🎙 Teurer Stickstoff, weniger Fläche: Ist unsere Ernährungssicherheit noch gewährleistet?

Aufgrund eines extrem trockenen Winters und stark gestiegener Preise für Stickstoffdünger startet die Landwirtschaft 2026 unter schwierigen Bedingungen in die neue Saison. Prof. Heinz Flesser empfiehlt als Anpassung an den Klimawandel die Wahl trockenheitsresistenterer Sorten oder den Umstieg auf alternative Kulturen wie Soja und Hirse.

Aufgrund hoher Kosten und der Nitratbelastung des Grundwassers gewinnen organische Dünger sowie ein präziseres Flächenmanagement zur Vermeidung von Auswaschungen an Bedeutung. Zudem mahnt der Experte den Schutz fruchtbarer Böden an, da durch Flächenfraß täglich etwa 50 Hektar Agrarland für Siedlungs- und Verkehrszwecke verloren gehen.

Trotz dieser multiplen Herausforderungen sieht Flesser die allgemeine Ernährungssicherheit in Deutschland aktuell als gesichert an.


Aus dem Interview „Unser täglich Brot – Die Ernten der Zukunft.“ der Deutschlandfunk-Sendung „Information und Musik“ vom –03.04.2026-.


Interview in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2026/04/03/unser_taeglich_brot_die_ernten_der_zukunft_heinz_flessa_dlf_20260403_0811_0b2069cd.mp3

Webseite des Interviews in neuem Tab lesen: https://www.deutschlandfunk.de/unser-taeglich-brot-die-ernten-der-zukunft-heinz-flessa-agrarwissenschaftler-100.html

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📅❓ Der leere Schulstreik: Wenn Einschüchterung Früchte trägt.

Was hat sich durch die Corona-Pandemie in meinem Umfeld verändert, woran ich mich hätte anpassen müssen oder können? [Anmerkung: Es würde mich nicht wundern, wenn sich diese Pandemie historisch als Plandemie herausstellen würde.]

Vor der P(l)andemie war die globale demokratische Bewegung „Fridays for Future” die größte Bedrohung für demokratische, autokratische und diktatorische Regierende und ihre Hintermänner und -frauen auf der Erde. Allein am 20.09.2019 fanden in über 150 Ländern Proteste gegen die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen statt. In dieser Woche nahmen weltweit bis zu 7,6 Millionen Menschen an den Protesten teil. Ich war einer davon – heute nicht mehr. Heute werden diese Zahlen global nicht mehr erfasst, da die Beteiligung so gering geworden ist. Nach der P(l)andemie habe ich in Koblenz noch einmal an einem sogenannten „Schulstreik” (nach (!) dem Unterricht) teilgenommen. Die Beteiligung war lächerlich gering. Vor allem haben die Schülerinnen und Schüler gefehlt, die die Lehren aus der Einschüchterung durch der P(l)andemie gezogen haben. Ich habe mich angepasst und mich ins Private zurückgezogen, denn die Mächte, die heute wirken, sind übermächtig. Es geht um unser (Über-)Leben.

Ansonsten ist heute für mich fast alles wie vor der P(l)andemie.

Außer: Ich besuche keine Massenveranstaltungen mehr. Ich fasse keine Türgriffe mehr mit bloßer Hand an, sondern mit dem Ellbogen, nicht aus Angst vor einer Ansteckung mit Corona, sondern weil ich weiß, dass Türklinken Hotspots für Keime sind – vor allem Bakterien. Ich habe auch beobachtet, dass sich viele Menschen nach dem Toilettengang nicht oder unzureichend die Hände waschen. Mir geht es nicht um Risikovermeidung, sondern um Risikominimierung. Ich habe keine Angst vor einer Infizierung und eine gute Immunabwehr.

Ich glaube keinen Bildern, Videos und Nachrichten mehr, denn in der P(l)andemie habe ich gelernt, wie die Herrschenden die Beherrschten mit Bildern und einseitigen oder gelogenen Texten manipulieren.

Kurz: Ich habe meinen Glauben an die Vernunftbegabung und das Wohlwollen der Menschen verloren. Beginnend nicht mit der P(l)andemie, sondern mit 9/11 hat für die Beherrschten der langsame Rückschritt in die Barbarei begonnen, der immer schneller Fahrt aufnimmt. Die Masse wird durch Unterhaltung, den täglichen „Kampf” ums Brot und die existenzielle Angst vor Kriegen und Terror von dieser Erkenntnis abgelenkt.

Täglicher Schreibanreiz
Wie hast du dich an die Veränderungen angepasst, die die Covid-19-Pandemie mit sich gebracht hat?

How have you adapted to the changes brought on by the Covid-19 pandemic?  |  Wie hast du dich an die Veränderungen durch die Covid-19-Pandemie angepasst?

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🎙 Die schwierige Beziehung zu ihrem Bruder belastet sie sehr.

In der Podcastfolge spricht eine Frau namens Katrin über ihre schwierige Beziehung zu ihrem cholerischen Bruder. Vor zwei Jahren hat sie versucht, ihm Grenzen zu setzen, indem sie ihm in einer Sprachnachricht mitteilte, dass sie sich oft übergangen und klein gemacht fühlt. Diese Nachricht hat ihren Bruder sehr wütend gemacht und seitdem hat Katrin das Gefühl, nicht mehr zur Familie zu gehören.


Podcastfolge „Warum belastet mich die schwierige Beziehung zu meinem Bruder so sehr – und wie kann ich mich davon befreien?“ vom 16.02.2025 aus dem RTL+-Podcast „Stahl aber herzlich„.


Katrin beschreibt, dass ihr Bruder schon in der Kindheit oft wütend war und ihre Eltern Schwierigkeiten hatten, ihm Grenzen zu setzen. Sie selbst hat sich immer angepasst, um Konflikte zu vermeiden, und fühlte sich dadurch oft unsichtbar und unwichtig. Sie hat keine schönen Erinnerungen an ihre Kindheit mit ihm und hat das Gefühl, dass ihre Eltern nie wirklich für sie eingetreten sind.

Im Gespräch mit der Psychologin wird deutlich, dass Katrin sich nach einer besseren Beziehung zu ihrer Familie sehnt, aber Angst hat, dass sich ihre Eltern und ihre Schwester nicht für ihre Gefühle interessieren oder sie nicht ernst nehmen. Sie möchte, dass ihre Familie erkennt, wie sie sich fühlt, hat aber das Gefühl, dass sie das nicht aussprechen kann, weil sie befürchtet, abgelehnt zu werden.

Die Psychologin erklärt ihr, dass sie aufgrund ihrer Kindheitserfahrungen sehr verletzlich ist und ihre aktuellen Reaktionen oft von diesen alten Verletzungen beeinflusst werden. Sie ermutigt Katrin, an ihrer eigenen Wahrnehmung zu arbeiten und die Wunden aus der Vergangenheit zu heilen, um gesunde Beziehungen aufbauen zu können.

In der Podcastfolge geht es vereinfacht zusammengefasst um die Herausforderungen, die Katrin in ihrer Familie erlebt, und darum, wie sie lernen kann, ihre Gefühle auszudrücken und gesunde Grenzen zu setzen, um sich von der emotionalen Belastung zu befreien.

Podcastfolge in neuem Tab hören: https://ais.audiorella.com/podcasts/1748-stahl-aber-herzlich-der-psychotherapie-podcast-mit-stefanie-stahl/227347-warum-belastet-mich-die-schwierige-beziehung-zu-meinem-bruder-so-sehr-und-wie-kann-ich-mich-davon-befreien.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://plus.rtl.de/podcast/stahl-aber-herzlich-der-psychotherapie-podcast-mit-stefanie-stahl-hkbvaxayyklcv/warum-belastet-mich-die-schwierige-beziehung-zu-meinem-bruder-so-sehr-und-wie-kann-ich-mich-davon-befreien-4svqsmydl5hli

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🎙 Autonomie • Bedürfnisse • Emotionen • Hilflosigkeit • Konfliktvermeidung • Spannungen • Unsicherheit • Verlustängste • Wut

Die Podcastfolge handelt von einer Sitzung der Paartherapie mit Ulrike und Andreas, die seit neun Jahren zusammen sind und gerade geheiratet haben. Trotz ihrer langen Beziehung haben beide Verlustängste, die sich unterschiedlich äußern. Andreas reagiert hilflos und passt sich stark an, während Ulrike wütend und kalt wird.


Podcastfolge „Verliebt, verheiratet, Verlustängste“ vom 16.06.2023 aus dem NDR-Podcast „Die Paartherapie„, verfügbar bis 30.10.2050.


Der Therapeut Eric gibt den beiden Ratschläge, um ihre Beziehung zu verbessern. Er betont, dass Wut oft ein Zeichen für alte, ungeklärte Konflikte ist und dass es wichtig ist, sich selbst zu hinterfragen, um die eigenen Emotionen besser zu verstehen. Eine von ihm vorgeschlagene Übung besteht darin, typische Konflikte in ruhigen Momenten durchzuspielen und zu überlegen, was der Partner sagen sollte, um sich verstanden zu fühlen.

Eric erklärt auch, dass es normal ist, in einer Beziehung nach Autonomie zu streben, und dass es wichtig ist, die eigenen Bedürfnisse zu äußern, statt Konflikte zu vermeiden. Wenn sich ein Partner unsicher fühlt, kann sich das auf den anderen übertragen, wodurch sich die Situation verschärft.

Das Hauptziel der Therapie ist es, Ulrike und Andreas dabei zu helfen, ihre Verlustängste zu überwinden und auf Augenhöhe miteinander zu kommunizieren. Eric ermutigt sie, ihre Bedürfnisse klar zu äußern und Konflikte nicht zu scheuen, da dies der Beziehung letztlich zugutekommt.

Zusammengefasst zeigt die Podcastfolge, wie wichtig es ist, in einer Beziehung offen über Ängste und Bedürfnisse zu sprechen, um Missverständnisse und Spannungen zu vermeiden.

Podcastfolge in neuem Tab hören: https://ndr-podcast.ard-mcdn.de/progressive/2023/0615/AU-20230615-1650-1800.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.ndr.de/ndr2/podcasts/Die-Paartherapie-Der-NDR-2-Podcast,audio1402932.html

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• Anpassung • Authentizität • Bindungsangst • Gefühle • Grenzen • Loyalität • Selbstaufmerksamkeit • Trauer • Wut •

In der am 30.07.2023 erschienenen Podcastfolge „Bindungsangst – was hat meine Mutter damit zu tun?” aus dem Podcast „Stahl aber herzlich – Der Psychotherapie-Podcast mit Stefanie Stahl” geht es um das Thema Bindungsangst und den Zusammenhang mit der Beziehung zur Mutter einer Frau namens Maja. Maja hat Schwierigkeiten, sich in ihrer Beziehung zu ihrer Partnerin auf eine festere Bindung einzulassen, da sie Angst hat, unglücklich zu werden. Diese Angst ist in ihrer Kindheit verwurzelt, in der sie oft mit den Problemen ihrer Mutter konfrontiert wurde, was sie emotional überfordert hat.

Maja fühlt sich unter Druck, die Erwartungen anderer zu erfüllen. Dadurch kann sie ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse nicht klar erkennen. Sie hat das Gefühl, sich anpassen zu müssen, um geliebt zu werden, und verliert dabei den Kontakt zu ihren eigenen Gefühlen. In Gesprächen mit der Psychotherapeutin Stefanie Stahl wird deutlich, dass Majas Bindungsangst mit einer übermäßigen Loyalität gegenüber ihrer Mutter einhergeht. Diese Loyalität hindert sie daran, ihre Wut über die emotionalen Lasten auszudrücken, die ihre Mutter auf sie abgeladen hat.

Die Therapeutin erklärt ihr, wie wichtig es ist, diese Wut zuzulassen, um sich von den Erwartungen ihrer Mutter zu lösen und ein gesundes Selbstbewusstsein zu entwickeln. Maja wird ermutigt, ihre eigenen Bedürfnisse zu erkennen und zu lernen, klare Grenzen zu setzen, um in ihrer Beziehung glücklicher zu werden.

Podcastfolge in neuem Tab hören: https://rss.art19.com/episodes/29fbf2cb-c2ad-48ea-b12a-a7a2a952310e.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://plus.rtl.de/podcast/stahl-aber-herzlich-der-psychotherapie-podcast-mit-stefanie-stahl-hkbvaxayyklcv/bindungsangst-was-hat-meine-mutter-damit-zu-tun-yedt3qy54jvsn

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Frei werden. | Zitat

» […] Frei werden wir erst, wenn wir uns mit dem Leben verbünden
gegen die Todesproduktion und die permanente Tötungsvorbereitung.
Frei werden wir weder durch Rückzug ins Private, ins ‘Ohne mich’,
noch durch Anpassung an die Gesellschaft, in der Generale
und Millionäre besonders hochgeachtet werden. Frei werden wir,
wenn wir aktiv, bewusst und militant für den Frieden arbeiten. […] «

~ Dorothee Sölle, Im Hause des Menschenfressers. Texte zum Frieden., Hamburg 1981

Dorothee Sölle (1929–2003), geborene Nipperdey, war eine deutsche evangelische Theologin, Dichterin und Schriftstellerin sowie eine der wichtigsten Vertreterinnen der feministischen Theologie.

Sie zählt zu den einflussreichsten Theologinnen des Protestantismus und zu den profiliertesten Vertreterinnen eines „anderen Protestantismus”.

Ihre Theologie war untrennbar mit politischem Engagement verbunden. Zentrale Themen waren:

  • Gottes Vorliebe für die Armen (was sie zu einer führenden europäischen Befreiungstheologin machte).
  • Die Verknüpfung alltäglicher Lebenserfahrungen (Leiden, Armut, Benachteiligung) mit theologischen Inhalten.
  • Kritik an der Allmachtsvorstellung über Gott.

Sie war eine Aktivistin und engagierte sich in der Friedens-, Frauen- und Umweltbewegung.
Sie war Mitbegründerin des „Politischen Nachtgebets” (1968–1972 in Köln), in dem christlicher Glaube und politisches Handeln in Beziehung gesetzt wurden.
Sie setzte sich für Frieden, Gerechtigkeit und Gleichberechtigung ein und protestierte gegen Aufrüstung.

Obwohl ihr in Deutschland ein Lehrstuhl weitgehend verwehrt blieb, erlangte sie als theologische Schriftstellerin und Rednerin weltweite Bekanntheit. Von 1975 bis 1987 hatte sie jedoch eine Professur für Systematische Theologie am Union Theological Seminary in New York inne.

Ein Klick auf die Grafik erklärt die Lizenz.

Aufruf zu strukturellen Veränderungen. | Readably.

Die Vereinnahmung der Eliten und die Selbstzerstörung Europas – Teil 4/4 | In ihrem Artikel analysiert Nel Bonilla die transatlantische Hegemonie und die Bildung von Eliten in Deutschland, die häufig die Interessen der USA über die der eigenen Bevölkerung stellen. Sie beschreibt, wie politische Karrieren durch US-finanzierte Programme und transatlantische Netzwerke geprägt werden, was zu einem geschlossenen Denkrahmen führt, in dem abweichende Meinungen marginalisiert werden. Abschließend formuliert sie einen Aufruf zu strukturellen Veränderungen, um die Kontrolle durch transatlantische Eliten zu hinterfragen und die Souveränität Europas zurückzugewinnen.
https://www.nachdenkseiten.de/?p=138786
hören:

»Von dem Schweigen zur Sabotage der Nord-Stream-Pipelines bis zur wirtschaftlich und politisch ruinösen NATO-Aufrüstung: Viele Menschen in Deutschland fragen sich, warum unsere „Eliten“ in Medien und Politik so häufig die geopolitischen und wirtschaftlichen Interessen der USA über die der eigenen Bevölkerung zu stellen scheinen. Unsere neue Gastautorin Nel Bonilla analysiert in einer Reihe von vier Artikeln die verborgene Architektur der transatlantischen Hegemonie und die Netzwerke hinter dem transatlantischen Wahnsinn. Ein Artikel von Nel Bonilla.«

Der Artikel untersucht die geopolitischen und wirtschaftlichen Interessen Deutschlands im Kontext der transatlantischen Hegemonie und der Dominanz der USA über die deutschen Eliten.

Die Autorin Nel Bonilla beschreibt die „biographische Fließbandproduktion”, die zur Bildung eines einheitlichen Konsenses unter den politischen Eliten führt.

An den Beispielen Jakob Schrot und Lars Klingbeil werden unterschiedliche Wege zur Etablierung transatlantischer Netzwerke und Ideologien illustriert.

Während Schrot als Unternehmer und Netzwerker dargestellt wird, wählt Klingbeil den traditionellen Weg über Parteigremien.

Der Artikel betont die systemische Reproduktion von Loyalität und Anpassung innerhalb dieser Netzwerke, die den Zugang zu entscheidenden Positionen kontrollieren.

Der „Schröder-Effekt” wird als Beispiel für die Risiken von Abweichungen vom transatlantischen Konsens angeführt. Dies kann zum beruflichen Untergang führen.

Es wird ein geschlossenes Denksystem beschrieben, das alternative politische Ansätze und Ideen einschränkt und den Atlantizismus als Norm etabliert.

Als Vorschläge zur Veränderung werden die Einführung multipolarer Karrierestationen und mehr Transparenz über ausländische Einflussnahme genannt.

Der Artikel schließt mit der Feststellung, dass die transatlantische Hegemonie nicht aus moralischen Gründen zerbricht, sondern durch äußeren Druck oder innere Brüche.

Als entscheidend erachtet wird die Notwendigkeit, das biographische Fließband zu demontieren, um die Fähigkeit zur eigenständigen Entscheidungsfindung zurückzugewinnen.

14.10.2025