibt jedoch keine festen Regeln dafür, wie viel Zeit man in jeder Phase verbringen sollte, da dies von Person zu Person unterschiedlich ist.

Die Moderatorinnen diskutieren auch das Phänomen der Fieberträume, die oft bizarr und lebhaft sind, sowie den Einfluss von Melatonin auf Träume. Zudem wird das Sprechen im Schlaf angesprochen, das häufig vorkommt und in der Regel harmlos ist.

Ein weiterer Punkt ist der Zusammenhang zwischen Schlaf und psychischen Erkrankungen wie Depressionen. Es wird erklärt, dass Schlafstörungen häufig bei Depressionen auftreten und umgekehrt Schlafprobleme das Risiko für Depressionen erhöhen können.

Zusammenfassend bietet der Artikel wertvolle Informationen zum Thema Schlaf, beantwortet praktische Fragen und gibt Tipps zur Schlafhygiene, um die Schlafqualität zu verbessern.

Podcastfolge in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2024/09/24/deutschlandfunknova_faq_was_ihr_schon_immer_20240924_fbffc43c.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/faq-was-ihr-schon-immer-ueber-schlafen-wissen-wolltet

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