» […] Und wie wir wissen, die ökologischen Themen geraten zunehmend in den Hintergrund. Weil wir uns in einer Schockstarre befinden. Die ökologischen Krisen verschwinden ja nicht. Im Gegenteil, sie nehmen zu. Die Ökologiekrise unterscheidet sich ja von anderen sozialen Krisen, politischen Krisen zum Beispiel, dass wir sie nicht aufschieben können. Die Erderwärmung wird kommen. Die Globalvermüllung nimmt zu und wird irgendwann kippen. Artensterben nimmt zu und wird auch irgendwann mal uns auf die Füße fallen. Und es ist wichtig, dass wir möglichst schnell reagieren. […] «
Der Artikel behandelt die Diskussion über die Rechte der Natur im Kontext des Klimawandels und der Rohstoffnutzung, die unter anderem von dem Philosophen Thilo Wesche angeführt wird. Es wird aufgezeigt, dass immer mehr lokale Gemeinschaften und Gerichte der Ansicht sind, dass die Natur eigene Eigentumsrechte haben sollte. In einigen Ländern, wie beispielsweise Neuseeland und Ecuador, wurde diese Ansicht bereits umgesetzt. Der Artikel hebt hervor, dass die Anerkennung dieser Rechte dazu beitragen könnte, eine nachhaltigere Nutzung natürlicher Ressourcen zu gewährleisten und ökonomische Interessen hinter ökologische Belange zu stellen. Abschließend wird betont, dass eine gesetzliche Verankerung dieser Rechte notwendig ist, um den Herausforderungen des Klimawandels wirksam zu begegnen.
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Der Artikel beschreibt, dass die Regenwälder Afrikas zunehmend ihre Funktion als CO₂-Senken verlieren und stattdessen zu CO₂-Quellen werden. Zwischen 2010 und 2017 haben afrikanische Wälder, insbesondere die Regenwälder, signifikant an Biomasse verloren. Dies hat einen Rückgang der CO₂-Aufnahme zur Folge. Ursachen hierfür sind unter anderem Klimawandel, Entwaldung und der steigende Holzexport, der durch das Bevölkerungswachstum und die Nachfrage in Asien begünstigt wird. Die Autoren warnen davor, sich blind auf natürliche Senken zu verlassen, und fordern eine drastische Reduktion der Emissionen, um die Erderwärmung zu bekämpfen.
Zwischen 2010 und 2017 haben sich Afrikas Regenwälder von CO₂-Senken zu CO₂-Quellen gewandelt.
Im Jahr 2024 wurde ein Rekordanstieg des CO2-Gehalts in der Atmosphäre um 3,5 ppm verzeichnet.
Die natürliche CO₂-Aufnahmefähigkeit von Landökosystemen nimmt ab: Seit der Industrialisierung haben sie nur etwa ein Drittel der menschengemachten CO₂-Emissionen aufgenommen.
Regenwälder sind stark vom Klimawandel, von Entwaldung und landwirtschaftlicher Expansion betroffen.
So verloren afrikanische Regenwälder zwischen 2010 und 2015 jährlich etwa 70 Millionen Tonnen Biomasse und zwischen 2015 und 2017 sogar 154 Millionen Tonnen.
Während die Biomasse der afrikanischen Ökosysteme von 2007 bis 2010 jährlich um 440 Millionen Tonnen zunahm, schrumpfte sie ab 2010.
Die steigende Nachfrage nach Holz, insbesondere aus Asien, sowie das Bevölkerungswachstum treiben die Entwaldung voran.
Um die Biomasse präzise zu kartieren, wurden neueste Fernerkundungsmethoden eingesetzt.
Die Ergebnisse stimmen mit Daten der FAO überein, die einen Anstieg der Waldverluste in Afrika seit 2010 dokumentieren.
Die Hoffnung, dass natürliche Senken dauerhaft große Mengen CO₂ aufnehmen, ist fahrlässig; die Emissionen müssen schneller gesenkt werden als in aktuellen Klimaplänen vorgesehen.
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Luxusflüge verursachen vier- bis fünfmal soviel CO2 wie ein Economy-Flug
Ein neuer Greenpeace-Report zeigt, dass Langstreckenflüge in der First- und Business Class vier- bis fünfmal so viele CO2-Emissionen verursachen wie Flüge in der Economy Class. Die Passagiere dieser Luxusklassen machen nur 14 Prozent der Reisenden aus, verursachen jedoch 36 Prozent der Emissionen. Um diese klimaschädlichen Reisen zu regulieren, wird eine Klimaabgabe auf teure Tickets gefordert. Diese könnte erhebliche Einnahmen generieren, um den innereuropäischen Zugverkehr auszubauen. Während einige Länder bereits eine solche Abgabe eingeführt haben, plant Deutschland ab Juli 2026 eine Senkung der Flugticketsteuer, was im Widerspruch zu den Klimazielen steht. 20.12.2025 https://www.sonnenseite.com/de/mobilitaet/luxusfluege-verursachen-vier-bis-fuenfmal-soviel-co2-wie-ein-economy-flug/
Schwellenländer überholen Deutschland bei Elektroauto-Neuzulassungen
Im Jahr 2025 war weltweit jedes vierte neu verkaufte Auto elektrisch. Insbesondere Schwellenländer wie Vietnam, Singapur und Thailand verzeichnen dabei hohe Anteile an Elektrofahrzeugen. Laut dem Bericht „The EV Leapfrog“ des Energie-Think-Tanks Ember überschreiten inzwischen 39 Länder eine Quote von mehr als zehn Prozent bei Elektrofahrzeugen, während Deutschland mit nur 19 Prozent hinterherhinkt. Diese Entwicklung wird als Leapfrog-Effekt bezeichnet, da viele Länder direkt auf batterieelektrische Fahrzeuge setzen und klassische Übergangstechnologien überspringen. Dies wird durch gezielte Industriepolitik und steuerliche Anreize unterstützt. Im Gegensatz dazu haben die USA und Kanada ihre Förderprogramme für Elektroautos zurückgefahren. Einige Schwellenländer hingegen nutzen Elektromobilität, um fossile Importe zu reduzieren und die Luftqualität zu verbessern. 18.12.2025 https://www.heise.de/news/Schwellenlaender-ueberholen-Deutschland-bei-Elektroauto-Neuzulassungen-11119380.html
Im nächsten Jahrzehnt verlieren die Alpen mehr Gletscher als je zuvor
Eine Studie der ETH Zürich prognostiziert, dass aufgrund der Erderwärmung bis zum Jahr 2100 zahlreiche Gletscher in den Alpen und weltweit verschwinden werden. Bei einer globalen Temperaturerhöhung von 1,5 °C könnten noch etwa 100.000 Gletscher erhalten bleiben, bei 4 °C hingegen nur rund 18.000. Der Höhepunkt des Gletscherschwunds in den Alpen wird zwischen 2033 und 2041 erwartet. In diesem Zeitraum könnten bis zu 2.000 Gletscher pro Jahr verloren gehen. Die Ergebnisse unterstreichen die Dringlichkeit von Klimaschutzmaßnahmen, da insbesondere Regionen mit vielen kleinen Gletschern stark betroffen sind. 16.12.2025 https://www.sonnenseite.com/de/wissenschaft/im-naechsten-jahrzehnt-verlieren-die-alpen-mehr-gletscher-als-je-zuvor/
Heizen mit Holz: Klimakiller und Gesundheitsgefahr mit Romantikbonus
In seinem Artikel kritisiert Tino Eberl die Verwendung von Holzheizungen als umweltfreundliche Alternative und beleuchtet deren negative Auswirkungen auf das Klima und die Gesundheit. Trotz der von der Holzlobby propagierten Klimaneutralität verursacht die Verbrennung von Holz erhebliche CO₂-Emissionen. Dadurch wird der Klimawandel verschärft, da Wälder geschwächt werden und weniger CO₂ speichern können. Zudem führt die Holzverbrennung zu gesundheitlichen Risiken, da dabei Schadstoffe freigesetzt werden, die mit Atemwegserkrankungen und vorzeitigen Todesfällen in Verbindung gebracht werden. Abschließend wird darauf hingewiesen, dass die Abhängigkeit von Holz als Brennstoff langfristig zu Ressourcenknappheit und steigenden Preisen führen kann. 27.11.2025 https://www.oekologisch-unterwegs.de/energiewende/1201-heizen-mit-holz-klimakiller-und-gesundheitsgefahr-mit-romantikbonus.html
„Es ist unrealistisch, am Autosystem festzuhalten“
Tom Dubois hat mit dem „Système alternatif de mobilité“ (SAM) ein alternatives Mobilitätssystem entwickelt, das auf drei Säulen basiert: einem umfassenden öffentlichen Verkehr, einem sicheren Rad- und Fußwegenetz sowie einer Bündelung von Informationen und Ticketing. Um die Abhängigkeit vom Auto zu reduzieren, sollen 19 Prozent des Straßennetzes für Fußgänger und Radfahrer reserviert werden. Darüber hinaus sind Maßnahmen wie Fahrverbote und Geschwindigkeitsbegrenzungen notwendig. Dubois betont, dass das derzeitige Autosystem ökologisch, gesundheitlich und sozial untragbar ist und ein Umstieg auf das neue System nicht nur kostengünstiger, sondern auch integrativer und umweltfreundlicher wäre. Aktuell werden in mehreren Regionen Frankreichs Testversuche durchgeführt, um die Umsetzung des neuen Mobilitätssystems zu erproben. 26.11.2025 https://taz.de/Stadtforscher-Es-ist-unrealistisch-am-Autosystem-festzuhalten/!6128404/ und https://saaletal.wordpress.com/2025/11/30/es-ist-unrealistisch-am-autosystem-festzuhalten/
Liebesbriefe an die Erde
Der Artikel beschreibt den Vorschlag von Thich Nhat Hanh, einen Friedensvertrag mit der Erde abzuschließen, um den Planeten zu schützen und das individuelle Verhalten zu ändern. Er betont, dass jeder Einzelne aktiv werden sollte, anstatt auf die Regierung zu warten, da persönliche Veränderungen eine große Wirkung entfalten können. Der Vertrag umfasst alltägliche Verhaltensweisen in Bereichen wie Ernährung und Mobilität, um ein bewussteres und liebevolleres Leben zu fördern. Der Artikel ermutigt dazu, sich auf wenige Punkte zu konzentrieren und diese schrittweise zu verändern, um die notwendige Transformation einzuleiten. | 26.11.2025 | https://earthholderde.wordpress.com/2025/11/26/liebesbriefe-an-die-erde/
Aus Liebe zum Leben – Friedensvertrag mit Mutter Erde https://earthholderde.wordpress.com/liebesbrief/ Der Artikel „Aus Liebe zum Leben – Friedensvertrag mit Mutter Erde” thematisiert die tiefe Verbindung zwischen Mensch und Natur und plädiert für ein bewusstes Leben im Einklang mit der Erde. Inspiriert von Thich Nhat Hanh wird betont, dass individuelle Verhaltensänderungen, insbesondere in den Bereichen Ernährung, Mobilität und Konsum, entscheidend sind, um die ökologische Krise zu bewältigen. Der Text ermutigt dazu, alltägliche Gewohnheiten zu hinterfragen und sich aktiv für einen nachhaltigeren Lebensstil einzusetzen, um sowohl das eigene Wohl als auch das der Erde zu fördern. Abschließend wird hervorgehoben, dass ein kollektives Bewusstsein und Engagement notwendig sind, um die erforderlichen Veränderungen in der Gesellschaft herbeizuführen.
„Wir steuern auf drei Grad Erwärmung zu“
Der Artikel thematisiert die unzureichenden Ergebnisse des UN-Klimagipfels COP30 in Belém. Dort ist es der Staatengemeinschaft erneut nicht gelungen, Fortschritte bei der Begrenzung der Erderwärmung zu erzielen. Mojib Latif kritisiert, dass zentrale Themen wie der Ausstieg aus fossilen Energien in der Abschlusserklärung nicht behandelt wurden und die internationale Klimadiplomatie am Boden liegt. Er warnt davor, dass die Welt auf eine Erwärmung von mindestens drei Grad zusteuert, was zu extremen Wetterereignissen und einem beschleunigten Anstieg des Meeresspiegels führen wird. Latif fordert eine neue Strategie, die auf einer „Allianz der Willigen” basiert, um die für den Klimaschutz notwendigen systemischen Veränderungen zu erreichen. | 24.11.2025 | https://www.klimareporter.de/klimakonferenzen/wir-steuern-auf-drei-grad-erwaermung-zu
Der neue „Klima-Risiko-Index“ von Germanwatch zeigt, dass mehr als 40 Prozent der Weltbevölkerung in Ländern leben, die in den letzten 30 Jahren stark von extremen Wetterereignissen betroffen waren. Er hebt die zunehmende Gefahr durch Wirbelstürme und andere Klimaextreme hervor, die durch die Erderwärmung verstärkt werden.
Der Artikel berichtet über den neuen „Klima-Risiko-Index“ von Germanwatch, der auf der UN-Klimakonferenz in Brasilien vorgestellt wurde. Er verdeutlicht die verheerenden Folgen von Wirbelstürmen und anderen Wetterextremen in der Karibik und auf den Philippinen. Rund 40 Prozent der Weltbevölkerung leben in Ländern, die in den letzten 30 Jahren am stärksten von extremen Wetterereignissen betroffen waren. Die Intensität dieser Ereignisse nimmt durch den Klimawandel zu. Zwischen 1995 und 2024 sind laut dem Index etwa 9.700 Wetterextreme mit über 830.000 Todesopfern und enormen wirtschaftlichen Schäden aufgetreten. Besonders gefährdet sind arme Länder, die dringend Unterstützung benötigen.
»Die Wirbelstürme drehen auf – Drei Milliarden Menschen leben in Ländern, die von Wetterextremen besonders betroffen sind. Das zeigt der neue Klima-Risiko-Index. Auch reiche Regionen sind gefährdet, doch viele arme können sich nicht mehr allein helfen.«, 12.11.2025, https://www.klimareporter.de/erdsystem/die-wirbelstuerme-drehen-auf
Der Klimaforscher Mojib Latif kritisiert, dass die aktuellen politischen Maßnahmen zum Klimaschutz vor allem den Besserverdienenden zugutekommen. Er fordert Anreize, um eine breitere gesellschaftliche Beteiligung und eine nachhaltige wirtschaftliche Transformation zu fördern.
Der Klimaforscher Mojib Latif kritisiert, dass die aktuellen Klimaschutzmaßnahmen vor allem den Besserverdienenden zugutekommen, und fordert Anreize, um Klimaschutz für alle attraktiv zu gestalten. Er warnt, dass die Erderwärmung von 1,5 Grad möglicherweise bereits überschritten ist, die Emissionen weiterhin steigen und die politischen Maßnahmen unzureichend sind. Latif betont, dass eine nachhaltige Transformation der Wirtschaft notwendig ist, um sowohl den Klimaschutz zu fördern als auch den Wohlstand zu sichern.
Klimaforscher Latif – „Politik macht Klimaschutz für Besserverdienende“
Auf der COP30 in Brasilien berät sich die Welt. Klimaforscher Mojib Latif ruft erneut dazu auf, Anreize zu schaffen, damit sich Klimaschutz lohnt. Laut Latif kann Wohlstand nur behauptet werden, wenn die Wirtschaft nachhaltig transformiert wird.
Klimaforscher Latif: Politik bevorzugt Besserverdienende
Obwohl die Klimadaten alarmierend sind, scheitert die internationale Politik an effektiven Maßnahmen. Klimaschutz ist vor allem für Wohlhabende zugänglich, was die Allgemeinheit abschreckt.
Schlüsselpunkte
Die Erderwärmung nähert sich 1,5 Grad, die Hoffnungen auf eine Einhaltung dieser Grenze schwinden.
Die bisherigen Konferenzen erzielten keinen deutlichen Durchbruch.
Wirtschaftliche Interessen dominieren weiterhin die kurzfristigen Klimaziele.
Klimaschutz scheint sich vor allem für Besserverdienende zu lohnen.
Viele Menschen sind durch hohe Kosten und mangelnde Anreize entmutigt.
Klimazustand und politischer Stillstand
Der Klimaforscher Latif warnt, dass die globale Erwärmung bereits bei 1,5 Grad liegt. Trotz zahlreicher Konferenzen hat sich wenig getan und die Emissionen steigen unvermindert weiter. Die Zielsetzungen von 2015 wurden kaum erreicht. Er kritisiert die oft trägen Systeme und das Scheitern, die Politik zu revolutionieren, um den Klimawandel effektiv zu stoppen.
Wirtschaftliche und gesellschaftliche Herausforderungen
Latif verweist auf die enorme Bedeutung des Umstiegs auf erneuerbare Energien, warnt aber vor kurzfristigem Gewinnstreben. Der Umweltschutz wird häufig als Belastung für Durchschnittsbürger dargestellt, während Wohlhabende und Eigentümer Vorteile daraus ziehen. Dies führe zu mangelnder Motivation in der Bevölkerung und erschwere dauerhaften Klimaschutz.
Soziale Ungerechtigkeit und individuelle Motivation
Der Klimaforscher kritisiert, dass die Klimapolitik vor allem den Wohlhabenden zugutekommt, während Menschen mit geringem Einkommen kaum profitieren können. Hohe Kosten für Elektroautos, Bioprodukte und Strompreise schrecken viele ab. Das hat zur Folge, dass sich große Teile der Bevölkerung nicht aktiv am Klimaschutz beteiligen.
Schlussfolgerung
Latif sieht die globale Klimapolitik in einer Krise: Ohne klare Anreize und gerechte Maßnahmen ist es unwahrscheinlich, die Ziele zu erreichen. Es bleibt eine Herausforderung, die finanzielle Belastung gerechter zu verteilen und alle Menschen einzubeziehen.