🎙 Hokuspokus oder Hilfsmittel? Palina Rojinski im Gespräch mit Steffi Stahl & Lukas Klaschinski

In dieser Podcast-Episode diskutieren die Psychologen Lukas Klaschinski und Stefanie Stahl mit Palina Rojinski über mögliche Schnittmengen von evidenzbasierter Psychologie und Astrologie.

Palina stellt ihr neues Buch vor und erklärt ihren Ansatz: Die tiefere Auseinandersetzung mit Sonnenzeichen, Aszendent und Mondzeichen kann als wertvolles Werkzeug zur Selbstreflexion dienen.

Lukas verweist auf die fehlende psychologische Evidenz sowie den Barnum-Effekt, erkennt jedoch an, dass astrologische Impulse beim Entdecken eigener Ressourcen und Stärken helfen können.

Stefanie äußert sich zunächst skeptisch, teilt dann aber verblüffende Beobachtungen zu Sternzeichen in ihrem Umfeld und erwähnt das astrologische Interesse des berühmten Psychologen Carl Gustav Jung.

Letztendlich betrachten alle drei die Astrologie – fernab von simplen Zeitungshoroskopen – als ein hilfreiches, ergänzendes Angebot, um sich aus einer neuen Perspektive mit der eigenen Persönlichkeit auseinanderzusetzen.


Podcastfolge „Astrologie vs. Psychologie (mit Palina Rojinski)“ vom –10.05.2023– aus dem RTL+-Podcast „So bin ich eben! Stefanie Stahls Psychologie-Podcast für alle „Normalgestörten“„.


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🎙 „Business as usual“ oder echte Bedrohung? Wie müssen wir auf den Rechtsruck im Silicon Valley reagieren?

In seinem Vortrag „Digital-Oligarchie – Der Rechtsruck der Big-Tech-Bosse“ thematisiert Christopher Coenen die wachsende Macht und den Einfluss großer Tech-Oligarchen wie Elon Musk und Peter Thiel auf Gesellschaft und Demokratie. Coenen, Politikwissenschaftler am Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse, kritisiert diese Akteure als „ultra-egozentrische, größenwahnsinnige Männer“, die sich auf eine Art „offene Verschwörung“ zur globalen Machtübernahme begeben.

Im Folgenden sind die Hauptpunkte des Vortrags zusammengefasst:

Kritik an Tech-Oligarchen: Coenen sieht die Führungspersönlichkeiten der großen US-Tech-Unternehmen als Bedrohung für die liberale Demokratie, da sie seiner Meinung nach gefährliche und faschistische ideologische Konzepte propagieren.

Transhumanismus: Der Vortrag diskutiert auch die Ideologie des Transhumanismus, die ursprünglich aus progressiven Bewegungen stammt, jedoch von rechten Oligarchen vereinnahmt wird. Coenen weist darauf hin, dass diese Ideologien von Menschen propagiert werden, die mit der US-Regierung sympathisieren und demokratische Werte untergraben.

Angriff auf die Wahrheit: Coenen beschreibt die gegenwärtige politische Situation in den USA als einen „Angriff auf die Wahrheit”, der durch Lügen und Desinformation geprägt ist – insbesondere unter der Trump-Administration.

Ideologische Einflussnahme: Coenen warnt, dass die Tech-Oligarchen zunehmend ideologische Konzepte entwickeln, die sich auf dunkle Aspekte der europäischen Geistesgeschichte stützen und die Demokratie gefährden.

Gesellschaftliche Reaktionen: Der Vortrag thematisiert auch die gesellschaftliche Reaktion auf diese Entwicklungen, insbesondere das wachsende Misstrauen und die Spaltung innerhalb der Bevölkerung. Coenen betont dabei die Notwendigkeit einer kritischen Reflexion über die Geschichte und die gegenwärtigen politischen Herausforderungen.

Zukunft der Demokratie: Coenen stellt die Frage, ob die Gesellschaft bereit ist, die Demokratie und Freiheit gegen die Angriffe der Oligarchen zu verteidigen oder ob sie diese Entwicklungen als „Business as usual“ hinnehmen wird.

Insgesamt plädiert Coenen für eine kritische Auseinandersetzung mit den gegenwärtigen politischen und ideologischen Strömungen, um die demokratischen Werte und die Zukunft der Gesellschaft zu schützen.


Podcastfolge „Digital-Oligarchie – Der Rechtsruck der Big-Tech-Bosse“ vom –27.02.2026– aus dem Deutschlandfunk-Nova-Podcast „Hörsaal„.


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Das Schweigen.

Der sogenannte „Dinah-Bericht” dokumentiert die systematische sexuelle Gewalt, die die Hamas am 7. Oktober 2023 gegen Frauen in Israel verübt hat, und zeigt das erschreckende Ausmaß dieser Verbrechen. Die Ergebnisse basieren auf Zeugenaussagen, forensischem Material und Berichten von Ersthelfern. Sie belegen, dass sexuelle Gewalt als Teil einer umfassenden Kampagne zur Entmenschlichung eingesetzt wurde. Der Bericht kritisiert das Schweigen internationaler Organisationen und Feministinnen zu diesen Gräueltaten, welches als tiefgreifendes moralisches Versagen angesehen wird.

Der Artikel „7. Oktober 2023: Gegen das Schweigen” von Annika Ross befasst sich mit dem Dinah-Bericht. Dieser dokumentiert die systematische sexuelle Gewalt gegen Frauen, die die Hamas am 7. Oktober 2023 in Israel verübt hat.

Der 84-seitige Bericht mit dem Titel „Auf der Suche nach Gerechtigkeit: Der 7. Oktober und darüber hinaus” beschreibt, wie die Hamas sexuelle Gewalt als Teil einer umfassenden Kampagne zur Demütigung und Entmenschlichung des israelischen Volkes einsetzte.

Er basiert auf Aussagen von 15 Geiseln, Überlebenden, Augenzeugen sowie medizinischem Personal und dokumentiert grausame Taten, darunter Vergewaltigungen, Verstümmelungen und Morde an Frauen, die an verschiedenen Orten, einschließlich des Nova-Musikfestivals und militärischer Stützpunkte, stattfanden.

Der Bericht kritisiert, dass Organisationen wie „UN Women“ und internationale Menschenrechtsgruppen die Taten der Hamas nicht ausreichend verurteilt haben. Es wird darauf hingewiesen, dass sexualisierte Gewalt gegen israelische Frauen weniger deutlich verurteilt wurde als vergleichbare Verbrechen in anderen Kontexten.

Die Herausgeberin des Berichts, Ruth Halperin-Kadari, bezeichnet das Schweigen von Feministinnen weltweit als tiefgreifendes moralisches Versagen.

Der Artikel endet mit einem Appell, die letzten Geiseln freizulassen und die Aufmerksamkeit auf die sexuellen Gewaltverbrechen zu lenken, die im Rahmen des Hamas-Übergriffs begangen wurden.

Insgesamt zeigt der Artikel die erschreckenden Ausmaße der Gewalt gegen Frauen während des Überfalls und fordert eine stärkere öffentliche und politische Auseinandersetzung mit diesen Verbrechen.

https://www.emma.de/artikel/7-oktober-2023-gegen-das-schweigen-342007

Entscheidende Bindung.

Kein Einfluss ist so nachdrücklich wie der der Mutter.

Sarah Josepha Hale, The Ladis‘ magazine and literary Gazette, 1829

Sarah Josepha Hale (geborene Buell; * 24. Oktober 1788 in Newport, New Hampshire; † 30. April 1879 in Philadelphia, Pennsylvania) war eine amerikanische Schriftstellerin, Aktivistin und Chefredakteurin. Sie ist die Autorin des Kinderliedes „Mary Had a Little Lamb”.

Hale setzte sich für die Einführung des amerikanischen Feiertags Thanksgiving sowie für die Fertigstellung des Bunker Hill Monuments ein. Sie war zudem Chefredakteurin des „Godey’s Lady’s Book”, eines der einflussreichsten Frauenmagazine des 19. Jahrhunderts.

„The Ladies’ Magazine and Literary Gazette“ war eine der ersten amerikanischen Frauenzeitschriften. Sie wurde 1828 in Boston, Massachusetts, gegründet. Sie war auch unter den Namen „Ladies’ Magazine” und später „American Ladies’ Magazine” bekannt.

Die Zeitschrift war das erste amerikanische Frauenmagazin, das länger als fünf Jahre existierte. Von 1828 bis 1836 wurde sie von Sarah Josepha Hale herausgegeben.

Hale nutzte das Magazin als Plattform, um die Bildung von Frauen zu fördern und Artikel zu Literatur, Poesie, Musik und anderen Themen zu veröffentlichen. Im Jahr 1837 kaufte Louis Antoine Godey die Zeitschrift und führte sie mit seinem eigenen Magazin „Lady’s Book” zusammen, wodurch das sehr erfolgreiche „Godey’s Lady’s Book” entstand. Hale zog nach Philadelphia, um auch die kombinierte Zeitschrift zu leiten.

Die Bindung zwischen Mutter und Kind ist entscheidend für die Entwicklung eines gesunden Selbstbewusstseins und einer positiven Lebenseinstellung. Wird diese Bindung gestört, kann dies zu tiefgreifenden emotionalen und psychologischen Problemen führen, die sich in späteren Beziehungen – einschließlich romantischer Partnerschaften – manifestieren können.

Die frühe Mutter-Kind-Beziehung prägt unsere Wahrnehmung von Sicherheit, Liebe und Vertrauen. Eine gestörte Bindung kann zu Ängsten, Misstrauen und einem Mangel an Selbstwertgefühl führen. Diese unerfüllten Bedürfnisse und Sehnsüchte können in späteren Beziehungen zu unrealistischen Erwartungen und Enttäuschungen führen. Unbewusst erwarten wir dann von unserem Partner oder unserer Partnerin, dass er oder sie die Lücken füllt, die unsere Mutter nicht gefüllt hat.

Die Art und Weise, wie wir unsere Mutter erleben, beeinflusst unsere Erwartungen und unser Verhalten in Beziehungen. Eine frühe Trennung oder eine gestörte Bindung kann beispielsweise zu Angst vor Nähe, Klammern oder Distanz führen. Diese Muster können in romantischen Beziehungen zu Konflikten und Unzufriedenheit führen, da der Partner oder die Partnerin diese unerfüllten Bedürfnisse und Erwartungen nicht erfüllen kann.

Es ist wichtig, sich dieser dynamischen Prozesse bewusst zu sein und an der Heilung sowie der Entwicklung einer gesunden Selbstwahrnehmung zu arbeiten, um befriedigende und erfüllte Beziehungen aufzubauen. Durch das Verständnis und die Auseinandersetzung mit den Ursachen unserer emotionalen und psychologischen Muster können wir lernen, gesündere Beziehungen zu gestalten und unsere Bedürfnisse auf realistischere und erfüllendere Weise zu kommunizieren.

zusammengefasst aus: Dieser Schmerz ist nicht meiner – Wie wir uns mit dem seelischen Erbe unserer Familie aussöhnen, Mark Wolynn, Die Schlüsselsprache der Trennung, https://www.penguin.de/buecher/mark-wolynn-dieser-schmerz-ist-nicht-meiner/paperback/9783466346554