🎙 Die Einkaufsliste der Sorgen: Warum dein Gehirn ein Update braucht und wie du zur Ruhe kommst.

In diesem Podcast geht es darum, wie man in einer hektischen Welt zur Ruhe kommen und abschalten kann. Die Hosts Stefanie Stahl und Lukas Klaschinski sprechen über die Schwierigkeiten, die viele Menschen haben, wenn sie versuchen, ihre Gedanken zu beruhigen. Oft kreisen diese um Probleme aus der Vergangenheit oder Ängste bezüglich der Zukunft. Das kann zu Stress und Schlafstörungen führen.


Podcastfolge „Zur Ruhe kommen und abschalten“ vom 26.01.2022 aus dem RTL+-Podcast „So bin ich eben! Stefanie Stahls Psychologie-Podcast für alle „Normalgestörten“„.


Eine Hörerin namens Ramona berichtet von ihrem ständigen Grübeln und ihren Schlafproblemen. Stefanie erklärt, dass Grübeln ein Versuch des Gehirns ist, Kontrolle über Ängste zu gewinnen. Sie empfiehlt, sich täglich Zeit zu nehmen, um Sorgen aufzuschreiben und den Kopf freizubekommen. Lukas und Stefanie betonen, wie wichtig es ist, sich von negativen Gedanken zu distanzieren und im Hier und Jetzt zu leben.

Ein weiteres Thema sind Schlafstörungen, die oft durch Stress und vergangene traumatische Erlebnisse verstärkt werden. Stefanie empfiehlt, sich ein Gefühl von Sicherheit zu schaffen und Meditationen auszuprobieren, um besser schlafen zu können.

Der Podcast diskutiert auch, wie tief verwurzelte Kindheitserfahrungen das Denken und Fühlen im Erwachsenenleben beeinflussen können. Es wird betont, wie wichtig es ist, die Verantwortung für die eigenen Gefühle von den Eltern zu lösen und sich selbst zu stärken.

Insgesamt bietet der Podcast praktische Tipps und Einsichten, um mit innerer Unruhe und Grübelzwängen umzugehen und ein besseres Gefühl von Sicherheit und Selbstwert zu entwickeln.

Podcastfolge in neuem Tab hören: https://open.acast.com/public/streams/695b7e82511175cf3ed1d504/episodes/695b7e9ffb49dbac00f440dc.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://shows.acast.com/so-bin-ich-eben/episodes/695b7e9ffb49dbac00f440dc

„CC BY-NC-SA“-Lizenz öffnet sich in einem neuen Tab: https://rueckzuginsprivate.de/cc-lizenzierung-cc-by-nc-sa/

rueckzuginsprivate.de weist darauf hin, dass die Inhalte der geteilten und zusammengefassten Artikel die Ansicht der verlinkten Websites wiedergeben. Diese Ansicht muss nicht mit der Meinung von rueckzuginsprivate.de übereinstimmen.

Freiheit 2/5

Die Freiheit, das auszusprechen, was ich wirklich fühle und denke, und nicht das, was von mir erwartet wird.

  • Virgina Satir, Die fünf Freiheiten, 2/5

„CC BY-NC-SA“-Lizenz öffnet sich in einem neuen Tab: https://rueckzuginsprivate.de/cc-lizenzierung-cc-by-nc-sa/

Burli.

Meine Eltern fanden, also eher fand das mein Vater, ein Mann soll einen Baum pflanzen, ein Haus bauen und einen Sohn zeugen. –

Zuerst kam der Sohn, also ich. Sie stellten sich vor, also eher mein Vater stellte sich vor: Ich sollte genauso sein wie er (sich sah). Ich sollte aufgeschlossen, offen, kontaktfreudig, gesellig, leutselig, sportlich, handwerklich begabt und bärenstark sein. Sie (vermutlich er) entschieden sich für einen Namen mit althochdeutschen Wurzeln.

Sie bekamen eine verschlossene, in sich gekehrte, schüchterne, durchschnittlich sportliche und handwerklich unbegabte, verspielte Leseratte, wie meine Mutter.

Mein Vater atmete seine Enttäuschung selbst noch auf dem Sterbebett mit seinem letzten Atemzug aus. Meine Mutter lächelte immer leis‘; ich kam nach ihrer Familie, auch wie ich aussah. Sie bestand auf einem zweiten Vornamen, den Vornamen ihres Großvaters (sen.) und ihres Onkels (jun.), Tradition eben. Den Vornamen trugen schon berühmte Schriftsteller, Meistersinger und Architekten – in unserer Familie reichte es lediglich für eine lokale Bekanntheit.

In der Grundschule wurde ich wegen meines profanen Nachnamens gehänselt. Später, auf dem Gymnasium, meinten meine Mitschüler (nicht die Mitschülerinnen), das sei kein Name, sondern ein Sammelbegriff. –

Das mit dem Haus und dem Baum hat auch geklappt.

Täglicher Schreibanreiz
Woher kommt dein Name?