🎙 Warum verliere ich mich selbst, wenn ich jemanden finde?

In dieser Podcastfolge mit dem Titel „Warum finde ich keine feste Freundin“ spricht die Psychologin Stefanie Stahl mit einem jungen Mann namens Frederik, der Schwierigkeiten hat, eine feste Beziehung zu finden. Der 29-Jährige hat zwar schon einige Frauen kennengelernt, doch die Beziehungen enden oft schnell, da die Frauen das Interesse verlieren.

Er beschreibt, dass er in einem Muster gefangen sei: Einerseits sehnt er sich sehr nach einer tiefen Bindung, andererseits gerät er oft an Frauen, die eher unabhängig und bindungsängstlich sind. Er hat das Gefühl, dass er in den ersten Dates manchmal zu bedürftig wirkt und versucht, die Dinge zu erzwingen, was für die Frauen möglicherweise unattraktiv ist.

Er erzählt von seiner letzten Beziehung, die während eines Auslandssemesters begann. Obwohl die Verbindung intensiv war, vermied er es, über seine Gefühle zu sprechen, was schließlich zu einem abrupten Ende führte. Frederik fragt sich, ob er die falschen Frauen auswählt oder ob er selbst Fehler macht, die zu den gescheiterten Beziehungen führen.

Stefanie Stahl erklärt ihm, dass es wichtig ist, ein Gleichgewicht zwischen Bindung und Autonomie zu finden. Sie rät ihm, mehr auf seine eigenen Bedürfnisse zu achten und sich nicht zu sehr anzupassen. Wenn er sich zu sehr anpasst, könnte das dazu führen, dass er an Attraktivität verliert.

Das Gespräch beleuchtet die psychologischen Muster, die hinter Frederiks Schwierigkeiten stehen, und zeigt auf, wie er an sich arbeiten kann, um bessere Beziehungen zu führen.


Podcastfolge „Warum finde ich keine feste Freundin?“ vom –17.03.2021– aus dem RTL+-Podcast „Stahl aber herzlich„.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://youtu.be/EHPDZWGfKa4

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://plus.rtl.de/stahl-aber-herzlich-der-psychotherapie-podcast-mit-stefanie-stahl-p_13938/audio/warum-finde-ich-keine-feste-freundin-c_640250

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🎙 „Crazy, hibbelig und voller Frieden“: Die faszinierende Welt der Amina Kaymaz

In dieser Podcastfolge mit dem Titel „Jugend zwischen Tradition und Emanzipation“ geht es um Amina Kaymaz. Sie ist 19 Jahre alt und lebt in einem sozial benachteiligten Stadtteil in Bremen. Sie beschreibt darin ihre Erfahrungen und Ansichten zu verschiedenen Themen, die ihre Identität und ihren Alltag prägen.

Hintergrund und Lebensumstände: Amina lebt mit ihrer Mutter und sechs Geschwistern in einem Stadtteil, den sie als „Ghetto“ bezeichnet. Sie hat türkische und palästinensische Wurzeln und ist in zwei Kulturen aufgewachsen.

Berufliche Ambitionen: Amina ist auf der Suche nach einem Beruf, der ihr Spaß macht. Sie hat ein Praktikum als Dachdeckerin und als Kinderbetreuerin gemacht. Das Dachdeckerpraktikum brach sie jedoch nach kurzer Zeit ab, da es ihr nicht gefiel.

Gesellschaftliche Themen: Amina äußert sich zu Themen wie Frieden, Integration und den Herausforderungen, mit denen Jugendliche in ihrem Umfeld konfrontiert sind. Sie betont die Wichtigkeit von Kommunikation und Frieden zwischen verschiedenen Kulturen, insbesondere im Kontext des Nahostkonflikts.

Persönliche Ansichten und Identität: Amina trägt ein Kopftuch und reflektiert über die Bedeutung dieser Entscheidung sowie die Reaktionen, die sie darauf erhält. Sie sieht sich selbst als „verrücktes Mädchen“, das humorvoll und optimistisch ist, trotz der Schwierigkeiten, mit denen sie konfrontiert ist.

Familie und Beziehungen: Amina spricht über ihre Familie, ihre Träume von einer eigenen Familie und den Einfluss ihrer Eltern auf ihre Entscheidungen. Sie ist offen für die Suche nach einem Partner, der ihre Vorstellungen von Beziehung und Familie teilt.

Kritik an der Jugendkultur: Amina kritisiert die heutige Jugend, die ihrer Meinung nach zu stark von sozialen Medien und Konsum geprägt ist. Sie wünscht sich eine Rückkehr zu mehr aktiven und sozialen Interaktionen.

Fazit: Amina Kaymaz verkörpert die Herausforderungen und Hoffnungen junger Menschen in einer multikulturellen Gesellschaft. Ihr Wunsch nach Frieden und Harmonie, gepaart mit der Realität ihres Lebens in einem sozial schwierigen Umfeld, zeigt die Spannungen zwischen Tradition und Emanzipation, die viele Jugendliche erleben.


Aus der Podcastfolge „Jugend zwischen Tradition und Emanzipation“ vom –01.05.2024– des RB-Podcasts „Eine Stunde reden – Gespräche mit Unbekannten“ (nicht mehr verfügbar).


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