🎙 Bindungswunsch vs. Unabhängigkeit: Die Balance zwischen Freiheit und Liebe finden.

In dem Gespräch analysiert die Psychologin Stefanie Stahl mit der Influencerin Diana zur Löwen deren Schwierigkeiten, eine erste feste Bindung einzugehen. Diana beschreibt dabei ein Spannungsfeld zwischen ihrem ausgeprägten Wunsch nach Unabhängigkeit und ihrer gleichzeitigen Sehnsucht nach Verbindlichkeit und emotionaler Sicherheit. Stahl identifiziert eine tiefe Angst vor Zurückweisung sowie den Drang, Erwartungen anderer zu erfüllen, um Anerkennung zu gewinnen, als zentrale Ursache. Diese Muster sowie Dianas früher Drang nach Autonomie werden im Kontext ihrer behüteten Kindheit als Einzelkind und ihrer Karriere in der Öffentlichkeit reflektiert. Ziel des Dialogs ist es, Diana dabei zu helfen, ihre unbewussten Schutzmechanismen zu verstehen und künftig klarer zu ihren eigenen Bedürfnissen zu stehen.


Podcastfolge „Bin ich bindungsängstlich? Mit Diana zur Löwen“ vom –28.04.2021– aus dem RTL+-Podcast „Stahl aber herzlich„.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://rss.art19.com/episodes/63181f40-5b31-4796-9abe-c8597a5b00f4.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://plus.rtl.de/podcast/stahl-aber-herzlich-der-psychotherapie-podcast-mit-stefanie-stahl-hkbvaxayyklcv/bin-ich-bindungsaengstlich-mit-diana-zur-loewen-70aaaq4h6telu

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🎙 Sex, Gott und rote Lippen

In dieser Podcast-Folge diskutieren die Hosts mit einer Gästin das Thema „Sex im Kontext des Christentums”, insbesondere in der evangelischen Kirche. Dabei sprechen sie auch über ihre eigenen Erfahrungen mit Religion und darüber, wie diese ihre Sicht auf Sexualität beeinflusst haben.


Aus der Podcastfolge „Sex und Religion: Evangelisches Christentum“ vom 17.09.2022 des Podcasts „Im Namen der Hose – der Sexpodcast von PULS„.


Die Hosts stellen fest, dass Religion und Sex oft als getrennte Themen betrachtet werden, was sie für problematisch halten. Zu diesem Thema laden sie eine angehende Pfarrerin namens Maike ein, die über ihre Perspektive auf Sexualität in der Bibel und in der Kirche spricht. Maike erklärt, dass es viele unterschiedliche Interpretationen biblischer Texte gibt und dass Sex in der Bibel oft mit Nachkommenschaft in Verbindung gebracht wird. Sie beleuchtet auch, wie bestimmte Geschichten wie die von Onan falsch interpretiert wurden und dadurch ein negatives Bild von Masturbation entstand.

Ein weiterer Diskussionspunkt ist die Rolle von Frauen in der Bibel und dass deren Erfahrungen oft nicht ausreichend gewürdigt werden. Maike spricht über feministische Theologie und die Notwendigkeit, auch andere Gottesbilder zu zeigen, die nicht ausschließlich männlich geprägt sind. Sie betont, dass die Bibel viele widersprüchliche Aussagen enthält und dass es wichtig ist, diese im Kontext ihrer Entstehungszeit zu betrachten.

Der Podcast ermutigt dazu, offen über Sexualität zu sprechen und Tabuthemen zu hinterfragen. Maike nutzt soziale Medien, um über ihre Erfahrungen zu berichten und anderen zu zeigen, dass Sexualität und Glaube miteinander vereinbar sind. Sie erhält sowohl positive als auch negative Rückmeldungen, insbesondere von Menschen, die sich in der Kirche aufgrund ihrer sexuellen Orientierung nicht akzeptiert fühlen.

Zusammengefasst behandelt die Podcastfolge die Verbindung zwischen Sexualität und Religion, die Herausforderungen, mit denen Frauen in der Kirche konfrontiert sind, und die Notwendigkeit, offen über Sexualität zu sprechen.

Podcastfolge in neuem Tab hören: https://media.neuland.br.de/file/1864070/c/feed/sex-und-religion-evangelisches-christentum.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:394a3ea1167ee8ab/

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🎙 Das „Skript“ des Leids: Betroffene werden nur gehört, wenn ihre Geschichte ins politische Bild passt.

In dieser Vorlesung wird das Thema „Sexuelle Gewalt im Krieg” und deren Verwendung als Waffe behandelt. Die Vorstellung, dass Vergewaltigung in Konflikten gezielt eingesetzt wird, ist historisch gesehen relativ neu und hat sich insbesondere seit den 1990er Jahren verbreitet. Diese Form der Gewalt dient dazu, den Gegner zu erniedrigen und soziale Strukturen zu zerstören. Beispiele hierfür sind Konflikte in Bosnien, dem Sudan und der Ukraine.


Podcastfolge „Vergewaltigungen: Militär und Männlichkeit – Sexuelle Gewalt im Krieg“ aus dem Deutschlandfunk-Nova-Podcast „Hörsaal“ vom 17.04.2025.


Regina Mühlhäuser, Historikerin, erklärt, dass das Verständnis von sexueller Gewalt als Kriegswaffe dazu geführt hat, dass diese Gewalt als politisches Verbrechen anerkannt wird. Dadurch können Betroffene ihre Erfahrungen nicht nur als persönliche Tragödien, sondern auch als Teil eines größeren militärischen Unrechts betrachten.

Jedoch gibt es auch Probleme mit diesem Narrativ. So kann die Komplexität und die unterschiedlichen Ursachen sexueller Gewalt verschleiert werden. Oft wird sexuelle Gewalt nur im Kontext von Kriegen betrachtet, während andere Formen von Gewalt wie häusliche Gewalt oder sexuelle Übergriffe innerhalb der eigenen Gemeinschaft ignoriert werden.

Mühlhäuser betont, wie wichtig es ist, den Betroffenen eine Stimme zu geben und ihnen die Möglichkeit zu bieten, ihre Erfahrungen zu teilen, ohne sie in politische Narrative zu drängen. Der Artikel betont die Notwendigkeit, die Realität sexueller Gewalt im Krieg differenziert zu betrachten und sie nicht nur auf ihre Verwendung als Waffe zu reduzieren.

Podcastfolge in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2025/04/17/deutschlandfunknova_militaer_und_20250417_f8cca841.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/militaer-und-maennlichkeit-sexuelle-gewalt-im-krieg

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Sex ohne Nähe: Die neue Leere

»Die Pornofizierung der Gesellschaft. In einer Zeit, in der Sexualität allgegenwärtig ist, hat sich die Beziehung zum eigenen Körper, zur Lust und zum Gegenüber verändert. Die Schwelle zur Erregung steigt – während die Fähigkeit zur echten, emotional verankerten Nähe sinkt. Sexualität wird in diesem Kontext oft entkoppelt von Beziehung, Vertrauen und Intimität. Das Gegenüber wird nicht mehr als Mensch mit eigenem Erleben wahrgenommen, sondern zum Objekt einer inszenierten Bedürfnisbefriedigung. Die Folge: Die eigene Sexualität verarmt.«

~ M. H., Psychotherapeutin

EMMA Nr. 5 (382), Seite 96, Leserinnenbrief zum Artikel „Sex: Frust oder Lust? – 50 Jahre kleiner Unterschied (4/25)“

https://www.emma.de