🎙 Schädlicher als 15 Zigaretten. Warum wir dringend über männliche Einsamkeit reden müssen

In dieser Podcastfolge geht es um das Thema der männlichen Einsamkeit und die Schwierigkeiten, die Männer haben, emotionale Bindungen einzugehen. Die Psychologen Stefanie Stahl und Lukas Klaschinski diskutieren heute, dass sich viele Männer, besonders im Alter von 25 bis 50 Jahren, einsam fühlen, obwohl sie nach außen hin ein normales Leben führen. Dies liegt oft daran, dass sie keine tiefen Freundschaften haben und sich nicht trauen, über ihre Gefühle zu sprechen.

Männer werden häufig so sozialisiert, dass sie ihre Verletzlichkeit verstecken müssen. Das führt zu emotionaler Isolation. Sie haben oft nur oberflächliche Freundschaften, die sich um gemeinsame Aktivitäten oder die Arbeit drehen, statt um echte emotionale Nähe. Dies wird besonders in Krisensituationen deutlich, wenn sie plötzlich merken, dass sie allein sind.

Die beiden Psychologen betonen, wie wichtig es ist, emotionale Nähe zuzulassen und darüber zu sprechen, um Einsamkeit zu bekämpfen. Sie empfehlen kleine Schritte wie das Melden bei Freunden und das offene Sprechen über Gefühle. Auch das Schaffen von Gelegenheiten für tiefere Gespräche, beispielsweise beim Spazierengehen oder in Gruppen, kann hilfreich sein.

Zusammenfassend zeigt diese Podcastfolge, dass männliche Einsamkeit ein weit verbreitetes, aber oft unsichtbares Problem ist, das durch gesellschaftliche Erwartungen und Rollenbilder verstärkt wird. Männer werden aufgefordert, ihre Gefühle zuzulassen und aktiv an ihren Beziehungen zu arbeiten, um emotional verbundener zu sein.


Podcastfolge „Warum es Männern so schwer fällt in Beziehung zu gehen und welche Gefahr die Einsamkeit birgt“ vom –08.10.2025– aus dem RTL+-Podcast „So bin ich eben! Stefanie Stahls Psychologie-Podcast für alle „Normalgestörten“„.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://open.acast.com/public/streams/695b7e82511175cf3ed1d504/episodes/695b7e94fb49dbac00f43e3f.mp3

Webseite der Folge in neuem Tab lesen: https://shows.acast.com/so-bin-ich-eben/episodes/695b7e94fb49dbac00f43e3f

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📅❓ Liebe

Ich sehe Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will.


Statt Gegeneinander: Miteinander.

Statt Gier: Genügsamkeit.

Statt Ausbeutung: Nachhaltigkeit.

Statt Gleichgültigkeit: Mitgefühl.

Statt Herrschaft: Partnerschaft.

Statt Überlegenheit: Respekt.

Statt Zerstörung: Bewahrung.

Statt Trennung: Verbundenheit.

Statt Egoismus: Empathie.

Statt Wegsehen: Verantwortung.

Statt Gewalt: Frieden.


Warum nur ließe sich diese Reihe fast beliebig fortsetzen?

Tägliche Schreibanregung
Was ist dein größter Traum?

What’s your biggest dream?  |  Was ist dein größter Traum?

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Rückzug ins Auenland, ins Private

„Wie kann ich meine Gefühlsreaktionen auf die gegenwärtigen Bedrohungsszenarien präzisieren und einordnen?“

Hoffnung und Orientierung sind unabdingbar für unsere Zukunftsfähigkeit. Das bedeutet, ambivalente Situationen und Gefühle wie Kontrollverlust anzuerkennen und auszuhalten. Allzu große Hoffnungen hegt Vera Kattermann jedoch nicht. Vielleicht, so ihre Befürchtung, könnte eine Bereitschaft zur radikalen Neugestaltung erst entstehen, wenn die Apokalypse bereits ihren Lauf genommen hat.

=> Vera Kattermann: Auf dem Sonnendeck der Titanic? Nachdenken über gesellschaftliche Zukunftsfähigkeit. Psychosozial 2025, 160 S., 22,90 €

Auf die vielen Krisen reagierten zahlreiche Menschen mit einem Rückzug in ein privates „Auenland“. Als Gesellschaft stecken wir jedoch insgesamt in einer „gestauten Bewegungsenergie“ fest, die unter anderem durch das bedrohliche Äußere, den Verlust des Wir-Gefühls und das Fehlen einer Zukunftsperspektive hervorgerufen wird. Die Blockade könne aufgelöst werden, wenn es gelänge, wieder Vertrauen und Verbundenheit zu anderen Menschen aufzubauen.

=> Stephan Grünewald: Wir Krisenakrobaten. Psychogramm einer verunsicherten Gesellschaft. Kiepenheuer & Witsch, 2025, S. 256, 24,– €

Krieg drohe, wenn „der Verlust von Würde/Integrität ein Vakuum hinterlässt, in dem Anarchie entsteht“. Dem Buch gelingt es ziemlich gut, uns die Macht und die Schrecken des Krieges eindringlich nahezubringen.

=> Stefano Carpani, Ludmilla Ostermann (Hg.): War as Reset. Insights from Contemporary Analytical Psychology on the Age of Hypocrisy. Routledge, 2025, 306 S., ca. 40 €

Quelle: Angelika S. Friedl, Buch & Kritik – Wenn die Welt wankt, Psychologie Heute, 13.01.2026, https://www.psychologie-heute.de/gesellschaft/artikel-detailansicht/44657-wenn-die-welt-wankt.html

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