🎙 15 Jahre Bildschirmzeit: Womit wollen wir unsere Lebenszeit wirklich füllen?

In dieser Podcastfolge geht es um das Thema Handysucht. Sie gibt Einblicke in die Entwicklung des Verhaltens im Umgang mit Smartphones. Obwohl Handysucht noch nicht offiziell als Sucht klassifiziert ist, wird die Frage diskutiert, ab wann die Nutzung als ungesund gilt.

Es wird erwähnt, dass etwa 50 % der Weltbevölkerung Smartphones besitzen und dass viele Menschen, insbesondere Jugendliche, viel Zeit mit dem Handy verbringen – selbst in sozialen Situationen, in denen sie früher miteinander gesprochen hätten. Die Diskussion dreht sich einerseits um die Nutzung von Handys zur Entspannung und andererseits um die Gefahr, dass dies zu einer Sucht führen kann.

Es werden einige Anzeichen für problematisches Handynutzungsverhalten genannt: die ständige Beschäftigung mit dem Smartphone, das Gefühl von Unruhe, wenn das Smartphone nicht verfügbar ist, und die Tendenz, immer mehr Zeit damit zu verbringen. Zudem wird auf die emotionale Regulierung durch Handynutzung eingegangen, um unangenehme Gefühle zu vermeiden.

Die Podcaster:innen betonen die Notwendigkeit, ein Bewusstsein für das eigene Nutzungsverhalten zu entwickeln und gegebenenfalls eine Balance zu finden. Es werden Vorschläge für einen verantwortungsvollen Umgang mit Handys gegeben, wie beispielsweise die Reduzierung der Screenzeit und die bewusste Wahrnehmung der Umgebung.

Zusammenfassend wird darauf hingewiesen, wie wichtig es ist, die eigene Handynutzung zu reflektieren und sie gegebenenfalls anzupassen, um ein gesundes Gleichgewicht zwischen digitaler und realer Interaktion zu finden.


Podcastfolge „Handysucht – was kann ich tun?“ vom –17.04.2024– aus dem RTL+-Podcast „So bin ich eben! Stefanie Stahls Psychologie-Podcast für alle „Normalgestörten“„.


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🎙 Vom Aussteiger zum Influencer der Antike: Die verrückte Geschichte des heiligen Antonius

In dieser munteren und abwechslungsreichen Radiosendung geht es um Antonius den Großen, der als Vater aller Mönche gilt und im Jahr 251 n. Chr. in Ägypten geboren wurde. Er ist bekannt dafür, dass er als einer der Ersten in die Wüste zog, um als Einsiedler zu leben und sich ganz Gott zu widmen. Nach dem Tod seiner Eltern verkaufte er seinen Besitz und zog in die Wüste, um ein Leben in Abgeschiedenheit und Spiritualität zu führen.

Antonius lebte in einer turbulenten Zeit, in der das Römische Reich von äußeren Bedrohungen und inneren Krisen betroffen war. Während seiner Lebenszeit kam es zu Verfolgungen von Christen, was ihn vermutlich stark beeinflusste. In der Wüste sah er sich vielen Versuchungen ausgesetzt, die ihn von seinem Glauben abbringen wollten, doch er blieb standhaft und wurde bekannt dafür, anderen Menschen in Not zu helfen.

Die Lebensgeschichte des Antonius wurde von einem Bischof namens Athanasius aufgezeichnet. Dieser betonte, dass alles, was er schrieb, der Wahrheit entsprach. Es gibt jedoch auch viele Spekulationen und Legenden über sein Leben, die sich nur schwer verifizieren lassen.

Antonius gilt als Vorbild vieler Mönche, die ihm nachfolgten, und sein Leben hatte einen großen Einfluss auf die Entwicklung des Mönchtums im Christentum. Auch wenn er nicht der erste Einsiedler war, wurde er durch die Schriften über sein Leben sehr bekannt und geschätzt. Klöster, die später gegründet wurden, basieren teilweise auf seinem Vorbild.

Zusammengefasst zeigt dieser Radiobeitrag, wie Antonius‘ Leben und Entscheidungen das Christentum und die Mönchstradition nachhaltig prägten.


Podcastfolge „Der Große Antonius – Der Vater aller Mönche wird 251 geboren“ vom –01.05.2026– aus dem Deutschlandfunk-Nova-Podcast „Hörsaal„.


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🎙 Freundlich, aber bestimmt: So schützt du deine Energie – und hast ein gutes Gewissen.

In dieser Podcast-Folge geht es darum, dass Freundlichkeit keine Schwäche, sondern eine echte Superkraft ist.

Das Konzept der „radikalen Freundlichkeit” bedeutet jedoch nicht, Konflikte zu meiden oder sich stets aufzuopfern, sondern vielmehr, ehrlich, respektvoll und wohlwollend mit sich selbst und anderen umzugehen. Im hektischen Alltag fällt uns das oft schwer, da Stress, Unsicherheit und ständige Ablenkung durch das Smartphone unsere natürliche Empathie blockieren.

Du kannst deine Freundlichkeit jedoch mit kleinen Tricks gezielt trainieren. Atme beispielsweise bei Provokationen erst dreimal tief durch, anstatt impulsiv zurückzupöbeln. Versuche zudem, die Unfreundlichkeit anderer nicht persönlich zu nehmen, denn dein Gegenüber hatte vielleicht einfach einen schlechten Tag. Gehe öfter mit einem bewussten Lächeln durch die Welt und schenke deinen Mitmenschen im Gespräch deine ungeteilte Aufmerksamkeit.

Letztlich ist Freundlichkeit auch eine Form von gesundem Egoismus, von der du selbst am meisten profitierst. Jede freundliche Geste schüttet Glückshormone in deinem Körper aus, reduziert dein Stresslevel und stärkt sogar dein Immunsystem nachweislich.


Podcastfolge „Warum Freundlichkeit deine geheime Superkraft ist (mit Nora Blum)“ vom –19.03.2025– aus dem RTL+-Podcast „So bin ich eben! Stefanie Stahls Psychologie-Podcast für alle „Normalgestörten“„.


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📅❓ »Die Welt steht auf mit euch, und Anfang glänzt an allen Bruchstelln unseres Mißlingens…«

Die Antwort auf die heutige Schreibanregung, wie ich mit Unsicherheiten umgehe, ist spätestens seit 2019, eher seit dem 11. September 2001, eine existenzielle.

Der Kabarettist Georg Schramm machte ab ca. 2008 mit seiner Kunstfigur Lothar Dombrowski auf das Interview aufmerksam, das Warren Buffett am 26. November 2006 der New York Times gab und in dem er sagte: »There’s class warfare, all right, but it’s my class, the rich class, that’s making war, and we’re winning.« [Es gibt zwar einen Klassenkampf, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die diesen Kampf führt – und wir gewinnen.]

In Deutschland begann dieser von oben geführte Klassenkampf mit dem Sturz Helmut Schmidts durch ein konstruktives Misstrauensvotum der Mehrheit des Deutschen Bundestags, durch das Helmut Kohl zum Bundeskanzler gewählt wurde. Seitdem findet eine Umverteilung von unten nach oben statt. Die von Willy Brandt eingeleitete Politik wurde zunichte gemacht, nämlich die Politik des Ausbaus des Sozialstaats, der Bildungsreform, der Stärkung der Arbeitnehmer:innen, der Familien, der Gleichberechtigung von Frauen und der gesellschaftlichen Liberalisierung, erst ganz langsam und verdeckt, dann immer schneller und unverhohlener.

Dass die Klasse der Nicht-Reichen vor diesem mittlerweile offenen Klassenkampf sitzt wie das Kaninchen vor der Schlange und viele dies noch nicht einmal sehen wollen oder können, verunsichert mich zutiefst.

Das Mundtotmachen von „Fridays for Future”, die Pandemie, das regelrechte Befeuern der Klimakatastrophe und die direkt und indirekt angezettelten aktuellen Kriege und Völkermorde, die Vorbereitungen für einen zukünftigen aktiven Krieg in wenigen Jahren mittels unvorstellbarer Schulden, mit denen die Umverteilung von unten nach oben ihren finalen Höhepunkt erreicht, sowie der gleichzeitig begonnene Abbau von Transferleistungen und Steuererleichterungen, beginnend bei den Ärmsten und Schwächsten, sind nur Symptome des von Warren Buffett vor 20 Jahren angekündigten Klassenkampfes.

Mit dieser elementaren Unsicherheit und anderen Unsicherheiten gehe ich aber relativ gelassen um:

Zunächst halte ich das unangenehme Gefühl der Unsicherheit bzw. der Ungewissheit einfach aus, indem ich mich durch Meditation und Atmung beruhige und die Dinge, die ich möglicherweise beeinflussen kann, von den Dingen, auf die ich keinen Einfluss habe, gedanklich trenne.

Anschließend beschaffe ich mir so viele Informationen wie möglich aus den unterschiedlichsten Quellen, gerne auch gegensätzliche, um mir daraus eine eigene Meinung und Strategie zu bilden.

Ich überlege, was ich als Nächstes tun oder unterlassen kann, und denke auch über einen Plan B als Workaround nach, für den Fall, dass Plan A nicht funktioniert.

Ich schätze das Risiko für mich ein und versuche, es zu minimieren. Risiken zu vermeiden ist unmöglich.

Ich überlege, wie ich das bedrohliche Gefühl der Unsicherheit als Chance, Abenteuer oder Lernprozess umdeuten kann.

Ich verdränge die Unsicherheit keinesfalls oder lenke mich ab. Auch tappe ich nicht in die Falle eines Kontrollzwangs. Entscheidungen treffe ich in unsicheren Zeiten ohne schuldhaftes Zögern sofort. Prokrastination kann tödlich sein.

Wenn ich ins Grübeln gerate, versuche ich, die Gedankenschleife zu durchbrechen und mich auf das Hier und Jetzt zu fokussieren.

Glaube und Spiritualität helfen mir dabei überhaupt nicht. Sie lähmen mich nur und verhindern, dass ich das Erforderliche unverzüglich tue, auch wenn es bitter ist.

In einer akut unsicheren Lage verliere ich dagegen meine Kreativität.

Aktuell sehe ich angesichts der Verheerungen in der Welt die Chance für persönliche Veränderungen.

Die Welt steht auf mit euch, und Anfang glänzt an allen Bruchstelln unseres Mißlingens …

Rainer Maria Rilke, titellos, Muzot im Oktober 1925

Tägliche Schreibanregung
Wie gehst du mit Unsicherheit um?

How do you deal with uncertainty?  |  Wie gehst du mit Unsicherheit um?

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📅❓ Freundlich widerstehen

Meine Nachricht an mein früheres Ich: Lieber Bernd, du bist in Ordnung, so wie du bist. Du bist introvertiert!

Es ist in Ordnung,

  • wenn du die Smalltalks beim Friseur nicht leiden kannst
  • dass du gut beobachten kannst
  • gewissenhaft, genau und ordnungsbewusst zu sein
  • zuverlässig zu sein, pünktlich zu sein, Schuldgefühle zu haben, wenn du andere Menschen in unangenehme Situationen gebracht hast
  • viel zu lesen anstatt draußen zu spielen
  • kenntnisreich zu sein
  • über alles lange nachzudenken
  • alles zu hinterfragen
  • mit anderen mitzufühlen, schäme dich nicht deiner eigenen Gefühle, auch Indianer kennen Schmerz und können weinen
  • andere zu verstehen
  • bescheiden zu sein
  • wenig zu reden und vor allem langsam, weil es gut ist, alles zu bedenken
  • deine Kreativität auszuleben
  • vorausschauen zu können, das ist kein Pessimismus, das ist eine Gabe
  • vieles zu planen
  • gut vorbereitet zu sein
  • vom Guten im Menschen auszugehen, doch: sei wachsam
  • nichts im Äußeren zu tun und dich im Inneren zu beschäftigen
  • geduldig und ausdauernd zu sein
  • vorsichtig zu sein und Risiken abzuwägen
  • nicht von Anderen abhängig zu sein und Zeit allein zu verbringen
  • offen für Neues zu bleiben
  • sich lange konzentrieren zu können
  • dich nicht für Statussymbole zu interessieren
  • ruhig zu sein
  • nachdenklich zu sein
  • Tagträumen nachzugehen
  • nur wenige Freund:innen zu haben, die wenigen wirst du lange haben
  • das Leben nicht leicht zu nehmen und ernsthaft zu sein
  • von Gefühlen überwältigt zu werden und sensibel zu sein
  • dich nur mit wenigen Menschen zu umgeben und eine Zeit lang allein zu sein
  • in die Natur zu gehen und dich an der Schöpfung zu erfreuen
  • nicht stundenlang einkaufen zu wollen
  • noch keine Freundin zu haben, wenn alle anderen eine haben
  • nicht zu jedem Thema etwas beitragen zu müssen
  • dich mit einer Sache unterbrechungsfrei beschäftigen zu können
  • nicht im Mittelpunkt stehen zu wollen
  • Kunst zu mögen
  • wenn andere dich aufgrund deiner Introversion auf den ersten Blick „mysteriös“ empfinden, der zweite Blick wird es korrigieren
  • dich zurückzuziehen, wenn du erschöpft bist
  • sehr direkt zu sein; übe, dich zu entschuldigen
  • nicht euphorisch zu sein; es darf in dir toben
  • gehemmt zu sein; sprich darüber
  • dich in großen Gruppen unwohl zu fühlen
  • überstimuliert zu sein und dich dann zurückzuziehen und dir Pausen zu gönnen
  • nicht vor anderen Menschen Reden zu halten
  • leise zu reden
  • Telefonieren zu meiden; schreibe, schreibe, schreibe
  • bei hitzigen Streits, mit den Extravertierten nicht mithalten zu können
  • kein Partylöwe zu sein und die Menschen mit Geschichten zu unterhalten
  • beim Sprechen Denkpausen einzulegen
  • dich auf Parties unwohl zu fühlen
  • Augenkontakt zu vermeiden
  • nicht spontan sein zu können, das lernst du im Laufe deines Lebens
  • nur wenig von dir preiszugeben, auch das lernst du
  • dich unwohl zu fühlen, wenn du neue Umgebungen betrittst oder fremde Menschen kennenlernst
  • dich unterlegen zu fühlen, wenn du auf Menschen mit viel mehr Erfahrung triffst, irgendwann wirst du der Erfahrene sein
  • Dinge nicht parallel sonder seriell zu erledigen
  • nervös zu werden, wenn du beobachtet wirst; sprich es an
  • dich schneller und heftiger zu verlieben, verliere dich nicht dabei
  • weniger zu lächeln als andere, Introvertierte lächeln nach innen
  • nicht aus sich herauszugehen, auch das wird sich mit der Zeit wandeln

Mama und Papa haben keine Worte für eine Introversion. Die Gesellschaft in deiner Kindheit und Jugend betrachtet Introversion als Makel. Sie ist aber eine Stärke. Höre nicht auf Mama und Papa, wenn sie dich verbiegen möchten. Passe dich nicht an. Sei freundlich widerständig.

Tägliche Schreibanregung
Wenn du eine Zeitmaschine hättest und deinem früheren Ich nur eine einzige Nachricht schicken könntest: Was würdest du schreiben?

If you had a time machine and could send just one message to your past self, what would it say?  |  Wenn du eine Zeitmaschine hättest und deinem früheren Ich nur eine einzige Nachricht schicken könntest, wie würde diese lauten?

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📅❓ Zwischen Reiz und Reaktion.

Es gibt viele Zitate, die meine Lebenseinstellung und Sicht auf das Leben am besten beschreiben, aber nicht nur das eine. Für heute entscheide ich mich für dieses:

Der Mensch kann tun, was er will, aber er kann nicht wollen, was er will.

(Arthur Schopenhauer, 1839, Preisschrift über die Freiheit des menschlichen Willens)

Dieses Zitat könnte auch eine Antwort auf die tägliche Schreibanregung Nr. 2838 vom 30.07.2026 sein.

Populär wurde es durch Albert Einstein, der es 1932 in seinem Essay „Mein Glaubensbekenntnis” zitierte. Damit brachte Einstein zum Ausdruck, dass er die menschliche Willensfreiheit skeptisch sah und eher einer deterministischen Sichtweise zuneigte.

Schopenhauer unterschied zwischen zwei Freiheitsarten:

Die Handlungsfreiheit ermöglicht es mir, zu tun, was ich will, solange mich niemand daran hindert.

Die Willensfreiheit, ob ich überhaupt etwas wollen kann, liegt jedoch nicht in meiner freien Entscheidung.

Schopenhauer argumentierte, dass unsere Wünsche, Triebe und Motive nicht frei wählbar sind, sondern unserem angeborenen, unveränderlichen Charakter sowie den äußeren Umständen entspringen, die auf uns einwirken.

Wir können den Impulsen unseres Willens zwar folgen (also handeln), aber wir können nicht frei entscheiden, welche Impulse und Wünsche überhaupt in uns aufsteigen. Der Wille selbst ist durch unsere Natur und unsere Erfahrungen festgelegt und somit nicht frei.

Schopenhauer gab ein Beispiel, das ich hier sinngemäß wiedergebe:

Ich kann mein gesamtes Vermögen den Armen schenken – wenn ich es will. Ob ich diesen Willen habe, hängt jedoch von meinem Charakter und den auf mich wirkenden Motiven ab. Wäre ich von anderem Charakter, würde ich anders wollen – doch gerade diesen Charakter habe ich mir nicht selbst ausgesucht.

Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum. In diesem Raum liegt unsere Macht zur Wahl unserer Reaktion. In unserer Reaktion liegen unsere Entwicklung und unsere Freiheit.

Dieses Zitat wird Viktor Frankl zugeordnet, stammt aber vermutlich nicht wörtlich von ihm, sondern stellt eine Zusammenfassung seines Denkens durch jemand anderen dar.

Wenn wir üben, nicht unmittelbar auf einen Reiz zu reagieren, sondern kurz innezuhalten, eröffnet sich die Möglichkeit, zwischen mehreren Reaktionen auf den Reiz zu wählen und somit eine charakterlich begrenzte Willensfreiheit herzustellen.

Tägliche Schreibanregung
Welches Zitat beschreibt deine Sicht aufs Leben perfekt?

What’s a quote that perfectly describes your outlook on life?  |  Welches Zitat beschreibt deine Lebenseinstellung am besten?

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🎙 Der schmale Grat: Richtig helfen bei Migräneattacken, ohne zu erdrücken.

In dieser Podcastfolge zum Thema chronische Migräne teilen Janina und Dr. Holger Kaube ihre Erfahrungen und Erkenntnisse zu dieser schmerzhaften Erkrankung. Janina berichtet, dass sie seit ihrer Pubertät unter Migräne leidet und in schwierigen Phasen bis zu 20 Tage im Monat betroffen war. Die Schmerzen sind oft so intensiv, dass sie sich isoliert und unfähig fühlt, am Leben teilzunehmen. Sie stellt fest, dass Stress und emotionale Belastungen einen starken Einfluss auf die Häufigkeit und Intensität ihrer Migräneattacken haben.

Dr. Kaube erklärt, dass es verschiedene Arten von Kopfschmerzen gibt, wobei Migräne, Spannungskopfschmerz und Clusterkopfschmerz am häufigsten vorkommen. Er hebt hervor, dass die genauen Ursachen von Migräne noch nicht vollständig verstanden sind, obwohl es viele Forschungsergebnisse zu den Symptomen und Behandlungsmöglichkeiten gibt. Triptane, eine spezielle Gruppe von Medikamenten, gelten als wirksam bei der Behandlung von Migräneattacken.

Janina betont, wie wichtig es ist, neben der medizinischen auch psychologische Unterstützung zu suchen, um die Ursachen ihrer Migräne besser zu verstehen. Sie hat gelernt, ihre Migräne als eine Art Signal zu akzeptieren, das sie dazu zwingt, sich zurückzuziehen und auf sich selbst zu achten. Die Diskussion verdeutlicht, dass Migräne nicht nur eine physische, sondern auch eine psychische Dimension hat und dass ein ganzheitlicher Behandlungsansatz notwendig ist.


Podcastfolge „Chronische Migräne: Was sind mögliche Wege aus dem ständigen Schmerz? mit Dr. Holger Kaube“ vom –31.07.2024– aus dem RTL+-Podcast „So bin ich eben! Stefanie Stahls Psychologie-Podcast für alle „Normalgestörten“„.


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📅❓ Keine Nostalgie: Mein Blick auf alte und neue Technik

Ich gehe meine Biografie durch und suche nach veralteter Technik, die ich vermisse. Ich befrage sogenannte Künstliche Intelligenzen nach veralteter Technik.

Es gibt einige veraltete Technik. Doch keine davon vermisse ich.

Ich bin von der technischen Entwicklung fasziniert und sie geht mir nicht schnell genug.

Der Vorteil veralteter Technik war oft, dass sie mir Geduld abverlangte und mein Leben entschleunigte. Wenn ich will, kann ich auch die heutige Technik so verwenden, dass ich entschleunigt lebe und mich nicht durch ihre Rasanz unter Druck setzen lasse.

Tägliche Schreibanregung
Welche veraltete Technik vermisst du am meisten – und warum?

Which outdated technology do you miss the most, and why?  |  Welche veraltete Technologie vermisst du am meisten, und warum?

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📅❓ Schnurrend durchs Leben: Mein Plädoyer für ein Katzen-Sabbatical

Eine Woche lang eine Katze zu sein, wäre die komplette Entschleunigung vom komplexen menschlichen Alltag.

Ich würde keine Gedanken an Termine, Rechnungen, E-Mails oder den Haushalt verschwenden. Mein Fokus läge vollkommen ungetrübt im Hier und Jetzt: bei einem interessanten Geruch, einem fallenden Blatt oder der Jagd nach einem Staubkorn im Licht.

Ich müsste mich weder um den Abwasch noch um die Nahrungsbeschaffung kümmern. Ein forderndes Miauen oder ein durchdringender Blick würden ausreichen, und mir würde das Essen serviert oder die Tür geöffnet werden.

Wenn ich keine Lust auf Gesellschaft habe, gehe ich einfach, verstecke mich in einem Karton oder drehe mich demonstrativ weg. Niemand nimmt es einer Katze übel, wenn sie eigensinnig oder distanziert ist.

Meine Umgebung würde viel detailreicher werden. Mit meiner hervorragenden Nachtsicht, meinem extrem feinen Gehör und meinen Schnurrhaaren, die selbst die kleinsten Luftströmungen wahrnehmen, würde ich Räume und die Natur völlig neu entdecken.

Die Welt würde zu einem riesigen Klettergerüst. Aus dem Stand auf einen zwei Meter hohen Schrank zu springen, auf schmalsten Kanten zu balancieren und einen Sturz immer auf den Pfoten abzufangen, wäre eine völlig neue Erfahrung für meinen Körper.

Ich hätte den Instinkt, zielsicher den wärmsten und gemütlichsten Ort zu finden, sei es ein wandernder Sonnenstrahl auf dem Teppich, eine warme Tastatur oder ein frisch bezogenes Bett.

Ich würde 12 bis 16 Stunden am Tag mit Schlafen oder Dösen verbringen. Ich könnte mir jederzeit und überall ein ausgiebiges Nickerchen gönnen, ohne auch nur eine Sekunde das Gefühl zu haben, unproduktiv zu sein.

Tägliche Schreibanregung
Wenn du für eine Woche ein Tier sein müsstest – welches wärst du und warum?

If you had to be an animal for a week, which one would you be and why?  |  Wenn du eine Woche lang ein Tier sein müsstest, welches würdest du wählen und warum?

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🎙 Warum Esel unseren tiefsten Respekt verdienen

In dieser Podcastfolge berichtet die Autorin von einer persönlichen Erfahrung mit Eseln und thematisiert gleichzeitig deren schwierige Lebenssituation weltweit.

Die Autorin erinnert sich an eine Begegnung mit einem Esel in Irland, die sie tief berührt hat. Sie beschreibt, wie sie einen Esel an einer Steinmauer traf, der ihr ruhig und gelassen begegnete. Diese Begegnung gab ihr ein Gefühl von Ruhe und Verbundenheit. Später besuchte sie einen Lebenshof für Esel, auf dem viele Tiere aus schlechter Haltung ein besseres Leben gefunden haben.

In der Podcastfolge wird hervorgehoben, dass Esel oft unter schlechten Bedingungen leben, insbesondere in ärmeren Regionen, wo sie als Transportmittel eingesetzt werden. Viele Esel leiden unter Verletzungen und schlechter Pflege, da ihre Besitzer ihnen oft nicht die notwendige medizinische Versorgung zukommen lassen können.

Die Organisation „RespekTiere“ setzt sich für die Verbesserung der Lebensbedingungen der Esel ein, indem sie medizinische Hilfe leistet und die Halter über die richtige Pflege informiert. Die Autorin ermutigt die Hörer:innen, dieses Projekt zu unterstützen, um den Eseln zu helfen.

Am Ende der Folge wird betont, wie wichtig es ist, Esel zu begegnen und Zeit mit ihnen zu verbringen. Dies bringt nicht nur den Tieren, sondern auch den Menschen Freude und Ruhe.

Podcast-Folge in neuem Tab hören: https://novels4u.com/wp-content/uploads/2026/05/LPT-Esel-6_19.mp3


Aus der Podcastfolge „Ich wünsche Dir eine Eselbegegnung“ der Website „NOVELS4U“ vom –08.05.2026-.


Webseite der Podcastfolge in neuem Tab lesen: https://novels4u.com/2026/05/08/ich-wuensche-dir-eine-eselbegegnung/

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