🎙 „Glaube an dich selbst“ – die beeindruckende Geschichte der Gründerin von Ceymatics

Die 26-jährige Ceyla Karatas hat ihren Traum verwirklicht und ist Kosmetikerin geworden. Zunächst begann sie ein BWL-Studium, da dies den Wunsch ihrer Eltern war. Schnell merkte sie jedoch, dass dies nicht ihr Weg war. Ihr wahres Ziel war die Kosmetikbranche. Um ihre Ausbildung zu finanzieren, arbeitete sie bei Mercedes und erhielt ein Stipendium, da sie Jahrgangsbeste war.

Ceyla hat viel Druck erlebt, besonders während ihrer Meisterschule, die sie als die härteste Zeit ihres Lebens beschreibt. Dennoch ist sie stolz darauf, ihren eigenen Kosmetiksalon eröffnet zu haben und Menschen dabei zu helfen, selbstbewusster zu werden. Sie behandelt auch Kunden, die traumatische Erfahrungen gemacht haben und nicht mehr zu Kosmetikstudios gehen wollten.

Ceyla spricht offen über die Herausforderungen ihres Berufs und darüber, wie wichtig es ist, Kosmetik ernst zu nehmen. Sie hat auch festgestellt, dass immer mehr Männer zu ihr kommen, was sie sehr freut. Ihre Eltern haben akzeptiert, dass sie ihren eigenen Weg gehen möchte. Sie ermutigt andere, ihren Träumen zu folgen, egal, was die Gesellschaft erwartet.


Aus der Podcastfolge „Mutig, zielstrebig, ehrgeizig: So hat sie sich ihren Traum erfüllt“ vom –21.08.2024– des RB-Podcasts „Eine Stunde reden – Gespräche mit Unbekannten“ (Verfügbar bis -21.08.2026-).


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🎙 Die Stille der Opfer: Wer schreibt die Geschichte der Gewalt eigentlich?

Der Vortrag behandelt die Frage, wie sich Migration auf die Erinnerungskultur in Deutschland auswirkt.

Die Soziologin Teresa Koloma Beck erläutert, dass diese stark von der Geschichte des Nationalsozialismus und des Holocaust geprägt ist und häufig aus der Perspektive der Täter dargestellt wird. Menschen mit Migrationshintergrund haben jedoch häufig andere Erfahrungen gemacht, die mit Opfern von Unterdrückung und Verfolgung verbunden sind.

Diese unterschiedlichen Perspektiven können zu Konflikten führen, insbesondere zwischen den Nachfahren der Täter und der Opfer. Koloma Beck betont, dass die Erinnerungskultur dynamisch ist und sich verändern muss, um den vielfältigen Geschichten in einer postmigrantischen Gesellschaft gerecht zu werden.

Die Diskussion über Erinnerungskultur hat sich in den letzten Jahren intensiviert, insbesondere seit den 2000er Jahren, als Menschen mit Migrationsgeschichte sichtbarer wurden. Es wird gefordert, dass neben der Erinnerung an den Holocaust auch andere Gewalterfahrungen wie koloniale Gewalt in die Erinnerungskultur einfließen.

Koloma Beck warnt jedoch davor, dass die bestehende Erinnerungskultur die Perspektiven von Opfern und deren Nachfahren oft marginalisiert. Diese Dynamiken müssen in der öffentlichen Debatte stärker berücksichtigt werden, um eine inklusivere Erinnerungskultur zu schaffen, die alle Erfahrungen anerkennt.


Podcastfolge „Opfer und Täter – Wie Migration unsere Erinnerungskultur verändert“ vom –12.09.2025– aus dem Deutschlandfunk-Nova-Podcast „Hörsaal„.


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🎙 „Crazy, hibbelig und voller Frieden“: Die faszinierende Welt der Amina Kaymaz

In dieser Podcastfolge mit dem Titel „Jugend zwischen Tradition und Emanzipation“ geht es um Amina Kaymaz. Sie ist 19 Jahre alt und lebt in einem sozial benachteiligten Stadtteil in Bremen. Sie beschreibt darin ihre Erfahrungen und Ansichten zu verschiedenen Themen, die ihre Identität und ihren Alltag prägen.

Hintergrund und Lebensumstände: Amina lebt mit ihrer Mutter und sechs Geschwistern in einem Stadtteil, den sie als „Ghetto“ bezeichnet. Sie hat türkische und palästinensische Wurzeln und ist in zwei Kulturen aufgewachsen.

Berufliche Ambitionen: Amina ist auf der Suche nach einem Beruf, der ihr Spaß macht. Sie hat ein Praktikum als Dachdeckerin und als Kinderbetreuerin gemacht. Das Dachdeckerpraktikum brach sie jedoch nach kurzer Zeit ab, da es ihr nicht gefiel.

Gesellschaftliche Themen: Amina äußert sich zu Themen wie Frieden, Integration und den Herausforderungen, mit denen Jugendliche in ihrem Umfeld konfrontiert sind. Sie betont die Wichtigkeit von Kommunikation und Frieden zwischen verschiedenen Kulturen, insbesondere im Kontext des Nahostkonflikts.

Persönliche Ansichten und Identität: Amina trägt ein Kopftuch und reflektiert über die Bedeutung dieser Entscheidung sowie die Reaktionen, die sie darauf erhält. Sie sieht sich selbst als „verrücktes Mädchen“, das humorvoll und optimistisch ist, trotz der Schwierigkeiten, mit denen sie konfrontiert ist.

Familie und Beziehungen: Amina spricht über ihre Familie, ihre Träume von einer eigenen Familie und den Einfluss ihrer Eltern auf ihre Entscheidungen. Sie ist offen für die Suche nach einem Partner, der ihre Vorstellungen von Beziehung und Familie teilt.

Kritik an der Jugendkultur: Amina kritisiert die heutige Jugend, die ihrer Meinung nach zu stark von sozialen Medien und Konsum geprägt ist. Sie wünscht sich eine Rückkehr zu mehr aktiven und sozialen Interaktionen.

Fazit: Amina Kaymaz verkörpert die Herausforderungen und Hoffnungen junger Menschen in einer multikulturellen Gesellschaft. Ihr Wunsch nach Frieden und Harmonie, gepaart mit der Realität ihres Lebens in einem sozial schwierigen Umfeld, zeigt die Spannungen zwischen Tradition und Emanzipation, die viele Jugendliche erleben.


Aus der Podcastfolge „Jugend zwischen Tradition und Emanzipation“ vom –01.05.2024– des RB-Podcasts „Eine Stunde reden – Gespräche mit Unbekannten“ (nicht mehr verfügbar).


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🎙 Freie Fahrt für freie Bürger …

lässt unfreie Bürger glauben, sie seien frei.


Das Interview behandelt die aktuelle Debatte um die Einführung eines Tempolimits (zum Beispiel 130 km/h) auf deutschen Autobahnen. Während Deutschland weltweit das einzige Land ohne eine solche Begrenzung ist, plädiert der Verkehrspsychologe Prof. Bernhard Schlag nachdrücklich für ein Umdenken, um die Sicherheit zu erhöhen, die Umwelt zu schonen und den Verkehrsfluss zu optimieren.

Argumente für ein Tempolimit (Position Bernhard Schlag)

Verkehrssicherheit: Durch ein Tempolimit könnten jährlich etwa 80 bis 140 Menschenleben auf Autobahnen gerettet werden. Für Schlag sind dies „niedrig hängende Früchte” auf dem Weg zur „Vision Zero” (null Verkehrstote).

Klimaschutz und Verbrauch: Langsameres Fahren reduziert den Kraftstoff- und Energiebedarf erheblich. Die vom Umweltbundesamt errechneten Einsparungen von 6 bis 7 Millionen Tonnen CO₂ pro Jahr sind für ihn ein hochwirksames Mittel und keinesfalls nur Symbolpolitik.

Effizienterer Verkehrsfluss: Ein Tempolimit verringert die Geschwindigkeitsunterschiede zwischen den Fahrzeugen. Ein gleichmäßiger, fließender Verkehr verhindert Staus und erhöht paradoxerweise den Gesamtdurchsatz der Autobahnen.

Ethische Grenzen: Das klassische Argument „Freie Fahrt für freie Bürger” hält er für überholt. Die persönliche Freiheit müsse enden, wenn sie das Leben und die Gesundheit anderer gefährdet.

Diskutierte Gegenargumente: Landstraßen sind gefährlicher. Schlag räumt dies ein, betont jedoch, dass man Sicherheitsmaßnahmen nicht gegeneinander ausspielen dürfe. Beide Bereiche erfordern angepasste Lösungen.

Der Vorwurf der „Symbolpolitik” durch die Autolobby weist er scharf zurück und bezeichnet ihn als „Chuzpe”, da die Verhaltensbeschränkung weniger Raser der Gesamtgesellschaft große Vorteile bringen würde.

Warum gibt es in Deutschland noch kein Tempolimit?

Trotz der klaren wissenschaftlichen Argumente und obwohl laut Umfragen mittlerweile eine deutliche Mehrheit der Bevölkerung (über 60 %) für ein Tempolimit ist, bleibt die politische Umsetzung aus. Schlag nennt dafür folgende Hauptgründe:

Historischer Lobbyismus: Bereits in den 1970er- und 1980er-Jahren blockierten die Automobil- und Ölindustrie wissenschaftlich fundierte Sicherheitsvorstöße. Als Kompromiss wurde stattdessen die wirkungslose „Richtgeschwindigkeit” eingeführt.

Wirtschaftliche Macht: Die Automobilindustrie hat in Deutschland traditionell eine sehr starke Stellung. Laut Schlag beugt sich die Politik diesen wirtschaftlichen Einzelinteressen, anstatt dem Willen der Bevölkerungsmehrheit zu folgen.


Aus dem Interview „Freie Fahrt, feste Fronten – Tempolimit. Bernhard Schlag, Verkehrspsychologe“ der Deutschlandfunk-Sendung „Information und Musik“ vom –14.06.2026-.


Interview in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2026/06/14/freie_fahrt_feste_fronten_tempolimit_bernhard_schlag_dlf_20260614_0812_1403da71.mp3

Webseite des Interviews in neuem Tab lesen: https://www.deutschlandfunk.de/freie-fahrt-feste-fronten-tempolimit-bernhard-schlag-verkehrspsychologe-100.html

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🎙 Der Rechtsruck, der keiner ist? Warum radikale Ansichten laut Forschung nur sichtbarer werden.

In dieser Podcast-Folge wird die zunehmende Unterstützung für radikale rechte Parteien thematisiert und untersucht, warum immer mehr Menschen solche Parteien wählen. Die Autoren Kathrin Kühn und Patric Seibel beziehen sich dabei auf die Forschung des Politikwissenschaftlers Vicente Valentim.

Dieser argumentiert, dass sich die politischen Ansichten der Menschen nicht plötzlich geändert haben. Vielmehr seien diese Ansichten schon immer vorhanden gewesen, könnten jetzt aber offener ausgedrückt werden. Viele Menschen trauen sich, ihre rechten Einstellungen zu zeigen, da diese in der Gesellschaft weniger tabuisiert werden.

Valentim beschreibt drei Phasen der Normalisierung radikaler rechter Ansichten:

Latenzphase: Menschen mit rechten Ansichten äußern sich nicht, da es keine geeigneten Politiker gibt, die diese Ansichten vertreten.

Aktivierungsphase: Durch externe Ereignisse wie Krisen oder plötzliche Veränderungen (z. B. Migration) beginnen mehr Menschen, ihre extremen Ansichten zu äußern. Politiker erkennen die Möglichkeit, mit diesen Ansichten Wähler zu gewinnen.

Auftauchphase: Radikale rechte Positionen werden gesellschaftlich akzeptiert und normalisiert. Die Menschen fühlen sich wohler, wenn sie ihre Ansichten offen zeigen.

In dieser Podcastfolge wird auch darauf hingewiesen, dass die Medien eine wichtige Rolle spielen, da sie die öffentliche Meinung beeinflussen. Es wird diskutiert, wie sich die Diskussion über Migration in Talkshows zwischen 2015 und 2023 verändert hat: Radikale Forderungen rufen heute weniger Widerstand hervor als früher.

Zusammenfassend zeigt diese Podcast-Folge, dass die Unterstützung für radikale rechte Parteien nicht durch einen plötzlichen Anstieg rechter Einstellungen, sondern durch die Normalisierung dieser Ansichten in der Gesellschaft erklärt werden kann.


Podcastfolge „Rechtsextremismus: Warum die radikale Rechte so stark wird“ vom –30.10.2025– aus dem Deutschlandfunk-Podcast „Systemfragen“.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2025/10/30/kippende_normen_warum_die_radikale_rechte_so_stark_wird_dlf_20251030_2010_ab87736f.mp3

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🎙 Warum Empathie und Kompromissbereitschaft unsere stärksten Werkzeuge sind

In dieser Podcastfolge „Demokratie NEU DENKEN | Ein Rückblick” von Mission Wertvoll wird ein Überblick über die dritte Staffel des Podcasts NEU DENKEN gegeben, in der das zentrale Thema Demokratie behandelt wird. Im Folgenden sind die Hauptpunkte und Argumente zusammengefasst:

Demokratie verstehen: Demokratie wird nicht nur als Wahlprozess verstanden, sondern als tägliche Mitgestaltung gesellschaftlicher Regeln und Ziele. Es wird betont, dass Demokratie aktive Teilnahme und Feedback erfordert.

Böckenförde-Diktum: Das Diktum von Ernst-Wolfgang Böckenförde wird zitiert, um zu verdeutlichen, dass der freiheitliche Staat von Voraussetzungen abhängt, die er selbst nicht garantieren kann. Dies betrifft die Bereitschaft der Bürger, sich an Regeln zu halten und Kompromisse einzugehen.

Macht in der Demokratie: Es wird diskutiert, dass Macht nicht nur autoritär ausgeübt werden sollte, sondern demokratische Qualitäten haben muss. Gesine Schwan, Politikwissenschaftlerin, wird als Stimme für eine demokratische Machtausübung vorgestellt.

Kompromissbereitschaft: Die Notwendigkeit von Kompromissen in der Politik wird hervorgehoben. Julia Reuschenbach spricht über die Herausforderungen, die eine kompromissorientierte Haltung in der politischen Diskussion mit sich bringt.

Bürokratie und Verwaltung: Uwe Schneidewind thematisiert die Schwierigkeiten, kreative Lösungen innerhalb starrer bürokratischer Strukturen zu finden, und fordert eine Innovationskultur, die Fehler als Teil des Lernprozesses akzeptiert.

Zuhören und Kommunikation: Bernhard Pörksen diskutiert die Bedeutung von Zuhören und empathischer Kommunikation in der Gesellschaft, um Missverständnisse und Konflikte zu vermeiden und eine gemeinsame Basis zu finden.

Matthias Quent erklärt, wie das Gefühl der Ohnmacht in der Bevölkerung extremistische Tendenzen fördern kann. Der Wunsch nach starken Führern, die schnelle Lösungen versprechen, wird als gefährlich identifiziert.

Positive Ansätze: Der Podcast ermutigt dazu, konstruktive Diskussionen zu führen, Potenziale zu erkennen und Probleme nicht ständig zu skandalisieren. Es wird betont, dass jeder Einzelne zur demokratischen Kultur beitragen kann.

Insgesamt kommt diese Podcastfolge zu dem Schluss, dass Demokratie lebendig bleibt, wenn Bürger aktiv teilnehmen, Kompromisse eingehen und empathisch kommunizieren. Der Podcast „NEU DENKEN” möchte einen Raum für respektvollen und lösungsorientierten Diskurs schaffen.


Aus der Podcastfolge „Demokratie NEU DENKEN | Ein Rückblick“ vom –10.03.2026– des Podcasts „NEU DENKEN„.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://youtu.be/AVTAHW8fZtk

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.mission-wertvoll.org/demokratie-neu-denken-ein-rueckblick/

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🎙 „Business as usual“ oder echte Bedrohung? Wie müssen wir auf den Rechtsruck im Silicon Valley reagieren?

In seinem Vortrag „Digital-Oligarchie – Der Rechtsruck der Big-Tech-Bosse“ thematisiert Christopher Coenen die wachsende Macht und den Einfluss großer Tech-Oligarchen wie Elon Musk und Peter Thiel auf Gesellschaft und Demokratie. Coenen, Politikwissenschaftler am Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse, kritisiert diese Akteure als „ultra-egozentrische, größenwahnsinnige Männer“, die sich auf eine Art „offene Verschwörung“ zur globalen Machtübernahme begeben.

Im Folgenden sind die Hauptpunkte des Vortrags zusammengefasst:

Kritik an Tech-Oligarchen: Coenen sieht die Führungspersönlichkeiten der großen US-Tech-Unternehmen als Bedrohung für die liberale Demokratie, da sie seiner Meinung nach gefährliche und faschistische ideologische Konzepte propagieren.

Transhumanismus: Der Vortrag diskutiert auch die Ideologie des Transhumanismus, die ursprünglich aus progressiven Bewegungen stammt, jedoch von rechten Oligarchen vereinnahmt wird. Coenen weist darauf hin, dass diese Ideologien von Menschen propagiert werden, die mit der US-Regierung sympathisieren und demokratische Werte untergraben.

Angriff auf die Wahrheit: Coenen beschreibt die gegenwärtige politische Situation in den USA als einen „Angriff auf die Wahrheit”, der durch Lügen und Desinformation geprägt ist – insbesondere unter der Trump-Administration.

Ideologische Einflussnahme: Coenen warnt, dass die Tech-Oligarchen zunehmend ideologische Konzepte entwickeln, die sich auf dunkle Aspekte der europäischen Geistesgeschichte stützen und die Demokratie gefährden.

Gesellschaftliche Reaktionen: Der Vortrag thematisiert auch die gesellschaftliche Reaktion auf diese Entwicklungen, insbesondere das wachsende Misstrauen und die Spaltung innerhalb der Bevölkerung. Coenen betont dabei die Notwendigkeit einer kritischen Reflexion über die Geschichte und die gegenwärtigen politischen Herausforderungen.

Zukunft der Demokratie: Coenen stellt die Frage, ob die Gesellschaft bereit ist, die Demokratie und Freiheit gegen die Angriffe der Oligarchen zu verteidigen oder ob sie diese Entwicklungen als „Business as usual“ hinnehmen wird.

Insgesamt plädiert Coenen für eine kritische Auseinandersetzung mit den gegenwärtigen politischen und ideologischen Strömungen, um die demokratischen Werte und die Zukunft der Gesellschaft zu schützen.


Podcastfolge „Digital-Oligarchie – Der Rechtsruck der Big-Tech-Bosse“ vom –27.02.2026– aus dem Deutschlandfunk-Nova-Podcast „Hörsaal„.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2026/02/27/deutschlandfunknova_digital_oligarchie_der_20260227_91e98a4c.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/digital-oligarchie-der-rechtsruck-der-big-tech-bosse

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🎙 »Ja, und ich habe da was gegen, dass die Menschen dieser Welt aufgehetzt werden, von ihren Staaten, für deren imperiale Interessen.«

Das Interview behandelt die modernen Werbestrategien der Bundeswehr, die sich in den sozialen Medien Instagram und TikTok präsentiert, um junge Menschen für den Militärdienst zu gewinnen.

Ole Nymoen, ein junger Podcaster und Autor, kritisiert diese Strategie als verharmlosend, da sie die brutalen Realitäten des Krieges und die damit verbundenen Risiken ausblendet. Er argumentiert, dass die Bundeswehr ein Image als moderner Arbeitgeber schaffen möchte, das auf Individualität und Selbstverwirklichung abzielt, die tatsächlichen militärischen Anforderungen und die Möglichkeit von Gewalt jedoch verschweigt.

Obwohl die Zahl der Bewerber gestiegen ist, bleibt die Bundeswehr weit von ihren Rekrutierungszielen entfernt. Nymoen führt dies auf die Diskrepanz zwischen den Werbebotschaften und den realen Erwartungen zurück.

Abschließend äußert er Skepsis gegenüber der aktuellen sicherheitspolitischen Lage und der damit verbundenen Militarisierung der Gesellschaft.

Es gibt aber auch sehr viel Content, der darauf ausgerichtet ist, junge Leute anzusprechen und wo auf eine sehr verharmlosende Art und Weise meiner Meinung nach der Krieg dargestellt wird, beziehungsweise oftmals eben nicht dargestellt wird. Da wird die Bundeswehr als ein Arbeitgeber gezeigt, wo Loyalität großgeschrieben wird, wo das Abenteuer großgeschrieben wird. Aber das, worum es am Ende eigentlich geht, nämlich das Schießen, das Töten, das vielleicht sogar auch selbst Sterben, das findet dort keinen Platz.

Also, sobald da der Krieg ist, ist es natürlich so, dass diese ganze Selbstdarstellung, von wegen, wir erziehen hier doch nicht einfach nur Kanonenfutter, dass die dann selbstverständlich hinfällig wird. Dann ist man letztlich dem Befehl ausgesetzt und muss dem folgen und macht sich ansonsten strafbar und muss im Ernstfall für das Land töten und sterben. Da kann man noch so schöne Videos vorher auf Social Media machen, und da kann man die Grundausbildung auch noch so sehr modernisieren. Das ist das, worum es am Ende des Tages dort immer geht. In jeder Armee der Welt.

Das heißt, es gibt zwar diese Behauptung erstmal auf den Fragebögen, ja, ich kann mir das so grundsätzlich vorstellen, zur Bundeswehr zu gehen, tun, machen es dann aber dennoch eher weniger.

Ich möchte nur sagen, dass diese Aussage, ja, da ist so eine veränderte sicherheitspolitische Lage, auf die man so trifft, dass ich das für ein wenig fragwürdig halte, denn diese sicherheitspolitische Lage, die sich verändert, die wird doch von der Bundesregierung ganz selbstbewusst vorangetrieben und zwar nicht, dass man irgendeine Militärmacht unter vielen ist, sondern die Ansage ist, die konventionell stärkste Streitkraft Europas zu haben. Ja, da ist man nicht irgendwer. Also zu sagen, da geht es einfach nur darum, notfalls mal das eigene Territorium verteidigen zu können, halte ich für abwegig.

Also, die sicherheitspolitische Lage hat sich geändert und ich würde behaupten, die größte Veränderung dabei ist, dass die U.S. Amerikaner sagen, dass die Nachkriegsordnung, die sie eingerichtet haben, dass sie die nicht einfach mehr garantieren wie früher, dass also nicht mehr mit einer unglaublichen Gewalt eine Weltordnung durchgesetzt wird, von der Deutschland profitiert hat, ohne selbst etwas dafür tun zu müssen. Das ist das, wo ich sage, das ändert sich jetzt und jetzt erkennt man in Deutschland, O. K., bislang hat man von der Weltordnung profitiert, die man nicht selbst gewaltsam einrichten musste, das löst sich auf und wenn man weiterhin profitieren will von der Welt, dann muss man selbst diese Gewaltmittel in der Hand haben und so verstehe ich auch den Kanzler, der will genau die Gewalt in der Hand haben, die die U. S. A. in der Hand haben, der will die Gewalt in der Hand haben, die ein Russland in der Hand hat, um notfalls mit genau derselben Kriegslogik drohen zu können.

Na ja, ich bin nicht der Staat, sondern ich bin einer von denen, die im Ernstfall im Schützengraben sterben. Ja, und ich habe da was gegen, dass die Menschen dieser Welt aufgehetzt werden, von ihren Staaten, für deren imperiale Interessen. Und ich möchte den Leuten sagen, dass sie sich aufhören sollen, sich damit gemein zu machen. Das ist der erste Schritt, wenn man tatsächlich eines Tages eine Welt ohne Krieg möchte.

dass Egoismus das Grundprinzip dieser Gesellschaft ist. Man soll es vernünftig finden, dass wir in einer Ökonomie leben, in der die einen unter der Brücke schlafen, während die anderen 20 Ferienhäuser haben. Aber wenn dann Krieg ist, dann sollten auf einmal alle sich als eine einzige Interessengemeinschaft denken. Da stimmt ja irgendwas an der Erzählung nicht dran. Von daher finde ich Egoismus da wirklich ein ganz komischen Einwand, und ich frage mich auch, was heißt denn da Egoismus, also damit soll sie suggeriert werden, draußen sind böse militärische Gegner, die wollen nichts anderes tun, als möglichst viele unschuldige Deutsche umbringen, und ich bin jetzt der, der sich da verweigert, sich dem in den Weg zu stellen. Das ist auch eine Art von Feindbildpflege, die ich albern finde.

mir ist noch kein Fall bekannt von einer Person des öffentlichen Lebens, die tatsächlich gesagt hat, ich trete jetzt meine Reserveausbildung an. Also habe ich noch keinen einzigen kennengelernt. Man findet nur Leute, die praktischerweise jetzt in einem Alter sind, wo sie niemand mehr fragt. Von daher finde ich das auch alles ein bisschen, ich weiß nicht, bisschen halbgar und langweilig, ehrlich gesagt. Aber ja, also in der Gesellschaft ändert sich auf jeden Fall das Verhältnis zum Militär, beziehungsweise es soll sich ändern.


Aus dem Interview „Die Bundeswehr als Marke – Das neue Bild des Militärs. Ole Nymoen, Publizist“ der Deutschlandfunk-Sendung „Information und Musik“ vom –31.05.2026-.


Interview in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2026/05/31/die_bundeswehr_als_marke_das_neue_bild_des_militaers_ole_dlf_20260531_0738_8fca5212.mp3

Webseite des Interviews in neuem Tab lesen: https://www.deutschlandfunk.de/die-bundeswehr-als-marke-das-neue-bild-des-militaers-ole-nymoen-publizist-100.html

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🎙 Die AfD hat eine bürgerliche Fassade, aber rechtsextreme Netzwerke.

In ihrem Sendungsbeitrag beschäftigt sich Anja Reinhardt mit der AfD und ihren Verbindungen zu rechtsextremen Milieus, während die Partei sich gleichzeitig als bürgerliche Protestpartei präsentiert.

Laut dem Journalisten Andreas Speit hat es die AfD geschafft, in der Mitte der Gesellschaft Gehör und Akzeptanz zu finden. Dies stellt eine neue Qualität in der politischen Landschaft dar.

Er hebt hervor, dass rechte Netzwerke zunehmend im gesellschaftlichen Alltag präsent sind und Themen wie Heimat und Brauchtum besetzen, um eine breitere Wählerschaft anzusprechen. Diese Normalisierung rechter Ideologien führt zu einer Rechtsverschiebung in der Gesellschaft, die sich selbst legitimiert.

Abschließend wird betont, dass viele Wähler die AfD nicht trotz, sondern wegen ihrer Positionen unterstützen. Dies weist auf eine tiefere gesellschaftliche Wertedebatte hin.


Aus dem Interview „Rechtsextremismus: Warum die AfD gerade so erfolgreich ist“ der Deutschlandfunk-Sendung „Information und Musik“ vom –24.05.2026-.


Interview in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2026/05/24/ein_kreuz_nur_fuer_die_partei_die_gruppierungen_hinter_der_dlf_20260524_0736_1cd01943.mp3

Webseite des Interviews in neuem Tab lesen: https://www.deutschlandfunk.de/ein-kreuz-nur-fuer-die-partei-die-gruppierungen-hinter-der-afd-andreas-speit-100.html

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🎙 Fußball hat Nejla Akans Leben positiv verändert.

Im Alter von sechs Jahren flüchtete Nejla Akan mit ihrer kurdischen Familie aus der Türkei nach Deutschland.

In ihrer neuen Heimat erlebte sie Diskriminierung und Ausgrenzung. Durch das Fußballspielen fand sie jedoch eine neue Heimat und das Selbstbewusstsein, um sich in der Gesellschaft und im Bildungssystem durchzusetzen.

Heute ist sie Deutsch- und Sportlehrerin, leitet eine Mädchenfußball-AG und bietet damit anderen Mädchen die Chancen, die sie selbst als Kind vermisste. Trotz der Herausforderungen, mit denen sie konfrontiert war, und der Verantwortung, die sie für ihre Familie übernehmen musste, schloss sie das Abitur mit guten Noten ab.

Nun möchte sie anderen helfen, ihre eigenen Ziele zu erreichen.

Ihr Weg zeigt, wie wichtig Unterstützung und Chancengleichheit für Menschen mit Migrationshintergrund sind.


Aus der Podcastfolge „Dem Fußball verdanke ich mein Leben – Nejla Akan“ vom –22.09.2024– des SWR-Podcasts „Das wahre Leben„.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://pdodswr-a.akamaihd.net/swrfernsehen/nachtcafe/podcast/nachtcafe-podcast-nejla-akan.m.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.swr.de/video/sendungen-a-z/nachtcafe/nachtcafe-podcast-nejla-akan-100.html

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