🎙 Stanisław Lem war ein Science-Fiction-Autor und Technikphilosoph.

Der polnische Science-Fiction-Autor und Technikphilosoph Stanisław Lem überlebte als junger Mann den Überfall der Nazis auf seine Heimatstadt Lemberg und lebte während des Krieges unter falscher Identität.

Nach dem Krieg ließ er sich in Krakau nieder und tauschte seine medizinische Ausbildung gegen das Schreiben ein. In seinen Büchern verband er Wissenschaft mit Philosophie. Sein bekanntester Roman „Solaris” thematisiert die dunklen Seiten der Raumfahrt und der menschlichen Psyche und wird oft als gesellschaftskritische Satire interpretiert.

In seinen Essays warnte Lem vor den Gefahren der Technologie und der menschlichen Natur, indem er die moralischen Implikationen von künstlicher Intelligenz und Evolution hinterfragte.

Er starb am 27. März 2006, hinterließ jedoch ein umfangreiches Werk, das weiterhin relevante Fragen zur Beziehung zwischen Mensch und Maschine aufwirft.


Aus der Podcastfolge „Visionär der Moderne: Der Autor Stanislaw Lem“ vom –27.03.2026– des WDR-Podcasts „WDR Zeitzeichen„.


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🎙 Sie thematisiert die Einsamkeit als alleinerziehende Mutter.

In dieser Podcastfolge spricht Dalma, eine alleinerziehende Mutter von drei Kindern, über ihre Erfahrungen mit Einsamkeit. Im Gespräch mit Michael Steinbrecher erzählt sie, wie sie sich nach der Trennung von ihrem Mann oft allein und überfordert fühlt, während sie Job und Kinderbetreuung unter einen Hut bringen muss.


Aus der Podcastfolge „Dalma: Einsam als Alleinerziehende“ vom 19.10.2025 des SWR-Podcasts „Das wahre Leben – Der NACHTCAFÉ Podcast„.


Dalma berichtet, dass sie bereits in ihrer Kindheit Einsamkeit erlebt hat, da sie in einer gewalttätigen Familie aufgewachsen ist und das Elternhaus früh verlassen musste. Diese Erfahrungen prägen ihr Leben und ihre Beziehungen bis heute. Trotz ihrer Bemühungen, Kontakte zu anderen Müttern zu knüpfen, fühlt sie sich oft isoliert und nicht wahrgenommen.

Als sie schließlich eine Ausbildung zur Gestalttherapeutin beginnt, trifft sie auf emotional zugängliche Menschen, was ihr die Augen öffnet und sie zu der Entscheidung führt, sich von ihrem Mann zu trennen. Nach der Trennung hat sie Schwierigkeiten, die Kinderbetreuung zu organisieren, und fühlt sich vom Jugendamt nicht ausreichend unterstützt.

Dalma spricht auch über ihre Zeit in einer Klinik, in der sie lernte, für sich selbst einzustehen und ihre Einsamkeit zu akzeptieren. Sie betont, dass Einsamkeit nicht nur bedeutet, allein zu sein, sondern auch in Gesellschaft einsam sein zu können.

Am Ende des Gesprächs äußert sie den Wunsch, mit anderen alleinerziehenden Müttern in Kontakt zu treten und einen Raum für Austausch zu schaffen, um der Einsamkeit entgegenzuwirken. Sie erkennt, wie wichtig es ist, sichtbar zu sein und über ihre Gefühle zu sprechen.

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Machtverhältnisse.  |  Citation.

» […] Die Diskriminierung besteht gerade sehr oft darin, wie eine Frau angeredet oder nicht angeredet wird, wie ihr Redebeitrag abgetan, nicht gehört, missverstanden, falsch paraphrasiert, unterbrochen und ignoriert wird, wie sie lächerlich gemacht, bevormundet oder entwertet wird, und nicht zuletzt darin, wie man über sie redet. […] Überall wird die Frau anders und d. h. in diesem Fall schlechter behandelt als der Mann. […] «

~ Senta Trömel-Plötz, 1978 in der Fachzeitschrift „Linguistische Berichte“, aus EMMA Nr. 5 (382) September/Oktober 2025, Seite 87

https://www.emma.de/artikel/senta-troemel-ploetz-sprache-macht-341961 | Bezahlschranke

Senta Trömel-Plötz [Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Senta_Tr%C3%B6mel-Pl%C3%B6tz] ist die Pionierin der geschlechtergerechten Sprache. Was sie vom „Gendern“ hält? Nichts. Und von Gender Studies? Noch weniger. Damals ging es um das Machtverhältnis der Geschlechter.

Wie oft ich denke, ich hätte das alles verdient. | Citation.

» […] Jella … lässt ihr bisheriges Leben Revue passieren und fragt sich verzweifelt, wie es so weit kommen konnte. Sie schaut noch einmal genauer hin auf ihr Aufwachsen in der Lausitz, auf Mädchenfreundschaften und -ängste, sexuelles Erwachen, frustrierende Erfahrungen mit toxischer Männlichkeit. Wie viel demütigenden Sex mit Kleinstadt-Machos muss ein hübsches Mädchen über sich ergehen lassen, wie viele Blow-Jobs, die sie ekeln, um dazuzugehören? […] Erst im Rückblick kann sie eine Vergewaltigung durch einen gewissen Ansgar auch als solche beschreiben. Es war ja kein ekliger alter Mann im Park, sondern ihr Kumpel, der gutaussehende Ansgar. „Du machst doch jetzt aber kein Drama, oder?“ Ihr „Ich habe doch Nein gesagt“, hatte keine Bedeutung, für ihn gehörte das zum Vorspiel. […] Die Stärke dieses Buches liegt in der Intensität der Sprache, die mal poetisch, mal drastisch ist, un in den genauen Beschreibungen, die die Situation der traumatisierten Frau, die kein Opfer mehr sein will, nachvollziehbar machen. „Wie oft ich denke, ich hätte das alles verdient“, ist die bittere Bilanz noch nach Monaten. […] «

~ Barbara von Machui in EMMA Nr. 5 (382) September/Oktober 2025, Seite 71, Rezension zu Ruth-Maria Thomas‘ Buch „Die schönste Version“, Rowohlt, 24 EUR

https://www.emma.de/artikel/die-schoenste-version-341957 | Bezahlschranke