🎙 Wenn die Depression mit am Tisch sitzt: Partnerschaft im Fokus.

In dieser Podcastfolge geht es um Depressionen und deren Auswirkungen auf Beziehungen, am Beispiel des Paares Claudia und Marcel.

Claudia leidet unter depressiven Verstimmungen, was ihre Beziehung belastet. Obwohl sich die beiden gut verstehen und viele gemeinsame Interessen haben, kommt es häufig zu Streitigkeiten, in denen sie nicht auf Augenhöhe kommunizieren können. Claudia ist oft unzufrieden mit sich selbst und beschreibt ihre Emotionen als eine „schwarze Wolke“, die über ihr schwebt und ihren Alltag beeinflusst.


Podcastfolge „Die schwarze Wolke: Depressionen in der Beziehung“ vom 12.04.2024 aus dem NDR-Podcast „Die Paartherapie„; verfügbar bis 12.04.2026.


Der Paartherapeut Eric gibt den beiden verschiedene Ratschläge, um besser mit Konflikten umzugehen und ihre Kommunikation zu verbessern. Dazu gehören:

  • Streitkultur lernen: Sie sollen W-Fragen nutzen, um zu verstehen, wie es zu einem Streit gekommen ist und was dabei in ihnen vorgeht.
  • Rückzüge: Es ist in Ordnung, sich in hitzigen Momenten zurückzuziehen, aber sie sollten darauf achten, dass dies nicht zu einem dauerhaften Entzug führt.
  • Erinnerungen teilen: Über schöne gemeinsame Erlebnisse zu sprechen, kann helfen, die Verbindung zu stärken.
  • Hilfe suchen: Zeigt jemand Anzeichen von Depressionen, ist es wichtig, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.
  • Dankbarkeit üben: Achtsamkeit und Dankbarkeit können dabei helfen, den Fokus auf die positiven Aspekte des Lebens zu lenken.

    Eric betont, dass Depressionen nicht nur die Betroffenen, sondern auch deren Partner betreffen und dass beide Unterstützung benötigen. Es ist wichtig, Geduld mit sich selbst und dem Partner zu haben und sich bei Bedarf Hilfe zu suchen.

Insgesamt zeigt die Podcastfolge, wie wichtig es ist, über psychische Probleme zu sprechen und aktiv daran zu arbeiten, um die Beziehung zu stärken.

Podcastfolge in neuem Tab hören: https://ndr-podcast.ard-mcdn.de/progressive/2024/0404/AU-20240404-1329-5400.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.ndr.de/ndr2/podcasts/Die-Paartherapie-Der-NDR-2-Podcast,audio1607324.html

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💬 Mut steht dir gut: Wie wir unsere inneren Drachen verwandeln können.

Wie sollten wir jener alten Mythen vergessen können, die am Anfange aller Völker stehen, der Mythen von den Drachen, die sich im äußersten Augenblick in Prinzessinnen verwandeln; vielleicht sind alle Drachen unseres Lebens Prinzessinnen, die nur darauf warten, uns einmal schön und mutig zu sehen. Vielleicht ist alles Schreckliche im tiefsten Grunde das Hilflose, das von uns Hilfe will.

  • Rainer Maria Rilke, 12.08.1904, An Franz Xaver Kappus, Borgeby gård, Flädie, Schweden

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🎙 André Pöhls Weg von den Drogen zur Genesung.

In einem Podcast erzählt André Pöhl seine bewegende Lebensgeschichte. Er wuchs in schwierigen Verhältnissen auf, da seine Eltern alkoholkrank waren und es in der Familie häufig zu Chaos und Gewalt kam. Als Kind kam er in eine Pflegefamilie, in der er zum ersten Mal Stabilität und Geborgenheit erlebte. Doch in der Schule begann er, Drogen zu konsumieren, was zu einem Abstieg führte und ihn schließlich auf die Straße brachte.


Aus der Podcastfolge „Wie ich von der Straße und den Drogen wegkam – André Pöhl“ vom 15.06.2025 des SWR-Podcasts „Das wahre Leben„.


Dort lebte er in ständiger Unsicherheit, musste betteln und war ständig auf der Suche nach Geld für Drogen. Er fühlte sich oft hoffnungslos und dachte darüber nach, seinem Leben ein Ende zu setzen. Trotz seiner schweren Zeiten gab es immer wieder Momente, in denen er Hilfe suchte. Schließlich kam er in eine Klinik, um seine Drogenprobleme zu behandeln.

Mit der Unterstützung eines Betreuers und durch seine eigene Entschlossenheit gelang es ihm, seine Sucht zu überwinden. Heute führt André ein erfülltes Leben, hat eine Ausbildung abgeschlossen und ist in einer liebevollen Beziehung. Er hat erkannt, dass wahres Glück aus dem Leben selbst kommt und nicht aus Drogen.

Podcastfolge in neuem Tab hören: https://pdodswr-a.akamaihd.net/swr/nachtcafe/podcast/wie-ich-von-der-strasse-und-den-drogen-wegkam-andre-poehl.m.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.swr.de/video/sendungen-a-z/nachtcafe/wie-ich-von-der-strasse-und-den-drogen-wegkam-andre-poehl-100.html

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• Aggressionen • Eltern • Gewalttätigkeit • Impulskontrolle • Konflikte • Pubertät • Reflektion • Streit •

Das Interview Wenn Kinder gewalttätig gegenüber den Eltern werden: Ein Gespräch mit Lilly Shanahan“ in der Deutschlandfunk Sprechstunde vom 10.02.2026 behandelt das Thema, dass Kinder manchmal gewalttätig gegenüber ihren Eltern werden. Eine Studie der Universität Zürich hat gezeigt, dass etwa ein Drittel der Jugendlichen im Alter von 11 bis 24 Jahren mindestens einmal körperliche Aggressionen gegenüber ihren Eltern gezeigt hat, beispielsweise in Form von Schlägen oder dem Werfen von Gegenständen. Diese Gewalt tritt oft in Konfliktsituationen auf, besonders während der Pubertät, und ist in der Regel kein dauerhaftes Verhalten.

Die Studie kam zu dem Ergebnis, dass diese Art von Gewalt in allen sozialen Schichten vorkommt, unabhängig von der Bildung oder dem Einkommen der Eltern. Faktoren, die dazu führen können, sind beispielsweise, wenn die Eltern selbst gewalttätig sind oder häufig streiten. Auch wenn Kinder außerhalb der Familie Gewalt erlebt haben oder Schwierigkeiten mit der Impulskontrolle haben, können sie eher aggressiv gegenüber ihren Eltern werden.

Wenn solche Vorfälle passieren, ist es wichtig, dass Eltern ruhig bleiben und die Situation reflektieren. Sie sollten klare Grenzen setzen und bei wiederholten oder intensiver werdenden Aggressionen Hilfe von außen suchen. Präventiv ist es hilfreich, wenn Eltern viel Zeit mit ihren Kindern verbringen und ihnen beibringen, Konflikte gewaltfrei zu lösen.

Interview in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2026/02/10/wenn_kinder_gewalttaetig_gegenueber_den_eltern_werden_dlf_20260210_1042_3a3a17e5.mp3

https://www.deutschlandfunk.de/wenn-kinder-gewalttaetig-gegenueber-den-eltern-werden-interview-lilly-shanahan-100.html

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• digitale Gewalt • Nacktfotos • Opfer • Cyberermittler • emotionaler Schaden •

Die Podcastfolge „Jolie – Teil 1: “Die Jagd nach dem Unsichtbaren” und Prozessauftakt White Tiger“ aus dem c’t-Podcast „They Talk Tech – mit Eckert und Wolfangel“ handelt von Jolie, einer jungen Frau, die Opfer digitaler Gewalt wurde. Ihre Nacktfotos wurden ohne ihr Einverständnis im Internet veröffentlicht, wodurch sie schwer erpresst wurde. Jolie beschreibt, wie sie mit dieser Situation umging, nachdem ein anonymer Täter sie auf 4chan darüber informiert hatte, dass ihre Bilder online sind.

Die Geschichte wird im Kontext des aktuellen White-Tiger-Prozesses in Hamburg erzählt. In diesem Prozess ist ein junger Mann angeklagt, Jugendliche im Internet manipuliert und erpresst zu haben, was zu schweren psychischen Folgen einschließlich Selbstverletzung führte. Der Artikel beleuchtet die Gefahren digitaler Gewalt und die Herausforderungen, mit denen Opfer konfrontiert sind, wenn sie sich wehren und Hilfe suchen.

Jolie stammt aus einem konservativen Umfeld, ist die Erste in ihrer Familie, die studiert, und fühlte sich anfangs hilflos. Sie dachte sogar daran, ihr Leben zu beenden. Doch sie entschied sich, nicht aufzugeben, und begann, Beweise zu sammeln und sich gegen den Täter zu wehren. Der Artikel thematisiert auch die gesellschaftlichen Probleme rund um digitale Gewalt und wie Täter die Schwächen ihrer Opfer ausnutzen.

Die Diskussion zeigt, dass digitale Gewalt ein ernstes und wachsendes Problem ist, das viele Menschen betrifft. Es ist wichtig, darüber zu sprechen und Maßnahmen zu ergreifen, um Opfer zu unterstützen.

In der zweiten Podcastfolge „Jolie – Teil 2: “Der Cyberfahnder”“ trifft Jolie auf den Cyberermittler Philipp Polleit, der ihr bei der Aufklärung des Falls hilft. Es wird beschrieben, wie sie zur Polizei geht und was dort geschieht. Jolie erzählt von ihrer Angst und den Drohungen, die sie erhält. Der Ermittler erklärt, welche Möglichkeiten die Polizei in solchen Fällen hat und welche rechtlichen Rahmenbedingungen es gibt.

Auch die Belastung für Opfer, ihre Geschichte immer wieder erzählen zu müssen, und die Herausforderungen für die Polizei bei der Suche nach Beweisen, vor allem im Internet, wo viele Nutzer anonym sind, werden thematisiert. Der Artikel beleuchtet die verschiedenen in Betracht gezogenen Straftaten wie Erpressung und Nötigung und macht deutlich, dass das Internet kein rechtsfreier Raum ist.

Jolie zeigt viel Entschlossenheit und beginnt, selbst Nachforschungen anzustellen, indem sie Informationen und Hinweise sammelt, um den Täter zu identifizieren. Die Folge endet mit einem Cliffhanger, der die Spannung für die nächste Episode erhöht.

Insgesamt behandelt der Artikel wichtige Themen wie digitale Gewalt, die Schwierigkeiten bei der Strafverfolgung im Internet und den Mut von Opfern, sich gegen ihre Täter zu wehren.

Spoiler: In der dritten Folge erfolgt die Auflösung:

In der letzten Podcastfolge „Jolie – Teil 3: “Die Auflösung des Falls” + Update zu White Tiger“ der Miniserie über Jolie erkennt sie, dass der Täter ein Bekannter ist, der über ihren Ex-Freund an die Fotos gelangt ist. Trotz intensiver Ermittlungen und einer Hausdurchsuchung kann die Polizei zunächst keine Beweise finden, da der Täter seine Daten gelöscht hat. Doch Polleit gibt nicht auf und findet schließlich Beweise, die zur Anklage führen.

Der Täter wurde durch einen Strafbefehl verurteilt, was bedeutet, dass er eine Geldstrafe zahlen muss, ohne dass es zu einem öffentlichen Gerichtsverfahren kommt. Jolie möchte jedoch auch Schmerzensgeld verlangen, da sie durch die Vorfälle psychisch stark belastet ist. Sie entscheidet sich, einen Anwalt zu engagieren und erhält Prozesskostenhilfe.

Am Ende der Geschichte hat Jolie eine finanzielle Entschädigung erhalten, der emotionale Schaden bleibt jedoch bestehen. Sie nutzt das Geld, um ihrer Mutter einen Traum zu erfüllen und mit ihr nach Paris zu reisen, ohne dass diese von den Vorfällen erfährt.

In der Episode wird auch der laufende Fall „White Tiger” thematisiert, in dem ein junger Mann beschuldigt wird, über Jahre hinweg Jugendliche im Internet manipuliert zu haben. Die Diskussion dreht sich um die Gefahren digitaler Gewalt und die Herausforderungen, mit denen Opfer in solchen Situationen konfrontiert sind.

Insgesamt zeigt Jolies Geschichte, wie wichtig es ist, gegen digitale Gewalt vorzugehen und nicht aufzugeben, auch wenn der Weg schwierig ist.

https://frauen-technik.podigee.io/65-new-episode

https://frauen-technik.podigee.io/66-new-episode

https://frauen-technik.podigee.io/67-new-episode

Ein Klick auf die Grafik erklärt die Lizenz.

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Die Unerträglichkeit der Verachtung jeder Menschlichkeit.  |  Citation.

Müssen wir, mit Hilfe von als Politik getarnter Mordlust, die Welt in Brand setzen?

Diese Verachtung jeder Menschlichkeit ist unerträglich. […]

Ich kann aus eigener Anschauung berichten, dass nichts, was hier als Gewissheit über die Verhältnisse im Iran berichtet wird, wahr ist.

~ Gabriele Gysi, 21.06.2025, Friedensdemo, Berlin, https://www.gabriele-gysi.de/news-details/eine-lizenz-zum-toeten

GABRIELE GYSI ist Schauspielerin, Regisseurin und Autorin.
Sie wurde 1946 in Berlin als Tochter der kommunistisch-jüdischen Verleger Klaus und Irene Gysi geboren.
Sie besuchte die Staatliche Schauspielschule Berlin. Anschließend wurde sie an die Volksbühne Berlin engagiert.
1984 verließ sie die DDR und wechselte das Engagement ans Stadttheater Bochum. Nach Tätigkeiten an verschiedenen Theatern und Schauspielschulen kehrte sie 2006 als Assistentin der Intendanz und später als Chefdramaturgin an die Volksbühne Berlin zurück.
Seit 2010 lebt sie als freischaffende Künstlerin in Berlin.