🎙 »Aber möchten wir das dann für uns auch haben?« »Auf gar keinen Fall.« | Ein erhellender Einblick in die heutige Pflege

In dieser Podcastfolge führen zwei Altenpflegerinnen einen Dialog, in dem sie ihre Erfahrungen und Perspektiven in Bezug auf die Pflege sowie ihre beruflichen Werdegänge austauschen. Hier sind die wichtigsten Punkte zusammengefasst:

Schwester Stephanie erzählt von ihrem Weg in die Altenpflege, den sie ursprünglich nicht geplant hatte. Sie beschreibt, wie sie durch Zufall in die Pflege gelangte und ihre Entscheidung heute als die beste ihres Lebens betrachtet.

Die Schwestern diskutieren die Herausforderungen in der Pflege, einschließlich der hohen Arbeitsbelastung und der bürokratischen Anforderungen. Sie reflektieren, wie sich die Pflegepraxis über die Jahre verändert hat, insbesondere durch Digitalisierung und neue Dokumentationsanforderungen.

Schwester Stephanie hat ein Hobby entwickelt: Sie schreibt Geschichten mit positiven Botschaften. Diese Geschichten sind als Hörgeschichten auf Spotify verfügbar und sollen den Menschen zeigen, dass sie wertvoll sind.

Es wird über die Unterschiede zwischen früherer und heutiger Pflege diskutiert. Die beiden Pflegekräfte beklagen, dass die heutige Pflege oft zu sehr auf Dokumentation und zu wenig auf die individuelle Betreuung der Bewohner fokussiert ist.

Sie kritisieren die Bürokratisierung in der Pflege, die oft dazu führt, dass die menschliche Komponente und die individuelle Betreuung der Bewohner vernachlässigt werden. Sie äußern Bedenken über die Personalbemessungsgrenzen und deren Einfluss auf die Qualität der Pflege.

Beide Pflegekräfte wünschen sich eine Rückbesinnung auf die menschliche Seite der Pflege, bei der die Bedürfnisse und Geschichten der Bewohner im Mittelpunkt stehen. Sie betonen die Bedeutung von Biografiearbeit und persönlichen Kontakt zu den Bewohnern.

Zudem wird auf die hohen Kosten für Pflegeeinrichtungen eingegangen und die Frage aufgeworfen, wie sich Menschen diese Leistungen in Zukunft leisten können.

Insgesamt thematisiert diese Podcast-Folge die Herausforderungen und Veränderungen in der Altenpflege, die Notwendigkeit von Menschlichkeit in der Pflege sowie die Bedeutung positiver Erfahrungen und Geschichten im Arbeitsalltag der Pflegekräfte.

Was macht die Pflege wirklich gut?


Aus der Podcastfolge „Folge 6 Schwester Stephanie und Schwester Stephanie“ vom –01.09.2026– Podcasts „Zwischen Bettkante und Herzschlag„.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://plus.rtl.de/zwischen-bettkante-und-herzschlag-p_256506/audio/folge-6-schwester-stephanie-und-schwester-stephanie-c_2108228 |
https://open.spotify.com/episode/3dxR1kNdKmCyO3ajMUO4ml?si=KY6-TaoqTtOdc1MA48HWgA

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://wichtelwechseljahre.blog/2026/09/02/wenn-pflege-eine-stimme-bekommt/ |
https://plus.rtl.de/zwischen-bettkante-und-herzschlag-p_256506/audio/folge-6-schwester-stephanie-und-schwester-stephanie-c_2108228

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📅❓ Mein bester Tipp für günstiges Reisen

Das günstigste Reisen ist nicht das Reisen mit dem geringsten Geldeinsatz, sondern das Vermeiden von Reisen. Das ist Teil der weltweiten Rettungsaktion, die unseren Kindern, Enkeln, Urenkeln und Ururenkeln ein gerade noch lebenswertes Leben ermöglicht.

Heute kann ich mittellange Distanzen in wenigen Stunden mit dem Flugzeug für ein 29-Euro-Ticket überbrücken. Die wahren Kosten dieses Fluges sind dabei ausgelagert: Die Kosten für die Folgen der CO2-Emissionen – wie die Beseitigung von Unwetterschäden, Ernteausfälle oder der Bau höherer Deiche – tauchen auf keinem Ticket auf. Sie werden von der Allgemeinheit getragen. Es ist die klassische Privatisierung von Gewinnen (für Fluggesellschaften und Schnäppchenjäger) und die Sozialisierung von Verlusten (für die Umwelt und die Gesellschaft).

Eine Reise ist dann klimaneutral, wenn die Klimabilanz für Transport, Unterkunft, Verpflegung und alle Aktivitäten vor Ort bei exakt null liegt. Bei jeder anderen Reise ist die Währung nicht der Euro, sondern das Leben. Das eigene vielleicht in wenigen Jahrzehnten, das Leben der nachfolgenden Generationen bestimmt.

Die Menschen, die am wenigsten zur Erderwärmung beigetragen haben, zahlen den höchsten Preis. Ein „billiger” Wochenendtrip auf die Kanaren wird mit der Existenzgrundlage von Menschen bezahlt, die durch Dürren oder Überflutungen ihre Heimat verlieren. Inzwischen trifft dieser Preis auch uns in Europa immer häufiger und direkter, wie Überschwemmungen und extreme Hitzewellen zeigen.

Eine „günstige”, fossil betriebene Reise ist im Grunde ein Kredit, der im Namen kommender Generationen unter Zwang aufgenommen wird. Was wir heute vermeintlich an Geld sparen, hinterlassen wir jungen Erwachsenen und künftigen Generationen als unbezahlbare Schuldenlast. Es ist ein „Leben auf Pump” in der extremsten Form, bei dem die nachfolgende Generation die Rechnung in Form einer unbewohnbaren Welt präsentiert bekommt.

Wahrer Luxus beim Reisen ist nicht die zurückgelegte Entfernung, sondern die Entschleunigung. Wer sich auf den Weg macht – ob bei einer ausgedehnten Wanderung, einer Radtour oder beim sanften Gleiten auf Schienen – der lässt den Stress von Flughafenkontrollen und Staus hinter sich.

Beim langsamen, bodengebundenen Reisen beginnt die Erholung bereits an der eigenen Haustür. Das ist Balsam für die Seele, stärkt die innere Gelassenheit und belastet den Planeten nicht.

Es ist die einzige Form des Reisens, die uns wirklich bereichert, anstatt uns etwas zu nehmen.

Tägliche Schreibanregung
Was ist dein bester Tipp für günstiges Reisen?

What’s your best tip for budget travel?  |  Was ist dein bester Tipp für preisgünstiges Reisen?

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📅❓ Zeit gut haben.

Finanzieller Erfolg ist dann erreicht, wenn Geld aufhört, eine Quelle von Stress, Sorge oder Neid zu sein, und stattdessen ein stiller Ermöglicher für ein friedvolles und selbstbestimmtes Leben wird.

Würde ich meinen materiellen oder Komfortwünschen (z. B. täglich in einem Restaurant essen zu können) nachgehen wollen, würden meine regelmäßig gleichbleibenden Einnahmen dafür nicht ausreichen. In meinem Leben war es immer so, dass ich mit dem Geld, das mir zur Verfügung stand, ausgekommen bin. Mit viel Geld konnte ich mir viele Wünsche erfüllen, mit wenig Geld konnte ich haushalten. Da ich fast keine Süchte kenne, wurde ich nach der Erfüllung von Wünschen nie süchtig. Mit wenig Geld dauerte es etwas länger, bis ich mir bestimmte Wünsche erfüllen konnte. Und wenn ich zurückblicke, dann ist das Gefühl, sich einen lang gehegten Wunsch durch Ansparen zu erfüllen, ein sehr erfüllendes. Wenn ich mir Wünsche jedoch sofort und ohne nachzudenken und nachzurechnen erfüllen konnte, verlor ich das Gefühl für ihren Wert.

Etwas ist immer mehr als nichts, weshalb es mir gelingt, mit einem bestimmten Einkommen gut auszukommen. Außerdem versuche ich, Geld nachhaltig auszugeben, und überlege, ob ich das, was ich mir wünsche, auch tatsächlich gerade jetzt brauche oder doch lieber später oder gar nicht.

Ich versuche, einen möglichst ressourcenschonenden Lebensstandard zu haben, und bin keinem existenziellen Druck ausgesetzt.

Zeit ist mir wichtiger als Geld.

Die laufenden Kosten für Wohnen, Ernährung, Gesundheit und Mobilität können problemlos und verlässlich gedeckt werden. Es gibt einen ausreichenden Notgroschen für unvorhergesehene Ausgaben, beispielsweise für eine kaputte Waschmaschine oder unerwartete Rechnungen. Konsumschulden sind abgebaut und stellen keine psychologische oder finanzielle Belastung mehr dar.

Meine Einstellung, mich mit wenig zufriedengeben zu können, ohne neidisch oder gierig zu sein, ist der Schlüssel zu meinem ganz persönlichen finanziellen Erfolg.

Tägliche Schreibanregung
Wie beeinflusst deine Einstellung deinen finanziellen Erfolg?

How does your mindset affect your financial success?  |  Inwiefern beeinflusst deine Denkweise deinen finanziellen Erfolg?

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📅❓ frei

»Lass mich frei!« würde mein Haustier als Erstes sagen, wenn es sprechen könnte.

Ich habe kein Haustier. Wenn ich eines haben könnte – was der aktuelle Mietvertrag ausschließt –, wäre es ein Hund und/oder eine Katze.

Tägliche Schreibanregung
Wenn dein Haustier sprechen könnte: Was würde es als Erstes sagen?

If your pet could talk, what would be the first thing it says?  | Wenn dein Haustier sprechen könnte, was würde es als Erstes sagen?

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🎙 Elf Stunden nach dem Schlaganfall: Ist das Zeitfenster größer als gedacht?

In diesem Interview geht es um eine neue Methode zur Behandlung von Schlaganfällen, bei der große Blutgerinnsel aus dem Gehirn entfernt werden. Bisher wurde diese als endovaskuläre Thrombektomie bekannte Methode nur bei kleinen Gerinnseln angewendet, da das Risiko von Blutungen bei größeren Gerinnseln als zu hoch angesehen wurde.

Eine Analyse von drei großen Studien hat jedoch gezeigt, dass die Thrombektomie auch bei großen Schlaganfällen sinnvoll ist. Die positiven Effekte dieser Behandlung zeigen sich zwar erst nach einem Jahr, aber die Patienten konnten danach besser alleine gehen und hatten eine höhere Lebensqualität.

Professor Martin Grond, der ärztliche Direktor der Neurologie am Klinikum Siegen, erklärt, dass man früher annahm, dass bei großen Schlaganfällen kein Gewebe mehr gerettet werden könne. Die neuen Ergebnisse zeigen jedoch, dass auch in solchen Fällen Hoffnung besteht. Es zeigte sich, dass Patienten, die eine Thrombektomie erhielten, deutlich bessere Ergebnisse hatten als Patienten, die diese Behandlung nicht erhielten.

Die Studie hat die Sichtweise der Ärzte verändert. Sie empfehlen nun, auch bei Patienten, die mehrere Stunden nach einem Schlaganfall in die Klinik kommen, eine Thrombektomie in Betracht zu ziehen. Der Artikel betont, wie wichtig es ist, alles zu versuchen, um den Patienten zu helfen, selbst wenn der Zeitpunkt schon fortgeschritten ist.


Aus dem Interview „Schlaganfall – auch große Blutgerinnsel entfernen: Martin Grond“ der Deutschlandfunk-Sendung „Sprechstunde“ vom –01.09.2026-.


Interview in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2026/09/01/schlaganfall_auch_grosse_blutgerinnsel_entfernen_martin_dlf_20260901_1045_df760b6f.mp3

Webseite des Interviews in neuem Tab lesen: https://www.deutschlandfunk.de/schlaganfall-auch-grosse-blutgerinnsel-entfernen-martin-grond-100.html

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🎙 Landlust trifft Landflucht.

In dieser Rundfunksendung mit dem Titel „Leben auf dem Land – Wer geht, wer bleibt, wer kommt?” wird die Situation im ländlichen Raum Deutschlands beleuchtet. Oft heißt es, dass junge Menschen wegziehen und ältere Menschen bleiben. Die Realität ist jedoch komplexer.

Ein wichtiger Punkt ist beispielsweise die Infrastruktur mit Schulen und Supermärkten. Es gibt große regionale Unterschiede. So gibt es einige ländliche Gebiete mit nur wenigen Menschen, während andere Orte nahe an großen Städten liegen und daher nicht als ländlich gelten.

Junge Menschen, insbesondere Frauen, ziehen häufig in die Städte, da es dort mehr Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten gibt. Familien mit Kindern hingegen ziehen oft aufs Land, um ein Haus mit Garten zu haben. Ältere Menschen bleiben meist dort, wo sie schon leben, einige ziehen jedoch in schöne Urlaubsgebiete, um ihren Lebensabend zu verbringen.

Der Artikel beschreibt zudem, dass insgesamt mehr Menschen nach Deutschland aufs Land ziehen als wegziehen. Insbesondere Familien und Menschen, die im Homeoffice arbeiten, suchen nach ländlichen Lebensräumen, die oft günstiger sind als in der Stadt.

Ein Beispiel aus Sachsen-Anhalt zeigt, dass in einem kleinen Dorf wie Schleberoda Gemeinschaft und Miteinander eine große Rolle spielen. Die Dorfbewohner engagieren sich, um das Dorf lebendig zu halten, wodurch neue Menschen angelockt werden.

Zusammenfassend zeigt diese Rundfunksendung, dass das Leben auf dem Land von vielen Faktoren abhängt, darunter Infrastruktur, Lebensqualität und soziale Strukturen.


Podcastfolge „Leben auf dem Land – Wer geht, wer bleibt, wer kommt?“ vom –16.07.2026– aus dem Deutschlandfunk-Podcast „Systemfragen“.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2026/07/16/leben_auf_dem_land_wer_geht_wer_bleibt_wer_kommt_dlf_20260716_2010_4f158524.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.deutschlandfunk.de/leben-auf-dem-land-wer-geht-wer-bleibt-wer-kommt-102.html

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🎙 Wer pflegt uns im Alter? Der Nachbar.

Der Deutschlandfunk-Kultur-Beitrag „Wie wir als Gesellschaft das Sterben lernen müssen“ enthält ein Interview mit dem Palliativmediziner Gian Domenico Borasio. Er beschäftigt sich mit dem Thema Sterben und der Begleitung Sterbender. Im Folgenden sind die wichtigsten Punkte zusammengefasst:

Borasio kritisiert den aktuellen Trend zur Longevity, der seiner Meinung nach eine Verdrängung oder Tabuisierung des Todes darstellt. Er sieht Parallelen zu vergangenen Jahrzehnten, in denen die medizinische Hybris dazu führte, dass schwerkranke und sterbende Patienten vernachlässigt wurden.

Obwohl die Gesellschaft im Durchschnitt älter wird, betont Borasio, dass es wichtig ist, dies mit einer hohen Lebensqualität zu verbinden. Die Herausforderungen im Pflegebereich sind jedoch groß, da es einen Anstieg an pflegebedürftigen älteren Menschen geben wird, während die notwendigen Pflegeeinrichtungen und -kräfte fehlen.

Borasio schlägt vor, dass sich die Gesellschaft stärker um die Pflege und Unterstützung Bedürftiger kümmern sollte, indem sie „sorgende Gemeinschaften“ bildet. Dies würde eine bessere gegenseitige Unterstützung ermöglichen.

Das [wir immer länger leben] ist im Prinzip was Gutes, vor allem wenn wir mit einer guten Lebensqualität älter werden und wenn wir die Zeit, die uns geschenkt wird, mit einer guten Lebensqualität auch leben können.

Und das hängt natürlich von den äußeren Umständen ab. Das hängt davon ab, wie die Gesellschaft es uns ermöglicht, unsere letzten Lebensjahre zu leben. Und da gibt es natürlich eine große Gefahr, denn diejenigen Einrichtungen, die notwendig wären, die alten Pflegeheime und die Pflegekräfte, die man bräuchte, die wird es in Zukunft nicht mehr geben, weil es ein Tsunami von hochaltrigen, gebrechlichen Pflegebedürftigen und großteils auch dementen Patienten auf uns, auf unsere Gesellschaft zukommt.

Und da ist die einzige Lösung, die ich sehe, tatsächlich die Vergesellschaftung der Care-Arbeit durch das, was man sorgende Gemeinschaften nennt, also Caring Communities, wo sich alle um alle kümmern, nicht nur um Alte und Sterbende, sondern auch um Mütter mit alleinerziehenden Kindern, um behinderte Menschen.

Da müssen wir wieder dazu kommen, dass sich die Menschen umeinander kümmern, damit auch später sie eine Chance haben, dass man sich um sie kümmert, wenn sie denn eben soweit sind.

Denn wenn wir erwarten, dass der Staat das für uns löst, dann werden wir Schiffbruch erleiden.

Borasio hebt hervor, dass es in Deutschland Fortschritte in der Palliativmedizin gegeben hat, wie die flächendeckende Verfügbarkeit von ambulanten Palliativteams. Dennoch gibt es Bedenken hinsichtlich der Ökonomisierung des Gesundheitssystems, die zu einer Zweiklassengesellschaft führen könnte, in der einige Patienten über-, andere unterversorgt werden.

Oft unterscheiden sich die Prioritäten der Patienten am Lebensende von den Annahmen der Ärzte. Borasio betont die Notwendigkeit, die Wünsche und Bedürfnisse der Patienten zu hören und zu respektieren, statt sie als Kostenfaktoren zu betrachten.

Borasio ist optimistisch, dass es viele in der Medizin gibt, die sich um die Patienten kümmern und ihnen zuhören. Er fordert jedoch politische Veränderungen, um finanzielle Fehlanreize im Gesundheitssystem zu beseitigen.

Insgesamt plädiert der Palliativmediziner für einen bewussteren und empathischeren Umgang mit dem Sterben in der Gesellschaft, bei dem die Bedürfnisse der Patienten im Mittelpunkt stehen.


Aus dem Interview „Wie wir als Gesellschaft das Sterben lernen müssen“ der Deutschlandfunk-Kultur-Sendung „Studio 9“ vom –08.07.2026-.


Interview in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2026/07/08/wie_wir_als_gesellschaft_das_sterben_lernen_muessen_drk_20260708_0740_095288f2.mp3

Webseite des Interviews in neuem Tab lesen: https://www.deutschlandfunkkultur.de/wie-wir-als-gesellschaft-das-sterben-lernen-muessen-100.html

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🎙 Der schmale Grat: Richtig helfen bei Migräneattacken, ohne zu erdrücken.

In dieser Podcastfolge zum Thema chronische Migräne teilen Janina und Dr. Holger Kaube ihre Erfahrungen und Erkenntnisse zu dieser schmerzhaften Erkrankung. Janina berichtet, dass sie seit ihrer Pubertät unter Migräne leidet und in schwierigen Phasen bis zu 20 Tage im Monat betroffen war. Die Schmerzen sind oft so intensiv, dass sie sich isoliert und unfähig fühlt, am Leben teilzunehmen. Sie stellt fest, dass Stress und emotionale Belastungen einen starken Einfluss auf die Häufigkeit und Intensität ihrer Migräneattacken haben.

Dr. Kaube erklärt, dass es verschiedene Arten von Kopfschmerzen gibt, wobei Migräne, Spannungskopfschmerz und Clusterkopfschmerz am häufigsten vorkommen. Er hebt hervor, dass die genauen Ursachen von Migräne noch nicht vollständig verstanden sind, obwohl es viele Forschungsergebnisse zu den Symptomen und Behandlungsmöglichkeiten gibt. Triptane, eine spezielle Gruppe von Medikamenten, gelten als wirksam bei der Behandlung von Migräneattacken.

Janina betont, wie wichtig es ist, neben der medizinischen auch psychologische Unterstützung zu suchen, um die Ursachen ihrer Migräne besser zu verstehen. Sie hat gelernt, ihre Migräne als eine Art Signal zu akzeptieren, das sie dazu zwingt, sich zurückzuziehen und auf sich selbst zu achten. Die Diskussion verdeutlicht, dass Migräne nicht nur eine physische, sondern auch eine psychische Dimension hat und dass ein ganzheitlicher Behandlungsansatz notwendig ist.


Podcastfolge „Chronische Migräne: Was sind mögliche Wege aus dem ständigen Schmerz? mit Dr. Holger Kaube“ vom –31.07.2024– aus dem RTL+-Podcast „So bin ich eben! Stefanie Stahls Psychologie-Podcast für alle „Normalgestörten“„.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://open.acast.com/public/streams/695b7e82511175cf3ed1d504/episodes/695b7e987c30ad75ba53261a.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://shows.acast.com/so-bin-ich-eben/episodes/695b7e987c30ad75ba53261a

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🎙 Wie viele Freunde braucht ein Mensch, um glücklich zu sein?

In dieser Podcastfolge sprechen die Psychologen Steffi Stahl und Lukas Klaschinski über die Bedeutung von Freundschaften im Leben. Sie diskutieren unter anderem, wie viele Freunde man braucht und was eine gute Freundschaft ausmacht.

Steffi erzählt, dass sie seit ihrer Kindheit enge Freundschaften pflegt und dass es ihr wichtig ist, dass Freunde ähnliche Interessen, Humor und Lebenshintergründe haben. Sie betont, dass regelmäßiger Kontakt und Vertrauen entscheidend für eine Freundschaft sind. Lukas stellt fest, dass viele Menschen im Laufe ihres Lebens Freundschaften verlieren und dass die durchschnittliche Anzahl enger Freunde oft nur drei bis vier beträgt.

Zudem sprechen sie darüber, wie sich Freundschaften auf das Wohlbefinden und die Lebensqualität auswirken. Studien zeigen, dass gute Beziehungen das Immunsystem stärken und die Lebenserwartung erhöhen können. Steffi erklärt, dass Freundschaften ein Gefühl von Sicherheit vermitteln. Menschen, die in ihrer Kindheit negative Beziehungserfahrungen gemacht haben, können laut ihr Schwierigkeiten haben, Vertrauen aufzubauen.

Das Gespräch geht weiter zu den verschiedenen Arten von Freundschaften, die Aristoteles unterscheidet: Freundschaften aus Nützlichkeit, aus Vergnügen sowie Tugendfreundschaften, die auf gegenseitiger Wertschätzung basieren. Die Gesprächsteilnehmer:innen betonen, wie wichtig es ist, Freundschaften aktiv zu pflegen, sich für andere zu interessieren und auch in schwierigen Zeiten füreinander da zu sein.

Abschließend geben sie Tipps, wie man neue Freundschaften schließen kann, und betonen, wie wichtig es ist, sich verletzlich zu zeigen und Vertrauen aufzubauen, um tiefere Beziehungen zu entwickeln.


Podcastfolge „Freundschaft oder Ballast – Wie viele Freunde brauchen wir im Leben?“ vom –26.02.2025– aus dem RTL+-Podcast „So bin ich eben! Stefanie Stahls Psychologie-Podcast für alle „Normalgestörten“„.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://open.acast.com/public/streams/695b7e82511175cf3ed1d504/episodes/695b7e9b511175cf3ed1dbc3.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://shows.acast.com/so-bin-ich-eben/episodes/695b7e9b511175cf3ed1dbc3

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🎙 Schleichende Symptome: Woran man Parkinson frühzeitig erkennt

Der Mediziner James Parkinson (1755–1824) legte im Jahr 1817 mit seiner präzisen Beschreibung der „Schüttellähmung“ den wissenschaftlichen Grundstein für das Verständnis der nach ihm benannten, heute als Morbus Parkinson bekannten neurodegenerativen Erkrankung.

Die Krankheit entsteht durch einen Dopaminmangel im Gehirn und äußert sich zunächst durch motorische Symptome wie Steifheit sowie nicht-motorische Vorboten wie Riechstörungen oder Erschöpfung. Obwohl Parkinson bis heute nicht heilbar ist, ermöglichen frühzeitige medikamentöse Therapien und spezialisierte Behandlungen eine deutliche Linderung der Beschwerden und verzögern den Fortschritt der Symptome.

Betroffene wie Katrin Wersing zeigen durch ihr sportliches Engagement beim Tischtennis und ihren Podcast, wie wichtig ein aktiver und mutiger Umgang mit der Diagnose für die Lebensqualität ist.

Während die Forschung an neuen Antikörpertherapien arbeitet, bleibt die genaue ärztliche Beobachtung – ganz im Sinne des Pioniers Parkinson – das maßgebliche Instrument der Diagnostik.


Aus der Podcastfolge „Entdecker der „Schüttellähmung“: James Parkinson“ vom –11.04.2025– des WDR-Podcasts „WDR Zeitzeichen„.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://wdrmedien-a.akamaihd.net/medp/ondemand/weltweit/fsk0/327/3271222/3271222_61703927.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-entdecker-der-schuettellaehmung-james-parkinson-100.html

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