🎙 Von der heilen „Familienhöhle” in die geschlossene Psychiatrie.

In dieser Podcastfolge wird die Geschichte von Christina erzählt, die nach der Geburt ihres ersten Kindes an einer Wochenbettpsychose litt. Zunächst war sie überglücklich, doch Schlafmangel und Stillprobleme führten dazu, dass sie verwirrte Gedanken entwickelte. Sie glaubte, eine Prophetin zu sein, und war überzeugt, dass elektronische Geräte sie überwachen würden.

Christina begann, in ihrer Wohnung einen Kreißsaal einzurichten, da sie der Meinung war, dass schwangere Frauen zu ihr kommen würden, um ihre Kinder bei ihr zu gebären. Ihr Mann wurde besorgt und suchte Hilfe. Schließlich wurde Christina in eine Klinik gebracht, wo die Ärzte ihre psychische Erkrankung erkannten.

Zunächst hatte Christina in der Klinik keine Einsicht in ihre Krankheit, doch nach einigen Wochen begann sie, die Realität zu verstehen und ihre Beziehung zu ihrem Kind und Mann zu reflektieren. Mit der Zeit und der richtigen Behandlung fand sie zurück zu einem normalen Familienleben.

Das Gespräch macht deutlich, wie wichtig Unterstützung in schwierigen Zeiten ist und wie schnell sich das Leben nach der Geburt eines Kindes verändern kann.


Aus der Podcastfolge „Wahnvorstellungen nach der Geburt meines Kindes – Christina“ vom –05.10.2025– des SWR-Podcasts „Das wahre Leben„.


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🐚 genau bis perfekt

Introvertierte sind sehr genau. Sie machen keine halben Sachen, sondern möchten das bestmögliche Ergebnis abliefern. Sie neigen zum Perfektionismus.

~ 92 Eigenschaften von Introvertierten, introvertiert.org, https://www.introvertiert.org/92-eigenschaften-von-introvertierten

Ich weiß nicht, ob es mir gelingt, genau zu sein. Ich versuche es. Ich hasse es, nur halbe Sachen zu machen. Ich möchte immer das bestmögliche Ergebnis abliefern. Das ist das, was mir möglich ist. Wenn es anderen nicht genügt, habe ich damit kein Problem. Mehr geht halt manchmal nicht. Ja, ich neige zum Perfektionismus. Das kann andere in den „Wahnsinn” treiben. Ich habe jedoch gelernt, auch einmal Fünfe gerade sein zu lassen.

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🎙 Die Erlaubnis, einfach „ich” zu sein. Wege aus dem Beziehungsdruck

In dem Gespräch geht es um Timon, einen 43-jährigen Mann, der an einer bipolaren Störung leidet und Probleme in seinen Beziehungen hat. Im Gespräch mit Stefanie Stahl berichtet er von seinen Erfahrungen und den Herausforderungen, die diese psychische Erkrankung mit sich bringt.

Timon erklärt, dass er manische Phasen, in denen er sehr energiegeladen und euphorisch ist, und depressive Phasen, in denen er sich zurückzieht und wertlos fühlt, erlebt. Diese Stimmungsschwankungen beeinflussen seine Beziehungen, da er oft das Bedürfnis hat, sich zurückzuziehen, wenn es ihm schlecht geht. Er hat bereits drei Ehen und mehrere Beziehungen hinter sich, die aufgrund seiner Erkrankung gescheitert sind.

Stefanie Stahl erläutert, dass es sich bei der bipolaren Störung nicht um normale Stimmungsschwankungen handelt, sondern um extreme Schwankungen, die das Leben stark belasten können. Zudem diskutieren sie, wie Timons Kindheit, in der ein hoher Leistungsdruck herrschte, seine Sicht auf Beziehungen und sein Selbstwertgefühl geprägt hat. Timon hat das Gefühl, in Beziehungen immer „performen“ zu müssen, um geliebt zu werden, und er hat Angst vor Ablehnung, wenn er Schwächen zeigt.

Ein zentraler Punkt des Gesprächs ist, dass Timon lernen muss, sich selbst zu akzeptieren – mit all seinen Schwächen und den Phasen seiner Erkrankung. Stefanie betont, wie wichtig echte Verbindung und Unterstützung in Beziehungen sind, um mit psychischen Herausforderungen besser umzugehen. Timon wünscht sich, dass seine Partnerin ihn in schwierigen Zeiten unterstützt und ihm Mut macht, er selbst zu sein, ohne dass er sich ständig unter Druck setzen muss.

Insgesamt zeigt das Gespräch, wie psychische Erkrankungen das Beziehungsleben beeinflussen können und dass das Streben nach echter Verbindung und Akzeptanz für die Heilung entscheidend ist.


Podcastfolge „Meine Bipolare Störung belastet meine Beziehungen – oder bin ich einfach bindungsängstlich?“ vom –21.06.2026– aus dem RTL+-Podcast „Stahl aber herzlich„.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://ais.audiorella.com/podcasts/1748-stahl-aber-herzlich-der-psychotherapie-podcast-mit-stefanie-stahl/247696-meine-bipolare-stoerung-belastet-meine-beziehungen-oder-bin-ich-einfach-bindungsaengstlich.mp3

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🎙 Von Käsebroten und Kontrollverlust

In dieser Podcastfolge sprechen die Moderatoren Lukas Klaschinski und Stefanie Stahl darüber, wie man sich entspannen und das Leben mehr genießen kann. Lukas erzählt, dass er oft Probleme damit hat, abzuschalten, obwohl er finanziell erfolgreich ist und sich viele Dinge leisten kann. Er ist ständig mit seiner Arbeit beschäftigt und denkt viel darüber nach, wie er alles verbessern kann.

Stefanie erklärt, dass viele Menschen Probleme mit der Entspannung haben, weil sie ein starkes Bedürfnis nach Kontrolle verspüren. Dieses Bedürfnis kann dazu führen, dass man sich ständig ablenkt und nicht zur Ruhe kommt. Sie spricht auch über das Gefühl der Unzulänglichkeit, das viele Menschen empfinden, und darüber, wie dieses Gefühl dazu führt, dass sie versuchen, ihre Unsicherheiten durch Perfektion und Kontrolle zu bekämpfen.

Im Podcast werden auch Hörerfragen behandelt. Eine Hörerin berichtet beispielsweise, dass sie nachts nicht schlafen kann, weil sie von negativen Gedanken geplagt wird. Stefanie empfiehlt ihr, diese Gedanken aufzuschreiben, um sie loszuwerden. Ein anderer Hörer beschreibt, dass er sich selbst nichts gönnen kann. Stefanie erklärt, dass dies oft mit einem geringen Selbstwertgefühl zusammenhängt.

Insgesamt ermutigen die Moderatorinnen und Moderatoren die Zuhörerinnen und Zuhörer, sich mit ihren inneren Gefühlen auseinanderzusetzen und sich selbst mehr zu gönnen, um das Leben mehr genießen zu können.


Podcastfolge „Locker machen und genießen“ vom –21.04.2021– aus dem RTL+-Podcast „So bin ich eben! Stefanie Stahls Psychologie-Podcast für alle „Normalgestörten“„.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://open.acast.com/public/streams/695b7e82511175cf3ed1d504/episodes/695b7ea3fb49dbac00f442ed.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://shows.acast.com/so-bin-ich-eben/episodes/695b7ea3fb49dbac00f442ed

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🎙 Vom Wankelmut zur Klarheit: Wie du lernst, dich endlich sicher zu entscheiden.

In diesem Gespräch analysiert Stefanie Stahl mit ihrem Gast Paula deren extreme Entscheidungsschwierigkeiten.

Diese sind tief in kindlichen Mustern der Überanpassung und Versagensangst verwurzelt. Paula erkennt, dass ihr „Wankelmut“ und ihr Perfektionismus als Schutzstrategien dienen, um mögliche Enttäuschungen und die Scham früherer Ohnmachtserfahrungen zu vermeiden.

Stahl verdeutlicht, dass Paula oft in negativen Gedankenspiralen verharrt, die ihre tatsächlichen beruflichen und persönlichen Erfolge überschatten.

Als Lösung wird vorgeschlagen, bewusst auf das „erwachsene Ich“ umzuschalten, um mithilfe des Verstandes eine Distanz zu alten Kindheitsgefühlen zu gewinnen und sich stärker auf die Sachebene zu konzentrieren.

Paula nimmt die Erkenntnis mit, dass sie stolz auf ihren bisherigen Weg sein darf und dass sie durch mentale Disziplin lernen kann, ihre Realität positiver und selbstbestimmter wahrzunehmen.


Podcastfolge „Entscheidungen treffen – warum kann ich das nicht?“ vom –09.10.2022– aus dem RTL+-Podcast „Stahl aber herzlich„.


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