🎙 Solidarität als Strategie: Warum Beistandspakte die Antwort auf autokratische Einschüchterung sind.

In diesem Gespräch diskutieren Maja Göpel und der Jurist Bijan Moini über die „demokratische Sicherheit“ und die Notwendigkeit, unabhängige Institutionen und Grundrechte gegen innere und äußere Bedrohungen zu verteidigen.

Moini stellt die Arbeit der Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF) vor. Durch strategische Prozessführung in Bereichen wie Überwachung, Asylrecht und Klimaschutz stärkt die GFF die Rechtsstaatlichkeit für alle Bürger und Minderheiten.

Ein zentraler Aspekt ist die Warnung vor autokratischen Tendenzen und der Erosion demokratischer Verfahren. Dabei werden auch die juristischen Herausforderungen eines möglichen AfD-Verbotsverfahrens sowie die Lehren aus der politischen Entwicklung in den USA analysiert.

Die Gesprächspartner betonen das „Präventionsparadox“ und fordern von der Zivilgesellschaft mehr Solidarität, Zivilcourage und Rollenklarheit, um den demokratischen Gesellschaftsvertrag aktiv zu schützen.

Abschließend plädieren sie für eine zeitgemäße Weiterentwicklung der Verfassung durch Initiativen wie „Jeder Mensch“, um neuen Herausforderungen wie der Digitalisierung und der Umweltkrise mit klaren Grundrechten zu begegnen.


Aus der Podcastfolge „Demokratische Sicherheit NEU DENKEN mit Bijan Moini“ vom –18.11.2025– des Podcasts „NEU DENKEN„.


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🎙 Abrüsten im Kopf: Warum Menschlichkeit wichtiger ist als militärische Stärke.

Im Bremen-2-Podcast spricht Mario Neumann mit Florian Elberskirchen über dessen bewegten Lebensweg, der von einer frühen ADHS-Diagnose und drei verschiedenen Berufsausbildungen geprägt ist.

Eindringlich berichtet Florian von schweren persönlichen Krisen, darunter eine temporäre Lähmung durch das Guillain-Barré-Syndrom sowie ein massiver, disziplinierter Gewichtsverlust von über 120 Kilogramm. Heute arbeitet er als Ergotherapeut in der Behindertenhilfe und sieht sein ADHS nicht mehr als Belastung, sondern als wertvolle Gabe und „Superkraft“.

Im Gespräch geht es auch um seinen Einsatz für Inklusion und soziale Gerechtigkeit sowie seine tiefe Dankbarkeit gegenüber seiner unterstützenden Familie.

Florian resümiert, dass ihn seine Rückschläge gelehrt haben, stets wieder aufzustehen und Menschen niemals ohne den entsprechenden Kontext zu bewerten.


Aus der Podcastfolge „Mit Größe 8XL passte ihm keine Hose mehr“ vom –25.06.2025– des RB-Podcasts „Eine Stunde reden – Gespräche mit Unbekannten“ (Verfügbar bis -12.07.2027-).


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🎙 Weniger schuften, mehr teilen! Warum wir das Mittelalter nicht fürchten müssen (es sei denn, wir mussten uns beim Zahnarzt behandeln lassen). (-;

In dieser Podcastfolge geht es um das Leben im Jahr 1224. Sie widerlegt das gängige Bild vom „dunklen Mittelalter”. Er zeigt, dass das Leben damals vielfältiger und weniger düster war als oft angenommen.


Aus der Podcastfolge „Dunkles Mittelalter? Von wegen! So lebten wir 1224“ vom 31.12.2024 des WDR-Podcasts „WDR Zeitzeichen„.


Die Menschen arbeiteten im Durchschnitt etwa 1.600 Stunden pro Jahr, also weniger als die heutigen 1.800 Stunden. Sie lebten in einer Zeit, in der die Bevölkerung wuchs und die Landwirtschaft durch neue Methoden wie die Dreifelderwirtschaft effizienter wurde. Die gemeinschaftliche Nutzung von Wäldern und Weiden weist auf ein gewisses Maß an Nachhaltigkeit und Kooperation hin.

Die Gesellschaft war von einem Feudalsystem geprägt, in dem Bauern von ihren Grundherren abhängig waren, aber auch Rechte und Schutz durch Gesetze wie den „Sachsenspiegel” hatten. Trotz der harten Lebensbedingungen gab es soziale Mobilität, da Bauern in die aufkommenden Städte ziehen und dort als Handwerker oder Tagelöhner arbeiten konnten.

Hervorgehoben wird zudem die Rolle der Frauen, die in Beginenhöfen lebten und arbeiteten, was ihnen mehr Freiheit und Einfluss gab. Die Podcastfolge diskutiert auch die religiösen Überzeugungen dieser Zeit, die ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Gemeinschaft förderten.

Insgesamt zeigt die Podcastfolge, dass das Bild vom Mittelalter als brutale und dunkle Zeit nicht der ganzen Wahrheit entspricht und wir von den Menschen von damals lernen können, wie man mit Herausforderungen umgeht.

Podcastfolge in neuem Tab hören: https://wdrmedien-a.akamaihd.net/medp/podcast/weltweit/fsk0/322/3223632/3223632_60413355.mp3

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Über die Lernfähigkeit. | Zitat

» […] Bei uns gibt es immer noch Menschen, die selbst aus zwei Kriegen
nicht viel, nicht genug gelernt haben. Es gibt Menschen hierzulande,
die müssen unbedingt einen dritten Krieg vorbereiten, die fühlen
sich mit mehr Militarismus und mehr Atombomben sicherer. […] «

~ Dorothee Sölle, Im Hause des Menschenfressers. Texte zum Frieden., Hamburg 1981

Dorothee Sölle (1929–2003), geborene Nipperdey, war eine deutsche evangelische Theologin, Dichterin und Schriftstellerin sowie eine der wichtigsten Vertreterinnen der feministischen Theologie.

Sie zählt zu den einflussreichsten Theologinnen des Protestantismus und zu den profiliertesten Vertreterinnen eines „anderen Protestantismus”.

Ihre Theologie war untrennbar mit politischem Engagement verbunden. Zentrale Themen waren:

  • Gottes Vorliebe für die Armen (was sie zu einer führenden europäischen Befreiungstheologin machte).
  • Die Verknüpfung alltäglicher Lebenserfahrungen (Leiden, Armut, Benachteiligung) mit theologischen Inhalten.
  • Kritik an der Allmachtsvorstellung über Gott.

Sie war eine Aktivistin und engagierte sich in der Friedens-, Frauen- und Umweltbewegung.
Sie war Mitbegründerin des „Politischen Nachtgebets” (1968–1972 in Köln), in dem christlicher Glaube und politisches Handeln in Beziehung gesetzt wurden.
Sie setzte sich für Frieden, Gerechtigkeit und Gleichberechtigung ein und protestierte gegen Aufrüstung.

Obwohl ihr in Deutschland ein Lehrstuhl weitgehend verwehrt blieb, erlangte sie als theologische Schriftstellerin und Rednerin weltweite Bekanntheit. Von 1975 bis 1987 hatte sie jedoch eine Professur für Systematische Theologie am Union Theological Seminary in New York inne.

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Lehren ziehen | Zitat

» […] Die Überlegung war, aus den historischen Ereignissen auf deutschem Boden Lehren zu ziehen. Diese sollten vor allem dahin gehend wirken, dass eine Demokratie immer nur so stark ist wie das Engagement ihrer Bürgerinnen und Bürger, dass die Menschenwürde unantastbar sei und die Ausgrenzung von Menschen innerhalb der Gesellschaft aufgrund von Religion, Geschlecht, Ethnie etc. nicht geduldet werden dürfe, dass Kriege auf fremden Territorien ein Tabu und dass die Gewalten im Staat geteilt sein sollten. Und die Vision der die Katastrophe Überlebenden bestand darin, diese Lehren in den Köpfen der nachfolgenden Generationen fortpflanzen zu können. […] «

~ von Dr. Gerhard Mersmann, in „Ostenmauer – 74. Die würgende Zeit„, am 26.11.2025, LINK https://form-7.com/2025/11/26/ostenmauer-74-die-wurgende-zeit/