Bartosz Przybylek und seine Frau hatten lange versucht, ein Kind zu bekommen, und sich schließlich für eine Adoption entschieden, nachdem mehrere medizinische Behandlungen gescheitert waren.
Nach einem intensiven Bewerbungsprozess erhielten sie überraschend einen Anruf, in dem ihnen mitgeteilt wurde, dass sie einen drei Tage alten Säugling kennenlernen sollten. Die Vorbereitungen für die Ankunft des Kindes waren hektisch, doch Bartosz fühlte sich sofort mit dem Neugeborenen verbunden.
Im Gespräch reflektiert Bartosz über die Herausforderungen und Freuden der Elternschaft sowie die Balance zwischen Arbeit und Familie. Er hatte seine Online-Shops verkauft, um mehr Zeit für seinen Sohn zu haben.
In dieser Podcastfolge gewährt er Einblicke in seine Erfahrungen als frischgebackener Adoptivvater und die emotionale Reise, die er und seine Frau durchlebt haben.
Aus der Podcastfolge „Plötzlich Adoptivvater“ vom –15.04.2026– des RB-Podcasts „Eine Stunde reden – Gespräche mit Unbekannten“ (Verfügbar bis -14.04.2028-).
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Um einen soliden Karriereplan zu erstellen, überlegte ich, was ich besonders gut kann und wo meine Stärken liegen. Ich überlegte auch, welche Tätigkeiten mir wenig Freude bereiten und wo meine Schwächen und Abneigungen liegen. Außerdem machte ich mir Gedanken über meine Erfahrungen und Qualifikationen.
Anschließend machte ich mir Gedanken darüber, wo ich in zwei, fünf oder zehn Jahren stehen möchte. Strebe ich eine Führungsposition an? Möchte ich Experte auf einem Fachgebiet werden? Oder möchte ich doch lieber die Branche wechseln? Ich hielt fest, welche Werte mir wichtig sind, beispielsweise Work-Life-Balance, Gehalt oder Sinnhaftigkeit.
Ich prüfte, welche Weiterbildungen oder Zertifikate mir noch fehlen. Erreiche ich mein Ziel intern oder ist ein Jobwechsel sinnvoller?
Wie baue ich mir ein Netzwerk auf?
Am ersten Tag meiner Ausbildung hatten wir sechs Auszubildende gleich eine Audienz beim Geschäftsführer. Er begrüßte uns freundlich und meinte, wir alle hätten den „Marschallstab im Tornister” (er war vom Zweiten Weltkrieg geprägt). Damit meinte er, dass wir Newbies theoretisch das Potenzial und die Chance haben, Geschäftsführerin oder Geschäftsführer zu werden.
Zu dieser Zeit gab es in dieser Branche bundesweit (West) 1 325 Geschäftsführer:innen. Vermutlich gab es keine einzige Geschäftsführerin. Da dachte ich mir, dass an seinen Worten etwas dran sein könnte und ich nur warten müsste, bis ich an der Reihe wäre, Geschäftsführer zu werden.
Was mein Geschäftsführer und ich nicht bedenken konnten, war, dass der Gesetzgeber schon bald der Meinung war, dass 1 325 selbstständige Organisationen mit jeweils einem Geschäftsführer nicht mehr zeitgemäß seien, und zwangsweise Fusionen beschloss. Heute gibt es nicht einmal mehr 100 Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer. Immerhin ist der Frauenanteil in über 40 Jahren von 0 auf maximal 20 % gestiegen. Ich hätte also auch noch das falsche Geschlecht gehabt.
Somit ist mein ausgefuchster Karriereplan, abzuwarten, bis ich automatisch Geschäftsführer werde, kläglich gescheitert.
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Marina und Samuele suchen therapeutische Hilfe, da sie beim Thema Kinderwunsch und langfristige Lebensplanung an ihre Grenzen gestoßen sind.
Während Samuele nach Sicherheit durch klare Meilensteine strebt, fühlt sich Marina durch diesen Erwartungsdruck in ihrer Autonomie eingeengt und zieht sich zurück. Der Therapeut Eric Hegmann verdeutlicht, dass diese Dynamik in ihren gegensätzlichen Kindheitserfahrungen verwurzelt ist: Samuele wuchs in einer stabilen Großfamilie auf, während Marina Trennung erlebt hat.
In der Sitzung offenbart Marina, dass sie sich zwar grundsätzlich Kinder vorstellen kann, ihr „Schutzanteil” sie jedoch aus Angst vor einem Scheitern der Beziehung blockiert.
Die wichtigste Erkenntnis für das Paar ist, dass es zuerst seine emotionale Verbindung stärken muss, bevor es eine gemeinsame Lösung für seine unterschiedlichen Lebensentwürfe finden kann.
Podcastfolge „Kinderwunsch als wunder Punkt“ vom –03.05.2024– aus dem NDR-Podcast „Die Paartherapie„; verfügbar bis -03.05.2026-.
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Der vorliegende Text kritisiert das Scheitern des Naturschutz- und Tourismusprojekts „Biosphärengebiet Allgäu-Oberschwaben” sowie die daraus resultierenden negativen Folgen für die Allgemeinheit scharf.
Das Projekt, das Millionen an Fördergeldern und einen Schub für den nachhaltigen Tourismus hätte bringen können, ist am Widerstand von kommerziellen Tierhaltern, Landwirten, Forst- und Jagdverbänden sowie Großgrundbesitzern gescheitert. Der Autor wirft diesen einflussreichen Wirtschaftsverbänden vor, sich gegen ein nachhaltigeres Wirtschaftsmodell durchzusetzen, den Schutz von Klima, Boden und Wasser als „unvernünftig” darzustellen und somit private Gewinne zu sichern sowie weniger Bürokratie zu haben.
Die Rechnung für dieses Scheitern zahlt die Allgemeinheit in mehrfacher Hinsicht:
Die Bürger bezahlen über die Mehrwertsteuer Subventionen für die Tierhaltung, wodurch nachhaltige Betriebe geschwächt werden.
Steigende Kosten für die Reinigung von nitratbelastetem Grundwasser, das durch Gülle verursacht wurde, sowie Kosten durch Erosion und Überflutungen.
22 Milliarden Euro zahlen alle Steuerzahler jährlich für die Umweltfolgen der deutschen Tierindustrie.
Tourismusanbieter müssen auf Mehreinnahmen aus einem wachsenden Öko-Tourismus verzichten.
Das Scheitern wird auf den engen Zusammenhalt der Interessensverbände und deren professionelle Öffentlichkeitsarbeit zurückgeführt. Diese Verbände dominieren mit zentral organisierten Kampagnen die öffentliche Debatte, während die breite Öffentlichkeit oft ausgegrenzt wird oder sich „blenden lässt”.
Zusammenfassend kritisiert der Text, dass das Verursacherprinzip umgekehrt wird. Nicht die Verursacher von Umweltschäden zahlen, sondern die Allgemeinheit. Zudem muss sie auf die positiven Effekte eines nachhaltigen Naturschutzprojekts verzichten.
»Massentierhalter jubeln: Aus für Naturschutz-Projekt in Süddeutschland! – Es hätte ein Gewinn für die Allgemeinheit sein können, der Millionen an Fördergeldern in die öffentlichen Kassen spült und den nachhaltigen Tourismus in der Region stärkt. Doch das Projekt „Biosphärengebiet Allgäu-Oberschwaben“ ist jetzt am Widerstand von kommerziellen Tierhaltern, Landwirten, Forst- und Jagdverbänden sowie Großlandbesitzern gescheitert.«, 14.11.2025, https://vegpool.de/news/agrarverbaende-verhindern-biosphaerengebiet.html?newsid=4110
Der Klimaforscher Mojib Latif kritisiert, dass die aktuellen politischen Maßnahmen zum Klimaschutz vor allem den Besserverdienenden zugutekommen. Er fordert Anreize, um eine breitere gesellschaftliche Beteiligung und eine nachhaltige wirtschaftliche Transformation zu fördern.
Der Klimaforscher Mojib Latif kritisiert, dass die aktuellen Klimaschutzmaßnahmen vor allem den Besserverdienenden zugutekommen, und fordert Anreize, um Klimaschutz für alle attraktiv zu gestalten. Er warnt, dass die Erderwärmung von 1,5 Grad möglicherweise bereits überschritten ist, die Emissionen weiterhin steigen und die politischen Maßnahmen unzureichend sind. Latif betont, dass eine nachhaltige Transformation der Wirtschaft notwendig ist, um sowohl den Klimaschutz zu fördern als auch den Wohlstand zu sichern.
Klimaforscher Latif – „Politik macht Klimaschutz für Besserverdienende“
Auf der COP30 in Brasilien berät sich die Welt. Klimaforscher Mojib Latif ruft erneut dazu auf, Anreize zu schaffen, damit sich Klimaschutz lohnt. Laut Latif kann Wohlstand nur behauptet werden, wenn die Wirtschaft nachhaltig transformiert wird.
Klimaforscher Latif: Politik bevorzugt Besserverdienende
Obwohl die Klimadaten alarmierend sind, scheitert die internationale Politik an effektiven Maßnahmen. Klimaschutz ist vor allem für Wohlhabende zugänglich, was die Allgemeinheit abschreckt.
Schlüsselpunkte
Die Erderwärmung nähert sich 1,5 Grad, die Hoffnungen auf eine Einhaltung dieser Grenze schwinden.
Die bisherigen Konferenzen erzielten keinen deutlichen Durchbruch.
Wirtschaftliche Interessen dominieren weiterhin die kurzfristigen Klimaziele.
Klimaschutz scheint sich vor allem für Besserverdienende zu lohnen.
Viele Menschen sind durch hohe Kosten und mangelnde Anreize entmutigt.
Klimazustand und politischer Stillstand
Der Klimaforscher Latif warnt, dass die globale Erwärmung bereits bei 1,5 Grad liegt. Trotz zahlreicher Konferenzen hat sich wenig getan und die Emissionen steigen unvermindert weiter. Die Zielsetzungen von 2015 wurden kaum erreicht. Er kritisiert die oft trägen Systeme und das Scheitern, die Politik zu revolutionieren, um den Klimawandel effektiv zu stoppen.
Wirtschaftliche und gesellschaftliche Herausforderungen
Latif verweist auf die enorme Bedeutung des Umstiegs auf erneuerbare Energien, warnt aber vor kurzfristigem Gewinnstreben. Der Umweltschutz wird häufig als Belastung für Durchschnittsbürger dargestellt, während Wohlhabende und Eigentümer Vorteile daraus ziehen. Dies führe zu mangelnder Motivation in der Bevölkerung und erschwere dauerhaften Klimaschutz.
Soziale Ungerechtigkeit und individuelle Motivation
Der Klimaforscher kritisiert, dass die Klimapolitik vor allem den Wohlhabenden zugutekommt, während Menschen mit geringem Einkommen kaum profitieren können. Hohe Kosten für Elektroautos, Bioprodukte und Strompreise schrecken viele ab. Das hat zur Folge, dass sich große Teile der Bevölkerung nicht aktiv am Klimaschutz beteiligen.
Schlussfolgerung
Latif sieht die globale Klimapolitik in einer Krise: Ohne klare Anreize und gerechte Maßnahmen ist es unwahrscheinlich, die Ziele zu erreichen. Es bleibt eine Herausforderung, die finanzielle Belastung gerechter zu verteilen und alle Menschen einzubeziehen.