Julia Panknin berichtet von ihrem Weg von einer erfolgreichen Medienkarriere hin zu einem schweren Burnout, ausgelöst durch die enorme Doppelbelastung von Beruf und ungeplanter Mutterschaft.
Geprägt durch die Existenzängste ihrer Kindheit versuchte sie lange Zeit trotz fehlender Unterstützung durch ihren Partner und trotz körperlicher Warnsignale, im Job und zu Hause perfekt zu funktionieren.
Ein Zusammenbruch im Büro und eine anschließende Depression führten sie schließlich in eine Klinik. Dort lernte sie, ihre Grenzen zu wahren und die emotionale Bindung zu ihrer Tochter zu heilen.
Aufgrund dieser Erfahrung gründete sie die Plattform „mamibrennt“, um berufstätige Mütter zu vernetzen und auf notwendige gesellschaftliche Veränderungen in Bezug auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie aufmerksam zu machen.
Heute führt sie ein ausbalanciertes Leben, in dem ihre Gesundheit und ihre Tochter die Hauptrollen spielen, ohne dass dabei ihre berufliche Erfüllung verloren geht.
Aus der Podcastfolge „Ausgebrannt zwischen Kind und Karriere – Julia Panknin“ vom –09.03.2025– des SWR-Podcasts „Das wahre Leben„.
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In dem Radiobeitrag des Deutschlandfunks wird untersucht, wie die Stärkung der Frauenrechte und deren politischer Einfluss den gesellschaftlichen Wandel weltweit nachhaltig prägen.
Anhand von Beispielen aus Uganda, Indien und Kamerun wird aufgezeigt, dass Frauen in Machtpositionen verstärkt in soziale Bereiche wie Gesundheit, Bildung und Infrastruktur investieren. Ökonomische Studien belegen, dass der Zugang zu Bildung und eigenem Kapital nicht nur die individuelle Unabhängigkeit fördert, sondern auch das Wirtschaftswachstum ganzer Regionen langfristig steigert.
Forscherinnen betonen jedoch, dass echte Gleichberechtigung ein komplexes Zusammenspiel aus gesetzlichen Rahmenbedingungen und einem tiefgreifenden kulturellen Umdenken erfordert.
Der Beitrag zeigt letztlich, dass der gesellschaftliche Fortschritt massiv davon profitiert, wenn weibliche Talente genutzt werden und wenn Veränderungen bereits bei der Erziehung der nächsten Generation ansetzen.
Podcastfolge „Gleichberechtigung: Wie Frauen gesellschaftlichen Wandel beeinflussen können“ vom –13.11.2025– aus dem Deutschlandfunk-Podcast „Systemfragen“.
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In dem Vortrag wird die „Aufmerksamkeitsökonomie“ untersucht und erörtert, wie Social-Media-Plattformen gezielt psychologische Mechanismen einsetzen, um die Verweildauer der Nutzer zu maximieren.
Erläutert wird, dass Funktionen wie Algorithmen und Belohnungssysteme darauf ausgelegt sind, Dopamin-Schleifen zu aktivieren und so eine Abhängigkeit zu fördern. Ein zentraler Kritikpunkt ist das Paradoxon, dass „Mental Health“ zwar ein Trendthema auf diesen Plattformen ist, deren Struktur jedoch oft zu einer Verstärkung von Problemen wie Angstzuständen und Depressionen führt.
Zudem wird beleuchtet, wie die psychische Gesundheit der Nutzer durch die Kommerzialisierung von Selbstfürsorge und psychischen Belastungen zum reinen Geschäftsobjekt wird.
Abschließend plädiert der Beitrag für mehr digitale Mündigkeit und strukturelle Veränderungen, um die Psyche vor den ausbeuterischen Mechanismen der Plattformen zu schützen.
Podcastfolge „Digitale Diagnosen: Mental Health und Social Media – Das Geschäft mit unserer Psyche“ vom –26.06.2025– aus dem Deutschlandfunk-Nova-Podcast „Hörsaal„.
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Was hat sich durch die Corona-Pandemie in meinem Umfeld verändert, woran ich mich hätte anpassen müssen oder können? [Anmerkung: Es würde mich nicht wundern, wenn sich diese Pandemie historisch als Plandemie herausstellen würde.]
Vor der P(l)andemie war die globale demokratische Bewegung „Fridays for Future” die größte Bedrohung für demokratische, autokratische und diktatorische Regierende und ihre Hintermänner und -frauen auf der Erde. Allein am 20.09.2019 fanden in über 150 Ländern Proteste gegen die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen statt. In dieser Woche nahmen weltweit bis zu 7,6 Millionen Menschen an den Protesten teil. Ich war einer davon – heute nicht mehr. Heute werden diese Zahlen global nicht mehr erfasst, da die Beteiligung so gering geworden ist. Nach der P(l)andemie habe ich in Koblenz noch einmal an einem sogenannten „Schulstreik” (nach (!) dem Unterricht) teilgenommen. Die Beteiligung war lächerlich gering. Vor allem haben die Schülerinnen und Schüler gefehlt, die die Lehren aus der Einschüchterung durch der P(l)andemie gezogen haben. Ich habe mich angepasst und mich ins Private zurückgezogen, denn die Mächte, die heute wirken, sind übermächtig. Es geht um unser (Über-)Leben.
Ansonsten ist heute für mich fast alles wie vor der P(l)andemie.
Außer: Ich besuche keine Massenveranstaltungen mehr. Ich fasse keine Türgriffe mehr mit bloßer Hand an, sondern mit dem Ellbogen, nicht aus Angst vor einer Ansteckung mit Corona, sondern weil ich weiß, dass Türklinken Hotspots für Keime sind – vor allem Bakterien. Ich habe auch beobachtet, dass sich viele Menschen nach dem Toilettengang nicht oder unzureichend die Hände waschen. Mir geht es nicht um Risikovermeidung, sondern um Risikominimierung. Ich habe keine Angst vor einer Infizierung und eine gute Immunabwehr.
Ich glaube keinen Bildern, Videos und Nachrichten mehr, denn in der P(l)andemie habe ich gelernt, wie die Herrschenden die Beherrschten mit Bildern und einseitigen oder gelogenen Texten manipulieren.
Kurz: Ich habe meinen Glauben an die Vernunftbegabung und das Wohlwollen der Menschen verloren. Beginnend nicht mit der P(l)andemie, sondern mit 9/11 hat für die Beherrschten der langsame Rückschritt in die Barbarei begonnen, der immer schneller Fahrt aufnimmt. Die Masse wird durch Unterhaltung, den täglichen „Kampf” ums Brot und die existenzielle Angst vor Kriegen und Terror von dieser Erkenntnis abgelenkt.
Täglicher Schreibanreiz
Wie hast du dich an die Veränderungen angepasst, die die Covid-19-Pandemie mit sich gebracht hat?
How have you adapted to the changes brought on by the Covid-19 pandemic? | Wie hast du dich an die Veränderungen durch die Covid-19-Pandemie angepasst?
In dieser Podcastfolge geht es um Lea und Bernd, ein Paar, das seit 20 Jahren zusammen ist und eine schwierige Phase durchlebt hat, nachdem Bernd eine Affäre hatte. Lea hat ihm verziehen, doch als sie glaubte, sie könnten einen Neuanfang wagen, kam heraus, dass die Affäre länger gedauert hatte als ursprünglich angegeben. Dies führte zu einem erneuten Vertrauensbruch und großer Schmerzen für Lea.
Podcastfolge „Nach der Affäre kam die Lüge“ vom 05.04.2024 aus dem NDR-Podcast „Die Paartherapie„.
Um ihre Beziehung zu reparieren, haben Bernd und Lea eine Paartherapie in Anspruch genommen. Der Paartherapeut Erik gibt Tipps zur Verbesserung der Kommunikation zwischen den Partnern. Er empfiehlt, regelmäßig über positive Erlebnisse und Herausforderungen im Alltag zu sprechen, um die emotionale Verbindung zu stärken.
Beide Partner reflektieren über ihre Beziehung und die Gründe für die Affäre. Sie erkennen, dass sie sich im Laufe der Jahre auseinandergelebt haben. Während Lea sich um die Kinder und den Haushalt kümmerte, suchte Bernd emotionalen Halt außerhalb der Beziehung. Die Therapie hilft ihnen, ihre Probleme offen zu besprechen und neue Wege zu finden, um ihre Beziehung zu stärken.
Die Podcastfolge zeigt, dass es möglich ist, an einer Beziehung zu arbeiten, wenn ein Vertrauensbruch geschehen ist und beide Partner bereit sind, sich zu öffnen und Veränderungen vorzunehmen. Es wird betont, dass eine gute Kommunikation und das Verständnis für die Bedürfnisse des anderen entscheidend sind, um eine Beziehung zu retten und zu verbessern.
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Heizen mit Holz: Klimakiller und Gesundheitsgefahr mit Romantikbonus
In seinem Artikel kritisiert Tino Eberl die Verwendung von Holzheizungen als umweltfreundliche Alternative und beleuchtet deren negative Auswirkungen auf das Klima und die Gesundheit. Trotz der von der Holzlobby propagierten Klimaneutralität verursacht die Verbrennung von Holz erhebliche CO₂-Emissionen. Dadurch wird der Klimawandel verschärft, da Wälder geschwächt werden und weniger CO₂ speichern können. Zudem führt die Holzverbrennung zu gesundheitlichen Risiken, da dabei Schadstoffe freigesetzt werden, die mit Atemwegserkrankungen und vorzeitigen Todesfällen in Verbindung gebracht werden. Abschließend wird darauf hingewiesen, dass die Abhängigkeit von Holz als Brennstoff langfristig zu Ressourcenknappheit und steigenden Preisen führen kann. 27.11.2025 https://www.oekologisch-unterwegs.de/energiewende/1201-heizen-mit-holz-klimakiller-und-gesundheitsgefahr-mit-romantikbonus.html
„Es ist unrealistisch, am Autosystem festzuhalten“
Tom Dubois hat mit dem „Système alternatif de mobilité“ (SAM) ein alternatives Mobilitätssystem entwickelt, das auf drei Säulen basiert: einem umfassenden öffentlichen Verkehr, einem sicheren Rad- und Fußwegenetz sowie einer Bündelung von Informationen und Ticketing. Um die Abhängigkeit vom Auto zu reduzieren, sollen 19 Prozent des Straßennetzes für Fußgänger und Radfahrer reserviert werden. Darüber hinaus sind Maßnahmen wie Fahrverbote und Geschwindigkeitsbegrenzungen notwendig. Dubois betont, dass das derzeitige Autosystem ökologisch, gesundheitlich und sozial untragbar ist und ein Umstieg auf das neue System nicht nur kostengünstiger, sondern auch integrativer und umweltfreundlicher wäre. Aktuell werden in mehreren Regionen Frankreichs Testversuche durchgeführt, um die Umsetzung des neuen Mobilitätssystems zu erproben. 26.11.2025 https://taz.de/Stadtforscher-Es-ist-unrealistisch-am-Autosystem-festzuhalten/!6128404/ und https://saaletal.wordpress.com/2025/11/30/es-ist-unrealistisch-am-autosystem-festzuhalten/
Liebesbriefe an die Erde
Der Artikel beschreibt den Vorschlag von Thich Nhat Hanh, einen Friedensvertrag mit der Erde abzuschließen, um den Planeten zu schützen und das individuelle Verhalten zu ändern. Er betont, dass jeder Einzelne aktiv werden sollte, anstatt auf die Regierung zu warten, da persönliche Veränderungen eine große Wirkung entfalten können. Der Vertrag umfasst alltägliche Verhaltensweisen in Bereichen wie Ernährung und Mobilität, um ein bewussteres und liebevolleres Leben zu fördern. Der Artikel ermutigt dazu, sich auf wenige Punkte zu konzentrieren und diese schrittweise zu verändern, um die notwendige Transformation einzuleiten. | 26.11.2025 | https://earthholderde.wordpress.com/2025/11/26/liebesbriefe-an-die-erde/
Aus Liebe zum Leben – Friedensvertrag mit Mutter Erde https://earthholderde.wordpress.com/liebesbrief/ Der Artikel „Aus Liebe zum Leben – Friedensvertrag mit Mutter Erde” thematisiert die tiefe Verbindung zwischen Mensch und Natur und plädiert für ein bewusstes Leben im Einklang mit der Erde. Inspiriert von Thich Nhat Hanh wird betont, dass individuelle Verhaltensänderungen, insbesondere in den Bereichen Ernährung, Mobilität und Konsum, entscheidend sind, um die ökologische Krise zu bewältigen. Der Text ermutigt dazu, alltägliche Gewohnheiten zu hinterfragen und sich aktiv für einen nachhaltigeren Lebensstil einzusetzen, um sowohl das eigene Wohl als auch das der Erde zu fördern. Abschließend wird hervorgehoben, dass ein kollektives Bewusstsein und Engagement notwendig sind, um die erforderlichen Veränderungen in der Gesellschaft herbeizuführen.
„Wir steuern auf drei Grad Erwärmung zu“
Der Artikel thematisiert die unzureichenden Ergebnisse des UN-Klimagipfels COP30 in Belém. Dort ist es der Staatengemeinschaft erneut nicht gelungen, Fortschritte bei der Begrenzung der Erderwärmung zu erzielen. Mojib Latif kritisiert, dass zentrale Themen wie der Ausstieg aus fossilen Energien in der Abschlusserklärung nicht behandelt wurden und die internationale Klimadiplomatie am Boden liegt. Er warnt davor, dass die Welt auf eine Erwärmung von mindestens drei Grad zusteuert, was zu extremen Wetterereignissen und einem beschleunigten Anstieg des Meeresspiegels führen wird. Latif fordert eine neue Strategie, die auf einer „Allianz der Willigen” basiert, um die für den Klimaschutz notwendigen systemischen Veränderungen zu erreichen. | 24.11.2025 | https://www.klimareporter.de/klimakonferenzen/wir-steuern-auf-drei-grad-erwaermung-zu
Der Soziologe Dennis Eversberg erläutert, dass die Akzeptanz von Klimaschutzmaßnahmen stark von sozialen Ungleichheiten und dem Widerstand gegen Veränderungen geprägt ist. Dabei formiert sich eine breite Bevölkerungsschicht gegen die notwendigen Transformationen.
Vor der UN-Klimakonferenz COP30 in Brasilien wird die unzureichende Erreichung der Pariser Klimaziele thematisiert, während der Soziologe Dennis Eversberg auf die sozialen Dimensionen der Klimapolitik hinweist. Er identifiziert drei Reaktionstypen in der Bevölkerung: ein ökosoziales Spektrum, das für Veränderungen eintritt, ein defensiv-reaktives Spektrum, das Veränderungen ablehnt, sowie ein konservativ-wachstumsorientiertes Spektrum, das an einem wachstumsorientierten Lebensmodell festhält. Eversberg warnt vor einem neuen Verteidigungskonsens gegen Klimapolitik. Dieser speist sich aus den Ängsten vor dem Verlust des gewohnten Lebensstils und erschwert die gesellschaftliche Diskussion über notwendige Veränderungen.
»Interview mit Soziologe Dennis Eversberg – Nicht über klimapolitische Fragen wollen wir nun sprechen, sondern über die Akzeptanz von Klimaschutzpolitik und ihren Maßnahmen. Einfacher gesagt, Lastenfahrräder und Gasheizung sind genauso politisch wie Kohlekraftwerke und Windräder. Mit dem Frankfurter Soziologen Dennis Eversberg habe ich darüber gesprochen, ihn gefragt, warum ist die Mobilitätswende, die Klimakrise nicht nur ein ökologisches Transformationsthema, sondern wesentlich auch ein soziales?«, 09.11.2025, https://www.deutschlandfunk.de/vor-der-cop30-der-klimapolitische-abwehr-konsens-soziologe-dennis-eversberg-100.html
hören:
Vor der COP30: Der klimapolitische Abwehr-Konsens – Soziologe Dennis Eversberg
Vor der COP30: Gesellschaftlicher Widerstand gegen Klimapolitik
Die Akzeptanz für Klimaschutzmaßnahmen ist in der Gesellschaft sehr unterschiedlich. Widerstände, die Angst vor Änderungen des Lebensmodells und die gesellschaftliche Verdrängung erschweren den Wandel.
Key Points
Klimapolitischer Widerstand ist stark sozial abhängig.
Veränderungskonzepte treffen auf Verteidigung des bisherigen Lebensmodells.
Gesellschaft zerfällt in Gruppen mit unterschiedlichen Klimahaltungen.
Veränderungsresistenz wächst mit sozialer Schichtung.
Public-Infra ist essenziell für Akzeptanz nachhaltiger Politik.
Gesellschaftliche Einstellungen zur Klimakrise
Dennis Eversberg betont, dass die Klimapolitik tief in den sozialen Normen und Ungleichheiten verwurzelt ist. Lebensmodelle rund um Haus, Heizung und Mobilität sind eng mit dem persönlichen Wohlstand verbunden. Anpassungswiderstand entsteht vor allem bei jenen, die von Veränderungen profitieren würden oder deren bisheriges Leben bedroht ist. Die Krise wird zudem als Teil einer „Polykrise“ verstanden, die ökologische, soziale und wirtschaftliche Herausforderungen verbindet.
Reaktionsmuster der Bevölkerung
Eversberg identifiziert drei Hauptreaktionstypen:
Das ökosoziale Spektrum, das transformationsoffen ist.
Das defensiv-reaktive Spektrum, das Veränderungen ablehnt.
Die wohlstandsbezogene Mitte, die bisher auf Wachstum und Wohlstand setzte, aber an Überzeugungskraft verliert. Die letzte Gruppe sieht Klimaschutz zunehmend als Belastung.
Herausforderungen und Kommunikationsstrategie
Der Widerstand ist emotional und sozial bedingt. Insbesondere die Ablehnung öko-emanzipatorischer Projekte nimmt zu. Um die Akzeptanz zu erhöhen, betont Eversberg die Bedeutung lokaler Infrastruktur, Nutzenkommunikation und positiver Geschichten, die die Vorteile nachhaltiger Politik sichtbar machen. Er weist auf die zunehmende gesellschaftliche Spaltung hin und betont, dass der Widerstand gegen Veränderungen häufig mit sozialer Ungleichheit verknüpft ist.
Gesellschaftlicher Wandel und Zukunftsausblick
Die Daten zeigen eine Zersplitterung der Gesellschaft in Gruppen, die den Klimawandel leugnen oder ablehnen. Es entsteht ein „Verteidigungskonsens“ in der Gesellschaft gegen Transformationsmaßnahmen, was eine Herausforderung für die Klimapolitik darstellt. Eversberg betont, dass eine breite Akzeptanz nur durch gesellschaftliche Dialoge und verständliche sowie faire Maßnahmen erreicht werden kann.
Schlussfolgerung
Der gesellschaftliche Widerstand gegen den Klimaschutz ist tief verankert, doch durch gezielte Kommunikation und den Aufbau entsprechender Infrastrukturen kann ein Konsens für nachhaltigen Wandel entwickelt werden. Es bleibt wichtig, politische Auseinandersetzungen zu führen und dabei auf soziale Gerechtigkeit zu achten.
Die Vereinnahmung der Eliten und die Selbstzerstörung Europas – Teil 4/4 | In ihrem Artikel analysiert Nel Bonilla die transatlantische Hegemonie und die Bildung von Eliten in Deutschland, die häufig die Interessen der USA über die der eigenen Bevölkerung stellen. Sie beschreibt, wie politische Karrieren durch US-finanzierte Programme und transatlantische Netzwerke geprägt werden, was zu einem geschlossenen Denkrahmen führt, in dem abweichende Meinungen marginalisiert werden. Abschließend formuliert sie einen Aufruf zu strukturellen Veränderungen, um die Kontrolle durch transatlantische Eliten zu hinterfragen und die Souveränität Europas zurückzugewinnen. https://www.nachdenkseiten.de/?p=138786 hören:
»Von dem Schweigen zur Sabotage der Nord-Stream-Pipelines bis zur wirtschaftlich und politisch ruinösen NATO-Aufrüstung: Viele Menschen in Deutschland fragen sich, warum unsere „Eliten“ in Medien und Politik so häufig die geopolitischen und wirtschaftlichen Interessen der USA über die der eigenen Bevölkerung zu stellen scheinen. Unsere neue Gastautorin Nel Bonilla analysiert in einer Reihe von vier Artikeln die verborgene Architektur der transatlantischen Hegemonie und die Netzwerke hinter dem transatlantischen Wahnsinn. Ein Artikel von Nel Bonilla.«
Der Artikel untersucht die geopolitischen und wirtschaftlichen Interessen Deutschlands im Kontext der transatlantischen Hegemonie und der Dominanz der USA über die deutschen Eliten.
Die Autorin Nel Bonilla beschreibt die „biographische Fließbandproduktion”, die zur Bildung eines einheitlichen Konsenses unter den politischen Eliten führt.
An den Beispielen Jakob Schrot und Lars Klingbeil werden unterschiedliche Wege zur Etablierung transatlantischer Netzwerke und Ideologien illustriert.
Während Schrot als Unternehmer und Netzwerker dargestellt wird, wählt Klingbeil den traditionellen Weg über Parteigremien.
Der Artikel betont die systemische Reproduktion von Loyalität und Anpassung innerhalb dieser Netzwerke, die den Zugang zu entscheidenden Positionen kontrollieren.
Der „Schröder-Effekt” wird als Beispiel für die Risiken von Abweichungen vom transatlantischen Konsens angeführt. Dies kann zum beruflichen Untergang führen.
Es wird ein geschlossenes Denksystem beschrieben, das alternative politische Ansätze und Ideen einschränkt und den Atlantizismus als Norm etabliert.
Als Vorschläge zur Veränderung werden die Einführung multipolarer Karrierestationen und mehr Transparenz über ausländische Einflussnahme genannt.
Der Artikel schließt mit der Feststellung, dass die transatlantische Hegemonie nicht aus moralischen Gründen zerbricht, sondern durch äußeren Druck oder innere Brüche.
Als entscheidend erachtet wird die Notwendigkeit, das biographische Fließband zu demontieren, um die Fähigkeit zur eigenständigen Entscheidungsfindung zurückzugewinnen.