🎙 „Du kannst von mir aus sterben gehen“: Die unsichtbaren Wunden emotionaler Misshandlung

In dieser Podcast-Folge spricht Michael Steinbrecher mit Lia über ihre schwierige Kindheit. Lia wuchs in einer wohlhabenden Familie auf. Ihre Mutter war emotional distanziert. Außerdem war sie manipulativ. Sie erhielt nie die Liebe, die sie sich wünschte, und musste oft um Anerkennung kämpfen. Ihre Mutter machte sie für viele Probleme verantwortlich und behandelte sie schlechter als ihre Geschwister.

Lia erzählt, dass sie schon in jungen Jahren oft traurig war und sich nicht geliebt fühlte. Sie musste viel im Haushalt helfen und hatte das Gefühl, dass ihre Leistungen die einzige Möglichkeit waren, um die Liebe ihrer Mutter zu gewinnen. Als sie 15 Jahre alt war, rief sie in ihrer Not das Jugendamt an, das ihr jedoch keine Hilfe gewährte.

Im Laufe der Jahre hat Lia viel über ihre Kindheit nachgedacht und eine Therapie begonnen, um ihre Erlebnisse zu verarbeiten. Sie hat gelernt, für sich selbst zu sorgen und Grenzen zu setzen. Heute hat sie ein besseres Verhältnis zu ihren Geschwistern und versucht, anderen zu helfen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Lia betont, dass die Verantwortung für ihre Heilung bei ihr selbst liegt und dass es wichtig ist, Frieden und Selbstbestimmung im Leben zu finden.


Aus der Podcastfolge „Manipuliert von meiner toxischen Mutter – Lia“ vom –27.07.2025– des SWR-Podcasts „Das wahre Leben„.


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🎙 Unerwartete Verantwortung: Vom Party-Leben ins Mutter-Kind-Heim

Das Gespräch mit Nico Peine beschreibt die bewegende Lebensgeschichte eines jungen Vaters, der mit 19 Jahren Vater wird und sich den Herausforderungen der Elternschaft stellt.

Nico erzählt von seiner Jugend, die von Partys, Drogen und einem Mangel an Verantwortung geprägt war. Er lebte in einer großen Clique und war selten zu Hause.

Mit 18 Jahren erfährt er, dass seine Freundin schwanger ist. Während er einen Schwangerschaftsabbruch wünscht, entscheidet sie sich für das Kind. Dies führt zu einem emotionalen Umbruch in Nicos Leben.

Nach der Geburt wird das Kind aufgrund der Umstände in eine Pflegefamilie gegeben. Das bringt Nico dazu, um das Sorgerecht zu kämpfen. Er zieht in ein Mutter-Kind-Heim, in dem er zwei Jahre lebt und sich um seinen Sohn kümmert.

In dieser Zeit entwickelt er eine enge Bindung zu seinem Sohn und lernt, Verantwortung zu übernehmen. Er reflektiert über seine eigene Kindheit, die von einem abwesenden Vater geprägt war, und ist entschlossen, es besser zu machen.

Nico beschreibt die Schwierigkeiten, die er als junger Vater erlebt, darunter das Wickeln seines Sohnes und den Umgang mit der neuen Lebenssituation. Er lernt, sich in seiner neuen Rolle zurechtzufinden und eine Struktur für sich und seinen Sohn zu schaffen.

Nach zwei Jahren zieht er in eine eigene Wohnung. Er reflektiert über die damit verbundenen Herausforderungen und die Notwendigkeit, viele Dinge selbst zu lernen, wie beispielsweise die Anmeldung von Versorgungsdiensten.

Nico zeigt sich optimistisch und stolz auf die Entwicklung seines Sohnes. Er betont, dass er alles dafür tut, um ihm ein besseres Leben zu bieten, als er selbst erfahren hat.

Insgesamt vermittelt das Gespräch eine Botschaft von persönlichem Wachstum, Verantwortung und der Bedeutung familiärer Bindungen. Nico Peine kämpft darum, ein guter Vater zu sein, und reflektiert über seine Vergangenheit, um die Zukunft seines Sohnes positiv zu gestalten.


Aus der Podcastfolge „Alles für meinen Sohn – Nico Peine“ vom –19.11.2023– des SWR-Podcasts „Das wahre Leben„.


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🎙 Pflegekind oder Adoption? Was potenzielle Eltern vor diesem Schritt wissen müssen.

Das Interview behandelt die Debatte über Leihmutterschaft in Deutschland, die verboten ist, und erörtert alternative Möglichkeiten, um eine Familie zu gründen, wie etwa Pflege- und Adoptivfamilien. Ramona Westhof spricht mit Rainer Rettinger, dem Geschäftsführer eines Vereins für Pflege- und Adoptivfamilien.

Rettinger erklärt, dass es viele Gründe gibt, warum Menschen Pflegekinder aufnehmen möchten. Einige haben bereits eigene Kinder und möchten ihr Zuhause erweitern, andere sind kinderlos und suchen nach einer Möglichkeit, ein Kind in ihre Familie aufzunehmen. Es gibt auch Familien mit pädagogischem oder psychologischem Hintergrund, die traumatisierten Kindern helfen möchten.

Um ein Pflegekind aufnehmen zu können, müssen Interessierte bestimmte Voraussetzungen erfüllen, wie etwa eine sichere finanzielle Situation und ausreichend Platz im Zuhause. Sowohl verheiratete als auch unverheiratete Paare sowie Alleinstehende können sich bewerben.

Der Unterschied zwischen Pflege und Adoption wird ebenfalls erläutert. Bei einer Adoption haben die Eltern das volle Sorgerecht, während Pflegeeltern oft mit Rückkehranträgen der leiblichen Eltern konfrontiert werden. Pflegefamilien erhalten monatliches Pflegegeld, was bei einer Adoption entfällt. Dafür bietet Adoption mehr rechtliche Sicherheit.

Rettinger spricht auch die Unterstützung an, die Pflegefamilien von den Jugendämtern erhalten. Während einige Familien gute Unterstützung erfahren, kämpfen andere mit unzureichender Hilfe. Eine Umfrage zeigt, dass etwa 37 % der Pflegefamilien zufrieden sind, eine erhebliche Anzahl wird jedoch nicht ausreichend unterstützt.

Abschließend beschreibt Rettinger positive Erfahrungen von Pflegeeltern, die mit viel Liebe und Fürsorge für ihre Pflegekinder sorgen und sie als Teil ihrer Familie betrachten.


Aus dem Interview „Debatte um Leihmutterschaft – Adoption und Pflegeelternschaft als Alternative“ der Deutschlandfunk-Kultur-Sendung „Studio 9“ vom –23.07.2026-.


Interview in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2026/07/23/debatte_um_leihmutterschaft_adoption_und_pflegeelternschaft_drk_20260723_0740_28cb3ca5.mp3

Webseite des Interviews in neuem Tab lesen: https://www.deutschlandfunkkultur.de/debatte-um-leihmutterschaft-adoption-und-pflegeelternschaft-als-alternative-100.html

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🎙 Sie thematisiert die Einsamkeit als alleinerziehende Mutter.

In dieser Podcastfolge spricht Dalma, eine alleinerziehende Mutter von drei Kindern, über ihre Erfahrungen mit Einsamkeit. Im Gespräch mit Michael Steinbrecher erzählt sie, wie sie sich nach der Trennung von ihrem Mann oft allein und überfordert fühlt, während sie Job und Kinderbetreuung unter einen Hut bringen muss.


Aus der Podcastfolge „Dalma: Einsam als Alleinerziehende“ vom 19.10.2025 des SWR-Podcasts „Das wahre Leben – Der NACHTCAFÉ Podcast„.


Dalma berichtet, dass sie bereits in ihrer Kindheit Einsamkeit erlebt hat, da sie in einer gewalttätigen Familie aufgewachsen ist und das Elternhaus früh verlassen musste. Diese Erfahrungen prägen ihr Leben und ihre Beziehungen bis heute. Trotz ihrer Bemühungen, Kontakte zu anderen Müttern zu knüpfen, fühlt sie sich oft isoliert und nicht wahrgenommen.

Als sie schließlich eine Ausbildung zur Gestalttherapeutin beginnt, trifft sie auf emotional zugängliche Menschen, was ihr die Augen öffnet und sie zu der Entscheidung führt, sich von ihrem Mann zu trennen. Nach der Trennung hat sie Schwierigkeiten, die Kinderbetreuung zu organisieren, und fühlt sich vom Jugendamt nicht ausreichend unterstützt.

Dalma spricht auch über ihre Zeit in einer Klinik, in der sie lernte, für sich selbst einzustehen und ihre Einsamkeit zu akzeptieren. Sie betont, dass Einsamkeit nicht nur bedeutet, allein zu sein, sondern auch in Gesellschaft einsam sein zu können.

Am Ende des Gesprächs äußert sie den Wunsch, mit anderen alleinerziehenden Müttern in Kontakt zu treten und einen Raum für Austausch zu schaffen, um der Einsamkeit entgegenzuwirken. Sie erkennt, wie wichtig es ist, sichtbar zu sein und über ihre Gefühle zu sprechen.

Podcastfolge in neuem Tab hören: https://pdodswr-a.akamaihd.net/swr/video/nachtcafe/podcast/ich-bin-alleinerziehend-und-einsam-dalma.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.swr.de/specials/exit-einsamkeit/das-wahre-leben-podcast-einsam-mama-100.html

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