📅❓ Denken – Fühlen – Handeln

Je länger ich darüber nachdenke, desto weniger kann ich mit dem Begriff „früheres Ich“ anfangen. Ich bin ich.

Ich bin als relativ unbeschriebenes Blatt auf die Welt gekommen, das nach und nach beschrieben wurde. Ich habe immer wieder dazugelernt, habe mich versucht, habe mich geirrt oder war gleich beim ersten Versuch erfolgreich. Ich kann stolz sein auf Dinge, die ich gelernt habe und heute kann, die ich früher jedoch nicht konnte.
Früher war ich in meinen Gedanken gefangen. Ich habe wenig gefühlt und bin nicht ins Handeln gekommen.

Irgendwann wurde die Mauer um meine Gefühle gesprengt und ich war plötzlich mit ihnen verbunden. Zunächst war ich von meinen befreiten Gefühlen überwältigt und lief planlos umher. Zeitweise bezeichnete ich mich selbst als emotionaler Geisterfahrer, der einige Mitmenschen „überfuhr“ und überforderte.

Ich lernte, dass ich Gefühle habe, aber nicht meine Gefühle bin. Ich kann meine Gefühle in ihre Schranken weisen oder sie kontrolliert zulassen, sodass sie für mich und andere erträglich sind.

Heute bin ich nah dran an meiner Mitte.


Was hast du schon geschafft, worauf dein früheres Ich stolz wäre?

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What’s something you’ve done that your past self would be proud of?  |  Was hast du getan, worauf dein früheres Ich stolz wäre?

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📰 Neu: Podcast über sexuellen Missbrauch durch Lehrer.

In dem Interview geht es um den neuen Podcast „Die Lieblingsschülerin“, in dem drei Frauen über ihre Erfahrungen mit sexueller Gewalt in der Schule berichten. Die Journalistin Britta Rotsch ist selbst betroffen und möchte herausfinden, warum solche Übergriffe von Lehrkräften oft unbemerkt bleiben.


Deutschlandfunk Kultur Interview – MeToo-Fall Schule: Wenn Lehrer Schülerinnen missbrauchen – Julia Bamberg interviewt die Journalistin Britta Rotsch über ihren Podcast „Die Lieblingsschülerin“ – 26.02.2026 – Webseite des Interviews in neuem Tab: https://www.deutschlandfunkkultur.de/metoo-fall-schule-wenn-lehrer-schuelerinnen-missbrauchen-100.html – Interview in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2026/02/26/metoo_fall_schule_wenn_lehrer_schuelerinnen_missbrauchen_drk_20260226_0740_07b3596a.mp3


Im Podcast erzählen die Frauen, die zum Zeitpunkt der Belästigungen 15 Jahre alt waren, von ihren verwirrenden Gefühlen. Einerseits fühlten sie sich geschmeichelt, andererseits waren sie von der Aufmerksamkeit, die sie von den Lehrern erhielten, überfordert. Deutlich wird, dass viele Schüler*innen in schwierigen persönlichen Situationen sind, wodurch sie anfälliger für solche Übergriffe werden.

Rotsch beschreibt, dass Lehrerinnen oft schrittweise vorgehen: Zunächst bauen sie Vertrauen auf und senden dann immer sexualisiertere Nachrichten. Dies führt dazu, dass die Schülerinnen verwirrt sind und oft nicht wissen, wie sie reagieren sollen. Es wird betont, dass es sich dabei nicht um eine gesunde Beziehung handelt, sondern um Machtmissbrauch.

Die Konsequenzen für die Lehrer:innen sind oft gering: Sie werden manchmal einfach an eine andere Schule versetzt, ohne bestraft zu werden. Viele Betroffene schweigen aus Angst vor den Folgen für ihre Zukunft.

Der Podcast konzentriert sich auf weibliche Betroffene, da die Mehrheit der Fälle von männlichen Lehrern begangen wird. Es wird auch darauf hingewiesen, dass emotionaler und sexueller Missbrauch an Schulen ein größeres Problem darstellen, mit dem sich weiterhin befasst wird.


Webseite des Podcasts „Die Lieblingsschülerin“: https://www.deutschlandfunk.de/die-lieblingsschuelerin-100.html


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