🎙 Abrüsten im Kopf: Warum Menschlichkeit wichtiger ist als militärische Stärke.

Im Bremen-2-Podcast spricht Mario Neumann mit Florian Elberskirchen über dessen bewegten Lebensweg, der von einer frühen ADHS-Diagnose und drei verschiedenen Berufsausbildungen geprägt ist.

Eindringlich berichtet Florian von schweren persönlichen Krisen, darunter eine temporäre Lähmung durch das Guillain-Barré-Syndrom sowie ein massiver, disziplinierter Gewichtsverlust von über 120 Kilogramm. Heute arbeitet er als Ergotherapeut in der Behindertenhilfe und sieht sein ADHS nicht mehr als Belastung, sondern als wertvolle Gabe und „Superkraft“.

Im Gespräch geht es auch um seinen Einsatz für Inklusion und soziale Gerechtigkeit sowie seine tiefe Dankbarkeit gegenüber seiner unterstützenden Familie.

Florian resümiert, dass ihn seine Rückschläge gelehrt haben, stets wieder aufzustehen und Menschen niemals ohne den entsprechenden Kontext zu bewerten.


Aus der Podcastfolge „Mit Größe 8XL passte ihm keine Hose mehr“ vom –25.06.2025– des RB-Podcasts „Eine Stunde reden – Gespräche mit Unbekannten“ (Verfügbar bis -12.07.2027-).


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://rbprogressivedl-a.akamaihd.net/clips/154/154867/154867_00599864_audio_stereo.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.bremenzwei.de/audios/eine-stunde-reden-florian-elberskirchen-100.html

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🎙 Ist unser Wohlstand noch zu retten oder müssen wir unsere Prioritäten völlig neu setzen?

Der Soziologe Heinz Bude konstatiert das Ende des Zeitalters des stetigen Wachstums und Wohlstands in Deutschland.

Dies ist auf geopolitische Krisen und notwendige Prioritätensetzungen bei den Staatsausgaben zurückzuführen. Er erläutert, dass der Erhalt der allgemeinen Wohlfahrt – etwa des hochentwickelten Gesundheitssystems – künftig nur noch durch spürbare Einbußen beim individuellen Lebensstandard möglich sein wird.

Laut Bude führt diese Entwicklung zu einer tiefgreifenden Vertrauenskrise in die Regierungsfähigkeit und befeuert den Zulauf zu populistischen Strömungen quer durch alle sozialen Schichten. Bude warnt dabei vor einer wachsenden Gruppe von Bürgerinnen und Bürgern, die aus reinem Eigennutz prinzipienlose Politik unterstützen würden, solange diese ihren persönlichen Wohlstand sichert.

Abschließend plädiert er für politische Wahrhaftigkeit und die Einsicht, dass die Gesellschaft die Zukunft des Landes als gestaltende Kraft in Europa wieder aktiv selbst in die Hand nehmen muss.


Aus dem Interview „Verlust als Grundproblem der Gegenwart – Heinz Bude, Soziologe“ der Deutschlandfunk-Sendung „Information und Musik“ vom –19.04.2026-.


Interview in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2026/04/19/verlust_als_grundproblem_der_gegenwart_heinz_bude_soziologe_dlf_20260419_0714_5f6359f3.mp3

Webseite des Interviews in neuem Tab lesen: https://www.deutschlandfunk.de/verlust-als-grundproblem-der-gegenwart-heinz-bude-soziologe-100.html

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