🎙 Zwischen Swipe und großer Liebe: Warum Online-Dating psychologisch fundiert besser funktioniert

In dieser Podcastfolge sprechen die Psychologin Stefanie Stahl und der Psychologe Lukas Klaschinski über die Herausforderungen und Chancen des Online-Datings.


Podcastfolge „Onlinedating – worauf sollte ich achten?“ vom 06.04.2022 aus dem RTL+-Podcast „So bin ich eben! Stefanie Stahls Psychologie-Podcast für alle „Normalgestörten“„.


Sie erklären, dass Online-Dating eine bequeme Möglichkeit bietet, Menschen kennenzulernen – besonders für Personen, die in ländlichen Gebieten leben oder Schwierigkeiten haben, im echten Leben Kontakte zu knüpfen. Es gibt viele Plattformen, die Menschen dabei helfen, zueinanderzufinden, und Studien zeigen, dass man sich online oft besser kennenlernen kann.

Allerdings gibt es auch Probleme. So nutzen viele Menschen Online-Dating nur, um ihr Ego zu stärken, ohne wirklich an einer Beziehung interessiert zu sein. Außerdem besteht die Sorge, dass die große Auswahl an potenziellen Partnern dazu führen kann, dass Menschen weniger bereit sind, sich fest zu binden.

Stahl und Klaschinski diskutieren zudem, dass viele Menschen, insbesondere jüngere, oft unter Bindungsängsten leiden. Sie betonen, wie wichtig es ist, sich selbst zu reflektieren und die eigene Wertschätzung nicht von der Meinung anderer abhängig zu machen.

Ein weiterer Punkt ist, dass es keine festen Regeln dafür gibt, wann man beim Dating Gefühle entwickeln sollte. Es ist normal, dass sich Gefühle langsam entwickeln. Es ist wichtig, sich Zeit zu nehmen, um jemanden wirklich kennenzulernen, bevor man intime Schritte unternimmt.

Zusammenfassend ermutigen Stahl und Klaschinski die Zuhörer:innen, beim Online-Dating offen und ehrlich über ihre Absichten zu sein und sich nicht von äußeren Meinungen beeinflussen zu lassen.

Podcastfolge in neuem Tab hören: https://open.acast.com/public/streams/695b7e82511175cf3ed1d504/episodes/695b7ea57c30ad75ba532cab.mp3

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🎙 Wie uns das tiefe Gefühl der Unzulänglichkeit antreibt.

In dieser Podcastfolge spricht die Psychotherapeutin Stefanie Stahl mit dem erfolgreichen YouTuber und Influencer Jonas Ems über dessen ausgeprägte Arbeitssucht.


Podcastfolge „Jonas Ems: Ich bin ein Workaholic“ vom 11.05.2022 aus dem RTL+-Podcast „Stahl aber herzlich„.


Ems beschreibt, dass er die Fähigkeit verloren habe, zwischen Arbeit und Privatleben zu unterscheiden. Sein Leben fühlt sich wie eine Aneinanderreihung von Projekten an, bei denen er kaum noch abschalten kann.


Diese Sucht wird durch die Mechanismen von Plattformen wie Instagram und YouTube verstärkt. Der ständige Druck, den Algorithmus mit Inhalten zu „füttern“, und die unmittelbare Belohnung durch Likes und Abonnenten wirken dabei wie Suchtfaktoren.


Ems arbeitet mit extrem durchgetakteten Tagesplänen auf einem Whiteboard. Stehen abends keine Aufgaben mehr auf dem Plan, empfindet er keine Freude, sondern eine unangenehme Spannung, Nervosität und ein Gefühl der Nutzlosigkeit.


Als tieferliegendes Motiv wird der Wunsch nach Anerkennung und Erfolg identifiziert. Stefanie Stahl merkt an, dass sich Jonas‘ innerer Druck sogar in seinem sehr hohen Sprechtempo widerspiegelt.


Jonas gesteht, dass es ihm schwerfällt, eine Verbindung zu seinen eigenen Gefühlen und seinem Körper aufzubauen. Er nutzt die ständige Beschäftigung oft dazu, Emotionen zu ignorieren oder beiseitezuschieben.


Der enorme Leistungsdruck führt phasenweise zu schlaflosen Nächten und in extremen Momenten sogar zu dem Gedanken, dass es nicht schlimm wäre, am nächsten Morgen gar nicht mehr aufzuwachen.


Das Gespräch dient Jonas Ems als erster Reflexionspunkt, um die tieferen Ursachen seines Verhaltens zu verstehen und langfristig wieder einen gesünderen Umgang mit Arbeit und Freizeit zu finden

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Podcastfolge in neuem Tab hören: https://ais.audiorella.com/podcasts/1748-stahl-aber-herzlich-der-psychotherapie-podcast-mit-stefanie-stahl/227494-jonas-ems-ich-bin-ein-workaholic.mp3

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