🎙 Die Stille der Opfer: Wer schreibt die Geschichte der Gewalt eigentlich?

Der Vortrag behandelt die Frage, wie sich Migration auf die Erinnerungskultur in Deutschland auswirkt.

Die Soziologin Teresa Koloma Beck erläutert, dass diese stark von der Geschichte des Nationalsozialismus und des Holocaust geprägt ist und häufig aus der Perspektive der Täter dargestellt wird. Menschen mit Migrationshintergrund haben jedoch häufig andere Erfahrungen gemacht, die mit Opfern von Unterdrückung und Verfolgung verbunden sind.

Diese unterschiedlichen Perspektiven können zu Konflikten führen, insbesondere zwischen den Nachfahren der Täter und der Opfer. Koloma Beck betont, dass die Erinnerungskultur dynamisch ist und sich verändern muss, um den vielfältigen Geschichten in einer postmigrantischen Gesellschaft gerecht zu werden.

Die Diskussion über Erinnerungskultur hat sich in den letzten Jahren intensiviert, insbesondere seit den 2000er Jahren, als Menschen mit Migrationsgeschichte sichtbarer wurden. Es wird gefordert, dass neben der Erinnerung an den Holocaust auch andere Gewalterfahrungen wie koloniale Gewalt in die Erinnerungskultur einfließen.

Koloma Beck warnt jedoch davor, dass die bestehende Erinnerungskultur die Perspektiven von Opfern und deren Nachfahren oft marginalisiert. Diese Dynamiken müssen in der öffentlichen Debatte stärker berücksichtigt werden, um eine inklusivere Erinnerungskultur zu schaffen, die alle Erfahrungen anerkennt.


Podcastfolge „Opfer und Täter – Wie Migration unsere Erinnerungskultur verändert“ vom –12.09.2025– aus dem Deutschlandfunk-Nova-Podcast „Hörsaal„.


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🎙 Die apokalyptischen Reiter der Kommunikation: Warum Paare im Streit so oft eskalieren.

In dieser Podcast-Folge geht es um das Paar Andrea und Jens, das seit 16 Jahren zusammen ist und zwei kleine Kinder hat. Vor der Elternschaft hatten sie große Träume und Pläne, doch mit den Kindern hat sich ihr Leben stark verändert. Beide fühlen sich überfordert und sind der Meinung, dass der andere für das Zerplatzen ihrer Träume verantwortlich ist.

Jens fühlt sich oft gestresst und überfordert mit den Kleinkindern, während Andrea das Gefühl hat, die meiste Verantwortung zu tragen. Sie liebt es, Mutter zu sein, hat aber auch die Leichtigkeit und Freude aus ihrem Leben verloren. Außerdem wünscht sie sich eine größere Familie, was Jens infrage stellt.

In ihrer Beziehung gibt es häufig verletzende Streitigkeiten. Der Paartherapeut Eric versucht, ihnen zu helfen und ihre Kommunikation zu verbessern. Er merkt, dass sie in einer negativen Dynamik gefangen sind, in der sie sich gegenseitig angreifen und abwerten.

Eric gibt ihnen einige Tipps, wie sie ihre Probleme angehen können. Dazu gehört, sich auf die eigenen Wünsche zu konzentrieren und in Konflikten weniger impulsiv zu reagieren. Er rät ihnen außerdem, bei einem Thema zu bleiben und die emotionale Ebene in ihren Gesprächen zu berücksichtigen.

Zusammenfassend zeigt diese Podcastfolge, dass Andrea und Jens trotz ihrer Schwierigkeiten in der Elternschaft und in ihrer Beziehung noch einen langen Weg vor sich haben, um ihre Träume zu verwirklichen und ihre Verbindung zueinander zu stärken.


Podcastfolge „Wenn Lebensträume zerplatzen – ist der Partner schuld?“ vom –22.12.2024– aus dem NDR-Podcast „Die Paartherapie„; verfügbar bis -22.11.2029-.


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🎙 Dieses Beziehungsmodell ist auf Dauer keine Lösung.

Anna und Damian führen eine Fernbeziehung und sehen sich nur am Wochenende. Das führt zu einem großen Bedürfnis nach Körperlichkeit.

Die Sehnsucht und der fehlende Körperkontakt führen jedoch auch zu Konflikten und Streitigkeiten in ihrer Beziehung.

Damian kämpft aufgrund einer früheren Beziehung, in der er betrogen wurde, mit wachsender Eifersucht.

Der Paartherapeut Eric gibt Tipps, wie man mit Eifersucht und anderen emotionalen Herausforderungen umgehen kann.

Ein Vorschlag ist die Verwendung von Code-Wörtern, um in Konfliktsituationen eine Pause einzulegen und die Emotionen zu regulieren.

Es wird betont, dass Eifersucht eine persönliche Emotion ist, für die jeder Partner Verantwortung tragen sollte.

Anna und Damian haben insbesondere in Bezug auf Emotionen und Bedürfnisse Schwierigkeiten in der Kommunikation.

Eric empfiehlt ihnen, die Zukunft gemeinsam zu planen und Lösungen zu finden, mit denen beide leben können.

Das Paar hat bereits Fortschritte in der Kommunikation gemacht, ist sich aber bewusst, dass noch viel Arbeit vor ihnen liegt.

Die Diskussion über Emotionen bleibt herausfordernd, da Damian oft auf der Sachebene bleibt, während Anna emotionalere Ansätze bevorzugt.


Podcastfolge „Fernbeziehung retten: Tipps gegen Eifersucht und Sehnsucht“ vom –15.11.2024– aus dem NDR-Podcast „Die Paartherapie„; verfügbar bis -15.11.2029-.


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🎙 Gesunde Ablösung durch Kontaktabbrüche verstehen.

In der Podcastfolge „Kontaktabbruch – wie gesunde Ablösung gelingt” werden die psychologischen Aspekte von radikalen Kontaktabbrüchen in Beziehungen behandelt, sei es in Freundschaften, Partnerschaften oder familiären Bindungen.

Die Psychologen Stefanie Stahl und Lukas Klaschinski diskutieren die Gründe für solche Abbrüche und betonen die Wichtigkeit klarer Begründungen, um Missverständnisse und Projektionen zu vermeiden. Sie heben hervor, dass verletzte Gefühle und unklare Kommunikationsmuster oft zu Konflikten führen, die schließlich in einem Kontaktabbruch enden können.

Zudem wird die Tragik solcher Abbrüche thematisiert, insbesondere wenn Kinder betroffen sind, da diese oft zwischen den Eltern hin- und hergerissen werden.

Abschließend geben die Psychologen praktische Tipps, wie Betroffene ihre Gefühle und Anteile in Konflikten reflektieren können, um gesunde Grenzen zu setzen und ihre emotionale Gesundheit zu fördern.


Podcastfolge „Kontaktabbruch – wie gesunde Ablösung gelingt“ vom –28.08.2024– aus dem RTL+-Podcast „So bin ich eben! Stefanie Stahls Psychologie-Podcast für alle „Normalgestörten“„.


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🎙 Verpflichtungsallergie trifft auf Aufmerksamkeitshunger – ein ungleiches Duell.

In dieser Podcastfolge mit Stefanie Stahl versuchen Mutter Marie und Tochter Anna, nach langjährigen Konflikten und Missverständnissen wieder näher zueinanderzufinden.

Es wird deutlich, dass Anna sich seit ihrer Kindheit emotional ungesehen fühlt und heute aufgrund unaufgearbeiteter Schmerzen schon bei Kleinigkeiten sehr impulsiv reagiert, um Aufmerksamkeit zu bekommen.

Marie wiederum fällt es aufgrund eigener Kindheitstraumata schwer, Zugang zu ihren Gefühlen zu finden. Deshalb zieht sie sich bei Konflikten oft zurück, um ihre mühsam erkämpfte Freiheit im Alter zu schützen.

Am konkreten Beispiel eines Streits über einen Sportwettbewerb wird eine destruktive Teufelskreisdynamik aus Annas Kampf um Anerkennung und Maries Rückzug aus Ohnmacht sichtbar.

Zum Abschluss erarbeitet Stefanie mit beiden eine „Metahaltung“, die ihnen helfen soll, gegenseitige Auslöser zukünftig nicht mehr persönlich zu nehmen und Konflikte erst nach einer emotionalen Abkühlung zu klären.

Dies ist die Fortsetzung dieser beiden Gespräche:


Podcastfolge „Das Mutter-Tochter-Gespräch – finden wir wieder zusammen?“ vom –16.11.2025– aus dem RTL+-Podcast „So bin ich eben! Stefanie Stahls Psychologie-Podcast für alle „Normalgestörten“„.


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🎙 Tanzstunden für Fortgeschrittene: Warum Stefanie und Dominique lernen, die Musik zu wechseln.

In dieser Podcastfolge geht es um die Herausforderungen einer Fernbeziehung am Beispiel von Stefanie und Dominik, die in ihrer Beziehung häufig streiten. Stefanie hat das Gefühl, dass Dominique den Streit provoziert, während Dominique sich nach mehr Nähe sehnt und das Gefühl hat, von Stefanie nicht wahrgenommen zu werden. Ihre unterschiedlichen Erwartungen führen zu einem ständigen Konflikt.


Podcastfolge „Fernbeziehung: Örtliche und emotionale Distanz?“ vom 19.04.2025 aus dem NDR-Podcast „Die Paartherapie„; verfügbar bis 19.04.2026.


Ein Experte namens Eric gibt Ratschläge, wie sie mit ihrer Situation umgehen können. Er betont, wie wichtig Nähe ist und dass Paare darüber sprechen sollten, welche Art von Nähe sie brauchen – emotional, körperlich oder örtlich. Stressreaktionen sind normal, sollten aber reflektiert werden, um Konflikte zu vermeiden. Auch das Akzeptieren von „Nein“ ist wichtig, um Unsicherheiten in der Beziehung zu verringern.

Die Beziehung wird zusätzlich durch die bevorstehende Fernbeziehung belastet, was gemischte Gefühle bei beiden auslöst. Stefanie sieht darin auch Vorteile, da sie Zeit für sich selbst gewinnt, während Dominique Angst vor der Distanz hat und sich fragt, ob ihre Verbindung stark genug ist.

Ein wichtiger Punkt ist die Kommunikation auf emotionaler Ebene statt nur auf sachlicher Basis. Erik empfiehlt die Übung „Daily Double“, bei der beide Partner täglich zwei Dinge füreinander tun, um Achtsamkeit und Dankbarkeit zu fördern.

Insgesamt zeigt die Podcastfolge, dass unterschiedliche Bedürfnisse in einer Beziehung normal sind und dass es wichtig ist, diese Unterschiede zu verstehen und zu akzeptieren, um gemeinsam an der Beziehung zu arbeiten.

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🎙 Das „Skript“ des Leids: Betroffene werden nur gehört, wenn ihre Geschichte ins politische Bild passt.

In dieser Vorlesung wird das Thema „Sexuelle Gewalt im Krieg” und deren Verwendung als Waffe behandelt. Die Vorstellung, dass Vergewaltigung in Konflikten gezielt eingesetzt wird, ist historisch gesehen relativ neu und hat sich insbesondere seit den 1990er Jahren verbreitet. Diese Form der Gewalt dient dazu, den Gegner zu erniedrigen und soziale Strukturen zu zerstören. Beispiele hierfür sind Konflikte in Bosnien, dem Sudan und der Ukraine.


Podcastfolge „Vergewaltigungen: Militär und Männlichkeit – Sexuelle Gewalt im Krieg“ aus dem Deutschlandfunk-Nova-Podcast „Hörsaal“ vom 17.04.2025.


Regina Mühlhäuser, Historikerin, erklärt, dass das Verständnis von sexueller Gewalt als Kriegswaffe dazu geführt hat, dass diese Gewalt als politisches Verbrechen anerkannt wird. Dadurch können Betroffene ihre Erfahrungen nicht nur als persönliche Tragödien, sondern auch als Teil eines größeren militärischen Unrechts betrachten.

Jedoch gibt es auch Probleme mit diesem Narrativ. So kann die Komplexität und die unterschiedlichen Ursachen sexueller Gewalt verschleiert werden. Oft wird sexuelle Gewalt nur im Kontext von Kriegen betrachtet, während andere Formen von Gewalt wie häusliche Gewalt oder sexuelle Übergriffe innerhalb der eigenen Gemeinschaft ignoriert werden.

Mühlhäuser betont, wie wichtig es ist, den Betroffenen eine Stimme zu geben und ihnen die Möglichkeit zu bieten, ihre Erfahrungen zu teilen, ohne sie in politische Narrative zu drängen. Der Artikel betont die Notwendigkeit, die Realität sexueller Gewalt im Krieg differenziert zu betrachten und sie nicht nur auf ihre Verwendung als Waffe zu reduzieren.

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🎙 Wenn die Depression mit am Tisch sitzt: Partnerschaft im Fokus.

In dieser Podcastfolge geht es um Depressionen und deren Auswirkungen auf Beziehungen, am Beispiel des Paares Claudia und Marcel.

Claudia leidet unter depressiven Verstimmungen, was ihre Beziehung belastet. Obwohl sich die beiden gut verstehen und viele gemeinsame Interessen haben, kommt es häufig zu Streitigkeiten, in denen sie nicht auf Augenhöhe kommunizieren können. Claudia ist oft unzufrieden mit sich selbst und beschreibt ihre Emotionen als eine „schwarze Wolke“, die über ihr schwebt und ihren Alltag beeinflusst.


Podcastfolge „Die schwarze Wolke: Depressionen in der Beziehung“ vom 12.04.2024 aus dem NDR-Podcast „Die Paartherapie„; verfügbar bis 12.04.2026.


Der Paartherapeut Eric gibt den beiden verschiedene Ratschläge, um besser mit Konflikten umzugehen und ihre Kommunikation zu verbessern. Dazu gehören:

  • Streitkultur lernen: Sie sollen W-Fragen nutzen, um zu verstehen, wie es zu einem Streit gekommen ist und was dabei in ihnen vorgeht.
  • Rückzüge: Es ist in Ordnung, sich in hitzigen Momenten zurückzuziehen, aber sie sollten darauf achten, dass dies nicht zu einem dauerhaften Entzug führt.
  • Erinnerungen teilen: Über schöne gemeinsame Erlebnisse zu sprechen, kann helfen, die Verbindung zu stärken.
  • Hilfe suchen: Zeigt jemand Anzeichen von Depressionen, ist es wichtig, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.
  • Dankbarkeit üben: Achtsamkeit und Dankbarkeit können dabei helfen, den Fokus auf die positiven Aspekte des Lebens zu lenken.

    Eric betont, dass Depressionen nicht nur die Betroffenen, sondern auch deren Partner betreffen und dass beide Unterstützung benötigen. Es ist wichtig, Geduld mit sich selbst und dem Partner zu haben und sich bei Bedarf Hilfe zu suchen.

Insgesamt zeigt die Podcastfolge, wie wichtig es ist, über psychische Probleme zu sprechen und aktiv daran zu arbeiten, um die Beziehung zu stärken.

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🎙 Zwischen „Dings“ und tiefen Ängsten: Warum wir uns über Nichtigkeiten streiten – und wie wir damit aufhören können.

In dieser Podcastfolge geht es um die Beziehung zwischen Mandy und Janine, die oft wegen kleiner Dinge streiten, obwohl sie sich sonst gut verstehen. Mandy ist ein Morgenmuffel, was Janine manchmal verletzt, da sie sich dadurch zurückgesetzt fühlt. Solche kleinen Konflikte entstehen oft aus tiefer liegendem Stress oder Missverständnissen und führen zu großen Streitereien.


Podcastfolge „Von 0 auf 100: Wenn Kleinigkeiten zu großen Konflikten werden“ vom 05.04.2024 aus dem NDR-Podcast „Die Paartherapie„; verfügbar bis 05.04.2026.


Der Paartherapeut Eric Hegmann gibt einige Ratschläge, wie solche Konflikte vermieden werden können. Er empfiehlt Paaren, sich auch mal zu feiern und die schönen Momente in ihrer Beziehung wertzuschätzen. In Stresssituationen sollte man außerdem ehrlich nachfragen, was wirklich hinter einem Konflikt steckt, anstatt sich nur über Kleinigkeiten wie einen offenen Toilettendeckel zu streiten.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass Kompromisse nicht immer die beste Lösung sind. Besser ist ein „Tauschgeschäft“, bei dem sich beide Partner abwechselnd in ihren Bedürfnissen unterstützen. Ein ruhiges Wochenende könnte beispielsweise gegen ein aktives Wochenende getauscht werden.

Schließlich wird betont, dass jeder Mensch unterschiedliche Bedürfnisse nach Nähe und Autonomie hat. Es ist wichtig, offen darüber zu sprechen, was einem in der Beziehung wichtig ist, um Missverständnisse zu vermeiden und eine stabile Verbindung aufzubauen. Die Podcastfolge zeigt, dass sich hinter kleinen Problemen oft größere Ängste und Unsicherheiten verbergen können und dass offene Kommunikation der Schlüssel zu einer gesunden Beziehung ist.

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🎙 Glaubst du noch oder weißt du schon? Die Falle des Confirmation Bias.

In dieser Podcastfolge geht es um das Thema, warum Menschen Schwierigkeiten haben, objektiv zu sein. Mithilfe des Bildes eines „Bretts vor dem Kopf“ wird verdeutlicht, dass wir oft nur das sehen, was wir bereits glauben oder wissen. Dieser Effekt wird als „Bestätigungsfehler“ bezeichnet. Das bedeutet, dass wir dazu neigen, Informationen so zu interpretieren, dass sie unsere bestehenden Überzeugungen bestätigen.


Podcastfolge „Fakten und Meinungen – Darum sind wir Menschen nicht objektiv“ vom 12.02.2026 aus dem Deutschlandfunk-Podcast „Systemfragen“.


Die Psychologin Aileen Oeberst erklärt, dass wir Informationen oft unbewusst auswählen und bewerten, die unseren Meinungen entsprechen. Dieses weit verbreitete Verhalten führt dazu, dass wir die Welt nicht so sehen, wie sie wirklich ist. Der Artikel diskutiert auch, wie persönliche Einstellungen von Wissenschaftler:innen die Ergebnisse ihrer Forschung beeinflussen können, was zu Verzerrungen führt.

Ein Beispiel aus der Wissenschaft zeigt, dass verschiedene Forschungsteams, je nachdem, wie sie zur Migration stehen, unterschiedliche Ergebnisse zu einem Thema haben. Diese Unterschiede können durch die Einstellung der Forschenden beeinflusst werden, was die Objektivität der Forschung infrage stellt.

Die Podcastfolge schließt mit der Empfehlung, sich selbst herauszufordern und bewusst auch gegenteilige Meinungen zu betrachten, um eine objektivere Sichtweise zu entwickeln. Dies könnte dabei helfen, Konflikte zu reduzieren und ein besseres Verständnis für verschiedene Perspektiven zu fördern.

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