🎙 Bedürfnisse äußern, Veränderungen verhandeln

In dieser Podcastfolge geht es um Katja und Matthias, ein Paar, das sich wegen eines Betrugs in ihrer Beziehung in Therapie begibt. Sie leben getrennt und haben bereits mehrere Therapieversuche hinter sich. Matthias hat Katja betrogen, wodurch das Vertrauen zwischen ihnen stark gelitten hat.


Podcastfolge „Kann ich das Fremdgehen verzeihen?“ vom 23.06.2023 aus dem NDR-Podcast „Die Paartherapie„, verfügbar bis 06.11.2050.


Der Therapeut Eric gibt Ratschläge, wie Paare mit Konflikten umgehen können. Er empfiehlt beispielsweise, sich regelmäßig Zeit füreinander zu nehmen, um die Beziehung zu stärken. Laut Eric kann zwar lautstarkes Streiten Gefühle herauslassen, führt aber oft auch zu Verletzungen, die die Paare in zukünftige Konflikte mitnehmen.

Er betont, dass Betrug oft nicht gegen, sondern für die eigenen Bedürfnisse geschieht. Wenn der betrogene Partner bereit ist zu verzeihen, sollte er sich fragen, welche Anteile des Partners zu dem Betrug geführt haben und ob er damit umgehen kann.

Eine offene Kommunikation über Bedürfnisse in der Beziehung ist wichtig. Eric schlägt vor, dass Paare die Möglichkeit in Betracht ziehen sollten, ihre Beziehung zu öffnen, anstatt heimlich fremdzugehen.

Die Therapie zeigt, dass es für Paare hilfreich ist, ihre Probleme in einem geschützten Rahmen zu besprechen, da Freunde und Familie oft nicht neutral sind. Eric ermutigt Katja und Matthias, an ihrer Beziehung zu arbeiten, und gibt ihnen Hausaufgaben, um ihre Kommunikation zu verbessern.

Insgesamt zeigt die Sitzung, dass es wichtig ist, an sich selbst und der Beziehung zu arbeiten, um Lösungen zu finden und Verletzungen zu heilen.

Podcastfolge in neuem Tab hören: https://ndr-podcast.ard-mcdn.de/progressive/2023/0622/AU-20230622-1540-3300.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.ndr.de/ndr2/podcasts/Die-Paartherapie-Der-NDR-2-Podcast,audio1407692.html

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🎙 Die schwierige Beziehung zu ihrem Bruder belastet sie sehr.

In der Podcastfolge spricht eine Frau namens Katrin über ihre schwierige Beziehung zu ihrem cholerischen Bruder. Vor zwei Jahren hat sie versucht, ihm Grenzen zu setzen, indem sie ihm in einer Sprachnachricht mitteilte, dass sie sich oft übergangen und klein gemacht fühlt. Diese Nachricht hat ihren Bruder sehr wütend gemacht und seitdem hat Katrin das Gefühl, nicht mehr zur Familie zu gehören.


Podcastfolge „Warum belastet mich die schwierige Beziehung zu meinem Bruder so sehr – und wie kann ich mich davon befreien?“ vom 16.02.2025 aus dem RTL+-Podcast „Stahl aber herzlich„.


Katrin beschreibt, dass ihr Bruder schon in der Kindheit oft wütend war und ihre Eltern Schwierigkeiten hatten, ihm Grenzen zu setzen. Sie selbst hat sich immer angepasst, um Konflikte zu vermeiden, und fühlte sich dadurch oft unsichtbar und unwichtig. Sie hat keine schönen Erinnerungen an ihre Kindheit mit ihm und hat das Gefühl, dass ihre Eltern nie wirklich für sie eingetreten sind.

Im Gespräch mit der Psychologin wird deutlich, dass Katrin sich nach einer besseren Beziehung zu ihrer Familie sehnt, aber Angst hat, dass sich ihre Eltern und ihre Schwester nicht für ihre Gefühle interessieren oder sie nicht ernst nehmen. Sie möchte, dass ihre Familie erkennt, wie sie sich fühlt, hat aber das Gefühl, dass sie das nicht aussprechen kann, weil sie befürchtet, abgelehnt zu werden.

Die Psychologin erklärt ihr, dass sie aufgrund ihrer Kindheitserfahrungen sehr verletzlich ist und ihre aktuellen Reaktionen oft von diesen alten Verletzungen beeinflusst werden. Sie ermutigt Katrin, an ihrer eigenen Wahrnehmung zu arbeiten und die Wunden aus der Vergangenheit zu heilen, um gesunde Beziehungen aufbauen zu können.

In der Podcastfolge geht es vereinfacht zusammengefasst um die Herausforderungen, die Katrin in ihrer Familie erlebt, und darum, wie sie lernen kann, ihre Gefühle auszudrücken und gesunde Grenzen zu setzen, um sich von der emotionalen Belastung zu befreien.

Podcastfolge in neuem Tab hören: https://ais.audiorella.com/podcasts/1748-stahl-aber-herzlich-der-psychotherapie-podcast-mit-stefanie-stahl/227347-warum-belastet-mich-die-schwierige-beziehung-zu-meinem-bruder-so-sehr-und-wie-kann-ich-mich-davon-befreien.mp3

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• Ängste • Bedürfnisse • Bindung • Gefühle • Nähe • Rückzug • Umarmungen • Verbindung • Verletzungen • Vernachlässigung • Vertrauen • Zweisamkeit •

In der Podcastfolge „Nach dem Kind ist alles anders” aus dem Podcast „Die Paartherapie” vom 09.06.2023 geht es um Holger und Katharina, ein Paar, das kurz vor der Trennung steht. Sie haben eine vierjährige Tochter und Katharina ist schwanger mit dem zweiten Kind. Holger fühlt sich von Katharina vernachlässigt, da sie sich stark auf die Kinder konzentriert, und er vermisst die intime Verbindung zu ihr. Katharina wiederum leidet unter Holgers Stimmungsschwankungen und seinem Rückzug.

In der Paartherapie gibt der Therapeut Eric verschiedene Ratschläge, um die Beziehung zu verbessern.

Emotionale Verarbeitung: Hinter Wut steckt oft Angst. Es ist wichtig, diese Angst zu erkennen und zu verarbeiten, um Konflikte besser zu bewältigen.

Intimität verstehen: Der eine Partner braucht Intimität, um sich verbunden zu fühlen, während der andere erst Sicherheit braucht, um intim zu werden. Es ist wichtig, diese unterschiedlichen Bedürfnisse zu verstehen.

Vertrauen aufbauen: Gefühle offen auszusprechen kann Vertrauen schaffen. Oft haben Paare Angst, den anderen zu verletzen, wenn sie ihre Gefühle teilen.

Physische Nähe: Umarmungen von mindestens 60 Sekunden können dabei helfen, Nähe und Bindung zu fördern.

Emotionen benennen: Paare sollten über ihre Gefühle sprechen statt nur über die Situation. Das hilft, ein besseres Verständnis füreinander zu entwickeln.

Zeit für Zweisamkeit: Es ist wichtig, Zeit als Paar zu verbringen, um die Verbindung zu stärken – auch wenn das bedeutet, andere Aktivitäten zu reduzieren.

In der Podcastfolge wird deutlich, dass es in Beziehungen oft zu Missverständnissen kommt und dass das Verständnis der eigenen Gefühle sowie der des Partners entscheidend ist, um eine Beziehung zu retten. Holger und Katharina müssen lernen, ihre Ängste und Bedürfnisse offen zu kommunizieren, um wieder näher zusammenzukommen.

Podcastfolge in neuem Tab anhören: https://ndr-podcast.ard-mcdn.de/progressive/2023/0531/AU-20230531-1704-2600.mp3

https://www.ndr.de/ndr2/podcasts/Die-Paartherapie-Der-NDR-2-Podcast,audio1393088.html

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Sich stellen.

Der Abstand von deinem Schmerz, deiner Trauer, deinen unbehandelten Verletzungen ist der Abstand von deinem Partner.

Stephen und Ondrea Levine, Embracing the Beloved (In Liebe umarmen), 1995

Emotionale Distanz in einer Partnerschaft ist oft ein Spiegelbild unserer eigenen inneren Konflikte und ungelösten Probleme.

Die eigene Heilung und Selbstreflexion sind die Grundlage für eine gesunde, enge Partnerschaft.

Unbehandelte traumatische Erlebnisse, Trauer oder Ängste (z. B. Bindungsangst oder Verlustängste) können dazu führen, dass man sich aus Selbstschutz emotional verschließt.

Diese inneren Wunden können dazu führen, dass wir unsere eigenen Unsicherheiten auf den Partner projizieren und ihn für unser Unbehagen verantwortlich machen.

Das Zitat ermutigt dazu, die Verantwortung für die eigene emotionale Gesundheit zu übernehmen und zu erkennen, dass wahre Nähe erst möglich ist, wenn man sich den eigenen Verletzungen stellt und sie verarbeitet.