In dem Artikel spricht der Philosoph und Mathematiker Rainer Mühlhoff über die Gefahren der künstlichen Intelligenz (KI) und deren möglichen Missbrauch durch autoritäre Regierungen. Er erklärt, dass KI dazu verwendet werden kann, persönliche Informationen über Menschen vorherzusagen, beispielsweise ihre politische Meinung oder ihren Migrationshintergrund. In den Händen von faschistischen Regimen könnten solche Technologien gefährlich sein, da sie zur Verfolgung von Menschen eingesetzt werden könnten.
„KI – Gefahr eines digitalen Faschismus? Philosoph u. Mathematiker Rainer MĂĽhlhoff“ aus „Information und Musik“ vom Deutschlandfunk am 22.03.2026. Das Interview fĂĽhrte Stephanie Rohde.
Ein Beispiel, das Mühlhoff nennt, sind die USA, wo die Einwanderungsbehörde KI nutzt, um Menschen zu verfolgen. Mühlhoff warnt, dass durch den Einsatz von KI in staatlichen Institutionen private Unternehmen wie Palantir immer mehr Macht übernehmen und sensible Daten sammeln. Dies könnte die Demokratie gefährden, da solche Unternehmen oft nicht im Interesse der Allgemeinheit handeln.
Er hebt hervor, dass es in den letzten Jahren eine gefährliche Verbindung zwischen der Tech-Industrie und autoritären politischen Kräften gibt. Mühlhoff betont, dass wir vorsichtig sein müssen, wie wir KI regulieren, um sicherzustellen, dass sie nicht zur Unterdrückung von Menschenrechten eingesetzt wird. Er warnt auch davor, dass eine zu lasche Regulierung in der EU den Einfluss großer Tech-Unternehmen erhöhen könnte, was negative Auswirkungen auf die Gesellschaft haben könnte.
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