💬 »wer einen Posten übernimmt, übernimmt Verantwortung, und zwar für die ganze Gesellschaft«

»Ich glaube, dass sich die Deutschen sehr deutlich in zwei Richtungen entwickeln. Leider.

Ich hätte auch vor einiger Zeit noch gesagt, Deutschland ist ein privilegiertes Land, in dem es uns doch so gut geht. Und ich habe Hemmungen, das inzwischen zu sagen, weil ich gar nicht mehr von den Deutschen reden kann und wie es uns geht. Die soziale Schere wird immer größer und die Verbindung zwischen diesen beiden Gruppen verliert sich.

Und das halte ich für sehr gefährlich, vor allem weil der Reichtum unter anderem da ist, wo die politischen Entscheider sind.

Und was mich wirklich richtig wütend macht, ist, dass die politische Führung ihre Verantwortung nicht mehr wahrnimmt.

Also wer einen Posten übernimmt, übernimmt Verantwortung, und zwar für die ganze Gesellschaft. Und inzwischen kommt es mir vor wie so ein moderner Feudalismus, dass es da so eine Elite gibt, die ihre Macht nicht für die Gemeinschaft ausnutzt, sondern die Entscheidung so trifft, dass es ihnen besser geht.

Und ich glaube, das spüren die Leute im Land und dieses Gefühl der Ungerechtigkeit, das ist, glaube ich, etwas, was sehr gefährlich ist.«

~ Stephanie Schneider, deutsche Schriftstellerin, Autorin für Kinderbücher, 03.05.2026, Deutschlandfunk, Information und Musik, Denk ich an Deutschland: die Kinderbuchautorin Stephanie Schneider

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💬 „Die Welt wird von einer Handvoll Tyrannen verwüstet“

Die Kriegsherren tun so, als wüssten sie nicht, dass es nur einen Augenblick dauert, etwas zu zerstören, doch oft reicht ein ganzes Leben nicht aus, um es wieder aufzubauen. Sie verschließen die Augen vor der Tatsache, dass Milliarden von Dollar für Tötung und Zerstörung ausgegeben werden, während die für Heilung, Bildung und Wiederaufbau benötigten Ressourcen nirgends zu finden sind.

~ Papst Leo XIV., 16.04.2026, Kathedrale St. Joseph (Bamenda), Friedensbegegnung mit der Gemeinde Bamenda, https://www.vatican.va/content/leo-xiv/en/speeches/2026/april/documents/20260416-camerun-incontro-pace.html

Diejenigen, die eurem Land seine Ressourcen rauben, investieren in der Regel einen Großteil des Gewinns in Waffen und perpetuieren so einen endlosen Kreislauf aus Destabilisierung und Tod. Es ist eine auf den Kopf gestellte Welt, eine Ausbeutung der Schöpfung Gottes, die von jedem ehrlichen Gewissen angeprangert und abgelehnt werden muss. Wir müssen einen entschiedenen Kurswechsel vollziehen – eine echte Umkehr –, der uns in die entgegengesetzte Richtung führt, auf einen nachhaltigen Weg, reich an menschlicher Brüderlichkeit.

~ Papst Leo XIV., 16.04.2026, Kathedrale St. Joseph (Bamenda), Friedensbegegnung mit der Gemeinde Bamenda, https://www.vatican.va/content/leo-xiv/en/speeches/2026/april/documents/20260416-camerun-incontro-pace.html

Die Welt wird von einer Handvoll Tyrannen verwüstet, doch sie wird von einer Vielzahl unterstützender Brüder und Schwestern zusammengehalten! Sie sind die Nachkommen Abrahams, so zahlreich wie die Sterne am Himmel und die Sandkörner am Meeresufer. Lasst uns einander in die Augen schauen: Wir sind dieses immense Volk! Frieden ist nichts, was wir erfinden müssen: Er ist etwas, das wir annehmen müssen, indem wir unseren Nächsten als unseren Bruder und als unsere Schwester annehmen. Wir suchen uns unsere Brüder und Schwestern nicht aus: Wir müssen einander einfach annehmen! Wir sind eine Familie, die dasselbe Zuhause bewohnt: diesen wunderbaren Planeten, den alte Kulturen über Jahrtausende hinweg gepflegt haben.

~ Papst Leo XIV., 16.04.2026, Kathedrale St. Joseph (Bamenda), Friedensbegegnung mit der Gemeinde Bamenda, https://www.vatican.va/content/leo-xiv/en/speeches/2026/april/documents/20260416-camerun-incontro-pace.html

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Osterbotschaft

Die frohe Botschaft von Ostern ist nicht, dass wir eine neue Welt finden, sondern dass wir die alte Welt mit neuen Augen sehen lernen. Wir erfahren, dass das Dunkel zwar mächtig scheint, aber am Ende dem Licht weichen muss. In dieser Hoffnung können wir heute mutig vorangehen und für das Gute einstehen.

  • nach Martin Luther King Jr., Osterbotschaften

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Reminder: Auslandsaufenthalte sind seit 1.1.26 genehmigungspflichtig.

Gemäß § 3 des Wehrpflichtgesetzes (WPflG) müssen Männer im Alter von 17 bis 45 Jahren seit dem 1. Januar 2026 eine Genehmigung einholen, wenn sie sich länger als drei Monate im Ausland aufhalten wollen. Diese durch das Wehrdienst-Modernisierungsgesetz reaktivierte Pflicht gilt nun auch außerhalb eines Spannungs- oder Verteidigungsfalls, um eine lückenlose Wehrerfassung zu gewährleisten. Der Antrag muss rechtzeitig beim zuständigen Karrierecenter der Bundeswehr gestellt werden. In Friedenszeiten wird die Genehmigung in der Regel problemlos erteilt. Ziel der Regelung ist es, den Aufenthaltsort potenzieller Wehrpflichtiger für die neu eingeführte verpflichtende Musterung (ab Jahrgang 2008) sowie für Krisenfälle festzustellen. Ein Verstoß gegen diese Meldepflicht kann als Ordnungswidrigkeit geahndet werden.

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💬 Die Revolte der Kupfermünzen. Warum Kleingeld die letzte Bastion gegen totale Beschleunigung ist.

» […] Mit Transaktionen vermittels Bargeldes entstehen Pausen im rigiden konsumistischen Betriebsablauf, die sinnlos und quälend wirken mögen, in Wahrheit aber eine Bastion des Widerstands gegen die Alleinherrschaft der Akzeleration [Beschleunigung] bilden.

Die Dame, die an der Supermarktkasse ihr Portemonnaie aus der Tasche zieht und in aller Seelenruhe darin herumkramt, um den exakten Betrag in kleinstmöglichen Münzen zu bezahlen, sie ist eine Widerstandskämpferin.

Der Herr im Imbiss, dessentwegen die Bedienung genervt aufschnaubt, weil er seine Ramennudeln mit einem 100-Euro-Schein bezahlt, auch er leistet Widerstand. […] «

  • Jörg Scheller in „Konsumkritik: Bargeld“ aus PSYCHOLOGIE HEUTE 04/2026, Seite 7

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💬 Mut steht dir gut: Wie wir unsere inneren Drachen verwandeln können.

Wie sollten wir jener alten Mythen vergessen können, die am Anfange aller Völker stehen, der Mythen von den Drachen, die sich im äußersten Augenblick in Prinzessinnen verwandeln; vielleicht sind alle Drachen unseres Lebens Prinzessinnen, die nur darauf warten, uns einmal schön und mutig zu sehen. Vielleicht ist alles Schreckliche im tiefsten Grunde das Hilflose, das von uns Hilfe will.

  • Rainer Maria Rilke, 12.08.1904, An Franz Xaver Kappus, Borgeby gård, Flädie, Schweden

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