🎙 „Das Leben kann man nicht verlängern, aber wir können es verdichten.“ – Über Roger Willemsen.

Roger Willemsen war ein bekannter deutscher Publizist und Fernsehmoderator. Er ist am 7. Februar 2016 verstorben. Ursprünglich wollte er Germanistikprofessor werden, doch dann änderte das Fernsehen seinen beruflichen Werdegang. Er war bekannt für seine scharfen, witzigen Fragen und seine Fähigkeit, mit Menschen unterschiedlichster Hintergründe zu sprechen. Willemsen moderierte zahlreiche Talkshows und erhielt dafür mehrere Auszeichnungen, darunter den Grimme-Preis in Gold.

Neben seiner Fernsehtätigkeit schrieb er 36 Bücher, von denen viele Bestseller wurden, sowie Essays und Artikel. Er reiste viel und hatte eine Leidenschaft für das Schreiben. Willemsen war ein charismatischer Entertainer, der sein Publikum in den Bann zog und häufig auf der Bühne stand.

Er hatte eine komplexe Beziehung zur Liebe und war für seine Unabhängigkeit bekannt. Willemsen wuchs in einer gebildeten, aber nicht wohlhabenden Familie auf und fand Trost in Büchern, insbesondere nach dem frühen Tod seines Vaters.

In den letzten Jahren seines Lebens engagierte er sich für Afghanistan und spendete für Projekte, die Frauen dort unterstützen. Kurz vor seinem 60. Geburtstag gab er seine Krebserkrankung bekannt. Er hinterließ einen bleibenden Eindruck in der deutschen Medienlandschaft und wird als wichtige Stimme in Erinnerung bleiben.


Aus der Podcastfolge „Zu schlau fürs Fernsehen: Der Publizist Roger Willemsen“ vom –07.02.2026– des WDR-Podcasts „WDR Zeitzeichen„.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://wdrmedien-a.akamaihd.net/medp/ondemand/weltweit/fsk0/342/3421299/3421299_65600907.mp3

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🎙 Sexdarstellung in Serien: Realität oder Problem?

In dieser Podcastfolge geht es um die Darstellung von Sex in Serien und deren Auswirkungen auf das Publikum.

Ariane Alter diskutiert mit Vanessa Schneider, wie sich die Anzahl und die Art von Sexszenen in modernen Streaming-Serien im Vergleich zu traditionellen Fernsehsendungen verändert haben. Es wird darauf hingewiesen, dass Streaming-Dienste weniger reguliert sind, was zu einer Zunahme freizügiger Inhalte führt.

Zudem wird die Rolle der sogenannten Intimacy Coordinators thematisiert. Diese sorgen dafür, dass sexuelle Szenen sicher und respektvoll gedreht werden. Ihre Bedeutung hat nach der MeToo-Bewegung stark zugenommen.

Abschließend wird die Frage aufgeworfen, ob Sexszenen in Serien notwendig sind oder oft nur der Aufmerksamkeit wegen gezeigt werden.


Aus der Podcastfolge „Sex in Serien“ vom –06.07.2019– des Podcasts „Im Namen der Hose – der Sexpodcast von BR-PULS„.


Podcastfolge in neuem Tab hören: https://cdn-storage.br.de/MUJIuUOVBwQIbtCIb2FC_2rc9K1S/_-0S/_ANg5-4g_U1S/99338e37-423f-46e3-964c-5e52c5f54c1a_2.mp3

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