🎙 Der schmale Grat: Richtig helfen bei Migräneattacken, ohne zu erdrücken.

In dieser Podcastfolge zum Thema chronische Migräne teilen Janina und Dr. Holger Kaube ihre Erfahrungen und Erkenntnisse zu dieser schmerzhaften Erkrankung. Janina berichtet, dass sie seit ihrer Pubertät unter Migräne leidet und in schwierigen Phasen bis zu 20 Tage im Monat betroffen war. Die Schmerzen sind oft so intensiv, dass sie sich isoliert und unfähig fühlt, am Leben teilzunehmen. Sie stellt fest, dass Stress und emotionale Belastungen einen starken Einfluss auf die Häufigkeit und Intensität ihrer Migräneattacken haben.

Dr. Kaube erklärt, dass es verschiedene Arten von Kopfschmerzen gibt, wobei Migräne, Spannungskopfschmerz und Clusterkopfschmerz am häufigsten vorkommen. Er hebt hervor, dass die genauen Ursachen von Migräne noch nicht vollständig verstanden sind, obwohl es viele Forschungsergebnisse zu den Symptomen und Behandlungsmöglichkeiten gibt. Triptane, eine spezielle Gruppe von Medikamenten, gelten als wirksam bei der Behandlung von Migräneattacken.

Janina betont, wie wichtig es ist, neben der medizinischen auch psychologische Unterstützung zu suchen, um die Ursachen ihrer Migräne besser zu verstehen. Sie hat gelernt, ihre Migräne als eine Art Signal zu akzeptieren, das sie dazu zwingt, sich zurückzuziehen und auf sich selbst zu achten. Die Diskussion verdeutlicht, dass Migräne nicht nur eine physische, sondern auch eine psychische Dimension hat und dass ein ganzheitlicher Behandlungsansatz notwendig ist.


Podcastfolge „Chronische Migräne: Was sind mögliche Wege aus dem ständigen Schmerz? mit Dr. Holger Kaube“ vom –31.07.2024– aus dem RTL+-Podcast „So bin ich eben! Stefanie Stahls Psychologie-Podcast für alle „Normalgestörten“„.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://open.acast.com/public/streams/695b7e82511175cf3ed1d504/episodes/695b7e987c30ad75ba53261a.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://shows.acast.com/so-bin-ich-eben/episodes/695b7e987c30ad75ba53261a

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🎙 Die falsche Verantwortung: Warum wir die Erwartungen anderer nicht entschlüsseln müssen.

In dieser Podcast-Folge sucht Lina Rat, da sie unter extremen Selbstzweifeln, ständiger Selbstüberprüfung und massiver Verlustangst leidet.

Die Ursache liegt in der traumatischen Trennung ihrer Eltern, bei der Lina als Kind zwischen widersprüchlichen Aussagen zerrieben wurde und ihre eigene Wahrnehmung immer wieder infrage gestellt wurde.

Dadurch verlor sie das Vertrauen in ihre Gefühle und entwickelte ein enormes Bedürfnis nach Kontrolle, um sich vor künftigen Enttäuschungen und Ablehnung zu schützen.

Stefanie Stahl verdeutlicht, dass dieses ständige Analysieren ein anstrengender, aber letztlich aussichtsloser Versuch ist, emotionale Sicherheit zu erzwingen.

Lina tendiert auch heute noch dazu, die komplette Verantwortung für die Gefühle und unausgesprochenen Erwartungen ihrer Mitmenschen zu übernehmen.

Die Psychologin rät ihr daher, klare Maßstäbe zu setzen und zu verinnerlichen, dass in jeder zwischenmenschlichen Beziehung beide Parteien zu 50 Prozent verantwortlich sind.

Lina muss lernen, alte Gefühle aus der Kindheit von der Realität im Hier und Jetzt zu trennen, da sie mittlerweile über gesunde und stabile Freundschaften verfügt.

Ein weiterer wichtiger Schritt ist ein freundlicherer Umgangston mit sich selbst, bei dem ihr erwachsenes Ich aktiv das verunsicherte innere Kind schützt.

Anstatt ihre Gedanken zwanghaft abstellen zu wollen, darf Lina ihren Verstand künftig nutzen, um ihr Bauchgefühl mit rationalen Argumenten zu untermauern.

In einem späteren Feedback berichtet Lina, dass ihr diese neuen Perspektiven enorm viel Druck genommen haben und sie nun deutlich ruhiger durchs Leben geht.


Podcastfolge „In meinem Kopf herrscht Chaos – wie weiß ich was richtig und falsch für mich ist?“ vom –14.12.2025– aus dem RTL+-Podcast „Stahl aber herzlich„.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://ais.audiorella.com/podcasts/1748-stahl-aber-herzlich-der-psychotherapie-podcast-mit-stefanie-stahl/227309-in-meinem-kopf-herrscht-chaos-wie-weiss-ich-was-richtig-und-falsch-fuer-mich-ist.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://plus.rtl.de/stahl-aber-herzlich-der-psychotherapie-podcast-mit-stefanie-stahl-p_13938/audio/in-meinem-kopf-herrscht-chaos-wie-weiss-ich-was-richtig-und-falsch-fur-mich-ist-c_1624297

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🎙 Kochende Emotionen: Warum extreme Temperaturen unsere Psyche belasten.

Längere Hitzeperioden führen oft zu Müdigkeit, Antriebslosigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten.

Da wir nachts schlechter schlafen, sind wir tagsüber reizbarer. Das kann zu mehr Konflikten im Alltag führen, beispielsweise zu aggressiverem Verhalten im Straßenverkehr oder zu mehr Fouls beim Sport.

Wenn es sehr heiß ist, suchen deutlich mehr Menschen psychiatrische Notaufnahmen auf. Hitze kann bestehende psychische Erkrankungen verschlimmern und auch neue auslösen.

Die genauen Ursachen werden noch erforscht. Es wird jedoch vermutet, dass Hitze starken Stress bedeutet, leichte Entzündungen im Gehirn auslöst und die schützende Blut-Hirn-Schranke schwächt, sodass Giftstoffe leichter ins Gehirn gelangen.

Neben den klassischen Tipps, wie viel zu trinken und Schatten zu suchen, ist der Aufenthalt in der Natur besonders wichtig. Zeit im Grünen oder im Wald kühlt nicht nur den Körper, sondern stärkt auch die Psyche nachweislich.

Es hilft, sich in kühleren Zeiten eine innere Widerstandsfähigkeit (Resilienz) gegen Stress aufzubauen. Das gelingt am besten durch regelmäßige Bewegung, eine gesunde Ernährung und gute soziale Kontakte.


Aus dem Interview „Wie wirkt sich Hitze auf die Psyche aus? Interview Sebastian Karl“ der Deutschlandfunk-Sendung „Sprechstunde“ vom –23.06.2026-.


Interview in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2026/06/23/wie_wirkt_sich_hitze_auf_die_psyche_aus_interview_sebastian_dlf_20260623_1036_f6f89795.mp3

Webseite des Interviews in neuem Tab lesen: https://www.deutschlandfunk.de/wie-wirkt-sich-hitze-auf-die-psyche-aus-interview-sebastian-karl-100.html

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