🎙 Wie viele Freunde braucht ein Mensch, um glücklich zu sein?

In dieser Podcastfolge sprechen die Psychologen Steffi Stahl und Lukas Klaschinski über die Bedeutung von Freundschaften im Leben. Sie diskutieren unter anderem, wie viele Freunde man braucht und was eine gute Freundschaft ausmacht.

Steffi erzählt, dass sie seit ihrer Kindheit enge Freundschaften pflegt und dass es ihr wichtig ist, dass Freunde ähnliche Interessen, Humor und Lebenshintergründe haben. Sie betont, dass regelmäßiger Kontakt und Vertrauen entscheidend für eine Freundschaft sind. Lukas stellt fest, dass viele Menschen im Laufe ihres Lebens Freundschaften verlieren und dass die durchschnittliche Anzahl enger Freunde oft nur drei bis vier beträgt.

Zudem sprechen sie darüber, wie sich Freundschaften auf das Wohlbefinden und die Lebensqualität auswirken. Studien zeigen, dass gute Beziehungen das Immunsystem stärken und die Lebenserwartung erhöhen können. Steffi erklärt, dass Freundschaften ein Gefühl von Sicherheit vermitteln. Menschen, die in ihrer Kindheit negative Beziehungserfahrungen gemacht haben, können laut ihr Schwierigkeiten haben, Vertrauen aufzubauen.

Das Gespräch geht weiter zu den verschiedenen Arten von Freundschaften, die Aristoteles unterscheidet: Freundschaften aus Nützlichkeit, aus Vergnügen sowie Tugendfreundschaften, die auf gegenseitiger Wertschätzung basieren. Die Gesprächsteilnehmer:innen betonen, wie wichtig es ist, Freundschaften aktiv zu pflegen, sich für andere zu interessieren und auch in schwierigen Zeiten füreinander da zu sein.

Abschließend geben sie Tipps, wie man neue Freundschaften schließen kann, und betonen, wie wichtig es ist, sich verletzlich zu zeigen und Vertrauen aufzubauen, um tiefere Beziehungen zu entwickeln.


Podcastfolge „Freundschaft oder Ballast – Wie viele Freunde brauchen wir im Leben?“ vom –26.02.2025– aus dem RTL+-Podcast „So bin ich eben! Stefanie Stahls Psychologie-Podcast für alle „Normalgestörten“„.


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🎙 Gemeinsam einsam: Wenn die Liebe im Alltag untergeht – und wie man den Weg zurückfindet.

Mark und Patricia leben zwar unter einem Dach, fühlen sich aber „gemeinsam einsam“. Bei Stefanie Stahl wollen sie klären, ob ihre Ehe trotz räumlicher Trennung noch eine Zukunft hat.

Im Gespräch offenbart sich ein Teufelskreis aus Marks Rückzug in Arbeit und Hobbys sowie Patricias Gefühl der ständigen Zurückweisung. Dieser wird durch tiefe Anerkennungskonflikte und unterschiedliche Erziehungsstile befeuert.

Stefanie Stahl identifiziert eine Dauerkränkung auf beiden Seiten und nutzt eine gezielte Zuhör-Übung, um den Fokus von Vorwürfen auf verdeckte Bedürfnisse und Wünsche zu lenken. Dabei bekennen sich beide Partner trotz der verfahrenen Situation offen zu ihrer gegenseitigen Liebe und zu ihrem festen Willen, als Team wieder zueinanderzufinden.

Zum Abschluss vereinbaren sie konkrete Schritte: feste wöchentliche Date-Nights und gegenseitige Akzeptanz in der Elternrolle. So wollen sie ihren „Beziehungstank“ durch positive Erlebnisse neu füllen.


Podcastfolge „Wir wollen unsere Ehe retten – wie schaffen wir das?“ vom –27.10.2024– aus dem RTL+-Podcast „Stahl aber herzlich„.


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🎙 Stille Wasser, tiefe Geschichten. Ein Leben ohne viele Worte.

In dieser Podcastfolge führen Mario Neumann und Astrid, eine 71-jährige Frau, ein Gespräch. Sie sprechen über verschiedene Themen, die Astrid betreffen, sowie ihre Sicht auf das Leben.


Aus der Podcastfolge „Ein Leben ohne viele Worte“ vom 21.01.2026 des RB-Podcasts „Eine Stunde reden – Gespräche mit Unbekannten„.


Astrid beschreibt sich selbst als nicht sehr gesprächig. Sie fühlt sich oft missverstanden, besonders in ihrer Familie, und hat Schwierigkeiten, sich in sozialen Situationen wohlzufühlen. Sie erzählt von ihrer Beziehung zu ihrem Bruder, zu dem sie seit einigen Wochen keinen Kontakt mehr hat, da er sie am Telefon angeschrien hat. Astrid ist der Meinung, dass offene und ehrliche Kommunikation wichtig ist, und sie wünscht sich mehr Verständnis von anderen.

Ein weiteres Thema ist ihr 70. Geburtstag, den sie sehr gerne gefeiert hat. Astrid spricht auch über ihre Kindheit, ihre Familie und die Herausforderungen, die sie durch den Alkoholismus ihres Vaters erlebt hat. Astrid reflektiert über ihre Vergangenheit und die Entscheidungen, die sie getroffen hat, einschließlich ihrer Trennung von ihrem Ex-Mann.

Sie erwähnt, dass sie gerne in der Natur ist und einen schönen Urlaub in Norwegen verbracht hat, bei dem sie die Landschaft sehr genossen hat. Astrid spricht auch über ihre Hobbys, wie das Sportschießen, das ihr dabei hilft, sich zu konzentrieren und den Kopf freizubekommen.

Insgesamt vermittelt das Gespräch den Eindruck, dass Astrid eine nachdenkliche und sensible Person ist, die sich mit vielen persönlichen und familiären Themen auseinandersetzt und sich nach mehr Offenheit und Verständnis in ihren Beziehungen sehnt.

Podcastfolge in neuem Tab hören: https://rbprogressivedl-a.akamaihd.net/clips/zt/welt/i2/i2qmLrZtMn/i2qmLrZtMn_audio_128k_stereo.mp3

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Im Laufe der Zeit gab es Aktivitäten oder Hobbys, denen ich entwuchs oder an denen ich das Interesse verlor:

Mit 16 lernte ich im Schreibmaschinenkurs meine erste Freundin kennen. Sie schickte ihren Bruder und seinen Freund vor, um mich zu fragen, ob ich „mit ihr gehen” möchte. Ich mochte.

Ihr Hobby war der Karneval, sie war Funkenmariechen in einer Garde. So wurde die Karnevalsgarde auch mein Hobby und blieb es acht Jahre lang. Die Freundin blieb zwei Jahre lang meine Freundin, und nach zwei weiteren Jahren wechselte sie zu einem anderen Karnevalsverein.

Kurz nach meinem Eintritt gründeten wir eine karnevalistische Tanzsportgruppe mit Garde- und Showtänzen. Über die Jahre wurden wir immer besser und unser Höhepunkt war der Gewinn der Vize-Rheinlandmeisterschaft im Showtanz. An diesem Punkt verließ uns unsere Trainerin und unsere Motivation. Ich verließ den Verein nach acht Jahren.

Mein Fazit: Es gibt nichts Ernstes als den Karneval. Ich habe nie wieder getanzt oder eine Karnevalsveranstaltung besucht. Heute ist es mir peinlich.

Mit 15 Jahren haben mich meine Eltern überredet, in ihrem weltlichen Chor mitzusingen. Volkslieder! Der damalige uralte Chorleiter wurde durch einen neuen, jungen Chorleiter ersetzt. Der nahm mich mit in seinen kirchlichen Jugendchor. Sowohl das Umfeld als auch die Musik sagten mir mehr zu, sodass ich dem Chor meiner Eltern Lebewohl sagte.

Insgesamt sang ich elf Jahre in diesem Chor. Höhepunkte waren die Aufführungen des Weihnachtsoratoriums und der Johannes-Passion von Bach. Es war eine der schönsten Zeiten meines Lebens, denn über die Proben und Auftritte hinaus unternahm eine kleine, verschworene Gemeinschaft viel gemeinsam.

Als ich meine spätere Ex-Frau kennenlernte und sie keinen Anschluss in diesem Chor fand, hörte ich mit dem Singen auf. Seitdem habe ich nie wieder gesungen.

Ich war ein Cineast und ging seit meiner Kindheit sehr oft ins Kino. Später kamen Streamingdienste hinzu.

Doch im letzten halben Jahr bereitete mir das Schauen von Filmen und das Streamen von Serien keine Freude mehr. Es langweilte mich. Ich habe in meinem Leben schon zu viel gesehen und das heutige Kino bietet mir zu wenig Neues oder Überraschendes. Ich habe meine Streamingdienste gekündigt und lese auch keine Filmkritiken mehr.

Dafür habe ich eine neue Liebe entdeckt: die Liebe zu Dokumentarfilmen und Podcasts.

Ich bin gespannt, ob ich in einem, zwei oder mehr Jahren schreiben kann: „Ich habe nie wieder einen Film gesehen oder eine Serie gestreamt.”

Täglicher Schreibanreiz
Gibt es Aktivitäten oder Hobbys, denen du im Laufe der Zeit entwachsen bist oder an denen du das Interesse verloren hast?

Are there any activities or hobbies you’ve outgrown or lost interest in over time? | Gibt es Aktivitäten oder Hobbys, denen Sie mit der Zeit entwachsen sind oder an denen Sie das Interesse verloren haben?

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