📰 detektoristisch

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📅❓ Bemühen.

Ein guter Mensch zu sein, bedeutet nicht, immer nett, selbstlos oder moralisch perfekt zu sein. Es bedeutet auch nicht, sich auszubeuten oder es allen recht machen zu wollen. Dazu gehören gesunde Grenzen, Selbstfürsorge und die Fähigkeit, „Nein“ zu sagen. Andernfalls kann „Gutsein“ schnell zu Unterwerfung oder Burnout führen.

Letztlich ist „ein guter Mensch“ weniger ein Zustand als ein Prozess: immer wieder versuchen, mit Klugheit und Mitgefühl das Richtige zu tun, Unrecht nicht zu ignorieren, die eigene Macht nicht zu missbrauchen und die Würde anderer – und die eigene – zu achten. In einer unvollkommenen Welt kann man nicht immer alles richtig machen. Aber man kann sich bemühen, ein Mensch zu sein, dem andere vertrauen können und der das Leid anderer nicht gleichgültig hinnimmt.

Ich bemühe mich, gerecht, mutig, ehrlich, maßvoll und mitfühlend zu sein.

Ich bemühe mich, mein Gegenüber würdevoll zu behandeln und seine/ihre Grenzen und Autonomie zu respektieren.

Ich bemühe mich, wohlwollend zu sein.

Ich bemühe mich, Verantwortung zu übernehmen (für mein eigenes Handeln, zu meinen Fehlern zu stehen, aber auch für Strukturen, die Unrecht ermöglichen), zuwendend und aufmerksam zu sein.

Ich bemühe mich, barmherzig und demütig zu sein (ich weiß, dass ich nicht weiß) und Verantwortung zu übernehmen.

Ich bemühe mich, ehrlich und integer zu sein, d. h. auch dann standhaft zu bleiben, wenn es unbequem wird.

»Und der Mensch heißt Mensch
Weil er vergisst,
Weil er verdrängt
Und weil er schwärmt und stählt
Weil er wärmt, wenn er erzählt

Und der Mensch heißt Mensch
Weil er irrt und weil er kämpft
Und weil er hofft und liebt,
Weil er mitfühlt und vergibt

Und der Mensch heißt Mensch
Weil er vergisst,
Weil er verdrängt

Und weil er lacht,
Und weil er lebt,«

~ Herbert Grönemeyer, Mensch

https://youtu.be/xpQaxN76X-8

Was bedeutet es für dich, ein guter Mensch zu sein?

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What does it mean to be a good person?  |  Was bedeutet es, ein guter Mensch zu sein?

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📅❓ I see skies of blue, black coffee too, I see trees of green and muesli clean …

Meine Morgenroutine und meine Aktivitäten in der ersten Stunde des Tages ändern sich mit der Zeit. Ich mag Rituale, vor allem neue. Wenn sie sich jedoch irgendwann starr und unbeweglich anfühlen, „erfinde” ich neue.

Geweckt werde ich nach wie vor durch das Programm des Deutschlandfunks. Ich lausche noch ein paar Minuten dem aktuellen Bericht, den darauffolgenden Nachrichten und der Presseschau. Wenn die Nachrichtenredaktionen mich mal wieder mit irgendwelchen Narrativen und/oder einseitigen Betrachtungen indoktrinieren wollen, bin ich hellwach. Das hilft mir ungemein, meine Träume hinter mir zu lassen, im Hier und Jetzt anzukommen und mich darin zu bestätigen, diesen Inszenierungen den Rücken gekehrt zu haben.

Wenn ich dann mit beiden Beinen auf dem Boden der Tatsachen stehe – also heil die Leiter meines großen Hochbettes heruntergestiegen bin –, entscheide ich spontan, ob ich mich zuerst frisch mache (z. B. Rasieren, Duschen, Zähneputzen) oder frühstücke. Ich frühstücke mein abends zuvor vorbereitetes Müsli und koche mir einen Becher Kaffee. Während des Frühstücks höre ich einen meiner abonnierten Podcasts. Wenn ich ihn für teilenswert halte, teile ich ihn später im Blog.

Ich liebe es, wenn der Sonnenaufgang in meine Morgenroutine fällt. Ich ziehe dann die Rollläden und die Innenjalousien nach oben. Während ich frühstücke, fällt mein Blick himmelwärts und ich erhasche vielleicht die ersten von rechts kommenden Sonnenstrahlen. Ich blicke ins beruhigende Grün der Baumkronen.

Für Frühstück, Podcast und den Badbesuch lasse ich mir Zeit, sodass am Ende schon eineinhalb Stunden des neuen Tages vergangen sind.


Erzähl uns von deiner Morgenroutine.

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Tell us about your morning routine.  |  Erzähl uns etwas über deine Morgenroutine.

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📅❓ gentlemanlike

Wenn ich zugewandt, offen, zugänglich, gelassen, wohlwollend, entschleunigt, gesprächig (aber nicht geschwätzig), aufmerksam, beobachtend, initiativ, neugierig, freundlich, hilfsbereit und wertschätzend bin, kann ich – nicht nur auf Reisen – am besten neue Leute kennenlernen. Und wenn ich lächle.


Wie lernst du auf Reisen am besten neue Leute kennen?

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What’s the best way to meet new people while traveling?  |  Wie lernt man auf Reisen am besten neue Leute kennen?

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📅❓ »Schreibe so, wie du sprichst, und sprich nicht so, wie du schreibst.«

Wie schreibt man etwas, das die Leute tatsächlich lesen wollen? So schreiben, dass die Leute es wirklich lesen wollen?

„Leute” sind schlicht eine unbestimmte Anzahl von Menschen. Sie haben Gemeinsamkeiten, aber auch viele Unterschiede. Es sind Individuen mit Vorlieben und Abneigungen.

Wer versucht, möglichst vielen Leser:innen zu gefallen, wird letztendlich beliebig und behält keine Stammleser:innen.

Ich mache mir keine Gedanken darüber, wie ich schreiben müsste, damit viele Menschen meinen Text tatsächlich lesen wollen.

In dieser Zeit des sogenannten Aufmerksamkeitsterrorismus wäre es ideal, meine Texte kurz zu halten, so um die 400 Wörter. Ich zähle meine Wörter nicht. Gefühlt verstoße ich regelmäßig gegen dieses Gebot.

Ich schreibe meine Texte so, wie mir die Gedanken in den Sinn kommen. Möglichst spontan.

Es bereitet mir Freude, über meine Lebenserfahrungen und Alltagsanekdoten zu berichten.

Kurze Absätze sind lesefreundlicher als absatzlose Texte und ermöglichen es den Leser:innen, an einer beliebigen Stelle aus dem Text auszusteigen. Ich möchte niemandem Zeit stehlen.

Ich möchte kein Influencer sein. Ich freue mich über jede Leserin und jeden Leser. Selbst wenn es nur eine einzige Person sein sollte.

Tägliche Schreibanregung
Wie schreibst du so, dass Leute es wirklich lesen wollen?

How do you write what people actually want to read?  |  Wie schreibt man das, was die Leute tatsächlich lesen wollen?

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