🎙 Solidarität als Strategie: Warum Beistandspakte die Antwort auf autokratische Einschüchterung sind.

In diesem Gespräch diskutieren Maja Göpel und der Jurist Bijan Moini über die „demokratische Sicherheit“ und die Notwendigkeit, unabhängige Institutionen und Grundrechte gegen innere und äußere Bedrohungen zu verteidigen.

Moini stellt die Arbeit der Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF) vor. Durch strategische Prozessführung in Bereichen wie Überwachung, Asylrecht und Klimaschutz stärkt die GFF die Rechtsstaatlichkeit für alle Bürger und Minderheiten.

Ein zentraler Aspekt ist die Warnung vor autokratischen Tendenzen und der Erosion demokratischer Verfahren. Dabei werden auch die juristischen Herausforderungen eines möglichen AfD-Verbotsverfahrens sowie die Lehren aus der politischen Entwicklung in den USA analysiert.

Die Gesprächspartner betonen das „Präventionsparadox“ und fordern von der Zivilgesellschaft mehr Solidarität, Zivilcourage und Rollenklarheit, um den demokratischen Gesellschaftsvertrag aktiv zu schützen.

Abschließend plädieren sie für eine zeitgemäße Weiterentwicklung der Verfassung durch Initiativen wie „Jeder Mensch“, um neuen Herausforderungen wie der Digitalisierung und der Umweltkrise mit klaren Grundrechten zu begegnen.


Aus der Podcastfolge „Demokratische Sicherheit NEU DENKEN mit Bijan Moini“ vom –18.11.2025– des Podcasts „NEU DENKEN„.


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Im Maskulinum begraben. | Citation.

» […] „Wir wollen nur eine Sprache, die Frauen nicht im Maskulinum begräbt“, schrieb sie. Aber nicht eine Sprache, in der Minderheiten wie Transsexulle (maximal ein Hundertstel Prozent der Bevölkerung) Mehrheiten wie Frauen (über 50 Prozent der Bevölkerung) verdrängen. […] Wenn Ute Schülerin ist und Uwe Schüler, dann sind Ute und Uwe Schüler, nicht Schülerinnen – denn Uwe verträgt das Femininum nicht. Es geht und geht nicht an, ihn mit der Bezeichnung „Schülerin“ zu kränken, selbst wenn zig Schülerinnen seinetwegen zu Schülern werden müssen. Da bereits ein Knabe mittels seiner Allergie beliebig viele Mädchen sprachlich ausschalten kann, kann frau sich leicht ausrechnen, was die männliche Hälfte der Bevölkerung gegen die weibliche ausrichten kann. Ein Wunder, dass wir überhaupt noch hin und wieder einem Femininum begegnen. […] «

~ Luise F. Pusch, 1984 „Das Deutsche als Männersprache“, aus EMMA Nr. 5 (382) September/Oktober 2025

https://www.emma.de/artikel/das-gendern-ist-ein-irrweg-341963

Luise F. Pusch (Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Luise_F._Pusch) ist nach Senta Trömel-Plötz die zweite Pionierin der geschlechtergerechten Sprache. Sie kämpfte gegen das generische Maskulinum. Ihr Buch „Das Deutsche als Männersprache” prägte sowohl die Frauenbewegung als auch die deutsche Sprache.