🎙 Das späte Stichwort: Warum Lars sein Geheimnis erst ganz am Ende offenbarte.

In dieser Podcastfolge sprechen Mario Neumann und Lars Kollmann über persönliche Erfahrungen und Lebensfragen. Lars erzählt von seiner Kindheit in Ritterhude und von einer Explosion in einer Chemiefabrik, durch die viele Menschen obdachlos wurden. Er reflektiert über seine familiären Beziehungen, insbesondere zu seinem Vater, der eine zentrale Rolle in seinem Leben spielt. Lars spricht auch über seine berufliche Laufbahn als Speditionskaufmann und die Herausforderungen, die er während seiner Ausbildung bewältigen musste.

Ein zentrales Thema des Gesprächs sind die Schwierigkeiten in seinen früheren Beziehungen und wie äußere Einflüsse, beispielsweise die seiner Ex-Partnerin, die Beziehungen belasteten. Lars betont die Bedeutung von Kommunikation und Kompromissen in Partnerschaften. Zudem äußert er seine Ansichten über Glück, Zukunftspläne und die Notwendigkeit, sich in der Gesellschaft zu engagieren.

Zum Abschluss des Gesprächs teilt Lars seine Überlegungen zur Work-Life-Balance und betont die Bedeutung von Sport und sozialen Aktivitäten für ein erfülltes Leben. Insgesamt vermittelt der Artikel ein Bild von Lars‘ Lebensansichten, Erfahrungen und Werten.


Aus der Podcastfolge „Warum er seine Hirn-OP lange verschweigt“ vom –18.03.2026– des RB-Podcasts „Eine Stunde reden – Gespräche mit Unbekannten“ (Verfügbar bis -10.04.2028-).


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://rbprogressivedl-a.akamaihd.net/clips/zt/welt/km/km4NjdOvLW/km4NjdOvLW_audio_128k_stereo.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.bremenzwei.de/audios/eine-stunde-reden-lars-kollmann-100.html

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🎙 Kochende Emotionen: Warum extreme Temperaturen unsere Psyche belasten.

Längere Hitzeperioden führen oft zu Müdigkeit, Antriebslosigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten.

Da wir nachts schlechter schlafen, sind wir tagsüber reizbarer. Das kann zu mehr Konflikten im Alltag führen, beispielsweise zu aggressiverem Verhalten im Straßenverkehr oder zu mehr Fouls beim Sport.

Wenn es sehr heiß ist, suchen deutlich mehr Menschen psychiatrische Notaufnahmen auf. Hitze kann bestehende psychische Erkrankungen verschlimmern und auch neue auslösen.

Die genauen Ursachen werden noch erforscht. Es wird jedoch vermutet, dass Hitze starken Stress bedeutet, leichte Entzündungen im Gehirn auslöst und die schützende Blut-Hirn-Schranke schwächt, sodass Giftstoffe leichter ins Gehirn gelangen.

Neben den klassischen Tipps, wie viel zu trinken und Schatten zu suchen, ist der Aufenthalt in der Natur besonders wichtig. Zeit im Grünen oder im Wald kühlt nicht nur den Körper, sondern stärkt auch die Psyche nachweislich.

Es hilft, sich in kühleren Zeiten eine innere Widerstandsfähigkeit (Resilienz) gegen Stress aufzubauen. Das gelingt am besten durch regelmäßige Bewegung, eine gesunde Ernährung und gute soziale Kontakte.


Aus dem Interview „Wie wirkt sich Hitze auf die Psyche aus? Interview Sebastian Karl“ der Deutschlandfunk-Sendung „Sprechstunde“ vom –23.06.2026-.


Interview in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2026/06/23/wie_wirkt_sich_hitze_auf_die_psyche_aus_interview_sebastian_dlf_20260623_1036_f6f89795.mp3

Webseite des Interviews in neuem Tab lesen: https://www.deutschlandfunk.de/wie-wirkt-sich-hitze-auf-die-psyche-aus-interview-sebastian-karl-100.html

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🎙 Aus dem Abgrund in die Pflege: So eroberte Jenny ihr Leben zurück

In dieser Podcastfolge spricht Jenny eindringlich über ihre traumatische Erfahrung mit einem gewalttätigen Partner, der sie in die Prostitution und den Drogenkonsum gedrängt hat.

Jenny lernte ihren Partner in ihren frühen 20ern kennen. Zunächst erscheint die Beziehung wie ein Traum, doch bald werden sie von Drogenkonsum und finanziellen Problemen überschattet.

Ihr Partner schlägt vor, dass Jenny als Escort arbeiten soll, um seine Schulden zu begleichen. Obwohl sie zunächst zögert, lässt sie sich schließlich überzeugen. Dies führt zu einem Teufelskreis aus Prostitution und Drogenabhängigkeit.

Nach einiger Zeit wird der Partner gewalttätig. Jenny beschreibt, wie sie trotz der Gewalt und Demütigungen an der Beziehung festhält, da sie emotional abhängig ist.

Jenny führt ein Doppelleben zwischen ihrer gewalttätigen Beziehung und einem scheinbar normalen Familienleben. Sie kämpft mit Schuldgefühlen und der Hoffnung, dass die positiven Seiten ihrer Beziehung überwiegen.

Als sie sich schließlich trennt, gerät sie in eine Phase des Stalkings und der Drohungen durch ihren Ex-Partner. Entscheidend für ihre Sicherheit und psychische Gesundheit wird dabei die Unterstützung von Polizei und Organisationen wie dem Weißen Ring.

Jenny beginnt nach der Trennung eine Therapie, um die traumatischen Erlebnisse zu verarbeiten und sich von der Beziehung zu lösen.

Am Ende des Interviews reflektiert Jenny über ihre Erfahrungen und erkennt die Komplexität der emotionalen Abhängigkeit sowie die Herausforderungen, die mit der Überwindung solcher traumatischer Erlebnisse verbunden sind.

Insgesamt bietet diese Podcastfolge einen tiefen Einblick in die Mechanismen von Missbrauch und Abhängigkeit sowie in den Weg zur Heilung. Jennys Geschichte ist ein eindringliches Zeugnis für die Schwierigkeiten, die viele Menschen in ähnlichen Situationen erleben.


Aus der Podcastfolge „Mein Freund war mein Zuhälter – Jenny“ vom –21.04.2024– des SWR-Podcasts „Das wahre Leben“ – nicht mehr verfügbar -.


Webseite der Podcasts in neuem Tab lesen: https://www.swr.de/video/sendungen-a-z/nachtcafe/podcast-nachtcafe-100.html

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🎙 Bleiben oder gehen? Wie man emotionale Klarheit in der Partnerschaft findet

In diesem Podcast wird die Frage behandelt, wie Paare mit internen (partnerschaftlichen) und externen (schicksalshaften) Krisen umgehen können, warum viele Beziehungen daran scheitern und welche psychologischen Mechanismen dabei wirken.

Wie und warum Krisen entstehen.

Schleichende Prozesse: Viele Krisen entstehen nicht durch einen plötzlichen Knall, sondern weil Partner den Kontakt zueinander und zu sich selbst verlieren. Man funktioniert nur noch im „Alltagsmodus” oder ist „überangepasst”, schluckt Unzufriedenheit herunter und merkt erst, dass etwas nicht stimmt, wenn die Gefühle bereits erkaltet sind.

Projektionen: Ein Großteil der partnerschaftlichen Konflikte entsteht, weil unreflektierte Themen und alte Verletzungen aus der Kindheit („Schattenkinder”) auf den Partner projiziert werden. Letztlich geht es fast immer um dasselbe Grundbedürfnis: Man möchte vom anderen in seinem wahren Wesen gesehen und respektiert werden.

Externe Schicksalsschläge: Krankheiten, Jobverlust oder Dauerbelastungen (wie die Pflege von Angehörigen) bringen Stress von außen in die Beziehung und erfordern ein hohes Maß an Zusammenhalt.

Zentrale Strategien zur Konflikt- und Krisenbewältigung:

Klarheit und Aufrichtigkeit (das Beispiel Rebecca): Wenn eine Beziehung am Ende zu sein scheint, neigen Menschen oft aus Angst, den anderen zu verletzen, dazu, in einer zermürbenden Ambivalenz zu verharren.

Erkenntnis: Diese Unentschlossenheit und Vermeidung erzeugt meist mehr Leid und Schmerz als ein klarer, aufrichtiger Schnitt.

Lösungsansatz: Die eigenen Anteile an der Krise von denen des Partners trennen. Ein klarer Standpunkt hilft, Entscheidungen zu treffen – notfalls auch für eine Trennung, die beiden die Chance auf einen Neuanfang gibt.

Kommunikation und „Zwiegespräche”

Um präventiv Resilienz und Vertrauen aufzubauen, muss das Tempo aus dem Alltag genommen werden.

Erkenntnis: Ständige Aktivität dient oft der Konfliktvermeidung.

Lösungsansatz: Etablieren Sie regelmäßige Rituale, bei denen ein Partner (z. B. für 15 Minuten) redet, während der andere nur wertfrei zuhört, ohne direkt nach Lösungen oder Fehlern zu suchen.

Umgang mit emotionaler Überforderung (das Beispiel Anja): Wenn ein Partner durch externe Faktoren (z. B. ein neuer Job und Nachwuchs) völlig überlastet ist und sich verschließt.

Erkenntnis: Ein „Ich will nicht darüber reden” ist oft ein „Ich kann nicht”, da insbesondere viele Männer über keine ausreichende Kommunikationskompetenz für derartige emotionale Krisen verfügen. Ein direktes Gegenübersitzen baut dann oft noch mehr Druck auf.

Lösungsansatz: Gespräche sollten lieber in eine gemeinsame, neutrale Aktivität (wie einen Spaziergang) eingebunden werden. Zudem helfen praktische Entlastung im Alltag und die Rückbesinnung auf Ressourcen („Wir stehen das gemeinsam durch“), anstatt sich nur auf das Problem zu fokussieren.

Das Gleichgewicht aus Unterstützung und Selbstfürsorge

Bei externen Krisen ist aktive Hilfe für den betroffenen Partner essenziell. Genauso wichtig ist jedoch die Abgrenzung: Der unterstützende Partner muss darauf achten, die eigenen Batterien immer wieder aufzuladen (Selbstfürsorge), um nicht selbst auszubrennen.


Podcastfolge „Krisen gemeinsam bewältigen“ vom –12.07.2023– aus dem RTL+-Podcast „So bin ich eben! Stefanie Stahls Psychologie-Podcast für alle „Normalgestörten“„.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://open.acast.com/public/streams/695b7e82511175cf3ed1d504/episodes/695b7e9e8ad316586a619454.mp3

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🎙 Von Bautzen bis Kabul: Zwei Frauen, zwei Umbrüche und der gleiche Mut.

In dieser Podcastfolge wird am Beispiel von Ludmilla (DDR-Wende) und Subeyda (Flucht aus Afghanistan) beleuchtet, wie Menschen radikale Systemwechsel durch persönlichen Mut und enorme Resilienz bewältigen.

Während Ludmilla den Sprung aus der Verwaltung in die Selbstständigkeit als Landschaftsarchitektin wagte, kämpfte Subeyda in Deutschland mit massiven Bildungsbarrieren, finanzieller Not während der Pandemie und teils empathieloser Bürokratie. Beide Biografien verdeutlichen, dass neben einer klaren Vision vor allem private Unterstützungsnetzwerke den entscheidenden Unterschied machen, wenn staatliche Integrationsmaßnahmen oder Arbeitsmarktprogramme versagen.

Aus wissenschaftlicher Perspektive sind starre Behördenstrukturen und mangelnde Empathie oft die größten Hürden für ein erfolgreiches Ankommen.

Letztlich zeigt die Folge, dass eine gelungene Veränderung sowohl Eigeninitiative als auch eine gesellschaftliche Haltung erfordert, die Menschen als Bereicherung und nicht als Belastung begreift.


Podcastfolge „Veränderung meistern (2/4): Neue Freiheit und Zukunftsängste“ vom –26.02.2026– aus dem Deutschlandfunk-Podcast „Systemfragen“.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2026/03/05/veraenderung_meistern_24_neue_freiheit_und_zukunftsaengste_dlf_20260305_2010_036ecd74.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.deutschlandfunk.de/veraenderung-meistern-2-4-neue-freiheit-und-zukunftsaengste-100.html

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🎙 Der Wolf im Paragraphenpelz: Wenn das Recht zur Waffe gegen die Demokratie wird.

In ihrem Vortrag analysiert Anna-Bettina Kaiser die Rückkehr des Staatsstreichs und kommt zu dem Schluss, dass moderne Demokratien zunehmend durch eine Kombination aus rechtlicher Regression und dem Missbrauch von Ausnahmezuständen gefährdet sind.

Dabei beschreibt sie den Trend zum „Autogolpe“, bei dem amtierende Machthaber versuchen, ihre Macht über die verfassungsmäßigen Grenzen hinaus zu sichern, indem sie pseudolegale Techniken und gezielte Einschüchterung einsetzen. In diesem Prozess dient das Recht oft als bloße Fassade für die systematische Aushöhlung demokratischer Substanz – ein Phänomen, das Kaiser als „autokratischen Legalismus“ bezeichnet.

Kaiser verweist auf „Gödels Loophole“ und betont, dass keine Verfassung der Welt absolut wasserdicht gegen solche Angriffe gebaut werden kann, da sie stets von den handelnden Personen abhängt.

Abschließend plädiert sie dafür, Verfassungsumstürze konsequent beim Namen zu nennen, um ihnen die Maske der Legalität zu entziehen und so die demokratische Resilienz zu stärken.


Podcastfolge „Staatsstreiche – Wie Verfassungen ausgehebelt werden“ vom –12.02.2026– aus dem Deutschlandfunk-Nova-Podcast „Hörsaal„.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2026/02/12/deutschlandfunknova_staatsstreiche_wie_20260212_1bbcb445.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/staatsstreiche-wie-verfassungen-ausgehebelt-werden

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🎙 Das „Flummi-Prinzip“: Wie Schlaf uns nach Belastungen wieder aufspringen lässt.

In diesem Podcast besprechen Dr. Christine Blume und Ilka Knigge, wie sich die aktuelle Weltlage und alltäglicher Stress auf unsere psychische Gesundheit und unseren Schlaf auswirken.

Im Zentrum steht dabei die Resilienz, also die psychische Widerstandsfähigkeit, die wie ein Puffer gegen belastende Ereignisse wirkt. Die Expertinnen erläutern die Wechselbeziehung dieser beiden Faktoren: Guter Schlaf stärkt die Resilienz, während eine hohe Resilienz wiederum die Schlafqualität verbessert.

Biologisch gesehen unterstützt ausreichender Schlaf das Gehirn bei der Verarbeitung von Reizen, reguliert Emotionen und senkt nachweislich den Cortisolspiegel.

Abschließend empfehlen die Expertinnen praktische Strategien wie eine Nachrichtensperre vor dem Zubettgehen und mentale Übungen, um Sorgen loszulassen und die Schlafqualität aktiv zu fördern.


Podcastfolge „Resilienz – Wie hilft uns Schlaf in Krisenzeiten?“ vom –05.12.2023– aus dem Deutschlandfunk-Nova-Podcast „Über Schlafen“.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2023/11/05/deutschlandfunknova_resilienz_wie_hilft_uns_20231105_872b2d3b.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/resilienz-wie-hilft-uns-schlaf-in-krisenzeiten

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Baden-Württemberg lockert die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und Auflagen für Bauvorhaben der Bundeswehr. |

Baden-Württemberg hat ein neues Gesetz verabschiedet, das es der Bundeswehr erlaubt, Bauvorhaben zur Verteidigungsfähigkeit ohne Einhaltung landesrechtlicher Vorschriften durchzuführen. Dies schränkt die kommunale Selbstverwaltung erheblich ein und wirft Fragen zur Notwendigkeit solcher Maßnahmen auf.

Baden-Württemberg hat ein neues Gesetz verabschiedet, das es der Bundeswehr ermöglicht, Bauvorhaben ohne die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und Auflagen durchzuführen. Damit soll die Verteidigungsfähigkeit des Landes gestärkt werden. Dies geschieht im Rahmen einer Lenkungsgruppe, die die zivilen Verteidigungsaufgaben sowie die Unterstützung der Streitkräfte koordinieren soll. Kritiker befürchten jedoch, dass die kommunale Selbstverwaltung dadurch untergraben wird und die Einhaltung sinnvoller Bauvorschriften nicht nachgewiesen werden kann. Zudem entsteht der Eindruck, dass es sich um einen Versuch handelt, Bundesmittel schnell ins Land zu ziehen.

»Baden-Württembergs bizarrer Bau-Turbo für die Bundeswehr – Baden-Württemberg versucht Bayern in der Frage, wie leicht man es der Bundeswehr machen kann, den Rang abzulaufen. Schon im Mai hatte das Kabinett von Winfried Kretschmann eine Lenkungsgruppe Verteidigung und Resilienz eingerichtet, um die „Aufgaben des Landes im Verteidigungsfalls [sic] koordinieren, insbesondere der zivilen Verteidigung und zur Unterstützung der Streitkräfte. Auch die Unterstützung der Rüstungsindustrie und der Forschung in diesem Bereich bildet einen Schwerpunkt. Weiteres Ziel ist die Prüfung geeigneter Maßnahmen zur Stärkung der gesellschaftlichen Resilienz. Dazu kann beispielsweise Aufklärung an Schulen oder ein stärkerer Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern gehören.“ (Bericht aus dem Kabinett vom 20. Mai 2025, Pressemitteilung).«, 31.10.2025, https://www.imi-online.de/2025/10/31/baden-wuerttembergs-bizarrer-bau-turbo-fuer-die-bundeswehr/

Versprochen: Entwaldung beenden. Gebrochen.

Weltweit sind Wälder – insbesondere Tropenwälder – durch Waldbrände und illegale Abholzung bedroht. Dies verschärft die Klimakrise und unterstreicht die Notwendigkeit von Maßnahmen zum Schutz und zur nachhaltigen Bewirtschaftung der Wälder.

Der Artikel behandelt die Bedrohung der Wälder – insbesondere der Tropenwälder – durch Waldbrände und Abholzung, welche durch menschliche Aktivitäten und den Klimawandel verstärkt werden. Professor Henrik Hartmann erklärt, dass Tropenwälder wie der Amazonas wichtige Kohlenstoffspeicher sind, deren Zerstörung das Klimasystem der Erde gefährden könnte. Trotz internationaler Versprechen, die Entwaldung bis 2030 zu beenden, zeigen aktuelle Trends eine gegenteilige Entwicklung. Oft fehlt der politische Wille, Schutzmaßnahmen umzusetzen.

»Warum die Wälder bedroht sind – Henrik Hartmann, Leiter Institut für Waldschutz – In der Reihe der schlechten Nachrichten ist diese fast untergegangen. Im letzten Jahr sind weltweit 8,1 Millionen Hektar Wald zerstört worden. Das ist eine Fläche größer als Schottland. Besonders besorgt sind die Forschenden des Waldzustandsberichts über die Lage der Tropenwälder, die großräumig durch Waldbrände zerstört worden seien. Allein die Waldbrände im Amazonasgebiet hätten mehr Treibhausgase ausgestoßen, als ein Industrieland wie Deutschland in einem Jahr in die Atmosphäre bläst.«, 19.10.2025, https://www.deutschlandfunk.de/warum-die-waelder-bedroht-sind-henrik-hartmann-leiter-institut-fuer-waldschutz-100.html

hören

Warum die Wälder bedroht sind

Henrik Hartmann, Leiter des Instituts für Waldschutz

Britta Fecke, http://www.deutschlandfunk.de, Information und Musik

Bedrohung der Wälder: Ursachen und Lösungsansätze

Immer mehr Wälder weltweit, auch in Europa, sind durch Brände, Abholzung und den Klimawandel gefährdet. Langfristige Schutzmaßnahmen sind notwendig.

Schlüsselpunkte

~ Globale Waldflächen nehmen zwar zu, drohen aber durch Feuer und Abholzung zu schwinden.

~ Tropenwälder, speziell der Amazonas, sind durch Brandrodung und Klimawandel stark gefährdet.

~ Wälder sind für den Klimaschutz essenziell, da sie viel CO₂ speichern und das Weltklima beeinflussen.

~ Der Klimawandel verstärkt die Brandintensität in Europa, besonders in den südlichen Ländern.

~ Der Schutz der europäischen Wälder vor den Folgen des Klimawandels erfordert langfristige Strategien und Maßnahmen zur Steigerung der Resilienz.

Ursachen der Waldgefährdung

~ Weltweit verursachen menschliche Aktivitäten wie Brandrodungen und illegale Rodungen massive Schäden.

~ Der Klimawandel führt zu längeren Dürreperioden und einem erhöhten Brandrisiko, wodurch die Wälder zusätzlich unter Stress gesetzt werden.

~ In Europa sind immer häufiger Megabrände zu beobachten, die durch Hitze und Trockenheit begünstigt werden.

~ In den Tropen werden Feuer oft für die Landnutzung eingesetzt und geraten manchmal außer Kontrolle.

Schutz- und Anpassungsstrategien

~ In Europa konzentriert man sich beim Schutz auf die Anpassung an klimatische Veränderungen und nicht auf die Verhinderung von Entwaldung.

~ Um Wälder widerstandsfähiger zu machen, werden strukturreiche und vielfältige Bewirtschaftungsformen empfohlen.

~ Monokulturen sollen durch Waldumbau zu resilienteren Mischwäldern ersetzt werden.

~ Die natürliche Entwicklung und die Artenvielfalt könnten dabei helfen, Wälder an den Klimawandel anzupassen.

~ Es besteht jedoch Unsicherheit darüber, wie lange solche Maßnahmen wirken, da zukünftige klimatische Bedingungen unklar sind.

Fazit: Der weltweite Zustand der Wälder ist bedenklich, da sie für den globalen Klimaschutz essenziell sind, menschliche Aktivitäten und der Klimawandel ihnen jedoch stark zusetzen. Nur nachhaltige, langfristige Schutzmaßnahmen können die Wälder für die Zukunft sichern.

Bildung – Resilienz – Mut.  |  Citation.

[…] Bildung muss Kinder und Jugendliche widerstandsfähig machen – gegen Gehirnwäsche, Fake News und autoritäre, gewaltbereite Ideologien. Ob zu Hause, auf TikTok, in der Moschee oder im Umfeld radikaler Gruppen: Resilienz ist das Schlüsselwort. Dafür braucht es Pädagoginnen und Pädagogen, die Rechtsstaat und Freiheit entschlossen verteidigen – und Kollegien, die an einem Strang ziehen. Es braucht den Mut zu politischen Debatten in Schulen, ohne Tabus, auch bei Themen wie Nahost, Islamismus, Migration, Integration, Frauenrechte, Kinderrechte und Toleranz. […] Wer Schulen nicht schützt, lässt die Demokratie im Stich. Und die beginnt bei unseren Kindern.

~ Ahmad Mansour am 31.08.2025 in EMMA Nr. 5 (382) September/Oktober 2025 S. 39, https://www.emma.de/artikel/wie-bei-den-taliban-341931 (Bezahlschranke)

Ahmad Mansour ist der Sohn arabisch-israelischer Eltern aus einer „nicht praktizierenden” muslimischen Familie. Er studierte Psychologie in Tel Aviv und Berlin, wo er seit 2004 lebt. Er engagiert sich gegen den politischen Islam: Bis 2016 war er im Projekt „Heroes” aktiv, das sich gegen Gewalt im Namen der Ehre einsetzt. Seit 2017 ist er zudem in der von ihm gegründeten Initiative MIND für „Demokratieförderung und Extremismusprävention” aktiv.