🎙 Von der heilen „Familienhöhle” in die geschlossene Psychiatrie.

In dieser Podcastfolge wird die Geschichte von Christina erzählt, die nach der Geburt ihres ersten Kindes an einer Wochenbettpsychose litt. Zunächst war sie überglücklich, doch Schlafmangel und Stillprobleme führten dazu, dass sie verwirrte Gedanken entwickelte. Sie glaubte, eine Prophetin zu sein, und war überzeugt, dass elektronische Geräte sie überwachen würden.

Christina begann, in ihrer Wohnung einen Kreißsaal einzurichten, da sie der Meinung war, dass schwangere Frauen zu ihr kommen würden, um ihre Kinder bei ihr zu gebären. Ihr Mann wurde besorgt und suchte Hilfe. Schließlich wurde Christina in eine Klinik gebracht, wo die Ärzte ihre psychische Erkrankung erkannten.

Zunächst hatte Christina in der Klinik keine Einsicht in ihre Krankheit, doch nach einigen Wochen begann sie, die Realität zu verstehen und ihre Beziehung zu ihrem Kind und Mann zu reflektieren. Mit der Zeit und der richtigen Behandlung fand sie zurück zu einem normalen Familienleben.

Das Gespräch macht deutlich, wie wichtig Unterstützung in schwierigen Zeiten ist und wie schnell sich das Leben nach der Geburt eines Kindes verändern kann.


Aus der Podcastfolge „Wahnvorstellungen nach der Geburt meines Kindes – Christina“ vom –05.10.2025– des SWR-Podcasts „Das wahre Leben„.


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🎙 „Muttersein wird zu sehr romantisiert.“ Ein ehrliches Gespräch über Grenzen und Erschöpfung.

In der 100. Folge des Podcasts „Eine Stunde Reden“ spricht Moderator Mario Neumann mit der 38-jährigen Eva Maria Schmidt. Eva möchte damit aufräumen, dass das Muttersein in der Gesellschaft oft nur rosarot und perfekt dargestellt wird. Sie spricht ganz offen über die harten und anstrengenden Seiten.

Die letzten Wochen von Evas Schwangerschaft waren durch eine Schwangerschaftsvergiftung überschattet. Die Geburt selbst war sehr schmerzhaft und nervenaufreibend, da die Herztöne des Babys zwischenzeitlich abfielen. Deshalb entschied sie sich am Ende für einen Kaiserschnitt. Ihrem kleinen Sohn geht es heute aber blendend.

Nach der Geburt erlebte Eva extreme Erschöpfung und tiefe Traurigkeit. Sie war so überfordert, dass sie kurzzeitig sogar den Gedanken hatte, ihr Kind in eine Babyklappe zu geben. Sie wünschte sich ihr altes Leben zurück.

Eva teilt diese harten Erfahrungen ganz bewusst. Sie möchte anderen Müttern Mut machen und zeigen, dass solche dunklen Gedanken und Gefühle der totalen Überforderung völlig normal sind. Niemand sollte sich dafür schämen müssen, wenn die Mutterschaft einen an die eigenen Grenzen bringt.


Aus der Podcastfolge „Mut zum ehrlichen Muttersein“ vom –11.06.2025– des RB-Podcasts „Eine Stunde reden – Gespräche mit Unbekannten“ (Verfügbar bis -xxxxx-).


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🎙 Zwei Väter, zwei Wege, eine Liebe: Unser Abenteuer mit Pflege- und Adoptivkindern.

In dieser Podcastfolge berichtet Bastian über sein Familienleben mit seinem Ehemann Dominik und ihren zwei Töchtern.

Ein Kind wurde als Pflegekind, das zweite als Adoptivkind aufgenommen. Trotz Dominiks Multiple-Sklerose-Erkrankung entschied sich das Paar bewusst für diesen Weg. Bei der älteren Tochter begann dieser sehr kurzfristig, bei der jüngeren mündete er in einer Adoption nach einer vertraulichen Geburt.

Ein wesentlicher Aspekt ihrer Erziehung ist der offene Umgang mit der Herkunft der Kinder, inklusive kindgerechter Erklärungen zur „Bauchmama“ und Briefkontakt zur leiblichen Mutter der Pflegetochter. Bastian betont, dass beide Mädchen ungeachtet ihres rechtlichen Status mit der gleichen Liebe aufgezogen werden und sich ihr Alltag, vom Kuscheln bis zum Vorlesen, kaum von dem anderer Familien unterscheidet.

Letztlich zeigt das Gespräch, dass für das Paar vor allem Ehrlichkeit, Gesundheit und Gelassenheit die Pfeiler ihres persönlichen Familienabenteuers bilden.


Aus der Podcastfolge „Unser Familienabenteuer mit Adoptiv- und Pflegekind“ vom –30.11.2025– des SWR-Podcasts „Das wahre Leben„.


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