🎙 Zwischen Schutzmauer und Sehnsucht. Wenn eine Affäre das Fundament einer Beziehung erschüttert.

Julia und Tim stehen kurz vor der Trennung.

Nach einer Affäre während Julias Schwangerschaft und mehreren gescheiterten Versuchen, die Beziehung zu öffnen, ist ihre Ehe am Ende. Während Julia aufgrund vergangener Verletzungen emotional distanziert ist und sich in die Arbeit flüchtet, möchte Tim die Ehe unbedingt retten.

Er leidet jedoch massiv unter der fehlenden körperlichen Intimität. Der Therapeut Eric arbeitet heraus, dass Julia von einer inneren „Beschützerin” vor neuen Enttäuschungen bewahrt wird, was jedoch die für einen Neuanfang nötige Offenheit blockiert.

Er rät dem Paar, den Fokus von der reinen Problemanalyse weg und hin zu neuen, gemeinsamen Erlebnissen sowie einer körperlichen Annäherung ohne sexuellen Leistungsdruck zu lenken.

Als Hausaufgabe sollen beide durch die „Wunderfrage” positive Visionen für ihre Zukunft entwickeln, um herauszufinden, ob sie noch einmal gemeinsam in ihre Ehe investieren möchten.


Podcastfolge „Wenn eine Affäre alles zerstört“ vom –01.11.2024– aus dem NDR-Podcast „Die Paartherapie„; verfügbar bis -01.11.2026-.


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🎙 Profi-Level-Kommunikation: Was wir von Fernbeziehungen für jede Partnerschaft lernen können

In dieser Podcast-Folge diskutieren Ariane und Kevin die Vor- und Nachteile von Fernbeziehungen.

Sie definieren diese durch eine räumliche Trennung unter der Woche und längere Fahrtzeiten. Die Moderatoren reflektieren persönliche Herausforderungen wie den Stress des Pendelns, das „FOMO“-Gefühl am eigenen Wohnort und die Schwierigkeit, nach der Ankunft sofort in den Beziehungsmodus umzuschalten.

Ein zentrales Thema ist die Kommunikation. Bewusste Regeln und digitale Rituale sollen dabei helfen, Missverständnisse über Messenger oder Telefon zu vermeiden.

Auch die Intimität wird beleuchtet. Einerseits kann die räumliche Distanz die Vorfreude und Spannung erhöhen, andererseits entsteht beim Wiedersehen oft ein gewisser Erwartungsdruck, die begrenzte Zeit perfekt nutzen zu müssen.

Letztlich betrachten die Moderatoren die Fernbeziehung als lehrreiche Entwicklungsphase, die jedoch für die meisten Paare langfristig in ein gemeinsames Lebensmodell übergehen sollte.


Aus der Podcastfolge „Fernbeziehung: So war’s für Ari und Kevin“ vom –14.01.2023– des Podcasts „Im Namen der Hose – der Sexpodcast von BR-PULS„.


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🎙 Kinderwunsch als Zerreißprobe: Wenn einer plant, während der andere blockiert.

Marina und Samuele suchen therapeutische Hilfe, da sie beim Thema Kinderwunsch und langfristige Lebensplanung an ihre Grenzen gestoßen sind.

Während Samuele nach Sicherheit durch klare Meilensteine strebt, fühlt sich Marina durch diesen Erwartungsdruck in ihrer Autonomie eingeengt und zieht sich zurück. Der Therapeut Eric Hegmann verdeutlicht, dass diese Dynamik in ihren gegensätzlichen Kindheitserfahrungen verwurzelt ist: Samuele wuchs in einer stabilen Großfamilie auf, während Marina Trennung erlebt hat.

In der Sitzung offenbart Marina, dass sie sich zwar grundsätzlich Kinder vorstellen kann, ihr „Schutzanteil” sie jedoch aus Angst vor einem Scheitern der Beziehung blockiert.

Die wichtigste Erkenntnis für das Paar ist, dass es zuerst seine emotionale Verbindung stärken muss, bevor es eine gemeinsame Lösung für seine unterschiedlichen Lebensentwürfe finden kann.


Podcastfolge „Kinderwunsch als wunder Punkt“ vom –03.05.2024– aus dem NDR-Podcast „Die Paartherapie„; verfügbar bis -03.05.2026-.


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🎙 Im Schatten des Vaters: Warum mein Freund gegen ein Phantom kämpft

In dieser Podcast-Folge unterhält sich die Psychologin Stefanie Stahl mit einer Frau namens Annika. Annika hat das Problem, dass sie ihren Freund ständig mit ihrem Vater vergleicht. Sie hat eine enge Verbindung zu ihrem Vater, idealisiert ihn und sieht ihn als Vorbild. In ihren Augen hat ihr Freund nicht die gleichen Eigenschaften.


Podcastfolge „Kinderwunsch – warum vergleiche ich meinen Freund ständig mit meinem Vater?“ vom 13.08.2023 aus dem RTL+-Podcast „Stahl aber herzlich„.


Seit Annika sich Kinder wünscht, hat sie das Gefühl, dass ihr Freund nicht gut genug ist, um der Vater ihrer Kinder zu sein. Sie hat Angst, eine falsche Entscheidung zu treffen, durch die ihre Kinder verletzt werden könnten, ähnlich wie sie es als Kind erlebt hat, als sich ihre Eltern trennten. Diese Trennung hat Annika stark geprägt. Sie hat das Gefühl, dass sie nicht gut genug für die Liebe ihres Vaters war. Das belastet ihre Beziehung zu ihrem Freund.

Im Gespräch wird deutlich, dass Annika sich oft unfair verhält, weil sie von ihrem Freund erwartet, die Eigenschaften ihres Vaters zu besitzen. Gleichzeitig erkennt sie, dass ihr Freund ihr eine bedingungslose Liebe gibt, die sie so noch nie erfahren hat. Doch sie kämpft mit ihren eigenen Erwartungen und der Angst, eine ähnliche Beziehung wie die ihrer Eltern einzugehen.

Stefanie Stahl hilft Annika, ihre Gefühle zu reflektieren, und zeigt ihr, dass sie ihre Idealisierung des Vaters loslassen muss, um in ihrer Beziehung zu wachsen. Der Artikel zeigt, wie wichtig es ist, sich mit der eigenen Vergangenheit auseinanderzusetzen, um eine gesunde Beziehung führen zu können.

Podcastfolge in neuem Tab hören: https://ais.audiorella.com/podcasts/1748-stahl-aber-herzlich-der-psychotherapie-podcast-mit-stefanie-stahl/227420-kinderwunsch-warum-vergleiche-ich-meinen-freund-staendig-mit-meinem-vater.mp3

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🎙 „Wir streiten jeden Tag!“ – Warum die Rettung der Beziehung nicht bei der Veränderung des Partners beginnt

In dieser Podcastfolge geht es um Robert und Susan, ein Paar, das seit acht Jahren zusammen ist und in letzter Zeit häufig streitet. Sie haben zwei Kinder und erlebten ihre Beziehung anfangs als harmonisch, doch inzwischen fühlen sie sich oft missverstanden und allein. Die Streitigkeiten sind so häufig geworden, dass sie manchmal sogar an Trennung denken.


Podcastfolge „Wir streiten jeden Tag!“ vom 14.07.2023 aus dem NDR-Podcast „Die Paartherapie„.


In der Sitzung mit ihrem Therapeuten Eric Hegmann versuchen Robert und Susan herauszufinden, warum sie ständig streiten und wie sie ihre Kommunikation verbessern können. Robert hat das Bedürfnis, die Kontrolle zu behalten, was Susan frustriert, da sie sich nicht als gleichwertige Partnerin sieht. Beide erkennen, dass sie in stressigen Situationen oft laut werden und sich gegenseitig nicht richtig zuhören.

Eric hilft ihnen, sich an die positiven Zeiten ihrer Beziehung zu erinnern, als sie sich kennengelernt haben, und ermutigt sie, an ihrer Kommunikation zu arbeiten. Eine Übung, die sie machen, besteht darin, über ein wichtiges Symbol zu verhandeln. Dies zeigt, wie sie Konflikte im Alltag lösen. Während der Übung zeigt Robert Selbstlosigkeit, indem er das Symbol für Susan aufgibt. Dies führt jedoch auch zu Missverständnissen über seine eigenen Bedürfnisse.

Letztlich lernen Robert und Susan, dass sie beide an sich selbst arbeiten müssen, um ihre Beziehung zu verbessern, statt zu erwarten, dass der andere sich ändert. Der Artikel schließt mit der Erkenntnis, dass man nicht darauf warten sollte, dass der Partner sich verändert, sondern selbst aktiv an der Beziehung arbeiten muss, um die gewünschten Veränderungen zu erreichen.

Podcastfolge in neuem Tab hören: https://ndr-podcast.ard-mcdn.de/progressive/2023/0712/AU-20230712-0917-5500.mp3

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🎙 Stille Wasser, tiefe Geschichten. Ein Leben ohne viele Worte.

In dieser Podcastfolge führen Mario Neumann und Astrid, eine 71-jährige Frau, ein Gespräch. Sie sprechen über verschiedene Themen, die Astrid betreffen, sowie ihre Sicht auf das Leben.


Aus der Podcastfolge „Ein Leben ohne viele Worte“ vom 21.01.2026 des RB-Podcasts „Eine Stunde reden – Gespräche mit Unbekannten„.


Astrid beschreibt sich selbst als nicht sehr gesprächig. Sie fühlt sich oft missverstanden, besonders in ihrer Familie, und hat Schwierigkeiten, sich in sozialen Situationen wohlzufühlen. Sie erzählt von ihrer Beziehung zu ihrem Bruder, zu dem sie seit einigen Wochen keinen Kontakt mehr hat, da er sie am Telefon angeschrien hat. Astrid ist der Meinung, dass offene und ehrliche Kommunikation wichtig ist, und sie wünscht sich mehr Verständnis von anderen.

Ein weiteres Thema ist ihr 70. Geburtstag, den sie sehr gerne gefeiert hat. Astrid spricht auch über ihre Kindheit, ihre Familie und die Herausforderungen, die sie durch den Alkoholismus ihres Vaters erlebt hat. Astrid reflektiert über ihre Vergangenheit und die Entscheidungen, die sie getroffen hat, einschließlich ihrer Trennung von ihrem Ex-Mann.

Sie erwähnt, dass sie gerne in der Natur ist und einen schönen Urlaub in Norwegen verbracht hat, bei dem sie die Landschaft sehr genossen hat. Astrid spricht auch über ihre Hobbys, wie das Sportschießen, das ihr dabei hilft, sich zu konzentrieren und den Kopf freizubekommen.

Insgesamt vermittelt das Gespräch den Eindruck, dass Astrid eine nachdenkliche und sensible Person ist, die sich mit vielen persönlichen und familiären Themen auseinandersetzt und sich nach mehr Offenheit und Verständnis in ihren Beziehungen sehnt.

Podcastfolge in neuem Tab hören: https://rbprogressivedl-a.akamaihd.net/clips/zt/welt/i2/i2qmLrZtMn/i2qmLrZtMn_audio_128k_stereo.mp3

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🎙 Sie thematisiert die Einsamkeit als alleinerziehende Mutter.

In dieser Podcastfolge spricht Dalma, eine alleinerziehende Mutter von drei Kindern, über ihre Erfahrungen mit Einsamkeit. Im Gespräch mit Michael Steinbrecher erzählt sie, wie sie sich nach der Trennung von ihrem Mann oft allein und überfordert fühlt, während sie Job und Kinderbetreuung unter einen Hut bringen muss.


Aus der Podcastfolge „Dalma: Einsam als Alleinerziehende“ vom 19.10.2025 des SWR-Podcasts „Das wahre Leben – Der NACHTCAFÉ Podcast„.


Dalma berichtet, dass sie bereits in ihrer Kindheit Einsamkeit erlebt hat, da sie in einer gewalttätigen Familie aufgewachsen ist und das Elternhaus früh verlassen musste. Diese Erfahrungen prägen ihr Leben und ihre Beziehungen bis heute. Trotz ihrer Bemühungen, Kontakte zu anderen Müttern zu knüpfen, fühlt sie sich oft isoliert und nicht wahrgenommen.

Als sie schließlich eine Ausbildung zur Gestalttherapeutin beginnt, trifft sie auf emotional zugängliche Menschen, was ihr die Augen öffnet und sie zu der Entscheidung führt, sich von ihrem Mann zu trennen. Nach der Trennung hat sie Schwierigkeiten, die Kinderbetreuung zu organisieren, und fühlt sich vom Jugendamt nicht ausreichend unterstützt.

Dalma spricht auch über ihre Zeit in einer Klinik, in der sie lernte, für sich selbst einzustehen und ihre Einsamkeit zu akzeptieren. Sie betont, dass Einsamkeit nicht nur bedeutet, allein zu sein, sondern auch in Gesellschaft einsam sein zu können.

Am Ende des Gesprächs äußert sie den Wunsch, mit anderen alleinerziehenden Müttern in Kontakt zu treten und einen Raum für Austausch zu schaffen, um der Einsamkeit entgegenzuwirken. Sie erkennt, wie wichtig es ist, sichtbar zu sein und über ihre Gefühle zu sprechen.

Podcastfolge in neuem Tab hören: https://pdodswr-a.akamaihd.net/swr/video/nachtcafe/podcast/ich-bin-alleinerziehend-und-einsam-dalma.mp3

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• Ängste • Bedürfnisse • Bindung • Gefühle • Nähe • Rückzug • Umarmungen • Verbindung • Verletzungen • Vernachlässigung • Vertrauen • Zweisamkeit •

In der Podcastfolge „Nach dem Kind ist alles anders” aus dem Podcast „Die Paartherapie” vom 09.06.2023 geht es um Holger und Katharina, ein Paar, das kurz vor der Trennung steht. Sie haben eine vierjährige Tochter und Katharina ist schwanger mit dem zweiten Kind. Holger fühlt sich von Katharina vernachlässigt, da sie sich stark auf die Kinder konzentriert, und er vermisst die intime Verbindung zu ihr. Katharina wiederum leidet unter Holgers Stimmungsschwankungen und seinem Rückzug.

In der Paartherapie gibt der Therapeut Eric verschiedene Ratschläge, um die Beziehung zu verbessern.

Emotionale Verarbeitung: Hinter Wut steckt oft Angst. Es ist wichtig, diese Angst zu erkennen und zu verarbeiten, um Konflikte besser zu bewältigen.

Intimität verstehen: Der eine Partner braucht Intimität, um sich verbunden zu fühlen, während der andere erst Sicherheit braucht, um intim zu werden. Es ist wichtig, diese unterschiedlichen Bedürfnisse zu verstehen.

Vertrauen aufbauen: Gefühle offen auszusprechen kann Vertrauen schaffen. Oft haben Paare Angst, den anderen zu verletzen, wenn sie ihre Gefühle teilen.

Physische Nähe: Umarmungen von mindestens 60 Sekunden können dabei helfen, Nähe und Bindung zu fördern.

Emotionen benennen: Paare sollten über ihre Gefühle sprechen statt nur über die Situation. Das hilft, ein besseres Verständnis füreinander zu entwickeln.

Zeit für Zweisamkeit: Es ist wichtig, Zeit als Paar zu verbringen, um die Verbindung zu stärken – auch wenn das bedeutet, andere Aktivitäten zu reduzieren.

In der Podcastfolge wird deutlich, dass es in Beziehungen oft zu Missverständnissen kommt und dass das Verständnis der eigenen Gefühle sowie der des Partners entscheidend ist, um eine Beziehung zu retten. Holger und Katharina müssen lernen, ihre Ängste und Bedürfnisse offen zu kommunizieren, um wieder näher zusammenzukommen.

Podcastfolge in neuem Tab anhören: https://ndr-podcast.ard-mcdn.de/progressive/2023/0531/AU-20230531-1704-2600.mp3

https://www.ndr.de/ndr2/podcasts/Die-Paartherapie-Der-NDR-2-Podcast,audio1393088.html

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• Alarmzeichen • Beziehungszufriedenheit • Entfremdung • Kipppunkte • Kommunikation • Paartherapie • Trennung • Zufriedenheit •

Das Interview „Emotionale Kipppunkte – Wann ist es zu spät für die Paartherapie?” vom 11.02.2026 im Deutschlandfunk Kultur behandelt das Thema Paartherapie und die sogenannten „Kipppunkte” in Beziehungen. Diese markieren den Zeitpunkt, an dem eine Trennung oft nicht mehr abzuwenden ist. Janina Bühler, Professorin für Psychologie, erklärt, dass dieser Kipppunkt etwa ein bis zwei Jahre vor der tatsächlichen Trennung erreicht wird.

In ihrer Forschung hat sie herausgefunden, dass Paare, die sich später trennen, bereits vor der Trennung eine merkliche Abnahme der Beziehungszufriedenheit erleben. Es gibt zwei Hauptursachen für das Erreichen dieses Kipppunkts: Entweder geschieht etwas Offensichtliches wie die Geburt eines Kindes oder eine Affäre, oder es kommt zu einer schleichenden Entfremdung, bei der Paare nicht mehr miteinander kommunizieren.

Bühler betont, dass viele Paare erst sehr spät zur Therapie kommen, wenn die Probleme bereits sehr tiefgreifend sind. Sie empfiehlt Paaren, regelmäßig ihre Zufriedenheit in der Beziehung zu überprüfen, um frühzeitig Alarmzeichen zu erkennen. Eine Zufriedenheit von unter 6,5 auf einer Skala von 0 bis 10 kann ein Hinweis darauf sein, dass eine Therapie sinnvoll wäre.

Paare, die nicht sofort eine Therapie in Anspruch nehmen können, sollten sich ihrer Empfehlung zufolge regelmäßig hinzusetzen und ehrlich über ihre Bedürfnisse und Zufriedenheit sprechen. Dies fördert die Kommunikation und kann dabei helfen, Probleme frühzeitig zu erkennen und anzugehen.

Interview in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2026/02/11/emotionale_kipppunkte_wann_ist_es_zu_spaet_fuer_die_drk_20260211_0740_f087ec91.mp3

https://www.deutschlandfunkkultur.de/emotionale-kipppunkte-wann-ist-es-zu-spaet-fuer-die-paartherapie-100.html

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• Eifersucht • Kontrolle • Rückzug • Verbindung • Vertrauen •

In der Episode des Podcasts „Die Paartherapie – Wenn aus Liebe Gleichgültigkeit wird“ mit den Protagonisten Sabrina und Sebastian werden die Herausforderungen ihrer fünfjährigen Beziehung beleuchtet. Diese ist geprägt von Konflikten, emotionaler Distanz und einem nicht mehr vorhandenen Sexualleben.

Sabrina und Sebastian stehen kurz vor einer Trennung. Ihre Beziehung hat sich von einer liebevollen Partnerschaft zu einer Zweckgemeinschaft entwickelt, in der Streitigkeiten und emotionale Gewalt zunehmen.

Der Paartherapeut Eric Hegmann betont, dass Konflikte in Beziehungen normal sind und dass es wichtig ist, sich mit den Unterschieden und Grenzen des Partners auseinanderzusetzen. Er empfiehlt, sich als Team gegen die negativen Dynamiken der Beziehung zu positionieren, anstatt sich gegenseitig als Feinde zu betrachten.

Eric Hegmann hebt hervor, dass Vertrauen wichtiger ist als Kontrolle. Die Kontrolle, beispielsweise in Form des heimlichen Überprüfens des Handys, identifiziert er als schädlich für die Beziehung und als Verletzung der Privatsphäre. Eifersucht kann zu emotionalen Affären führen.

Der Therapeut ermutigt Paare, ihre Wünsche nach Verbindung klar zu kommunizieren und die kleinen Gesten der Zuneigung zu erkennen. Oft werden diese nicht wahrgenommen, was zu Missverständnissen führt.

Beide Partner äußern den Wunsch nach einer harmonischen Zukunft, in der sie gemeinsam Zeit verbringen und ihre Beziehung verbessern können. Sebastian zeigt jedoch eine gewisse Resignation und den Wunsch nach mehr Raum für sich selbst, was zu weiteren Spannungen führt.

Sabrina äußert tiefes emotionales Leid und das Gefühl, in der Beziehung nicht gehört zu werden. Sebastian hingegen zeigt emotionale Distanz und scheint sich von den Konflikten zurückzuziehen.

Der Therapeut stellt die Frage, ob sich die Beziehung noch lohnt, und fordert beide auf, ihre Prioritäten zu überdenken. Sabrina signalisiert, dass sie die Beziehung beenden will, wenn sich nichts ändert. Sebastian fällt es hingegen schwer, seine Emotionen zu zeigen.

Insgesamt zeigt die Episode, wie komplexe emotionale Dynamiken in Beziehungen zu ernsthaften Konflikten führen können und dass eine offene Kommunikation sowie die Arbeit an der Beziehung entscheidend sind, um eine positive Veränderung herbeizuführen.

https://www.ndr.de/ndr2/podcasts/Die-Paartherapie-Der-NDR-2-Podcast,audio1388558.html

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