📅❓ 21 Millionen

Das Bild der „besseren Hälfte“ hat unter anderem einen poetischen Ursprung: Es geht auf den antiken Philosophen Platon und seinen „Mythos der Kugelmenschen“ zurück. Demnach waren Menschen ursprünglich kugelförmige Wesen mit vier Armen, vier Beinen und zwei Gesichtern. Von den Göttern wurden sie zur Strafe in zwei Hälften geteilt. Seitdem sucht jeder Mensch ein Leben lang nach seiner „anderen Hälfte“, um wieder vollkommen zu sein.

Ich mag diese Redewendung überhaupt nicht und verwende ihn auch nicht. Zu oft habe ich ihn mit einem Unterton gehört, der das Gegenteil des Ausdrucks vermittelte.

Auch scheint mir die heutige Schreibanregung aus einem weiteren Grund aus der Zeit gefallen zu sein: In Deutschland leben aktuell über 21 Millionen Erwachsene nicht in einer festen Beziehung. 16,7 Millionen Menschen leben allein in einem Haushalt, das sind 34,4 % aller Privathaushalte in Deutschland. Damit ist der Einpersonenhaushalt hierzulande die häufigste Haushaltsform.

Meine ehemalige Partnerin und mich verband die Sorge vor den unkalkulierbaren Folgen der Atomspaltung, sowohl der friedlichen als auch der militärischen. Wir waren Teil eines lokalen Friedensgrüppchens. Im Anschluss an unsere wöchentlichen Treffen führten wir über mehrere Wochen hinweg lange Gespräche zu zweit. Bei unserer ersten gemeinsamen Teilnahme an einer großen, überörtlichen Demonstration kamen wir uns so nah, dass wir fortan gemeinsam durchs Leben gegangen waren.

Tägliche Schreibanregung
Wie hast du deine bessere Hälfte kennengelernt?

How did you meet your significant other?  |  Wie hast du deinen Partner kennengelernt?

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🎙 Zwischen Swipe und großer Liebe: Warum Online-Dating psychologisch fundiert besser funktioniert

In dieser Podcastfolge sprechen die Psychologin Stefanie Stahl und der Psychologe Lukas Klaschinski über die Herausforderungen und Chancen des Online-Datings.


Podcastfolge „Onlinedating – worauf sollte ich achten?“ vom 06.04.2022 aus dem RTL+-Podcast „So bin ich eben! Stefanie Stahls Psychologie-Podcast für alle „Normalgestörten“„.


Sie erklären, dass Online-Dating eine bequeme Möglichkeit bietet, Menschen kennenzulernen – besonders für Personen, die in ländlichen Gebieten leben oder Schwierigkeiten haben, im echten Leben Kontakte zu knüpfen. Es gibt viele Plattformen, die Menschen dabei helfen, zueinanderzufinden, und Studien zeigen, dass man sich online oft besser kennenlernen kann.

Allerdings gibt es auch Probleme. So nutzen viele Menschen Online-Dating nur, um ihr Ego zu stärken, ohne wirklich an einer Beziehung interessiert zu sein. Außerdem besteht die Sorge, dass die große Auswahl an potenziellen Partnern dazu führen kann, dass Menschen weniger bereit sind, sich fest zu binden.

Stahl und Klaschinski diskutieren zudem, dass viele Menschen, insbesondere jüngere, oft unter Bindungsängsten leiden. Sie betonen, wie wichtig es ist, sich selbst zu reflektieren und die eigene Wertschätzung nicht von der Meinung anderer abhängig zu machen.

Ein weiterer Punkt ist, dass es keine festen Regeln dafür gibt, wann man beim Dating Gefühle entwickeln sollte. Es ist normal, dass sich Gefühle langsam entwickeln. Es ist wichtig, sich Zeit zu nehmen, um jemanden wirklich kennenzulernen, bevor man intime Schritte unternimmt.

Zusammenfassend ermutigen Stahl und Klaschinski die Zuhörer:innen, beim Online-Dating offen und ehrlich über ihre Absichten zu sein und sich nicht von äußeren Meinungen beeinflussen zu lassen.

Podcastfolge in neuem Tab hören: https://open.acast.com/public/streams/695b7e82511175cf3ed1d504/episodes/695b7ea57c30ad75ba532cab.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://plus.rtl.de/podcast/so-bin-ich-eben-stefanie-stahls-psychologie-podcast-fuer-alle-normalgestoerten-shkh905mmgb9j/onlinedating-worauf-sollte-ich-achten-vbgvqc68pjgqm

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🎙 Mit dem Hochzeitskleid im Gepäck: Wie Poesie und Mut Susanne nach Neuseeland führten.

In dieser Podcastfolge wird die Geschichte von Susanne Belarmino erzählt, die im Winter 2020 über Social Media John kennenlernt, einen Mann aus Neuseeland. Sie entwickeln eine virtuelle Beziehung, doch aufgrund von Corona können sie sich erst nach zweieinhalb Jahren persönlich treffen. Susanne plant sogar, ihr Hochzeitskleid für dieses erste Treffen mitzunehmen.


Aus der Podcastfolge „Mit Hochzeitskleid zum ersten Date – Susanne Belarmino“ vom 07.09.2025 des SWR-Podcasts „Das wahre Leben„.


Während ihrer Zeit der Fernbeziehung kommunizieren sie viel und bauen eine tiefe Verbindung auf, obwohl sie sich nie persönlich gesehen haben. Susanne kündigt ihren Job und verkauft ihre Wohnung in Berlin, um nach Neuseeland zu ziehen. Trotz der Skepsis von Freunden und Familie bleibt sie entschlossen und plant mit John eine Zukunft.

Im Juli 2022 fliegt sie schließlich nach Neuseeland, wo sie John zum ersten Mal trifft. Die Begegnung ist emotional und fühlt sich für sie wie Nachhausekommen an. Sie heiraten in einer kleinen Zeremonie, die sie selbst organisiert haben. Nun leben sie zusammen in Neuseeland und genießen ihr gemeinsames Leben, wobei sie weiterhin an ihrer Beziehung arbeiten und ihren kreativen Leidenschaften nachgehen.

Podcastfolge in neuem Tab hören: https://pdodswr-a.akamaihd.net/swr/video/nachtcafe/podcast/mit-hochzeitskleid-zum-ersten-date-susanne-belarmino.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.swr.de/video/sendungen-a-z/nachtcafe/mit-hochzeitskleid-zum-ersten-date-susanne-belarmino-100.html

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🎙 „Wir streiten jeden Tag!“ – Warum die Rettung der Beziehung nicht bei der Veränderung des Partners beginnt

In dieser Podcastfolge geht es um Robert und Susan, ein Paar, das seit acht Jahren zusammen ist und in letzter Zeit häufig streitet. Sie haben zwei Kinder und erlebten ihre Beziehung anfangs als harmonisch, doch inzwischen fühlen sie sich oft missverstanden und allein. Die Streitigkeiten sind so häufig geworden, dass sie manchmal sogar an Trennung denken.


Podcastfolge „Wir streiten jeden Tag!“ vom 14.07.2023 aus dem NDR-Podcast „Die Paartherapie„.


In der Sitzung mit ihrem Therapeuten Eric Hegmann versuchen Robert und Susan herauszufinden, warum sie ständig streiten und wie sie ihre Kommunikation verbessern können. Robert hat das Bedürfnis, die Kontrolle zu behalten, was Susan frustriert, da sie sich nicht als gleichwertige Partnerin sieht. Beide erkennen, dass sie in stressigen Situationen oft laut werden und sich gegenseitig nicht richtig zuhören.

Eric hilft ihnen, sich an die positiven Zeiten ihrer Beziehung zu erinnern, als sie sich kennengelernt haben, und ermutigt sie, an ihrer Kommunikation zu arbeiten. Eine Übung, die sie machen, besteht darin, über ein wichtiges Symbol zu verhandeln. Dies zeigt, wie sie Konflikte im Alltag lösen. Während der Übung zeigt Robert Selbstlosigkeit, indem er das Symbol für Susan aufgibt. Dies führt jedoch auch zu Missverständnissen über seine eigenen Bedürfnisse.

Letztlich lernen Robert und Susan, dass sie beide an sich selbst arbeiten müssen, um ihre Beziehung zu verbessern, statt zu erwarten, dass der andere sich ändert. Der Artikel schließt mit der Erkenntnis, dass man nicht darauf warten sollte, dass der Partner sich verändert, sondern selbst aktiv an der Beziehung arbeiten muss, um die gewünschten Veränderungen zu erreichen.

Podcastfolge in neuem Tab hören: https://ndr-podcast.ard-mcdn.de/progressive/2023/0712/AU-20230712-0917-5500.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://www.ndr.de/ndr2/podcasts/Die-Paartherapie-bei-NDR-2,audio1421538.html

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