📅❓ Betriebstemperatur

Ich fühle mich auf der körperlichen Ebene richtig lebendig, wenn ich mich ausgepowert habe. In meiner Jugend waren es lange Fahrradtouren oder Läufe bergauf und bergab. Beim Fußballspielen. Später blieb nur das Laufen. Nach einer sehr langen Ruhephase gab es diesen einen Moment am 12. Oktober eines Jahres, in dem ich wieder mit dem Laufen begann. Ausgepowert kam ich zu Hause an, war überglücklich und fühlte mich richtig lebendig.

Auf der geistigen Ebene fühle ich mich lebendig, wenn ich gefordert werde. Wenn ich ein oder mehrere Probleme durchdenken muss, wenn ich etwas Komplexeres organisieren muss oder schwierige Gespräche führe. Wenn ich dabei meine „Betriebstemperatur” erreiche, fühle ich mich wirklich lebendig. So geschah es in der vergangenen Woche, als ich zwei Personen dabei half, gegen die unsäglichen Hürden der Bürokratie im Jobcenter zu kämpfen und Eingliederungshilfe bei der Kreisverwaltung oder BAföG beim Amt für Ausbildungsförderung zu beantragen.

Auf der seelischen Ebene fühle ich mich richtig lebendig, wenn ich eine Seelenverwandte treffe, mich verliebe oder mich mit jemandem unterhalten kann, sodass die Worte nur so fliegen. Insgesamt fühle ich mich lebendig, wenn sich ein Kontakt oder eine Beziehung leicht anfühlt.


Welcher Moment in deinem Leben hat dich so richtig lebendig fühlen lassen?

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What’s a moment in your life that made you feel truly alive?  |  Was war ein Moment in deinem Leben, in dem du dich wirklich lebendig gefühlt hast?

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📅❓ „Man sollte die Dinge so einfach wie möglich machen, aber nicht einfacher.“

Aha – Lifehacks sind also clevere Tricks, Kniffe oder unkonventionelle Methoden, die alltägliche Aufgaben erleichtern, Probleme effizient lösen oder Zeit und Geld sparen. Der Begriff setzt sich aus den englischen Wörtern „Life” (Leben) und „Hack” (technischer Kniff) zusammen und bezeichnet häufig die zweckentfremdete Nutzung gewöhnlicher Gegenstände.

Grundsätzlich schaue ich nicht bewusst nach Lifehacks. Ich weiß jedoch, dass es z. B. auf YouTube oder Instagram unzählige Videos mit solchen Kniffen gibt. Auf Instagram war ich fasziniert davon, was im handwerklichen Bereich alles möglich ist.

Ein genutzter Lifehack ist es, die Rollläden bei Minustemperaturen herunterzulassen, um im Winter ein wenig Gas zu sparen. Danach erhöht sich die Raumtemperatur tatsächlich um ein bis zwei Grad.

Ich koche Tiefkühlgemüse nicht mehr mit Wasser im Kochtopf, sondern mit ca. einem Esslöffel Wasser in der abgedeckten Bratpfanne. So kann ich nacheinander und gleichzeitig z. B. Gnocchi zuerst anbraten und anschließend Gemüse garen und zum Schluss die Soße erwärmen.

Ein weiterer praktischer Lifehack war der Tipp, Spargel im Backofen zu „garen”, da ich keinen geeigneten Kochtopf hatte und Fettspritzer aus der Bratpfanne vermeiden wollte.

Ihr lest also, dass ich nur wenige Lifehacks im Alltag wirklich anwende.

Das Zitat in der Überschrift wird oft Albert Einstein zugerechnet.

Was er tatsächlich und sinngemäß sagte:

„Es lässt sich kaum leugnen, dass das oberste Ziel jeder Theorie darin besteht, die nicht weiter zerlegbaren Grundelemente so einfach und so wenige wie möglich zu gestalten, ohne dabei auf die angemessene Darstellung auch nur eines einzigen Erfahrungsdatums verzichten zu müssen.”

Nachtrag:
Ich esse gerne Nussmuse auf einem Brötchen oder Toastbrot. Beim ersten Öffnen der Gläser hat sich das Öl oben abgesetzt und das Mus muss vermischt werden. Das ist mit einem Teelöffel sehr kräftezehrend. Gemini hat mir den Handmixer-Trick empfohlen. Dabei wird nur ein Knethaken in den Mixer gesteckt. Das Glas wird mit einer Hand gut festgehalten und der Haken vorsichtig bis ganz nach unten auf den Glasboden geführt. Dann wird der Mixer auf niedrigster Stufe eingeschaltet und der Haken langsam auf- und ab bewegt. In wenigen Sekunden ist die Masse cremig. Wenn das Nussmus anschließend im Kühlschrank aufbewahrt wird, trennen sich Mus und Öl nicht mehr.

Tägliche Schreibanregung
Welche Lifehacks nutzt du wirklich im Alltag?

What are some life hacks that you practice?  |  Welche Life-Hacks wendest du an?

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📅❓ Fügung

„Sich über etwas Sorgen machen“ bedeutet, dass man wegen einer bestimmten Sache Angst, Unruhe oder Bedenken hat.

Wenn ich mir Sorgen machen würde, würde ich mich gedanklich intensiv mit einer Situation beschäftigen und befürchten, dass etwas Schlechtes oder Unerwünschtes passieren könnte.

Nein, ich bin kein Sorgentyp. Zeigen sich jedoch Ängste, Unruhe oder Bedenken wegen einer bestimmten Sache, überprüfe ich, ob diese Sorgen berechtigt sind. Wenn sie berechtigt sind, suche ich nach Lösungen oder frage mich, was im schlimmsten Fall geschehen kann und wie hoch die Wahrscheinlichkeit dafür ist. Wenn es keine Lösung gibt, gibt es fast immer einen Workaround.

Ansonsten kann ich darauf vertrauen, dass sich alles fügt und einen Sinn ergibt, und ich erwarte getrost, was da kommen mag.

Deshalb kann ich die heutige Schreibanregung nicht beantworten.

Tägliche Schreibanregung
Worüber hast du dir früher Sorgen gemacht, aber heute nicht mehr?

What’s something you used to worry about but don’t anymore?  |  Was hat dir früher Sorgen bereitet, macht dir heute aber keine Sorgen mehr?

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