🎙 Verpflichtungsallergie trifft auf Aufmerksamkeitshunger – ein ungleiches Duell.

In dieser Podcastfolge mit Stefanie Stahl versuchen Mutter Marie und Tochter Anna, nach langjährigen Konflikten und Missverständnissen wieder näher zueinanderzufinden.

Es wird deutlich, dass Anna sich seit ihrer Kindheit emotional ungesehen fühlt und heute aufgrund unaufgearbeiteter Schmerzen schon bei Kleinigkeiten sehr impulsiv reagiert, um Aufmerksamkeit zu bekommen.

Marie wiederum fällt es aufgrund eigener Kindheitstraumata schwer, Zugang zu ihren Gefühlen zu finden. Deshalb zieht sie sich bei Konflikten oft zurück, um ihre mühsam erkämpfte Freiheit im Alter zu schützen.

Am konkreten Beispiel eines Streits über einen Sportwettbewerb wird eine destruktive Teufelskreisdynamik aus Annas Kampf um Anerkennung und Maries Rückzug aus Ohnmacht sichtbar.

Zum Abschluss erarbeitet Stefanie mit beiden eine „Metahaltung“, die ihnen helfen soll, gegenseitige Auslöser zukünftig nicht mehr persönlich zu nehmen und Konflikte erst nach einer emotionalen Abkühlung zu klären.

Dies ist die Fortsetzung dieser beiden Gespräche:


Podcastfolge „Das Mutter-Tochter-Gespräch – finden wir wieder zusammen?“ vom –16.11.2025– aus dem RTL+-Podcast „So bin ich eben! Stefanie Stahls Psychologie-Podcast für alle „Normalgestörten“„.


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🎙 Magersucht und Leistungsdruck im Radsport.

In dieser Podcastfolge beschreibt Dominik Nerz seine Erfahrungen als Radprofi und den damit verbundenen Druck, der zu einer lebensbedrohlichen Magersucht führte.

Trotz seiner Erfolge im Radsport, zu denen auch die Teilnahme an der Tour de France zählt, verlor er sich unter dem hohen Leistungsdruck selbst und musste schließlich im Alter von 27 Jahren seine Karriere beenden, nachdem Ärzte ihm mit dem Tod drohten, wenn er nicht aufhöre. Während seiner Zeit im professionellen Radsport wurde das Thema Ernährung übermäßig auf das Gewicht fokussiert, was zu seiner Essstörung beitrug.

Nach seinem Rückzug suchte Nerz professionelle Hilfe und lernte, ein normales Leben zu führen, in dem er sich selbst wieder wichtig nimmt und Sport ohne Leistungsdruck treibt.

Heute ist er dankbar für die Möglichkeit, sein Leben zu genießen, und hat eine neue berufliche Richtung im Vertrieb eingeschlagen, während er auch weiterhin seine Leidenschaft für den Sport pflegt.


Aus der Podcastfolge „Meine Magersucht als Radprofi – Dominik Nerz“ vom –30.06.2024– des SWR-Podcasts „Das wahre Leben„.


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🎙 Gleiche Angst, andere Strategie: Warum wir im Streit oft aneinander vorbeireden.

In dieser Podcast-Folge sprechen Nadine und Daniel über ihre Kommunikationsschwierigkeiten, die vor allem durch Daniels emotionalen Rückzug und Nadines Bedürfnis nach Nähe entstehen.

Der Therapeut Eric Hegmann arbeitet heraus, dass beide Partner gegensätzliche Stressstrategien nutzen. Während Nadine durch Reden Verbindung sucht, versucht Daniel, Probleme schweigend mit sich selbst zu klären. Ein entscheidender Durchbruch gelingt, als beide erkennen, dass hinter ihrem Verhalten die gleiche, tiefe Angst steht, den jeweils anderen zu verlieren.

Hegmann verdeutlicht, dass Daniels Schweigen keine böse Absicht ist, sondern eine erlernte Schutzstrategie gegen den massiven inneren Erwartungsdruck darstellt.

Als Lösung vereinbaren sie einen „Beziehungs-Trainingsplan“, bei dem Daniel emotionale Offenheit wie einen Muskel trainiert, um die Verbindung nachhaltig zu stärken.


Podcastfolge „Schweigende Partner: Kommt nach der Funkstille die Trennung?“ vom –01.11.2024– aus dem NDR-Podcast „Die Paartherapie„; verfügbar bis -01.11.2026-.


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🎙 Gemeinsam einsam: Wenn die Liebe im Alltag untergeht – und wie man den Weg zurückfindet.

Mark und Patricia leben zwar unter einem Dach, fühlen sich aber „gemeinsam einsam“. Bei Stefanie Stahl wollen sie klären, ob ihre Ehe trotz räumlicher Trennung noch eine Zukunft hat.

Im Gespräch offenbart sich ein Teufelskreis aus Marks Rückzug in Arbeit und Hobbys sowie Patricias Gefühl der ständigen Zurückweisung. Dieser wird durch tiefe Anerkennungskonflikte und unterschiedliche Erziehungsstile befeuert.

Stefanie Stahl identifiziert eine Dauerkränkung auf beiden Seiten und nutzt eine gezielte Zuhör-Übung, um den Fokus von Vorwürfen auf verdeckte Bedürfnisse und Wünsche zu lenken. Dabei bekennen sich beide Partner trotz der verfahrenen Situation offen zu ihrer gegenseitigen Liebe und zu ihrem festen Willen, als Team wieder zueinanderzufinden.

Zum Abschluss vereinbaren sie konkrete Schritte: feste wöchentliche Date-Nights und gegenseitige Akzeptanz in der Elternrolle. So wollen sie ihren „Beziehungstank“ durch positive Erlebnisse neu füllen.


Podcastfolge „Wir wollen unsere Ehe retten – wie schaffen wir das?“ vom –27.10.2024– aus dem RTL+-Podcast „Stahl aber herzlich„.


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🎙 Es ist keine Gleichgültigkeit, sondern Angst: Warum die Sachebene im Streit eine Sackgasse ist.

In dieser Podcast-Folge moderiert Eric Hegmann eine Sitzung mit Louisa und Andreas, die in einem Kreislauf aus gegenseitiger Kritik, eisigem Schweigen und tiefsitzenden Verlustängsten gefangen sind.

Während Louisa Distanz sucht, um Druck abzubauen, gerät Andreas in eine lähmende Starre, da sein „innerer Kritiker“ aus der Kindheit durch den Konflikt massiv aktiviert wird.

Ein Experiment verdeutlicht, dass ihre Streitigkeiten, etwa um einen Nebenjob, eigentlich Ausdruck von unbewussten Sorgen und dem Bedürfnis nach Autonomie sind. Der Therapeut deckt auf, dass Andreas’ Rückzug keine Ignoranz ist, sondern aus einer emotionalen Überforderung resultiert. Diese Überforderung missversteht Louisa wiederum fälschlicherweise als Desinteresse.

Die zentrale Erkenntnis lautet: Wahre Annäherung gelingt nur, wenn die emotionale Verbindung wiederhergestellt ist, bevor versucht wird, Probleme rein rational auf der Sachebene zu lösen.


Podcastfolge „Jeder Streit ein Minenfeld“ vom –26.04.2024– aus dem NDR-Podcast „Die Paartherapie„; verfügbar bis -26.04.2026-.


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• Ängste • Bedürfnisse • Bindung • Gefühle • Nähe • Rückzug • Umarmungen • Verbindung • Verletzungen • Vernachlässigung • Vertrauen • Zweisamkeit •

In der Podcastfolge „Nach dem Kind ist alles anders” aus dem Podcast „Die Paartherapie” vom 09.06.2023 geht es um Holger und Katharina, ein Paar, das kurz vor der Trennung steht. Sie haben eine vierjährige Tochter und Katharina ist schwanger mit dem zweiten Kind. Holger fühlt sich von Katharina vernachlässigt, da sie sich stark auf die Kinder konzentriert, und er vermisst die intime Verbindung zu ihr. Katharina wiederum leidet unter Holgers Stimmungsschwankungen und seinem Rückzug.

In der Paartherapie gibt der Therapeut Eric verschiedene Ratschläge, um die Beziehung zu verbessern.

Emotionale Verarbeitung: Hinter Wut steckt oft Angst. Es ist wichtig, diese Angst zu erkennen und zu verarbeiten, um Konflikte besser zu bewältigen.

Intimität verstehen: Der eine Partner braucht Intimität, um sich verbunden zu fühlen, während der andere erst Sicherheit braucht, um intim zu werden. Es ist wichtig, diese unterschiedlichen Bedürfnisse zu verstehen.

Vertrauen aufbauen: Gefühle offen auszusprechen kann Vertrauen schaffen. Oft haben Paare Angst, den anderen zu verletzen, wenn sie ihre Gefühle teilen.

Physische Nähe: Umarmungen von mindestens 60 Sekunden können dabei helfen, Nähe und Bindung zu fördern.

Emotionen benennen: Paare sollten über ihre Gefühle sprechen statt nur über die Situation. Das hilft, ein besseres Verständnis füreinander zu entwickeln.

Zeit für Zweisamkeit: Es ist wichtig, Zeit als Paar zu verbringen, um die Verbindung zu stärken – auch wenn das bedeutet, andere Aktivitäten zu reduzieren.

In der Podcastfolge wird deutlich, dass es in Beziehungen oft zu Missverständnissen kommt und dass das Verständnis der eigenen Gefühle sowie der des Partners entscheidend ist, um eine Beziehung zu retten. Holger und Katharina müssen lernen, ihre Ängste und Bedürfnisse offen zu kommunizieren, um wieder näher zusammenzukommen.

Podcastfolge in neuem Tab anhören: https://ndr-podcast.ard-mcdn.de/progressive/2023/0531/AU-20230531-1704-2600.mp3

https://www.ndr.de/ndr2/podcasts/Die-Paartherapie-Der-NDR-2-Podcast,audio1393088.html

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Frei werden. | Zitat

» […] Frei werden wir erst, wenn wir uns mit dem Leben verbünden
gegen die Todesproduktion und die permanente Tötungsvorbereitung.
Frei werden wir weder durch Rückzug ins Private, ins ‘Ohne mich’,
noch durch Anpassung an die Gesellschaft, in der Generale
und Millionäre besonders hochgeachtet werden. Frei werden wir,
wenn wir aktiv, bewusst und militant für den Frieden arbeiten. […] «

~ Dorothee Sölle, Im Hause des Menschenfressers. Texte zum Frieden., Hamburg 1981

Dorothee Sölle (1929–2003), geborene Nipperdey, war eine deutsche evangelische Theologin, Dichterin und Schriftstellerin sowie eine der wichtigsten Vertreterinnen der feministischen Theologie.

Sie zählt zu den einflussreichsten Theologinnen des Protestantismus und zu den profiliertesten Vertreterinnen eines „anderen Protestantismus”.

Ihre Theologie war untrennbar mit politischem Engagement verbunden. Zentrale Themen waren:

  • Gottes Vorliebe für die Armen (was sie zu einer führenden europäischen Befreiungstheologin machte).
  • Die Verknüpfung alltäglicher Lebenserfahrungen (Leiden, Armut, Benachteiligung) mit theologischen Inhalten.
  • Kritik an der Allmachtsvorstellung über Gott.

Sie war eine Aktivistin und engagierte sich in der Friedens-, Frauen- und Umweltbewegung.
Sie war Mitbegründerin des „Politischen Nachtgebets” (1968–1972 in Köln), in dem christlicher Glaube und politisches Handeln in Beziehung gesetzt wurden.
Sie setzte sich für Frieden, Gerechtigkeit und Gleichberechtigung ein und protestierte gegen Aufrüstung.

Obwohl ihr in Deutschland ein Lehrstuhl weitgehend verwehrt blieb, erlangte sie als theologische Schriftstellerin und Rednerin weltweite Bekanntheit. Von 1975 bis 1987 hatte sie jedoch eine Professur für Systematische Theologie am Union Theological Seminary in New York inne.

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Rekordanstieg der CO2-Emissionen! |

Eine Studie des Global Carbon Project prognostiziert für das Jahr 2025 einen Rekordanstieg der CO2-Emissionen um 1,1 Prozent. Dies würde das Erreichen des 1,5-Grad-Ziels nahezu unmöglich machen.

»Studie berechnet Rekordanstieg der CO2-Emissionen – 1,5-Grad-Ziel nahezu unmöglich zu erreichen – Die CO2-Emissionen aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe werden Wissenschaftlern zufolge in diesem Jahr einen neuen Rekordwert erreichen. Laut einer Studie des Global Carbon Project wird der Ausstoß um 1,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr steigen.«, 14.11.2025, https://www.deutschlandfunk.de/studie-berechnet-rekordanstieg-der-co2-emissionen-1-5-grad-ziel-nahezu-unmoeglich-zu-erreichen-100.html