🎙 »Einer hinter mir hat noch so beschwichtigend gesagt, das war sicher nur Feuerwerk.«

In dieser Podcastfolge geht es um einen Terroranschlag, der sich am 2. November 2020 in Wien ereignete. Ein Attentäter erschoss in einem beliebten Ausgehviertel vier Menschen und verletzte 23 weitere. Andreas, der sich in der Nähe aufhielt, berichtet von seinen Erlebnissen an diesem Abend.

Zunächst beschreibt er, wie er mit Freunden im Bermuda-Dreieck, einem belebten Viertel, Zeit verbrachte, kurz bevor ein Lockdown aufgrund der Corona-Pandemie begann. Die Atmosphäre war entspannt, bis er plötzlich Schüsse hörte. Zunächst dachte er, es könne sich um Feuerwerk handeln, doch dann wurde ihm klar, dass es ernst war, als er einen Angreifer mit einer Waffe sah.

Im darauffolgenden Angstzustand versuchten die Menschen, sich in Sicherheit zu bringen. Andreas und andere suchten Schutz in einer Bar. Dort halfen sie gemeinsam, die Verletzten zu versorgen, bis die Rettungskräfte eintrafen. Andreas selbst wurde viermal angeschossen, hatte aber großes Glück, da seine Verletzungen nicht lebensbedrohlich waren.

Andreas reflektiert über die Solidarität der Menschen in dieser Krisensituation. Trotz der Angst und des Schocks halfen die Anwesenden einander. Das zeigte ihm, dass die Menschen in schwierigen Zeiten zusammenhalten können. Nach dem Anschlag kämpfte er mit emotionalen Nachwirkungen. Er beschloss jedoch, sich nicht von der Angst leiten zu lassen, sondern aktiv zu werden und anderen Opfern zu helfen.

Er engagierte sich für die Unterstützung von Terroropfern in Österreich und setzte sich dafür ein, dass ein Entschädigungsfonds eingerichtet wurde. Andreas betont, dass es wichtig ist, das Gute im Menschen zu sehen und sich nicht von negativen Erfahrungen bestimmen zu lassen. Die Podcastfolge endet mit seiner Erkenntnis, dass trotz schrecklicher Ereignisse auch schöne und positive Erlebnisse möglich sind.


Aus der Podcastfolge „Mitten im Terror von Wien“ vom –02.11.2025– des SWR-Podcasts „Das wahre Leben„.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://pdodswr-a.akamaihd.net/swr/video/nachtcafe/podcast/mitten-im-terror-von-wien.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.swr.de/video/sendungen-a-z/nachtcafe/mitten-im-terror-von-wien-100.html

„CC BY-NC-SA“-Lizenz öffnet sich in einem neuen Tab: https://rueckzuginsprivate.de/cc-lizenzierung-cc-by-nc-sa/

rueckzuginsprivate.de weist darauf hin, dass die Inhalte der geteilten und zusammengefassten Artikel die Ansicht der verlinkten Websites wiedergeben. Diese Ansicht muss nicht mit der Meinung von rueckzuginsprivate.de übereinstimmen.

🎙 »Aber möchten wir das dann für uns auch haben?« »Auf gar keinen Fall.« | Ein erhellender Einblick in die heutige Pflege

In dieser Podcastfolge führen zwei Altenpflegerinnen einen Dialog, in dem sie ihre Erfahrungen und Perspektiven in Bezug auf die Pflege sowie ihre beruflichen Werdegänge austauschen. Hier sind die wichtigsten Punkte zusammengefasst:

Schwester Stephanie erzählt von ihrem Weg in die Altenpflege, den sie ursprünglich nicht geplant hatte. Sie beschreibt, wie sie durch Zufall in die Pflege gelangte und ihre Entscheidung heute als die beste ihres Lebens betrachtet.

Die Schwestern diskutieren die Herausforderungen in der Pflege, einschließlich der hohen Arbeitsbelastung und der bürokratischen Anforderungen. Sie reflektieren, wie sich die Pflegepraxis über die Jahre verändert hat, insbesondere durch Digitalisierung und neue Dokumentationsanforderungen.

Schwester Stephanie hat ein Hobby entwickelt: Sie schreibt Geschichten mit positiven Botschaften. Diese Geschichten sind als Hörgeschichten auf Spotify verfügbar und sollen den Menschen zeigen, dass sie wertvoll sind.

Es wird über die Unterschiede zwischen früherer und heutiger Pflege diskutiert. Die beiden Pflegekräfte beklagen, dass die heutige Pflege oft zu sehr auf Dokumentation und zu wenig auf die individuelle Betreuung der Bewohner fokussiert ist.

Sie kritisieren die Bürokratisierung in der Pflege, die oft dazu führt, dass die menschliche Komponente und die individuelle Betreuung der Bewohner vernachlässigt werden. Sie äußern Bedenken über die Personalbemessungsgrenzen und deren Einfluss auf die Qualität der Pflege.

Beide Pflegekräfte wünschen sich eine Rückbesinnung auf die menschliche Seite der Pflege, bei der die Bedürfnisse und Geschichten der Bewohner im Mittelpunkt stehen. Sie betonen die Bedeutung von Biografiearbeit und persönlichen Kontakt zu den Bewohnern.

Zudem wird auf die hohen Kosten für Pflegeeinrichtungen eingegangen und die Frage aufgeworfen, wie sich Menschen diese Leistungen in Zukunft leisten können.

Insgesamt thematisiert diese Podcast-Folge die Herausforderungen und Veränderungen in der Altenpflege, die Notwendigkeit von Menschlichkeit in der Pflege sowie die Bedeutung positiver Erfahrungen und Geschichten im Arbeitsalltag der Pflegekräfte.

Was macht die Pflege wirklich gut?


Aus der Podcastfolge „Folge 6 Schwester Stephanie und Schwester Stephanie“ vom –01.09.2026– Podcasts „Zwischen Bettkante und Herzschlag„.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://plus.rtl.de/zwischen-bettkante-und-herzschlag-p_256506/audio/folge-6-schwester-stephanie-und-schwester-stephanie-c_2108228 |
https://open.spotify.com/episode/3dxR1kNdKmCyO3ajMUO4ml?si=KY6-TaoqTtOdc1MA48HWgA

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://wichtelwechseljahre.blog/2026/09/02/wenn-pflege-eine-stimme-bekommt/ |
https://plus.rtl.de/zwischen-bettkante-und-herzschlag-p_256506/audio/folge-6-schwester-stephanie-und-schwester-stephanie-c_2108228

„CC BY-NC-SA“-Lizenz öffnet sich in einem neuen Tab: https://rueckzuginsprivate.de/cc-lizenzierung-cc-by-nc-sa/

rueckzuginsprivate.de weist darauf hin, dass die Inhalte der geteilten und zusammengefassten Artikel die Ansicht der verlinkten Websites wiedergeben. Diese Ansicht muss nicht mit der Meinung von rueckzuginsprivate.de übereinstimmen.

📰 Tote Intelligenz gibt es nicht: Der gefährliche Fetisch der KI

In ihrem Artikel behandelt Carola Hesse-Marx die Frage, ob Maschinen wirklich intelligent sein können. Die Autorin argumentiert, dass der Begriff „Künstliche Intelligenz” irreführend ist, da er Technik fälschlicherweise als intelligent darstellt. Dies sieht sie als problematisch an, da es die Vorstellung von Intelligenz, die immer mit Leben verbunden ist, verwässert. Ihrer Meinung nach gibt es keine leblosen oder toten Intelligenzen.

Hesse-Marx warnt davor, dass Menschen durch den Einfluss von Technik ihre eigene Identität verlieren könnten. Sie beschreibt, dass es zu einer Vermischung zwischen Mensch und Maschine kommen kann, was psychische Angst vor dem Verlust der eigenen Persönlichkeit auslösen kann. Dies könnte dazu führen, dass Menschen zu bloßen „Befehlsempfängern“ ihrer eigenen Werkzeuge werden.

Die Autorin kritisiert auch die Machtansprüche bestimmter Menschen, die Technik als Mittel zur Kontrolle und Herrschaft über das Leben nutzen. Sie stellt fest, dass der Unterschied zwischen lebendigen und leblosen Systemen oft nicht erkannt wird und dass viele Menschen den kreativen Prozess des Lebens nicht mehr wertschätzen.

Insgesamt warnt der Artikel vor den Gefahren einer übermäßigen Technisierung und der möglichen Entfremdung des Menschen von seiner eigenen Identität.

Carola Hesse-Marx | Psychologie Heute | 13.08.2026 | Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 9/2026: „Technik wird als intelligent bezeichnet“ | https://www.psychologie-heute.de/gesellschaft/artikel-detailansicht/45148-die-gefaehrliche-fantasie-von-der-intelligenten-maschine.html

rueckzuginsprivate.de weist darauf hin, dass die Inhalte der geteilten und zusammengefassten Artikel die Ansicht der verlinkten Websites wiedergeben. Diese Ansicht muss nicht mit der Meinung von rueckzuginsprivate.de übereinstimmen.

„CC BY-NC-SA“-Lizenz öffnet sich in einem neuen Tab: https://rueckzuginsprivate.de/cc-lizenzierung-cc-by-nc-sa/

📅❓ Ein Plädoyer für die Wahrheit?

Ich überprüfe nicht die Begründungen, die in Situationen der Rechtfertigung oder Kritik verwendet werden.

Wenn ich im Nachhinein erfahre, dass eine Begründung auf einer Lüge oder einem unwahren Argument beruhte, spreche ich das Gegenüber darauf an und versuche zu vermitteln, dass ich die Wahrheit vertrage und sie mich nicht kränkt.

Eine Ausrede kann denjenigen, der sie ausspricht, oder denjenigen, an den sie gerichtet ist, oder gar beide schützen.

Ausreden sind menschlich. Für mich gibt es keine guten oder schlechten.

In Comedys gefallen mir spontane, situationsbedingt passende und entwaffnende Ausreden.

Besser als Ausreden sind Aussprachen.

Tägliche Schreibanregung
Was ist die beste Ausrede, die du in letzter Zeit gehört hast?

What is the best excuse you have heard lately?  |  Was ist die beste Ausrede, die du in letzter Zeit gehört hast?

„CC BY-NC-SA“-Lizenz öffnet sich in einem neuen Tab: https://rueckzuginsprivate.de/cc-lizenzierung-cc-by-nc-sa/