🎙 Neuanfang nach Schicksalsschlägen: Kristina Vogel.

In dieser Podcastfolge geht es darum, wie man Schicksalsschläge im Leben überwinden kann.

Zu diesem Thema wird die ehemalige Radrennsportlerin Kristina Vogel interviewt, die durch zwei schwere Unfälle und eine Querschnittslähmung geprägt wurde. Kristina betont, dass der Umgang mit Schicksalsschlägen auch eine Frage der Kontrolle über die eigene Reaktion darauf ist und dass es wichtig ist, sich auf die Dinge zu konzentrieren, die man selbst beeinflussen kann.

Sie spricht über ihre Kindheit, in der sie früh Verantwortung übernehmen musste. Das half ihr, Disziplin und Durchhaltevermögen im Sport zu entwickeln.

Kristina teilt auch ihre Erfahrungen mit psychologischer Betreuung und betont die Bedeutung von Gesprächen über emotionale Themen zur Unterstützung der eigenen Verarbeitung.

Abschließend gibt sie den Ratschlag, dass man das eigene Leben selbst in die Hand nehmen sollte, und ermutigt dazu, auch nach schweren Rückschlägen neue Wege zu finden.


Podcastfolge „Schicksalsschlag überwinden: Wie gelingt der Neuanfang im Leben? mit Kristina Vogel“ vom –06.11.2024– aus dem RTL+-Podcast „So bin ich eben! Stefanie Stahls Psychologie-Podcast für alle „Normalgestörten“„.


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🎙 Hoffnung in Krisenzeiten: Bedeutung und Wandel.

In diesem Vortrag wird die komplexe Rolle der Hoffnung in schwierigen Zeiten behandelt, wie sie von Jonas Grethlein in einem Vortrag analysiert wird.

Hoffnung wird darin sowohl als essentielle Emotion betrachtet, die uns psychisch und physisch stärkt, als auch als Illusion, die uns von notwendigen Handlungen abhalten kann. Der Vortrag beleuchtet verschiedene Definitionen von Hoffnung als Emotion, Tugend und Haltung und diskutiert ihre historische Entwicklung sowie die Kritik an der Hoffnung, insbesondere im Hinblick auf die Klimakrise und soziale Ungerechtigkeiten.

Grethlein argumentiert, dass Hoffnung trotz der heutigen Herausforderungen wie Krisen und Unsicherheiten eine wichtige Ressource bleibt, die uns motivieren kann, aktiv zu werden.

Abschließend wird betont, dass Hoffnung nicht verloren gehen sollte, sondern sich in kleineren, greifbaren Zielen manifestieren kann, um uns im Hier und Jetzt zu stärken.


Podcastfolge „Zuversicht in schwierigen Zeiten – Wie wir heute noch hoffen können“ vom –25.12.2025– aus dem Deutschlandfunk-Nova-Podcast „Hörsaal„.


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🎙 Stockholm-Syndrom: Die Beziehung zwischen Geisel und Entführer.

In ihrem Vortrag behandelt Juliane Hornung die Entstehung und die gesellschaftlichen Implikationen des Stockholm-Syndroms, das in den 1970er Jahren erstmals als psychiatrisches Krankheitsbild beschrieben wurde.

Sie beschreibt, wie Geiseln emotional eine Beziehung zu ihren Entführern aufbauen können. Während dies in der Vergangenheit nicht als abnormal galt, wurde es in den 1970er Jahren, insbesondere im Kontext von Geschlechterrollen und Terrorismus, als problematisch angesehen.

Hornung argumentiert, dass die Diagnose des Stockholm-Syndroms mehr über die gesellschaftlichen Normen und Erwartungen der jeweiligen Zeit aussagt als über den Geisteszustand der Geiseln selbst. Der Vortrag beleuchtet auch, wie Medien und Geschlechterdiskurse die Wahrnehmung von Entführungsopfern beeinflussen und dass diese Dynamiken sowohl im 19. als auch im 20. Jahrhundert bestehen blieben.

Abschließend hebt Hornung die Bedeutung der emotionalen Abhängigkeit zwischen Geisel und Entführer hervor, die in der historischen Analyse von Entführungen eine zentrale Rolle spielt.


Podcastfolge „Entführer und Geisel – Wie das Stockholm Syndrom erfunden wurde“ vom –01.05.2026– aus dem Deutschlandfunk-Nova-Podcast „Hörsaal„.


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🎙 Sexdarstellung in Serien: Realität oder Problem?

In dieser Podcastfolge geht es um die Darstellung von Sex in Serien und deren Auswirkungen auf das Publikum.

Ariane Alter diskutiert mit Vanessa Schneider, wie sich die Anzahl und die Art von Sexszenen in modernen Streaming-Serien im Vergleich zu traditionellen Fernsehsendungen verändert haben. Es wird darauf hingewiesen, dass Streaming-Dienste weniger reguliert sind, was zu einer Zunahme freizügiger Inhalte führt.

Zudem wird die Rolle der sogenannten Intimacy Coordinators thematisiert. Diese sorgen dafür, dass sexuelle Szenen sicher und respektvoll gedreht werden. Ihre Bedeutung hat nach der MeToo-Bewegung stark zugenommen.

Abschließend wird die Frage aufgeworfen, ob Sexszenen in Serien notwendig sind oder oft nur der Aufmerksamkeit wegen gezeigt werden.


Aus der Podcastfolge „Sex in Serien“ vom –06.07.2019– des Podcasts „Im Namen der Hose – der Sexpodcast von BR-PULS„.


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🎙 Spaß haben und schwitzen! Ein Porträt über Mut, Fehler und echte Lebensfreude.

In dieser Podcast-Folge erzählt der Bremerhavener Willi Reinhardt von seinem vielseitigen Lebensweg: Er war Eishockeyprofi, Gastronom und ist heute ein leidenschaftlicher Schausteller in dritter Generation.

Er berichtet offen über seinen Ausstieg aus der gehobenen Gastronomie und die Rückkehr zum Süßwarenhandel, die er als notwendiges „Gesundschrumpfen“ bezeichnet, um dem enormen Arbeitsdruck zu entkommen. Eine schwere, aber erfolgreich verlaufene Bauchspeicheldrüsen-Operation im Jahr 2019 markierte für ihn eine Zäsur und schärfte seinen Blick für die Bedeutung von Gesundheit und Familie.

Heute genießt er den direkten Kundenkontakt auf Jahrmärkten und engagiert sich privat für soziale Projekte wie den Brunnenbau für Straßenkinder in Madagaskar. Trotz einiger Rückschläge blickt er mit Demut und seinem Lebensmotto „Spaß haben und schwitzen“ positiv in die Zukunft.


Aus der Podcastfolge „Wächter der Königsmandel liebt das Abenteuer“ vom –31.03.2025– des RB-Podcasts „Eine Stunde reden – Gespräche mit Unbekannten“ (Verfügbar bis -19.04.2027-).


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Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.bremenzwei.de/audios/eine-stunde-reden-willy-reinhard-100.html

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🎙 Der Bildhauer des eigenen Gehirns: Warum die Jagd nach dem Dopamin-Kick gefährlich sein kann.

In ihrem Vortrag erläutert die Neurologin Stefanie Hirschbichler die zentrale Rolle von Dopamin als vielseitigem Botenstoff.

Dieser steuert weit über seine Bekanntheit als „Glückshormon“ hinaus Motorik, Motivation und Kognition. Anhand von klinischen Fällen, wie der Parkinson-Erkrankung, verdeutlicht sie, dass sowohl ein Mangel als auch eine medikamentöse Überstimulierung zu drastischen Persönlichkeitsveränderungen und Impulskontrollstörungen führen können.

Die Komplexität wird durch die verschiedenen Signalwege im Gehirn erklärt. Dabei ist die Suche nach dem „Sweet Spot“, der perfekten Balance der Dopaminkonzentration, entscheidend für die Gesundheit.

Hirschbichler warnt zudem kritisch vor den Risiken des „Brain Hackings“ durch Leistungsbooster, da diese oft kurzfristige Erfolge mit langfristigen Suchtproblemen oder psychischen Belastungen erkaufen. Abschließend betont Hirschbichler die Bedeutung natürlicher Verhaltensstrategien wie Schlaf und Ernährung.

Sie bestärkt die Zuhörer:innen darin, dass jeder Mensch durch sein Handeln zum „Bildhauer“ seines eigenen Gehirns werden kann.


Podcastfolge „Dopamin – Der Superstar unter den Neurotransmittern“ vom 07.08.2025 aus dem Deutschlandfunk-Nova-Podcast „Hörsaal„.


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Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/dopamin-superstar-unter-neurotransmittern

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🎙 Teurer Stickstoff, weniger Fläche: Ist unsere Ernährungssicherheit noch gewährleistet?

Aufgrund eines extrem trockenen Winters und stark gestiegener Preise für Stickstoffdünger startet die Landwirtschaft 2026 unter schwierigen Bedingungen in die neue Saison. Prof. Heinz Flesser empfiehlt als Anpassung an den Klimawandel die Wahl trockenheitsresistenterer Sorten oder den Umstieg auf alternative Kulturen wie Soja und Hirse.

Aufgrund hoher Kosten und der Nitratbelastung des Grundwassers gewinnen organische Dünger sowie ein präziseres Flächenmanagement zur Vermeidung von Auswaschungen an Bedeutung. Zudem mahnt der Experte den Schutz fruchtbarer Böden an, da durch Flächenfraß täglich etwa 50 Hektar Agrarland für Siedlungs- und Verkehrszwecke verloren gehen.

Trotz dieser multiplen Herausforderungen sieht Flesser die allgemeine Ernährungssicherheit in Deutschland aktuell als gesichert an.


Aus dem Interview „Unser täglich Brot – Die Ernten der Zukunft.“ der Deutschlandfunk-Sendung „Information und Musik“ vom –03.04.2026-.


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🎙 Acht Jahre, 16 Briefe und ein lebenslanges Suchen. Katharina Schmidts Weg zu sich selbst.

Die Geschichte von Katharina Schmidt handelt von ihrer Suche nach ihrer leiblichen Mutter, nachdem sie als Kind adoptiert wurde. Schon früh wusste sie, dass sie adoptiert war, und als Jugendliche begann sie, nach ihrer Herkunft zu forschen. Acht Jahre lang schrieb sie Briefe an ihre Mutter, ohne eine Antwort zu erhalten.


Aus der Podcastfolge „Auf der Suche nach meiner Mutter – Katharina Schmidt“ vom 05.05.2024 des SWR-Podcasts „Das wahre Leben„.


Nach vielen Jahren meldete sich ihre Mutter schließlich über Facebook bei ihr und schlug ein Treffen vor. Katharina war sehr aufgeregt, da sie sich immer gewünscht hatte, ihre leibliche Familie kennenzulernen. Bei diesem ersten Treffen war sie nervös, aber auch gespannt. Sie stellte viele Fragen, erhielt jedoch nicht alle Antworten, die sie sich erhofft hatte.

Im Laufe der Jahre entwickelte sich eine Beziehung zwischen Katharina und ihrer leiblichen Mutter, die ihre vielen Briefe gelesen hat, emotional aber nicht damit umgehen konnte. Über einen DNA-Test konnte sie ebenfalls ihren leiblichen Vater in den USA ermitteln.

Katharina beschreibt, wie ihre Adoption ihr Gefühl von Zugehörigkeit und Identität geprägt hat. Sie hat gelernt, dass ihre leibliche Mutter und sie viele Gemeinsamkeiten haben und dass die Entscheidung zur Adoption nicht leicht war. Heute ist es Katharina wichtig, ihre Familie und ihre Wurzeln zu verstehen und zu schätzen.

Podcastfolge in neuem Tab hören: https://pdodswr-a.akamaihd.net/swrfernsehen/nachtcafe/podcast/auf-der-suche-nach-meiner-mutter-katharina-schmidt.m.mp3

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🎙 In meinen Gedanken habe ich meine Ehefrau getötet

In dieser Podcastfolge geht es um Fabian Hollenstein, der in seiner Jugend und später in seiner Ehe mit belastenden Zwangsgedanken zu kämpfen hatte. Er hatte Angst, homosexuell zu sein, und entwickelte aggressive Gedanken, in denen er seiner Frau schaden wollte. Diese Gedanken wurden besonders stark, als er Vater wurde und sich auch um sein Kind sorgte. Er fühlte sich von seinen Gedanken überwältigt, dachte sogar an Suizid und wollte damit seine Familie schützen.


Aus der Podcastfolge „In meinen Gedanken habe ich meine Ehefrau getötet – Fabian Hollenstein“ vom 25.08.2024 des SWR-Podcasts „Das wahre Leben„.


Nach vielen Jahren des Leidens erkannte er schließlich, dass es sich um eine psychische Erkrankung, eine Zwangsstörung, handelte, die behandelbar ist. Mithilfe von Therapie und Medikamenten lernte er, seine Gedanken zu akzeptieren, ohne ihnen Bedeutung beizumessen. Heute führt er ein erfülltes Leben als Familienvater. Er hat gelernt, mit seinen Gedanken umzugehen, sodass sie ihn nicht mehr belasten. Er möchte anderen Mut machen und zeigen, dass es auch bei schweren psychischen Problemen Hoffnung auf Besserung gibt

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Einer von zweihundertsechzigtausend

Bernd ist ein klassischer deutscher Vorname. Er ist tief in der germanischen Geschichte verwurzelt und trägt eine kraftvolle Symbolik in sich. Bernhard ist ein althochdeutscher Name. Bernd ist seine Kurzform. Das althochdeutsche Wort für Bär ist „berno” oder „bero”. „Hart, stark, mutig oder entschlossen” steht für „hard”. Bernd ist also die Kurzform für „der Bärenstarke”.

Im 12. Jahrhundert lebte Bernhard von Clairvaux, ein einflussreicher Zisterziensermönch. Ihm verdankt sich die mittelalterliche Verbreitung des Vornamens.

In Deutschland leben aktuell schätzungsweise zwischen 250.000 und 270.000 Männer mit diesem Namen. Weltweit sind es in allen Namensvarianten schätzungsweise 440.000 bis 460.000 Männer. In Österreich ist die Chance, einen „Bernhard” zu treffen, statistisch gesehen fast viermal so hoch wie in Deutschland.

Zwischen 2010 und 2021 wurde der Name in Deutschland nur noch etwa 100 Mal als erster Vorname vergeben.

Der Name ist fast ausschließlich im deutschsprachigen Raum vertreten.

Im englischsprachigen Raum sind entsprechend Bernard, Barney oder Bernie verbreitet, im französischsprachigen Raum Bernard, im italienisch-/spanischsprachigen Raum Bernardo und in den Niederlanden Barend. Im skandinavischen Raum ist es Bernt.

Vor dem Mauerfall war der Name Bernd sowohl in Ost- als auch in Westdeutschland gleichwertig vertreten.

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