rueckzuginsprivate.de weist darauf hin, dass die Inhalte der geteilten und zusammengefassten Artikel die Ansicht der verlinkten Websites wiedergeben. Diese Ansicht muss nicht mit der Meinung von rueckzuginsprivate.de übereinstimmen.
zu den Fotos | Stell dir vor, wir streifen unbeschwert durch die belebten Straßen der Stadt, lassen uns von guter Musik treiben und tanzen die Nächte durch, als gäbe es kein Morgen. In dieser Welt sind wir vollkommen immun gegen Einsamkeit und Schwere.
Wir könnten stundenlang über Rätseln brüten, spontan in die Ferne fliegen, um im warmen Sonnenlicht zu dösen, oder einfach harmonisch einer Meinung sein, ohne je ein hitziges Wort der Diskussion zu benötigen.
Wir wären tief verbundene Vertraute, die jeden noch so geheimen Traum miteinander teilen, gemeinsam lachen und deren Band durch absolut nichts auf der Welt zerrissen werden kann.
Eine vollkommene, schützende Utopie der Zweisamkeit, die jedoch nur so lange anhält, bis unsere Blicke auf denselben Mann fallen und die harte Realität die zarte Illusion zerbricht.
📷 18.10.2026
rueckzuginsprivate.de weist darauf hin, dass die Inhalte der geteilten und zusammengefassten Artikel die Ansicht der verlinkten Websites wiedergeben. Diese Ansicht muss nicht mit der Meinung von rueckzuginsprivate.de übereinstimmen.
Sein. Einfach nur sein. Bequem sitzen. In Stille. In ununterbrochener Stille. Gedanken. Ertragen. Die eigenen ungefilterten Gedanken ertragen. Ablenkung, Ohne Ablenkung. Ohne sofort nach einer Ablenkung zu suchen und zu greifen. Einsamkeit. Bewusste Einsamkeit.
Dem Gehirn den nötigen Raum geben, um komplexe Gefühle zu entwirren. Die Eindrücke des Tages zu verarbeiten. Unterscheiden, was mir tatsächlich wichtig ist und was mir von außen aufgedrückt wird.
Eine Stunde ohne digitale Stimulation. Ohne Bildschirm. Vielleicht einmal einen Tag lang?
Pausieren. Nicht reflexartig nach Beschäftigung suchen.
Einsamkeit bzw. Stille planen.
Ganz allein mit meinen eigenen Gedanken sein.
Aufhören auf das Leben zu reagieren. Stattdessen beginne ich, es aus einer mit mir verbundenen Haltung heraus aktiv zu gestalten.
Welche Fähigkeit fürs Leben wird deiner Meinung nach total unterschätzt?
Falls wir die kommenden 20 Jahre überleben – was ich bezweifle – und ein lebenswertes Leben führen können, fallen mir einige Technologien ein, die es meiner Meinung nach in 20 Jahren ganz sicher geben wird.
Eine davon ist die Energiegewinnung aus Sonne, Wind, Wasser und Erdwärme.
Wenn ich die Entwicklung des Computers der letzten 50 Jahre als Vergleich heranziehe, werden Solarpaneele, Windräder, die Stromerzeugung aus fließendem Wasser und die Nutzung jeglicher Abwärme mit immer kleineren Bauteilen möglich sein.
Eine Solarzelle in Briefmarkengröße wird ausreichen, um ein Auto selbst im Winter zu fahren und zu laden. Vermutlich werden Glasflächen, Gebäudefassaden oder Karosserien Licht (nicht nur direkte Sonneneinstrahlung) in Energie umwandeln können.
Kleine Windmühlen auf Dächern werden zusammen mit Licht den Strombedarf eines Hauses selbst im Winter decken können.
Strom und Wärme werden aus fließendem Abwasser gewonnen werden können.
Energiespeicher werden auf immer kleinerem Raum immer größere Mengen Energie speichern können.
Zukünftige Generationen werden nicht verstehen, wie die Menschheit jemals auf die Idee kommen konnte, Kohle, Öl oder Gas zu verbrennen und die Warnungen von Wissenschaftlern und Forschern bereits im 19. Jahrhundert zu ignorieren bzw. zu unterdrücken.
Tägliche Schreibanregung
Welche Technologie wird es deiner Meinung nach in 20 Jahren ganz sicher geben?
Fast 50 Jahre nach Erscheinen dieses Buches ist eine Aktualisierung umso dringlicher. Die Menschheit steht evolutionär betrachtet kurz vor dem Abgrund.
Leider leben die einzelnen Menschen nur so kurz, dass sie die Folgen ihres Handelns, ihres Tuns oder ihres Unterlassens nicht selbst erleben. In der Masse leben die Menschen also nach dem Motto: Nach uns die Sintflut.
Eine vernunftbegabte Spezies würde anders handeln. Die Menschheit ist eben nur ein Versuch der Evolution. Was sich nicht bewährt, wird nicht weiterentwickelt.
Um unser Leben und das Überleben der Menschheit zu sichern, müsste das Buch „Nach uns die Zukunft” heute noch viel radikalere Ansichten vertreten. Angesichts der Entwicklungen der vergangenen 50 Jahre würde der Autor vielleicht resignieren und sich nur noch dieses Stück Hoffnung bewahren: „Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.“
So sah es übrigens auch Hoimar von Ditfurth 1985 in seinem Buch „So lass uns denn ein Apfelbäumchen pflanzen – Es ist soweit“.
Ja, es ist längst soweit.
Tägliche Schreibanregung
Welches Buch verdient deiner Meinung nach eine Fortsetzung?
Ich bezeichne mich weder als Anführer noch als Mitläufer.
Ein Anführer ist eine Person, die eine Gruppe oder Organisation durch eine klare Vision leitet und dabei als inspirierendes Vorbild agiert, statt sich nur auf formale Befehlsgewalt zu stützen. Er gewinnt das Vertrauen seiner Mitmenschen, um gemeinsam Ziele zu erreichen und die individuellen Potenziale der Teammitglieder gezielt zu fördern. Dabei trägt er die zentrale Verantwortung für die strategische Ausrichtung sowie den Zusammenhalt der Gemeinschaft.
Ein Mitläufer hingegen schließt sich einer Gruppe oder Bewegung an, ohne eine aktive Führungsrolle zu übernehmen oder eigene kritische Standpunkte deutlich zu vertreten. Meist treibt ihn der Wunsch nach Sicherheit und Zugehörigkeit dazu, sich passiv der Mehrheitsmeinung anzupassen. Er trägt die kollektiven Ziele zwar mit, scheut jedoch die individuelle Verantwortung für die daraus resultierenden Konsequenzen.
Ein Mitläufer bin ich nicht. Es gibt nur wenige Gruppen oder Bewegungen, denen ich mich anschließe, meistens auch nur vorübergehend. Wenn es sich ergibt, bin ich bereit, zeitweise eine aktive Führungsrolle zu übernehmen. Kritische Standpunkte vertrete ich deutlich. Weicht die Mehrheitsmeinung fundamental von meiner Meinung ab, halte ich Distanz zur Gruppe oder Bewegung. Als Verantwortungsethiker übernehme ich selbstverständlich die individuelle Verantwortung für die Konsequenzen meiner Mitgliedschaft.
Ein Anführer bin ich jedoch nicht, da mich diese Rolle als zutiefst introvertierter Mensch überfordern und ungesund stressen würde. Für einen überschaubaren Zeitraum bin ich jedoch bereit, eine Führungsrolle zu übernehmen. Gerne unterstütze ich selbstlos Anführer, deren Ziele, Werte und Verhalten ich gutheiße.
=> Weitere „dailyprompts“ aller Blogger:innen: LINK
Für mich ist eine Persönlichkeit ein Mensch mit Format und Ausstrahlung. Eine Persönlichkeit hat Herausragendes geleistet – in Worten und/oder Taten. Sie verkörpert Originalität und hat unserer Welt etwas Eigenes, Neues hinzugefügt. Eine Persönlichkeit zeigt Haltung und Rückgrat. Sie ist unverwechselbar, hat Ecken und Kanten und vertritt auch unpopuläre Standpunkte. Eine Persönlichkeit ist sichtbar. Sie hat eine Strahlkraft und ein Charisma. Sie kann Menschen begeistern, überzeugen, provozieren oder in ihren Bann ziehen. Eine Persönlichkeit ist ein Vorbild für viele Menschen. Sie orientieren sich an ihr. Eine Persönlichkeit dient auch als Projektionsfläche für Ideen und Ideale.
Ein Mensch wird zu einer Persönlichkeit, wenn allein die Nennung seines Namens mit vielen Assoziationen verbunden ist, wenn sein Name bereits bestimmte Erwartungen, Qualitäten oder Weltanschauungen transportiert.
Für mich zeichnet sich eine Persönlichkeit dadurch aus, dass sie mutige Entscheidungen trifft und Weitblick hat.
Richard von Weizsäcker war für mich eine solche Persönlichkeit. Gerade jährte sich seine Ansprache zum 40. Jahrestag der Beendigung des Zweiten Weltkriegs am 8. Mai 1985. In dieser machte er den Deutschen bewusst, dass sie diesen Krieg nicht verloren hatten, sondern von sich selbst befreit wurden – befreit von einer menschenverachtenden Ideologie, der sie bis in den Tod folgten
(Heute sind die Deutschen wieder kriegstüchtig. Die Aggression bricht sich in der Öffentlichkeit zunehmend Bahn.). Die Reaktionen vieler Politikerinnen und Politiker zeigten, wie kleingeistig sie selbst waren und sind. Willy Brandt (Kniefall in Warschau), Helmut Schmidt (Sturmflutkatastrophe in Hamburg, Nicht-Erpressbarkeit durch Terroristen) …
Die Frage ist heute eine andere. Es gibt kaum noch Persönlichkeiten im oben beschriebenen Sinn. Möchtegern-Persönlichkeiten gibt es hingegen viele. Auch viele, die von den Medien künstlich hochgejubelt werden. Persönlichkeiten im oben beschriebenen Sinne sind heute weitgehend in der Öffentlichkeit unsichtbar. Vertreten sie eine von den Herrschenden abweichende Meinung, werden sie neuerdings gecancelt: Sie verlieren den Zugang zu ihren Bankkonten, zu ihren E-Mail- und Social-Media-Accounts, und ihre Freizügigkeit wird drastisch eingeschränkt.
Wenn ich in die Gedankenwelt wahrer Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens eintauche, finde ich auch bei denjenigen, mit denen ich mich nur wenig identifizieren kann, kluge, nachdenkenswerte Gedanken.
=> Weitere „dailyprompts“ aller Blogger:innen: LINK