🎙 Die unsichtbare Not: Wie schon eine Frage nach dem Befinden den Unterschied macht

„Ich würde mir wünschen, dass man nicht so ignoriert wird […] Ein Gespräch tut es toll.“

In dieser Radiosendung geht es um die zunehmende Sichtbarkeit der Drogenszene in Städten wie Düsseldorf und die Reaktionen der Passanten darauf. Viele Menschen fühlen sich unwohl, wenn sie Drogenabhängigen begegnen, und neigen dazu, wegzuschauen, anstatt zu helfen. Dies geschieht oft aus Angst oder Unbehagen, aber auch, weil viele der Meinung sind, dass Drogenabhängige selbst schuld an ihrer Situation sind.

Um zu verstehen, warum wir oft nicht helfen, sprechen die Autoren mit Drogenabhängigen, Sozialarbeitern und Psychologen. Ein Grund ist, dass wir uns von diesen Menschen emotional distanzieren, da sie uns fremd erscheinen. Empathie ist zwar eine menschliche Fähigkeit, kann aber durch Ekel oder Angst unterdrückt werden. Zudem gibt es in der Gesellschaft einen Mangel an empathischen Vorbildern, sodass weniger Menschen bereit sind, zu helfen.

In dieser Radiosendung wird dazu aufgerufen, mehr Empathie zu zeigen und sich aktiv mit den Problemen von Drogenabhängigen auseinanderzusetzen, anstatt wegzuschauen. Gespräche und kleine Gesten der Hilfe könnten viel bewirken.


Podcastfolge „Drogenszene – Wegschauen ist oft ein Selbstschutz“ vom –09.10.2025– aus dem Deutschlandfunk-Podcast „Systemfragen“.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2025/10/09/drogenszene_und_verwahrlosung_warum_wir_wegschauen_dlf_20251009_2010_09f30fa3.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.deutschlandfunk.de/drogenszene-und-verwahrlosung-warum-wir-wegschauen-100.html

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🎙 Wie viele Freunde braucht ein Mensch, um glücklich zu sein?

In dieser Podcastfolge sprechen die Psychologen Steffi Stahl und Lukas Klaschinski über die Bedeutung von Freundschaften im Leben. Sie diskutieren unter anderem, wie viele Freunde man braucht und was eine gute Freundschaft ausmacht.

Steffi erzählt, dass sie seit ihrer Kindheit enge Freundschaften pflegt und dass es ihr wichtig ist, dass Freunde ähnliche Interessen, Humor und Lebenshintergründe haben. Sie betont, dass regelmäßiger Kontakt und Vertrauen entscheidend für eine Freundschaft sind. Lukas stellt fest, dass viele Menschen im Laufe ihres Lebens Freundschaften verlieren und dass die durchschnittliche Anzahl enger Freunde oft nur drei bis vier beträgt.

Zudem sprechen sie darüber, wie sich Freundschaften auf das Wohlbefinden und die Lebensqualität auswirken. Studien zeigen, dass gute Beziehungen das Immunsystem stärken und die Lebenserwartung erhöhen können. Steffi erklärt, dass Freundschaften ein Gefühl von Sicherheit vermitteln. Menschen, die in ihrer Kindheit negative Beziehungserfahrungen gemacht haben, können laut ihr Schwierigkeiten haben, Vertrauen aufzubauen.

Das Gespräch geht weiter zu den verschiedenen Arten von Freundschaften, die Aristoteles unterscheidet: Freundschaften aus Nützlichkeit, aus Vergnügen sowie Tugendfreundschaften, die auf gegenseitiger Wertschätzung basieren. Die Gesprächsteilnehmer:innen betonen, wie wichtig es ist, Freundschaften aktiv zu pflegen, sich für andere zu interessieren und auch in schwierigen Zeiten füreinander da zu sein.

Abschließend geben sie Tipps, wie man neue Freundschaften schließen kann, und betonen, wie wichtig es ist, sich verletzlich zu zeigen und Vertrauen aufzubauen, um tiefere Beziehungen zu entwickeln.


Podcastfolge „Freundschaft oder Ballast – Wie viele Freunde brauchen wir im Leben?“ vom –26.02.2025– aus dem RTL+-Podcast „So bin ich eben! Stefanie Stahls Psychologie-Podcast für alle „Normalgestörten“„.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://open.acast.com/public/streams/695b7e82511175cf3ed1d504/episodes/695b7e9b511175cf3ed1dbc3.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://shows.acast.com/so-bin-ich-eben/episodes/695b7e9b511175cf3ed1dbc3

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